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Sind Hundehalter Mieter zweiter Klasse ?

von Jenny Burgeram 09.11.20102014 mal gelesen39 Kommentare
Darf ich mit ins neue Heim ?
Darf ich mit ins neue Heim ?
Buseck | Wenn ein Hund seine Menschen bei der Suche nach einer Wohnung begleitet, stoßen diese nicht selten auf Probleme, viele Vermieter oder Makler winken bei dem Wort Hund schon ab. In vielen Projekten ist eine Haustierhaltung von vornherein untersagt, für Durchschnittsverdiener auf Wohnungssuche stellt der Vierbeiner oft das größte Hindernis dar. Nicht selten müssen sich Familien von ihren liebgewonnenen Haustieren trennen, das Tierheim ist oft der letzte Ausweg.
Oder aber man nimmt erhöhte Mietpreise oder Kautionen in Kauf. Wem dies nicht möglich ist, den zieht es oft hinaus auf abgelegene Land, wo die Mietpreise und die Haustiertoleranz noch akzeptabel erscheinen, die täglichen Fahrtkosten steigen entsprechend.

Liegen diese Umstände denn nun an den Hundehaltern selbst oder an den Vermietern /Maklern, die sich von vornherein jedwelche Art von Ärger ersparen möchten ?

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2010 um 21:24 Uhr
Es ist richtig, dass viele Hausbesitzer keine Haustiere dulden. Leider sind schlechte Hunde- und Katzenbesitzer oft schuldig. Sie achten nicht auf Ordnung, lassen den Hund alles beschmutzen, die Tiere sind über viele Stunden alleine und stören den Hausfrieden und zerstören die Wohnung. So ein Hausbesitzer wird nie mehr Tiere im Haus dulden.
Tierbesitzer, die dafür sorgen, dass ihre Tiere niemanden belästigen, die nicht dulden, dass Gemeinschaftsanlage beschmutzt oder zerstört werden, die Kinderspielplätze nicht als Hundetoilette nutzen, sollen ihr Tier halten dürfen. Wobei ich der Meinung bin, dass ein großer Hund nicht in eine kleine Wohnung gehört. Und wenn alle Familienmitglieder voll berufstätig sind, sollten auf die Hundehaltung verzichten. Lieber zwei Katzen, die dann nicht unter Einsamkeit leiden und Gesellschaft haben.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 09.11.2010 um 21:31 Uhr
Leider bekommt man als Hundebesitzer oft erst gar nicht die Chance, das wohlerzogene vierbeinige Familienmitglied unter Beweis zu stellen. Eine Absage erfolgt zumeist schon bei der Erwähnung des Hundes.
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2010 um 21:43 Uhr
Das ist nicht gut. Man sollte sich genau die Menschen anschauen, dann weiß man meist auch, wie Kinder und Hunde erzogen sind.
Mieter sollten nicht benachteiligt werden, wenn der Hausfrieden nicht gestört wird.
Nicole Freeman
6.956
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2010 um 22:01 Uhr
oft kommt als erstes die frage ,, haben sie kinder,, danach haben sie haustiere,, dann hund gross oder klein,, familie mit kind und hund hat es einfach wirklich schwer eine bezahlbare wohnung zu bekommen. mit nem grossen hund kommt es einem manchmal vor als haette man sich die pest eingefangen. dabei kommt es wirklich auf die erziehung des tieres an. schade das manchmal doch alle hundebesitzer in einen sack gesteckt werden. ich hatte glueck . meinem vermieter war es nur wichtig das ich regelmaessig mit dem hund raus gehe und mein hund ein freundliches aber wachsames wesen hat.
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2010 um 22:20 Uhr
Nette Menschen haben eh nette Hunde! Große Hunde sind ja oft ruhiger und ausgeglichener als die kleinen verwöhnten Fußhupen! Ich habe selbst so ein kleines Teil, was uns voll im Griff hat!
Die Wohnbau z. B. gestattet Hunde bis 40 cm. So ein Blödsinn!
Nicole Freeman
6.956
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2010 um 22:28 Uhr
schnell meinem grissen einen kleinen hund vorsetzen und mein schnuffi geht in den kriechgang da hat er 40 cm . gerade die kleinen sind oft nicht richtig erzogen da sie ja sooo suess sind. kleffende etwas die denken sie sind der boss vom kietz. wenn ein grosser so ein theater machen wuerde wie manch ein kleiner wuerde da sofort gefaehrlich dranstehen
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 09.11.2010 um 23:08 Uhr
Die vermieter erleben ja auch so Einiges: Verwüstete und vermüllte Wohnungen durch Mietnomaden (gut, die sind nicht die Regel.

Haustiere sind da schon ein größeres Problem, weil sie sehr unangenahme Gerüche und Schmutz verbreiten, wer will also, nachdem der Hundebesitzer ausgezogen ist, gundsanieren?

Vielleicht gibt es zu viele Tierhalter und zu wenig geeignete Immobilien, denn ohne Hund kann ja leider heute fast niemand mehr spazieren gehen, weniger ist eben manchmal mehr, warum also nicht auf Tiere verzichten, dann gäbe es sicher auch nicht soviel Tierquälerei.

Der beste Tierfreund ist wohl der, der keine Tiere hat...?
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 09.11.2010 um 23:45 Uhr
Herr Dr. Klein, ich kann dieses Klischee nicht mehr hören. Guterzogene Haustiere verbreiten keine Unangenehme Gerüche und auch keinen Schmutz. Das Problem befindet sich an am anderen Ende der Leine. Ich könnte mir auch problemlos 5 kläffende Hunde anschaffen und sie täglich 10 Stunden alleine in einer 40qm Wohnung lassen. Dann brauch ich mich auch nicht zu wundern wenn alles voll gesch...... ist.

Weniger Tiere = weniger Tierquälerei ist der größte Schwachsinn den ich je gelesen habe. Denn die Leute die dann auf Tiere verzichten, sind die Menschen, die Verantwortungsvoll handeln.

Und der beste Tierfreund ist der Mensch, der Tiere verantwortungvoll behandelt und sie auch respektiert.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 10.11.2010 um 06:29 Uhr
Unsere Erfahrungen bei der Wohnungssuche mit Hund und zwei Katzen waren größtenteils positiv. Gut es gab auch hier und da mal, die Aussage nein Haustierhaltung ist nicht erwünscht. Aber in den meisten Fällen waren die Tiere kein Problem. Wenn es dann zum Besichtigungstermin kam, haben wir unseren Hund stets dabei gehabt und die Wohnungs-/Hausbesitzer waren immer ganz angetan. :)
Wir hatten auch schon die Aussage erlebt, lieber Hund und Katzen als Kinder - auch diese Vermieter gibt es.

Und zu behaupten, dass Tiere unangenehme Gerüche und Schmutz verbreiten ist ja gerade zu lächerlich. Höchstens dann, wenn Mensch sich nicht um die Tiere kümmert. Aber dann möchte ich auch nicht den Rest der Wohnung sehen. Kann dem Vorschreiber mit seinem letzten Satz nur zustimmen, nämlich das der beste Tierfreund wirklich der Mensch ist, der verantwortungsvoll und respektvoll mit Tieren umgeht.
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 10.11.2010 um 09:05 Uhr
Hunde riechen nun mal unangenehm, das ist biologisch bedingt. Natürlich riecht ein Hundebesitzer dies nicht, genauso wie ein Fisch- oder Käseverkäufer bzw. ein Müllwerker nichts mehr riecht. Für die Umwelt allerdings kann das eine Belastung sein...
Nicole Freeman
6.956
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2010 um 09:32 Uhr
kranke hunde riechen und hunde die in ihrem dreck liegen muessen wenn sich der mensch nicht kuemmert. ein gepflegter hund richt genauso wenig wie ein mensch der sich pflegt. ok wenn er nass ist mueffelt er aber man laesst ja auch den hund nicht einfach nass in der wohnung rumlaufen. wobei wir wieder bei der verantwortungsvollen pflege der tiere sind
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 10.11.2010 um 09:47 Uhr
Lieber Herr Dr. Klein, ich bin kein Hundebesitzer und deshalb auch den Geruch eines Hundes nicht gewöhnt. Und ich kann sagen dass Hunde nicht unangenehm riechen. Ganz im Gegensatz zu vielen Menschen, die regelrecht stinken. Und den Geruch von Menschen bin ich gewöhnt.
Antje Amstein
5.944
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 10.11.2010 um 10:54 Uhr
Die Wohnbau ist ein gutes Beispiel für Hundefeindlichkeit! In manchen Wohngebieten darf der Hund nur 35 cm Schulterhöhe haben. Sogenannte Listenhunde sind Grundsätzlich verboten. Wer vor der Änderung schon einen hatte wird darauf verklagt diesen abzuschaffen, dem Mieter wird aber nicht gekündigt! In Gießen finden selbst Obdachlose mit ihren Hunden keine Unterkunft. Es ist schon traurig!
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2010 um 10:59 Uhr
Hallo Herr Dr. Klein! Menschen reagieren unterschiedlich auf Gerüche. Der Hund hat einen Eigengeruch, wie jedes andere Tier auch. Ein gepflegtes Tier hat einen angenehmen Geruch. Ein Hund, der im Dreck leben muss stinkt! Aber daran ist der Mensch schuld. Der Geruch eines Hundes ist eine Belastung für die Umwelt? Dieses Argument verstehe ich nicht. Umwelt ist vor der Haustür. Wenn Sie also einem Hund begegnen, nehmen Sie seinen Geruch wahr? Dann haben Sie eine genauso feine Nase wie der Hund. Das wäre ja furchtbar, denn in unserer Welt gibt es schreckliche und tatsächlich belastende Gerüche- um nicht zu sagen Gestank. Wie Jörg sagt, es ist schon manchmal abenteuerlich , sich unter vielen Menschen aufhalten zu müssen- aus genannten Gründen.
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2010 um 11:15 Uhr
Hundehasser und Hundefeinde sind eigentlich bedauernswerte Menschen. Der Hund hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Ob die Hundegegner wollen oder nicht, sie begegnen den Tieren überall. Ich stelle mir das schrecklich vor, pausenlos Hunde sehen zu müssen, obwohl ich ihn gar nicht sehen will. Wie frustrierend! Diese Menschen strafen sich docvh selbst.
Mich würde interessieren, wie diese Menschen reagieren, wenn Hunde im Einsatz sind, Menschenleben zu retten. Werden die Tiere dann immer noch abgelehnt, wenn man unter dem Schnee oder unter Ruinen begraben ist? Trotz aller high tec sind auch heute noch Hunde unersetzlich. Polizei, Zoll, Rettungsstaffeln- sie alle wären ohne Hund verloren. In der Forschung bezahlen die Hunde mit ihrem Leben- für die Menschen. Als Haustier haben sie Millionen Herzen der Menschen gewonnen. Nicht immer zu ihrer Befriedigung, wenn sie herhalten müssen als Partner- und Kinderersatz. Der Hund wir gebraucht und verbraucht- aber auch geliebt und geachtet.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 10.11.2010 um 11:26 Uhr
Ilse, du bringst es auf den Punkt. Denn der große schwarze Hund der einem auf der Straße begegnet, kann in einer halben Stunde schon als Rettungshund nach einer Gasexplosion , in den Trümmern nach Überlebenden suchen. Und der Hasser könnte in den Trümmern liegen. Das erste was er dann spürt ist die feuchte Schnauze die ihn freudig ableckt, während er mit dem Schwanz wedelt und sich über den Erfolg freut.

Ich empfehle jedem mal eine Vorführung der Rettungshundestaffel von den Johannitern zu besuchen.
Nicole Freeman
6.956
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2010 um 12:41 Uhr
die hunde und die hundefuehrer leisten eine klasse arbeit
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 10.11.2010 um 13:11 Uhr
Ich habe eine Wohnung ab 01.02.2011 zu vermieten. Ich bevorzuge Tierhalter, obwohl ich mit meiner letzten Mieterin mit Hund nicht die besten Erfahrungen gemacht habe. Das Problem war allerdings nicht der Hund, sondern der Mensch. Sie ging viel zu wenig mit ihrem Hund hinaus (nur mal mit dem Auto ans Feld fahren...), die Folge war, daß der Hund, wenn er alleine war, pausenlos gebellt hat. Das hat sogar mich als Tierfreundin genervt. Das Problem wurde behoben, indem ich ihr anbot, mit dem Hund spazieren zu gehen, da ich sowieso gerne laufe, sie nam das Angebot an und siehe da: wenn der Hund dann mal alleine war, war er ganz ruhig und brav, denn die langen Spaziergänge taten dem Hund gut! Mittlerweile wohnt sie mit Hund bei ihrem neuen Freund, zum Glück geht der gute Mann viel mit dem Hund spazieren!
Als ich mit meiner damaligen Katze "Lucky" auf Wohnungssuche war, lautete meine erste Frage: "darf ich mit meiner Katze einziehen?" Die Resonanz war durchaus positiv, ich hätte niemals eine Wohnung genommen, wenn meine Katze nicht mitgedurft hätte!
Zu meiner Wohnung: geeigenet für ruhige Einzelperson, Tierhalter bevorzugt!
Wenn Ihr also jemanden mit Haustier kennt, der eine Wohnung sucht: bitte an mich wenden!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 10.11.2010 um 18:16 Uhr
Der Geruch eines Hundes eine Belastung für die Menschen ???
Der wirkliche Tierfreund ist der, der keine Tiere hat ????
Weniger Tiere = weniger Tierleid ????
Werter Herr Dr. Klein, wo leben Sie ?

Ein natürlicher Geruch, sofern überhaupt vorhanden, kann niemals eine echte Belastung für den menschlichen Organismus sein. Was hingegen bei Abgasen, Umweltverschmutzungen, Lebensmittelverseuchung eher der Fall sein dürfte.

Zum wirklichen Tierfreund wurde hier inzwischen alles gesagt, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ihnen hier näher zu bringen, was eine wirklichen Tierfreund ausmacht, würde den Rahmen sprengen und das Thema verfehlen.

Weniger Tiere gäbe es von Natur aus schon, dafür hat der Mensch in den letzten Jahrhunderten schon gesorgt. Aber der Mensch nimmt sich das Recht, immer mehr und mehr Tiere zu PRODUZIEREN um sie zu benutzen, auszubeuten. Welch ein Irrsinn.
Nun, ich glaube schon, dass es auch ganz viele positive Erfahrungen bei der Wohnungssuche mit Hund gibt.
Erstaunlich ist allerdings, dass mir persönlich immer mehr Vermieter begegnen, z.B. bei Urlaubsdomizilen, die lieber an Menschen mit Hunden vermieten, als an Familien mit Kindern. Sie können diese HAltung auch nachvollziehbar begründen.
Allerdings bleibt es fraglich, ob diese Entwicklung so wünschenswert ist, wo Deutschland nicht gerade das kinderfreundlichste Land ist und unsere Gesellschaft immer mehr Abneigung gegen alles entwickelt, gegen Kinder, gegen Kinderlärm auf einem Spielplatz, gegen Hundegebell, während der Mensch sich den ganzen Tag immer rücksichtsloser benimmt. Der Mensch ist genervt durch natürliche Gerüche, er ist genervt, wenn der Hahn morgens kräht, der Hahn muss dann abgeschafft werden, der Mensch hasst Katzen, wenn sie Vögel fangen, er ekelt sich für dem Gestank von natürlichem Dünger (Pull).
Ob diese Entwicklung so wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln.

Je mehr ich die Menschen kenne, um so lieber habe ich meine Hunde.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 10.11.2010 um 18:23 Uhr
Ich sehe es wie Andrea. Wenn ich Vermieter wäre, würde ich Mieter mit Tieren bevorzugen. Aber natürlich auch mit Kindern. Beides zusammen wäre optimal. Dann hätte ich immer genügend Futter für meine Kamera. Ein bellender Hund oder ein tobendes Kind sind mir lieber, als Nachbarn die mit lauter Musik nerven.
Marina Geier
122
Marina Geier aus Lahnau schrieb am 10.11.2010 um 18:55 Uhr
Hallo
habe den Beitrag mit Interesse gelsen.
Wir mein Mann und ich sind hundefreundliche Vermieter. Bei uns ist der Hund bei dem Anmieten einer Wohnung kein Problem, er sollte nur Artgerecht und Tierschutzgerecht gehalten werden, das aber kontrolliere ich. Und wenn ein sozial schwacher ein Hund hat, ist das auch kein Problem, seit neuestem gibt es ja die Tiertheke Wetzlar, wo sich dieser Personenkreis, fast kostenloses Futter baholen kann.
Dort spende auch ich reglemässig und das sollte der eine oder andere auch tun, damit nicht aus Wohnungsgründen oder Geldnot das geliebte Tier ins Tierheim muss. Dort sind schon genug Tiere die ein solches trauriges Schicksal haben
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 10.11.2010 um 21:36 Uhr
Ich habe jahrelang Hundedunst erleiden müssen, das möchte ich icht mehr, mir würde es reichen, wenn es Hunde als Rettungs- und Blindenhunde gäbe, was zuviel ist, ist zuviel.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich kein großer Hundefreund bin.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 10.11.2010 um 21:45 Uhr
Lieber Herr Dr. Klein,
jedem seine Meinung. Jeder hat seine Erfahrungen und wird zu einem Ganzen aus Erfahrungen. Leider gibt es noch mehr Menschen, die wie Sie fühlen und denken. An diesen Menschen geht etwas verloren. Ihnen steht Ihre Meinung selbstverständlich zu und ich kann nur hoffen, dass Sie aus Ihrer Abneigung heraus nicht mal auf böse Gedanken kommen .......
Eigntlich tun Sie mir ein bischen leid.
Aber es gibt Geschöpfe auf dieser Welt, denen gehört mein aufrichtiges Mitleid.
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 10.11.2010 um 21:55 Uhr
Sie brauchen keine Angst haben, ich käme nie auf den Gedanken Tieren etwas anzutun, denn dann wäre ich ja außerdem kein Philosoph mehr...

Tiere müssen auch unbedingt geschützt werden, da ist selbstverständlich.
Stephanie Brand
49
Stephanie Brand aus Reiskirchen schrieb am 10.11.2010 um 21:55 Uhr
Hallo!
Ich habe auch keine Wohnung direkt in Reiskirchen gefunden, weil Hunde unerwünscht waren bei den vielen Vermietern. Da fühlt man sich schon diskriminiert, wenn Kinder mehr wert sind als das eigene Haustier, für das man sich als Familienmitglied entschieden hat. Jetzt wohne ich im Ortsteil von Reiskirchen. Mein Vermieter sieht mich, wenn ich mit dem Hund gerade Gassi gehen will oder vom Feld zurückkomme,wie sauber der Hausflur dabei bleibt und beschwert hat sich auch noch keiner, obwohl ich berufstätig bin. An der Leine baumelt ein Tütchenbeutel, den ich kaum nutze.Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus und meine Nachbarn sind Familien mit Kleinkindern & Teenies, jung & alt, mit Katze und ohne...und wir kommen alle miteinander aus. Soll es wirklich geben.....
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2010 um 22:05 Uhr
Hallo Herr Dr. Klein, niemand muss Hunde oder andere Tiere lieben. Ich kann Jenny nur zustimmen, Ihr Leben ist ärmer- auch dann, wenn Sie das nicht so sehen oder abstreiten. Ich weiß nicht, wo und wie Sie mit "Hundedunst" gelebt haben. Sollte der Mensch es schaffen, dass wir irgendwann einmal keine Tiere mehr um uns haben, dann ist die Welt nicht nur kalt, sondern sehr arm geworden. Viele schätzen Tiere nur dann, wenn sie auf dem Teller liegen und man sie verspeisen kann.
Wir gehen mit Hunden in den Heuchelheimer Kindergarten und in das Altenheim. Das Glück der kleinen und auch alten Menschen zu erleben, wenn sie Hunde streicheln, ist eine so große Freude. Die Berührung genügt, um die Menschen zum Lächeln zu bringen. Keiner sollte vergessen oder einmal darüber nachdenken, dass unser Weg vom frühen Menschen bis in die heutige Zivilisation ohne die Hilfe der Hunde bei der Nahrungsbeschaffung ganz anders hätte verlaufen können. Noch heute hängt bei den Naturvölkern der Jagderfolg von der Hilfe der Hunde ab.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 10.11.2010 um 22:09 Uhr
Herr Dr. Klein, Sie haben nicht zufällig eine Wohnung frei und würden an mich vermieten ? Ich habe derzeit 2,5 Hunde.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 10.11.2010 um 22:31 Uhr
Herr Dr. Klein, sie tun auch mir leid. Ich weiss nicht warum sie unter "Hundedunst" leiden mussten, aber es ist kein Grund Hunde zu hassen. Ich musste jahrelang unter Dunst orientalischer Küche leiden und hasse trotzdem diese Menschen nicht.
Ich dachte immer das Lehrbeauftragte der Uni Gießen die auch das Fach Ethik betreuen, verständnissvoller sind.
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 12.11.2010 um 07:03 Uhr
@Frau Burger tut mir Leid, leider nicht ;-)

@Herr Jungbluth Sie haben nicht richtig gelesen, ich lediglich kein GROSSER
Hundefreund, woraus nicht zu logisch zu schließen ist, dass ich Hundefeind bin. Ferner hat meine Tätigkeit mit dieser Einstellung ebenfalls nichts zu tun, zumal ich ethisch gesehen, Tier für absolout schützenswert halte und deshalb die provokante Frage stelle, ob es nicht besser wäre Tiere in Ruhe zu lassen und in ihren natürlichen Lebensräumen zu belassen?
Kurz und gut, so könnte ein Vegetarier durchaus Metzger sein...
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.11.2010 um 09:58 Uhr
Herr Dr. Klein, der Mensch hat die Haustiere von sich abhängig gemacht. Die Frage, ob man die Tiere in Ruhe läßt und in ihren natürlichen Lebenräumen läßt, stellt sich also nicht, denn für Hunde, Katzen und Co. gibt es ebensowenig natürliche Lebensräume wie für die Hochleistungskühe und Schweine oder Federvieh.
Tiere, die man aus der Natur entnimmt oder sog. Nachzüchtungen, zu denen ich alle Reptilienarten, Spinnen, Papageien zähle, haben in Wohnzimmern nichts verloren.
Wenn Sie mir einen Vegetarier vorstellen, der Metzger ist, dann gebe ich einen aus!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 12.11.2010 um 16:22 Uhr
Werter Hr. Dr. Klein,
Sie werden es nicht glauben, aber in EINEM gebe ich Ihnen ja sowas von Recht ! Die Tiere in Ruhe lassen und sie in ihren natürlichen Lebensräumen belassen.
Leider wird das auf Ewig nur ein Traum bleiben, denn dafür ist es zu spät.
Der Mensch selbst hat es zu verantworten, dass es so manche Tierart im Überfluss gibt oder gar, dass so manche Tierart bereits ausgestorben ist.
Diese Heranzucht kommerzieller Tierproduktionen hätte niemals beginnen dürfen. Man hätte die Tiere in ihren Lebensräumen belassen sollen, manche sich zum Freund, Helfer und Begleiter machen, aber sie nicht produzieren. Die natürliche Auslese hätte eine Population vermieden.

Fakt ist: Die Tiere sind ethisch gesehen ebensolche Geschöpfe auf Erden, die ein ebensolches Recht auf Leben, Respekt und Toleranz besitzen. Wir müssten unseren Erdball einfach nur mit ihnen teilen und daher denke ich, haben wir Menschen Hund, Katz & Co neben uns auf der ganzen Welt genauso zu tolerieren und zu respektieren, wie wir es Menschen gegenüber tun. Auch wenn sie manchmal riechen.
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.11.2010 um 17:21 Uhr
Zoologisch gesehen ist der Mensch eine Säugetierart, oder sehe ich das falsch?
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 12.11.2010 um 17:36 Uhr
Ja *lach* DAS Säugetier schlechthin. Er saugt andere aus.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 12.11.2010 um 18:29 Uhr
Und das gefährlichste Lebewesen auf der Welt. Denn es tötet auch zum Spaß.
Ilse Toth
32.916
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.11.2010 um 20:13 Uhr
Sehr gut Jenny und Jörg!
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 12.11.2010 um 20:19 Uhr
Gott sei Dank sind nicht alle Menschen so blutrünstig, das sie auf alles schiessen was sich bewegt. Ausser mit der Kamera :-)
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 12.11.2010 um 21:17 Uhr
Jedenfalls mache ich mir von Zeit zu Zeit schon mal so meine Gedanken darüber, was wohl wäre, wenn wir unser Haus verkaufen und uns auf Wohnungssuche begeben müssten. Der Gedanke an unsere Hunde (jetzt sind es auch nur noch 2 :-) ) lässt eine gewisse Sorge aufkommen, ob wir mit ihnen zusammne ein adäquates Heim finden würden. Denn eines steht fest, wir würden wirklcih niemals unsere Hunde hergeben.
Monika Bernges
7.233
Monika Bernges aus Staufenberg schrieb am 18.11.2010 um 15:01 Uhr
Wir haben seit über 40 Jahren Hunde in unterschiedlichen Rassen.
Zur Zeit haben wir einen Schwarz-Russischen-Terrier.
Auch sein Vorgänger war ein "Russe"
Wir haben in diesen ganzen Jahren mit Sicherheit keinen
"Hundedunst" aushalten müssen.Denn 5mal im Jahr muss
unser Semijon zum Hundefrisör und gebadet wird im Sommer
mindestens 2mal im Monat.Nicht gerechnet die wöchentlichen Bäder in der Lahn oder einem See.
Herr Dr.Klein,wie oft gehen Sie eigentlich zum Frisör? Auch so oft wie unser Hund?
Das mir mein Hund das Liebste sei,
sagst Du,oh Mensch,sei Sünde.
Mein Hund ist mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 19.11.2010 um 21:20 Uhr
Eines der schönsten Gedichte, die es über Hund-Mensch-Freundschaften gibt :-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Jenny Burger

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