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Telefonisten in der Notdienst-Zentrale Buseck wurde gekündigt

Buseck | Nach neuesten Informationen des SPD-Ortsvereins Rödgen wurde den Mitarbeitern der Bereitschaftsdienst-Zentrale Buseck zum 31.01.2011 gekündigt. Damit verdichten sich die von der Pressestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Frankfurt bisher nicht dementierten Hinweise auf eine massive Veränderung der Dienstbereitschaft des dort tätigen Personals.
Das Team der Zentrale wird nur noch dann vor Ort in der Praxis sein, wenn gerade kein Hausbesuch ansteht. Daher werden viele Patienten, die nicht vorher Kontakt mit dem "Call-Center" der Johanniter in Linden Kontakt aufgenommen haben vor verschlossener Tür stehen, oder wie in Linden, durch eine Kamera "begutachtet" und dann mittels Telefontechnik in den Vorraum ( ein Treppenhaus ) der Zentrale gelassen. Dort können sie dann auf den Arzt und den Fahrer warten, oder gleich selbst in die nächste Klinik-Ambulanz fahren, was den Beginn der Behandlung sinnlos verzögert. Nach dem bisherigen System kann der Patient, der spontan in die Praxis kommt, auch dann dort in Empfang genommen werden, wenn
der Arzt gerade zu einem Hausbesuch unterwegs ist. Das diensthabende nichtärztliche Personal kann dann bis zum Eintreffen des Arztes gegebenenfalls schon Erste-Hilfe - Maßnahmen einleiten, oder nach Rücksprache mit dem Arzt auch direkt den Rettungsdienst dazuholen. Dies alles wird wegfallen, wenn der Telefonist lediglich durch einen Fahrer ersetzt wird. Es wird Zeit, dass die KV sich zu diesem Sachverhalt äußert.

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Kommentare zum Beitrag

KREATIVE KA:OS
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KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 22.12.2010 um 11:53 Uhr
Die GZ hat nachgefragt bei Cornelia Kur, der Pressesprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). Sie räumt mit dem Gerücht auf, dass die Busecker Notdienstzentrale geschlossen würde. Sie erklärt, dass es generell Änderungen im Gießener Raum gebe und die Zentrale in Buseck umstrukturiert werde. Jedoch wird sich die KVH erst Mitte Januar in einer ausführlichen Pressemitteilung näher dazu äußern, wie es in Buseck weitergeht.
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