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Schließung der Notdienst-Zentrale Buseck droht - Wie stehen Sie dazu?

Buseck | Nach aktuellen Informationen des SPD Ortsvereins Gießen Rödgen laufen Bestrebungen, die gut ausgestattete und personell gut besetzte Busecker Notdienstzentrale der Kassenärtzlichen Vereinigung Hessen zum Jahresende aufzulösen. Dabei soll der ärztliche Hintergrunddienst ganz wegfallen und die Hausbesuche von einer Zentrale bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Linden aus gesteuert werden.
Dabei müssen künftig längere Fahrzeiten des ärtzlichen Personals zum Aufenthaltsort des Patienten und damit eine Verschlechterung der Patientenversorgung in Kauf genommen werden. Ebenso müsssen Patienten, die einer Behandlung in einer Arztpraxis bedürfen, z. B. zum Nähen kleinerer Wunden oder zur Ausstellung eines Rezeptes entweder in die Gießener Notdienst - Zentrale oder eine der Gießener - Kliniken fahren oder gefahren werden. Damit geht die ortsnahe hausärztliche Versorgung im Vertretungsfall verloren. Für die Rödgener Bevölkerung ist dies deshalb von Bedeutung, da hiermit auch die für Rödgen zuständige Notdienstzentrale geschlossen würde. Da die Dringlichkeit und die Wichtigkeit sehr hoch sind, die Öffentlichkeit und die politischen Gremien aber wohl bisher nicht in Kenntnis gesetzt worden sind, hoffe ich auf eine rege Diskussionsbeteiligung im Kommentarbereich hierüber.
Ein wichtiges Thema, findet die Redaktion der GZ. Und wir wollen's genau wissen: Wie stehen Sie zu einer möglichen Schließung der Busecker Notdienstzentrale? Diskutieren Sie jetzt mit!

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Kommentare zum Beitrag

Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 17.10.2010 um 17:24 Uhr
... das macht zutiefst nachdenklich!
Man stellt sich die Frage nach dem WARUM? ist diese Schließung geplant.
Ist die Miete der Räume nicht mehr finanzierbar?
Wird die Notdienstzentrale nicht genügend genutzt - benötigt - frenquentiert?
Ich denke, eine Notdienststation, der Name drückt ja aus was sie bewirken soll, nämlich - in der Not dem Bürger zur Verfügung zu stehen - meist Nachts;
verstehe ich nicht, warum sie geschlossen werden soll..
Wenn Not am Mann ist, sollte ein Notdienst schnell zur Stelle sein oder man möchte so schnell als möglich dort sein; - und da greift man selbstverständlich zur nächsten Zentrale und möchte im Umland ( Buseck, Beuern, Bersrod ect. )nicht auf Giessen oder Linden verwiesen werden.
8
Jutta Hennig aus Buseck schrieb am 21.10.2010 um 13:17 Uhr
Also ich finde auch das man die Notdienst-Zentrale erhalten sollte.
Ich kann nicht verstehen warum immer am verkehrten Platz gespart werden muss.
Eine gute Begründung wäre hier ja mal sinnvoll.
Ich möchte auch nicht nach Linden oder Gießen verwiesen werden.
Hoffe das sich die Ärzte im Umkreis von Buseck zu wehren wissen. Ihre Patienten werden mit Sicherheit hinter ihnen stehen.
Redaktion GZ
12.114
Redaktion GZ aus Gießen schrieb am 27.10.2010 um 15:50 Uhr
Lothar Pfeiffer, Ortsvorsteher von Großen-Buseck, hat sich bei der GZ-Redaktion folgendermaßen zum Thema geäußert: "Gelinde gesagt, es hat mich geschockt so etwas zu lesen. Da wird allseits von einer deutlichen Zunahme älterer Menschen diskutiert, weiterhin wird beklagt, dass immer mehr Hausärzte keine Nachfolger haben werden und die Praxis schließen müssten. Unter diesen Vorzeichen werden dann solche Überlegungen zur Schließung angestellt. Hiervor kann, ja man muss, nur eindringlich warnen. Ich denke hier ist auch die örtliche Politik gefragt. Denn es geht ja schließlich um die Versorgung und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Hier muss um die Erhaltung dieser Einrichtung „gekämpft“ werden. Ich werde dieses Thema ebenfalls in den Ortsbeirat einbringen. Bleiben Sie bitte an dieser Thematik dran und informieren Sie weiter. Hierzu vielen Dank."
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 27.10.2010 um 16:21 Uhr
ich schließe mich nach dem Lesen des heutigen Beitrags von Lothar Pfeiffer nochmals ausdrücklich der Bitte an, dies unter dem Aspekt durchzudenken, dass, tatsächlich laut neuesten Nachrichten die durch die Medien gehen - zu befürchten ist, dass Hausärzte schließen ( Alter und keine Nachfolger) kleine Praxen uninteressant für Neueinsteiger sind und das Geldverdienen für jüngere Ärzte die noch keinen Facharzt haben - trotz Schichtdiensten eher an der Uni beliebt ist - da Nachtfahrten ect. wegfallen.
Viele schreiben sich auch gerne in den sog. Mehrfachpraxen der Facharztpraxen mit ein die dann in den Hochhäusern ihre Dienste betreiben und die ursprünglichen kleinen Einzelpraxen machen einfach dicht und zu, man steht eines Tages vor verschlossener Tür und allein.
Soll das dann auch in der " Notfallzentrale vor Ort " ebenfalls sein?
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von:  Claus Engelking

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