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Tierbilder am Himmel...so wunderschön.

selbst die Pferde blickten gebannt zum Himmel
selbst die Pferde blickten gebannt zum Himmel
Buseck | Tierbilder am Himmel

Heute ist Montag der erste November.
Es muss nicht immer trüb und grau sein, doch…
Nanu – so ein sonniger Tag?
Was soll das!
Dem November wird doch nachgesagt, dass er trüb und grau, einer der Dunkelsten sei.
Ich sehe nichts davon wenn ich aus dem Fenster schaue, ich sehe
nur Licht.
Licht und Sonne und noch grüne Wiesen.
Von irgendwoher hörte ich, es regnet und ist kalt.
Hier war es wunderschön in den letzten Tagen.
Die Sonne wagte sich heraus, blendend und gleißend ließ sie uns Arme und Hände vor das Gesicht strecken sobald wir zum Himmel schauten.
Und der Anblick lohnte sich.
Schwärme, Scharen von Kranichen und Gänsen ließen den Himmel fast erblinden vor Wonne.
Sie kamen aus allen Teilen der Republik, sammelten sich über unseren Häuptern, formierten sich zu unglaublichen Tiergestalten am Himmel, krächzten und krähten, sangen und verklangen während sie unserem Gesichtsfeld wieder entschwebten.
Ein wunderschöner Anblick, der Herz und Hand öffnete ihnen nachzuwinken.
So viele Tiere auf einmal hatte ich schon lange nicht mehr auf einem Fleck gesehen und dachte mir;
... die armen Städter, die können diesen Anblick sicher über all dem Lärm der Großstadt nicht sehen, weder erkennen, was da über ihren Köpfen wie ein Engel mit Seidenflügeln schwebt und die unglaublichen Laute hören, die rufen und singen.

Mehr über...
Wolkengebilde (1)Tierisches am Himmel (1)die Kraniche ziehen in den Süden (1)
Nicht sehen, welche Figuren sie an das Himmelszelt malten, einen Bären, der sich stolz aufrichtet verwandelten sie in Sekundenschnelle in eine Flunder, die sich am Meeresboden dahinschlängelt, um sich dann wieder blitzschnell im Sand zu verkriechen, von der, zu einem bissigen Hai mit riesigen Zähnen - dann wurden sie wieder zu fluffigen Wolkengebilden, lösten sich wieder auf, es wurde eine Schere, die sich öffnet, ein Hund, eine jagende Katze, ein Hase, ja ein Meerschweinchen und zum Ende sogar ein Flugzeug daraus.
Meine Begeisterung war kaum mehr im Zaum zu halten.

Mindestens 400 Tiere groß war ein Schwarm und davon kamen im Laufe von wenigen Minuten von allen Seiten, - ich vergaß sie zu zählen, so schön war es zu sehen, - vor allem, wie die Menschen auf den Straßen und vor ihren Häusern darauf reagierten, - mindestens sieben, nein, zehn Schwärme - die sich gegenseitig fanden und hintereinander her zogen.

Im Neubaugebiet, in dem ich mich an diesem Nachmittag aufhielt, war für lange Minuten ein Augenblick der Besinnung und Schönheit, der Stille und Ruhe ausgebrochen und alles, ja wirklich alles schaute gebannt zum Himmel in seinen leuchtenden Spektralfarben.
Hallo Wolke zwei da oben, du Kumuluspferdchen - nimm mich mit, ich möchte auf dir in den November reiten.
Krah…Krah…Krah, ja, auch so schön kann der erste November sein.

© Angelface

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von:  Angelika Petri

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