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Wer nichts macht----macht was falsch

Buseck | Wer nichts macht--macht was falsch!!!

Ich finde es schlimm, den Sachverhalt zum Thema Bahnhofsvorplatz Gießen in der Form darzustellen, als Vergleich zu Stuttgart 21.---weil überhaupt keine Vergleichsebene erkennbar ist.
Der wesentliche Unterschied ist nicht nur die bauliche Dimension sondern die derzeitige Beschlusslage grundverschiedener Objekte.
Sie schreiben:"Viele Bürger sind mit den Plänen zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes nicht einverstanden". Bei der dann erwähnten Bürgerversammlung seien 200 Besucher erschienen, das sind ca 0,27 % der Gießener Bürger. Die könnten in etwa 10 Häusern wohnen---wo war Rest-Gießen?
Die Bürgerinitiative hat laut Ihren Angaben 3000 Unterschriften gesammelt, das sind ca 4 % der Gießener Bevölkerung.
Was wir absolut nicht brauchen sind Stuttgarter Demonstrationsverhältnisse in Gießen.
Gewinnen würden hierbei lediglich Hotel- und Übernachtungsbetriebe---- denn die dann anreisenden Aktivisten müssten ja nach einer evtl. Randale irgendwie übernachten.
Wir brauchen überhaupt und auf keiner Ebene "volksfrontähnliche"Entwicklungen in unserem Land.
Unsere demokratische Grundordnung muss nur in rechter Weise genutzt werden. Noch ist zum Bahnhofsvorplatz nichts beschlossen.
Also, jeder an der Sache interessierte Bürger sollte sofort das Gespräch mit seinem jeweils durch seine Stimme gewählten Stadtverordneten suchen und durch Abwägung der Argumente zu einem vernünftigen Beschluss beitragen.
Nur so kann das Vorhaben auf einen guten Weg geracht werden.
Auch wer nichts macht --macht was falsch.


Albrecht Sames, Buseck-Beuern, Mitglied der CDU

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.10.2010 um 23:23 Uhr
Auch wenn ich mich vielleicht unbeliebt mache: "Stuttgart 21 mit dem Thema Bahnhofsvorplatz in Gießen" auf eine Stufe zu stellen halte ich auch für unangebracht!
Dies ist dann aber auch die einzige Stelle an der ich diesem Beitrag zustimme!

- 200 aktive BürgerInnen und 3.000 Unterschriften ist doch ein guter Anfang!
- "was wir absolut nicht gebrauchen können sind Stuttgarter Demonstrationsverhältnisse in Gießen"??? wer ist "wir", Frau Sames? Die BürgerInnen entscheiden selbst ob sie von ihrem Demonstrationsrecht gebrauch machen, nicht Sie oder eine Partei!
- anreisende Aktivisten, die Randale machen? Jetzt werden Sie unverschämt wenn Sie glauben damit demonstrierende BürgerInnen in eine kriminelle Ecke stellen zu können! Fehlt nur noch die Bemerkung "Berufsdemonstranten"
- nur, falls Sie es nicht wissen, zur demokratischen Grundordnung gehört auch das Demonstrationsrecht
- die BürgerInnen brauchen auch keine Hinweise von Ihnen wie sie für ihre Rechte eintreten, und ob sie es als sinnvoller erachten das Gespräch mit Stadtverordneten zu suchen oder zu demonstrieren. Die BürgerInnen sind mündig genug selbst zu entscheiden!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 22.10.2010 um 11:02 Uhr
Medien überspitzen manchmal gewollt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und das ist uns ja offenbar mehr als gut gelungen. Der genannte Beitrag ist ansonsten bis ins kleinste Detail gründlich recherchiert und nicht anzumahnen. Ich stoße mich ein bisschen an der Kritik, dass ja "nur" 200 Leute da waren, die dagegen sind. Dafür war im Saal seitens der Bürger offenbar keiner. Was ist mit denen, die nicht da waren? Vielleicht ist es Ihnen schlichtweg egal, vielleicht waren sie noch auf der Arbeit und konnten nicht teilnehmen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass all die anderen Bürger Befürworter sind, nur weil sie nicht teilgenommen haben. Fakt ist, es hat sich ein "Widerstand" formiert - und den sollte die Politik durchaus ernst nehmen.
Dr. Manfred Klein
1.382
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 22.10.2010 um 12:55 Uhr
...wie bereits Theodor W. Adorno sagte: maßlos übertreiben um verstanden zu werden...

Zur Sache: Nicht jeder kann und will an den ganzen veranstaltungen, Wichtigtuereien, Randale, Volkszorn oder wie man das Kind noch so bezeichnen will!

Vermutlich kann auch nicht jeder einzelne Bürger mit "den Stadtverordneten Reden, was auch gar nicht nötig wäre, weil diese Volksvertreter ja vom- richtig - vom Volk gewählt wurden! Und die Stimme gegen einen Treppenabriss ist ja ebenfalls erhoben worden...

Jeder hat seinen Alltag, seine Befindlichkeiten, seinen Egoismus, seinen Stress, somit entschuldige ich Tausende, die pauschal für "Nicht-Einmischer", Nichts-Tuer gehalten werden...
Christian Momberger
10.791
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 25.10.2010 um 01:00 Uhr
Also ich kann Stefan nur zustimmen! Ebenso Frau Glinke wenn Sie schreibt: "Ich stoße mich ein bisschen an der Kritik, dass ja "nur" 200 Leute da waren, die dagegen sind. Dafür war im Saal seitens der Bürger offenbar keiner. Was ist mit denen, die nicht da waren? Vielleicht ist es Ihnen schlichtweg egal, vielleicht waren sie noch auf der Arbeit und konnten nicht teilnehmen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass all die anderen Bürger Befürworter sind, nur weil sie nicht teilgenommen haben. Fakt ist, es hat sich ein "Widerstand" formiert - und den sollte die Politik durchaus ernst nehmen."

Also ich finde schon, dass Volk sollte das letzte Wort haben. Und wenn es - wie Sie meinen Frau Sages - die Volksvertreter alleine entscheiden sollen, dann müssten diese sich im Vorfeld einer Wahl auf eine Position verbindlich festlegen, damit ich weiß, ob ich ihn wählen kann/darf oder nicht. Denn das Problem ist doch, vor der Wahl reden alle dem Volk nach dem Mund und hinterher machen Sie was völlig anderes. Das ist keine Demokratie, das ist Verarschung. Und verarschen bzw. für dumm verkaufen lässt sich das Volk nicht mehr länger, wie man immer mehr sieht.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Siegrun Sames

von:  Siegrun Sames

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Interessensgebiet: Buseck
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