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Hunde "stöhnen" beim SOKA RUN Hessen 2011

Buseck | Der Verein SOKA RUN e.V. - Demo für Hunde & Menschen - und sein Organisationsteam SOKA RUN Hessen 2011 sagen: Danke!

Nach Frankfurt an den Römer kamen nicht nur hessische Hundehalter - auch Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Rheinlandpfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern reisten an - sogar Teilnehmer aus Luxemburg und der Schweiz unterstützten die Veranstaltung - Vielen Dank!

Ein besonders herzliches Dankeschön gebührt - wie in den zwei Jahren zuvor - der Frankfurter Polizei, denn ohne die Hilfe der Polizisten wäre so mancher Vierbeiner "auf der Strecke" geblieben, ohne Unterlass versorgten sie bei Temperaturen von fast 30° die Hunde mit ausreichend Wasser.

"Bollerköppe", "Bananennasen", stehohrige, schlappohrige, lang- und kurzbeinige Hunde - die Solidarität von Hundehaltern nicht-gelisteter Hunderassen war wieder phänomenal: die Polizei zählte beim Protestmarsch 91 Hunde, die Zahl der zweibeinigen Teilnehmer lag lt. Schätzung der Polizei bei mindestens 250. Das bedeutet: Trotz Ostersamstag und sommerlichen Temperaturen eine Steigerung der Teilnehmerzahl, worüber sich der Verein besonders freut. Und kaum zu glauben: Sogar Mitglieder des Vereins Straßenkatzen-Frankfurt e.V. unterstützten die Veranstaltung.

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Alle am Thema "Halterkunde statt Rassenliste" Interessierten kamen sowohl an den Informationsständen, als auch durch die Vorträge des Landestierschutzverbandes Hessen, dem Verein Hund&Halter sowie dem Internationalen Berufsverband der Hundetrainer voll auf ihre Kosten.

Nach der gelungenen Veranstaltung hofft der Verein auf neue Mitstreiter, infolgedessen Neugründungen von Organisationsteams in Bundesländern, die von einer Rassenliste betroffen sind. Denn jeder engagierte Gleichgesinnte, unterstützt die politische Forderung: Abschaffung der Rassenlisten und alle Hundehalter durch eine bundesweit einheitliche ordnungspolitische Vorschrift zur Halterkunde zu verpflichten.

Nächste Demo ist der SOKA RUN Nordrhein-Westfalen, er findet statt
am 04.06.2011 von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr in Düsseldorf auf dem Burgplatz. Infos erhalten Sie unter: http://soka-run-nrw.over-blog.de/


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Am 24.09.2016 fand auf dem Vereinsgelände des IRJGV Gießen...
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Kommentare zum Beitrag

Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 03.05.2011 um 23:28 Uhr
Ganz ehrlich: Es wäre vielleicht hilfreich gewesen im Vorfeld auch den 1. Artikel zum Soka Run zu lesen: http://www.giessener-zeitung.de/buseck/beitrag/47890/soka-run-hessen-2011-halterkunde-statt-rassenliste/

Und: Auch wenn der Begriff “Kampfhund” medial gesehen sehr anschaulich ist und dazu beiträgt, die Ängste der Bevölkerung zu schüren, so ist er doch sachlich nicht richtig. Denn “den Kampfhund” als biologische Einheit gibt es nicht. Im historischen Sinn waren Kampfhunde Hunde, die in der Antike mit in den Kampf genommen wurden. Sie sollten in erster Linie groß sein um dem Gegner Furcht einzuflössen. Daneben sollten sie eine möglichst hohe Reizschwelle haben um im Kampfgetümmel nicht kopflos das weite zu suchen.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 03.05.2011 um 23:34 Uhr
Ganz ehrlich: Es wäre vielleicht hilfreich gewesen im Vorfeld auch den 1. Artikel zum Soka Run zu helfen: http://www.giessener-zeitung.de/buseck/beitrag/47890/soka-run-hessen-2011-halterkunde-statt-rassenliste/

Bzw. sich überhaupt mit dem Thema näher beschäftigen, dann wüsste man, dass z. B. nicht gelistete Hunderassen die Statistiken über Vorkommnisse mit Hunden an führen – Tendenz steigend!

Oder man wüsste, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht an der Rasse festzumachen ist. So lautet nämlich der einheitliche Konsens der Wissenschaft.

Die zur Gefahrenabwehr bestehenden Hunde-Rassenlisten stellen eine Scheinsicherheit dar. Denn eine Gefahr durch Hunde geht (zucht-/haltungsbedingt!) vom Hunde-Individuum aus – nicht von einer Rasse!
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 03.05.2011 um 23:36 Uhr
Uups, da ist beim Kommentieren etwas schief gelaufen, naja - dann eben doppelt, gemoppelt :)
11
Eva Heynen aus Allendorf (Lumda) schrieb am 05.05.2011 um 01:06 Uhr
Lieber Herr Hasselbach-Weimer,

sehen Sie dort irgendwelche Hunde, die kämpfen? Nein. Also demnach war es auch kein "Kampfhundetreffen", sondern eine friedliche Demonstration gegen die Hunderasseliste in Hessen mit freundlichen und sozialisierten Familienhunden.

Und wenn Sie "solche" Hunde in "Ihrer" Gesellschaft nicht brauchen, bin ich froh, nicht zu Ihrer Gesellschaft zu gehören :-)

Getreu unserem Motto "Erst kennenlernen... dann urteilen" lade ich Sie herzlich ein, unsere Demo im nächsten Jahr zu besuchen.

Mit tierfreundlichem Gruß
Eva Heynen
Soka Run e.V.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 05.05.2011 um 13:56 Uhr
Herr Hasselbach - Weimer, es gibt keine Kampfhunde, diese Hunde die Sie meinen sind Listenhunde! Diese Hunde sind von Ihrem Wesen friedliche Familienhunde und sie werden von einigen wenigen Haltern zum kämpfen mißbraucht!
In der Beißstatistik steht der Schäferhund des "Deutschen liebster Hund" auf Platz 1!
Ich weis nicht woher Sie wissen wer in unserer Gesellschaft einen Platz haben darf und wer nicht!

Nach meiner Meinung ist das Rassismus und Verbreitung von faschistischem Gedankengut!
Wenn rassistische Vorstellungen und Handlungen das tägliche Leben durchziehen und zum Bestandteil der Aufrechterhaltung gesellschaftlichen Lebens werden, dann hat die Gesellschaft begonnen, Alltagsrassismus zu produzieren und ihn zu rechtfertigen.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 05.05.2011 um 13:56 Uhr
Jetzt sind es die Hunde und morgen ist es der Arbeitslose!
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 06.05.2011 um 17:02 Uhr
Schäferhunde in Deutschland haben zwischen den Jahren 2004 und 2007 mit Abstand mehr Menschen im Bundesland Hessen verletzt als Pitbulls oder Rottweiler.
In Hessen wurden 284 Menschen durch Bisse von deutschen Schäferhunden verletzt. Rottweiler bissen im selben Zeitraum nur 88 Mal zu, Dobermänner gerade 35 Mal und Pitbulls 11Mal.

Ich mache bei Schäferhunden auch einen großen Bogen, da diese ja auch sehr gefährlich sind. In letzter Zeit haben vor allem Golden Retriever und Schäferhunde Kinder verletzt oder auch getötet.
Nicole Kocaoglu Schmidt
710
Nicole Kocaoglu Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 06.05.2011 um 18:57 Uhr
@ Antje
So kann man das statistisch nicht gegeneinander stellen. Es gibt deutlich mehr Schäferhunde, als Pitbulls.
Die Anzahl der vorhandenen Tiere einer Rasse muß mit einbezogen werden. erst dann ist es möglich die Zahlen miteinander in Relation zustellen.

@Christine
Das man sich bei der Wesensprüfung nicht einig ist, zeigt sich schon darin, dass es in den Bundesländern völlig unterschiedliche Rassen auf den Listen stehen.

Man mag zu dem Begriff Kampfhund stehen wie man will, aber der Begriff kommt nicht aus der Antike. Die Rasse Pitbull beinhaltet es ja schon in ihrem Namen. (Pit=Kampfring).
Die Rasse wurde ursprünglich ausschließlich für den Kampf gezüchtet.
Der erste Verband dieser Rasse hat ja nicht nur den Rassestandart herausgegeben, sondern sogar die Regeln für den Hundekampf festgelegt.
Die Rasse entstand nicht in der Antike, aus dieser Zeit stammen die meisten Molosser, sondern entstand in der Zeit des Bürgerkriegs in Amerika und verbreitete sich relativ schnell nach England.
Der Begriff Kampfhund ist keine Erfindung der Presse, um Ängste zu schüren, sondern begründet sich in der ursprünglichen Aufgabe des Hundes.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 06.05.2011 um 22:12 Uhr
Ist eine Dogge ein Kampfhund? Hier in Hessen ist jeder Hund egal welcher Rasse nach einem Beißangriff ein Listenhund und muß einen Wesenstest machen. Dazu zählen auch die Hunde die ohne Leine laufen und Menschen anspringen. Christine, gerade hier in Gießen gibt es einen Pitbull als Therapiehund für autistische Kinder!
11
Eva Heynen aus Allendorf (Lumda) schrieb am 07.05.2011 um 01:28 Uhr
@ Christine

Dein Zitat:
"Um die gezeigten Hunde würde ich auch erst einmal einen Bogen machen. Es sind nämlich genau die, die in letzter Zeit Menschen schwer verletzt und sogar getötet haben."

Mit Sicherheit hat keiner dieser Hunde, die auf den Fotos zu sehen sind, einen Menschen schwer verletzt oder getötet :-) Das kann ich Ihnen versichern.

Weiteres Zitat:
"Was ist mit den Verletzten die es nicht melden, die in keiner Statisktik erfasst sind ? Unter Kumpels muß man ja auch nicht immer gleich alles zur Anzeige bringen !"

Die meisten Verletzungen durch Hunde werden nicht gemeldet, weil sie zu 90 % im häuslichen Umfeld stattfinden. Glauben Sie mir aber, sobald ein Listenhund an einem Beißvorfall beteiligt ist, wird man es in sämtlichen Tageszeitungen lesen können. Da ist nicht viel mit vertuschen.

Und noch eins:
"Auch sollte man sich vor Augen halten, dass die genannten Hunderassen vorzügliche Begleithunde sind, ob im behinderten Bereich oder im Polizeidienst. Die Rasse auf den oberen Bildern wären total ungeeignet. Warum gibt es denn gerade für sie eine Wesensprüfung ???????"

Welche Rasse meinen Sie denn? Es sind ja doch einige Rassen und auch Mischlinge auf den Fotos zu sehen... u.a. ein Staffordshire Bullterrier, der ausgebildeter Rettungshund ist. Ein Therapie-Bullterrier, der Menschen in Altersheimen betreut. Ein Pit Bull, der perfekt im Mantrailing ist etc. pp.

In den USA werden Pit Bulls und Staffordshire Terrier auch bei der Polizei eingesetzt und das sehr erfolgreich. Da hier keine Links erwünscht sind, bitte einfach mal nach "Law Dogs" googeln.

@ Nicole

Dein Zitat:
"Die Anzahl der vorhandenen Tiere einer Rasse muß mit einbezogen werden. erst dann ist es möglich die Zahlen miteinander in Relation zustellen."

Da gebe ich Ihnen zu 100 % Recht. Und genau das wurde auch schon gemacht.

Eine ganz liebe Tierärztin hat sich 2005 mal die Mühe gemacht und hat dieses Argument "Population" in Hessen mal genau unter die Lupe genommen.

"...Damit liegen Hunde der Rassen Schäferhund und Rottweiler im Verhältnis der auffälligen Tiere ihrer Rasse doppelt so hoch wie Hessens Listenhunde mit 0,35 % bzw. der Rasse Am.-Staff.-Terrier mit 0,37 % (siehe Tab. 4). Anders ausgedrückt: sie beißen – bezogen auf ihre Rasse – doppelt so häufig wie die inkriminierten Rassen!
Da die Population der Schäferhunde mit 12,3 % aber 6,5mal größer ist als die Population der Am.-Staff.-Terrier mit 1,9 %, und die Auffälligkeit (oder Bissigkeit) der hessischen Schäferhunde doppelt so hoch ist wie die der hessischen Am.-Staff.-Terrier, bedeutet dies, dass in Hessen die potentielle Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung alleine durch
Hunde der Rasse Schäferhunde 13mal größer ist als durch Hunde der Rasse Am.-Staff.-Terrier."

Quelle: http://www.hundegesetze.de/down/PetitionHessen2005.pdf

Und nu?

Aber gut. Es gibt Menschen, die sagen "wer braucht heute noch Kampfhunde"? Die Frage ist natürlich berechtigt. Hundekämpfe sind verboten, also brauchts auch keine Kampfhunde mehr. Aber wer braucht denn heutzutage noch Jagdhunde? Ich gehe mal davon aus, dass nicht jeder, der einen Jagdhund hält, ein Jäger ist. Warum dann ein Jagdhund? Oder Schäferhunde... wer der heutigen Schäferhundhalter ist denn Schäfer? Wahrscheinlich die Minderheit. Warum dann ein Schäferhund? Hat jeder Yorkshire Terrier-Halter ein Problem mit Ratten...? Haben alle Rottweiler-Halter eine Metzgerei? Muss heutzutage noch irgendwer seinen Hund für die Nahrungsbeschaffung einsetzen???

Diese Liste könnte man ewig weiterführen.

Wer sich wirklich mal mit dem Thema "Ursprung" beschäftigen will, dem empfehle ich folgende Dissertation von Andrea Steinfeldt

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/steinfeldta_2002.pdf

Ich gehe aber leider davon aus, dass man lieber ewig Angst vor dem bösen Kampfhund hat, als sich mal mit dem Thema zu beschäftigen. Schade eigentlich.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 07.05.2011 um 09:24 Uhr
@Eva: Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die Infos - aber ich fürchte, mit der letzten Aussage liegst du richtig: "dass man lieber ewig Angst vor dem bösen Kampfhund hat, als sich mal mit dem Thema zu beschäftigen".

Zugegeben, vor vielen, vielen Jahren dachte ich genauso, wenn ich jemanden mit einem Bullterrier sah, blabberte ich genau all das nach, was einem von den Medien vorgekaut worden war. Doch wie heißt es so schön, man lernt nie aus, wenn man natürlich will.

Eins weiß ich, ich als NICHT-Listenhund-Halterin werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass "Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle Hundehalter" gelten sollen.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 07.05.2011 um 11:01 Uhr
Danke, für Deinen letzten Satz!
11
Eva Heynen aus Allendorf (Lumda) schrieb am 07.05.2011 um 23:11 Uhr
@ Andrea

"@Eva: Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die Infos - aber ich fürchte, mit der letzten Aussage liegst du richtig: "dass man lieber ewig Angst vor dem bösen Kampfhund hat, als sich mal mit dem Thema zu beschäftigen"

Aber ist das nicht traurig?

Es gibt nun wirklich genug wissenschaftliche Arbeiten, Studien und Dissertationen zu diesem Thema. Aber wahrscheinlich ist es einfacher, die Schlagzeilen der Boulevard-Presse zu lesen, als eine 200-seitige Dissertation, um sich seine Meinung zu bilden.

Und ich behaupte mal ganz provokant, dass es die meisten "Normal-Hundehalter" nicht schaffen würden, ihren Hund durch einen Wesenstest zu bringen. Ganz nebenbei... die Quote der Listenhunde, die einen Wesenstest nicht bestehen ist schwindend gering. Wenn man bedenkt, dass von einem Hund bei einem Wesenstest "unhündisches" Verhalten erwartet wird, spricht das eigentlich für sich.

Ich hoffe, dass sich in Hessen das Modell "Halterschulung statt Rasseliste" durchsetzt. Denn es kommt einzig und allein auf den Hundehalter an, ob (s)ein Hund für andere Menschen oder Tiere zur Gefahr wird.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 07.05.2011 um 23:34 Uhr
Wie wahr! Da kann ich mich nur anschließen!
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 08.05.2011 um 21:45 Uhr
DITO!!!
6
Rosi Murrweiss aus Mücke schrieb am 09.05.2011 um 22:19 Uhr
@ christian

"KAMPFHUNDETREFFEN ?" wäre es dies gewesen, dann wäre es nicht so ruhig und gesittet abgelaufen. Pack mal 100 Schäferhunde auf einen Haufen, so wie es in Frankfurt war und dann können wir nochmal miteinander reden. Man muss diese Rassen nicht mögen, aber bitte die Polemik weglassen und sachlich bleiben. Schon mal bemerkt, das auf den Listen, bis auf den Rottweiler KEINE Deutsche Rasse vertreten ist ?? Ich persönlich finde das sehr bedenklich, wenn man bedenkt, das die Vorfälle überwiegend mit anderen Rassen passieren. Möchtest du eine Scheinsicherheit haben ?

@ christine Stapf

jetzt muss ich aber lächeln, dann benenne bitte diese anderen Rassen, aber bitte nicht den DSH und den Goldie, denn die Vorfälle mit diesen Rassen sprechen expliziet dagegen. Leider schaffen es die wenigsten in die Medien. Was die Eignung zum Diensthund angeht, waren im Jahr 2000 viele Hunde dieser Rassen im Therapeutischen, im Rettungsbereich tätig. Aufgrund dieser leidigen Verordnung mussten sie rausgenommen werden, OBWOHL es hervorragende Diensthunde sind. Ich selber führe meinen Staffordshire Bullterrier erfolgreich im Rettungsdienst ( Fläche ), wenn Kinderprogramme auf der Terminliste stehen, bin ich dabei, WEIL er so geduldig mit Kindern ist. Der Weltmeister der Trümmerhunde war im Jahr 2004 ein Staffordshire Bullterrier und es gibt genügend Hunde dieser Rasse, die im sozialen Bereich tätig sind. Leider will es niemand hören, bringt es doch sein Weltbild der "Kampfbestien" ins Wanken. Gerade aufgrund seines sozialen Wesens wird der Staffordshire Bullterrier in seinem Ursprungsland England " Nanny Dog " genannt, Staffis sind wegen ihrer extrem hohen Reizschwelle klasse Familienhunde, was im übrigen in Deutschland vom DCBT und GBF absolutes Zuchtziel ist. Ich bringe dir eher einen Schäferhund zum Kämpfen, als einen Staffbull. Es gab in Deutschland nicht einen Vorfall mit einem Bullterrier oder Staffbull. Wir reden hier von Vorfällen mit Hunden, die alle aufgrund von Halterfehlern beruhen. Jeder Unfall ist schlimm, aber täglich sterben mehr Menschen auf den Straßen und jährlich sterben weitaus mehr Kinder durch die Hände der eigenen Eltern. Dies finde ist extrem bedenklich und furchtbar. Hunde gehören zum Menschen dazu, helfen alten Menschen, betreuen Kinder und sind tierische Psychologen ( z.b. bei Authisten )
Nicole Kocaoglu Schmidt
710
Nicole Kocaoglu Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 10.05.2011 um 19:42 Uhr
@ Heike Germann-Spieß

Wo in meinem Kommentar behaupte ich, dass es Kampfhunderassen gibt??
Wo bitte schön habe ich vom Bullterrier gesprochen??
Ich habe mich in meinem Kommentar über keine einzige Rasse negativ geäußert.
Der Pitbull hat nun einmal diese Enstehungsgeschichte. Das ist eine Tatsache, aber eine völlig wertungsfreie Äußerung.
Nicole Kocaoglu Schmidt
710
Nicole Kocaoglu Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 11.05.2011 um 12:18 Uhr
Lesen Sie sich doch als Beispiel nur einmal die Rassebeschreibung des APBT im United Kennel Club durch.
Noch heute wird er dort als "Great Warrior" beschrieben. Unter Charakter des Hundes steht: Because most APBTs exhibit some level of dog aggression and because of its powerful physique, the APBT requires an owner who will carefully socialize and obedience train the dog.
Bei der IG APBT finden sie diese Rassebeschreibungen in der deutschen Übersetzung: Da die meisten APBT eine gewisse Aggressivität gegenüber anderen Hunden zeigen – und wegen seiner kraftvollen Beschaffenheit – benötigt der APBT einen Halter, der ihn sorgfältig sozialisiert und zum Gehorsam erzieht.
Natürlich gibt es viele sehr gut erzogene Hunde dieser Rasse und warum sollten sie nicht auch im Rettungsdienst eingesetzt werden.
Diese gut sozialisierten Tiere sieht man auch auf den Treffen.
Normale Halter haben in der Regel auch normale Hunde.
Aber die Menschen die diese Rasse nur aus einem Grund halten, um mit ihrem Hund Angst zu verbreiten, die sind doch das Problem. Die wird man auch auf keinem SOKA RUN finden.
Egal wieviel Mühe Sie sich geben um den Tieren zu einem besseren Image zu verhelfen, solche unfähigen Halter werden Ihnen immer wieder alles verderben.
6
Maike Ortner aus Allendorf (Lumda) schrieb am 11.05.2011 um 19:20 Uhr
....
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 12.05.2011 um 05:56 Uhr
@ Heike: Deiner letzter Satz: "Wir brauchen keine HundeRassenGesetze, sondern sachkundige Hundehalter, die sich über das Wesen der Hunde, über Recht und Gesetz, Haltung und Erziehung Wissen aneignen" ist genau DAS, was wir brauchen.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 26.07.2011 um 20:21 Uhr
Boah, die Bild-Erläuterungen sind ja wohl das Letzte :-( So werden weiter schön die Vorurteile gegenüber diesen Rassen geschürt :-(
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 27.07.2011 um 10:31 Uhr
Dem kann man sich ja nur anschließen ;-)
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 27.07.2011 um 10:32 Uhr
Und das nenne ich objektive Berichterstattung, davon können sich so manche Medienvertreter mal ne Scheibe abschneiden - auch die Damen und Herren vom HR!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Andrea Allamode

von:  Andrea Allamode

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