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Dumm gelaufen! Was wären wir ohne das Internet?

Buseck | Januar bis Dezembergeschichten zwischen dem Gestern - Heute und Morgen
im Heute leben.
wird da jemand Dumm gehalten - oder ist etwas nur dumm gelaufen -

man hat oder man hat eben nicht!
Was wären wir ohne das Internet?

Das ist eine Frage die eine Gruppe aufwarf, die im September bei uns - wo ist egal - neu gegründet wurde.
Kaum einer antwortet darauf.
Das finde ich schade,
ist die Frage nicht hochinteressant? So sehr, dass wir uns Gedanken darüber machen könnten?
Ohne I N T E R N E T geht gar nichts mehr höre ich oft,
viele verfügen über PC - Labtop und andere Kommunikations - und Informationsmöglichkeiten, andere Stimmen sagen
Ach, ich hab gar keines…
Hm….
Wer ist nun besser dran?
Der, der keines hat, sich nicht darüber informieren kann,
oder der, der sich von diesem Medium nicht belästigt und überfordert fühlt?
Oder der, der es hat und darauf jederzeit zugreifen kann?
Fehlt da nicht was?
Im Internet wird gebucht, und bezahlt, bestellt und gekauft, seien es Flüge oder Bahnfahrten, - online Banking ist fast normal,
man holt sich über google oder durch Wikipedia die neuesten Meldungen, erfährt die Meldungen die das Fernsehen verschweigt indem es auf weitere www-Seiten hinweist, Weiteres und Ausführlicheres und geht mit der Zeit.
Wer geht mit der Zeit?
Nur die nächste Generation, die das Internet als eine Selbstverständlichkeit anpreist?
Was machen die Rentner und all jene, die über keinen Internetanschluss verfügen, die nicht vernetzt sind, sollen die in Unkenntnis und Wissensnot bleiben?
Vieles bekommst du als Auskunft heutzutage NUR noch über das Internet.
Ist da ein Ungleichgewicht entstanden, werden da Menschen absichtlich ausgegrenzt und damit dumm gehalten?
Die Frage schwebte mir heute einige Male im Kopf herum, denn wissen möchte ja jeder etwas!

© Angelface

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Renter bleiben in ihren Ansprüchen alleine (1)Internetanschlüsse hat auch heutzutage nicht jeder (1)
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Kommentare zum Beitrag

Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 07.10.2010 um 13:39 Uhr
Hallo Frau Petri,
die Fragen, die Sie sich stellen sind interessant und wichtig. Meiner Meinung nach muss jeder selbst entscheiden, wie wichtig einem das Internet ist und vor allem was einem im Internet wichtig ist. In meinen Internetstudien habe ich über Menschen gelesen und auch mit Menschen gesprochen, für die das Internet nur aus einer Seite, z.B. Ebay oder Facebook u.ä. besteht. Andere "irren" im Informationsfluss und wiederum andere suchen sich gezielt nach ihren Interessen und Erfordernissen Seiten heraus oder suchen nach neuen Innovationen im Internet. Bezüglich der "Nichtvernetzten" stellt sich mir die Frage: Gibt es eine Alternative zum Internet? Gibt es eine Methode an wichtige Informationen zu gelangen? Für mich sind es nach wie vor gut geführte Bibliotheken, die hauptsächlich in Konkurrenz zum Internet stehen. Ebenso ist es der Hörfunk. Das Fernsehen hat meiner Meinung nach ausgedient, weil es im Kommerzsumpf der privaten Sender untergeht. Ich befürworte daher, dass öffentlich-rechtliche Anstalten mehr auf Hörfunk und neue Medien setzen. Kommerziell-orientierte Menschen finden kaum eine Alternative zum globalen "Shoppingparadies". Was das Finden neuer Freunde angeht, gibt es unterschiedliche Studien mit differenzierten Ergebnissen. So sind manche Forscher der Meinung, dass die soziale Kommunikation durch das Internet verstärkt wurde, andere sind wiederum der Meinung, dass Freundschaft und politische Aktion im Internet nur eine Vorlage für Kommerz und Werbung ist. Meiner Meinung nach ist es von Plattform zu Plattform unterschiedlich, die Interessen und Ziele der Plattformbetreiber und deren Nutzer müssen im Einzelnen analysiert werden. Den Ansatz der GZ, Journalismus und soziale Kommunikation zu verknüpfen finde ich indessen sehr gut, da auf diese Weise Pluralität und Interessensvielfalt nicht nur auf Werbung setzt, sondern die Leser sich gezielt Inhalte aussuchen und selber Inhalte posten können, ohne sogleich in ein redaktionelles Auswahlraster zu fallen.
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 07.10.2010 um 13:52 Uhr
sehr richtig, ich begrüße Ihre Gedanken die sich weiterführend damit beschäftigt haben, auch für mich sind die ERKENNTNISSE SEHR INTERESSANT DIE ICH bei Einkäufen, Gesprächen mit Bekannten und Freunden ganz unterschiedlichen Alters und Interessen führe, stelle aber oft obiges fest wenn ich mit Rentnern und "Dörflern" ins Gespräch komme.
Viele bedauern die nicht existierenden Möglichkeiten andre lehnen es kategorisch ab weil sie uninformiert sind und es zwecks mangelnder Möglichkeiten auch bleiben.
Diejenigen die ans Haus gebunden sind und weder Bibliotheken noch andere Stätten aufsuchen können, oder gar blind sind - sind auf Zeitungsnotizmeldungen und andere Kommunikationsangebote angewiesen um sich zu informieren, am Wunsch danach, sah ich, mangelte es nicht.
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von:  Angelika Petri

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Angelika Petri
1.754
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