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Hartz4 - Erhöhung - ein Hohn

Buseck | Die Hartz4 Erhöhung klingt wie Hohn.
Mehr als nur realitätsfern.

5.- €
Wer so realitätsfern, weit abgehoben von der Wirklichkeit – behaupten kann, diese
( geplante ) Erhöhung - , wäre laut fairer Berechnung - besser als nichts und wichtiger wären Sachbezüge für die Kinder, denn Geld wäre doch beileibe nicht alles was ein Hartz4 Empfänger benötigen würde, der bewegt sich, trotz Haltens und Aufbewahrens eigener Kinder, weiß Gott nicht mehr in der Wirklichkeit.
Die Erhebungen und Berechnungen des Lebensmittelverbrauches eines 4 Personenhaushaltes - deren Berechnung Millionen kostete - haben wohl ausschließlich in den Einkaufszentren von Aldi und Lidl stattgefunden ohne auch nur im Entferntesten zu berücksichtigen, dass nicht jeder dieser Haushalte dort einkaufen kann, weil auch Aldi oder Lidl nicht flächendeckend in der Lage ist, die Land oder Stadtbevölkerung zu versorgen.
Schlicht und ergreifend mit anderen Worten ausgedrückt.
Viele wohnen zu weit weg um dort einzukaufen oder haben kein Auto und müssen deshalb auf die teureren Rewe oder Neukauf Produkte zugreifen.
Wo lassen unsere Minister einkaufen?
Ich glaube nicht, dass es nötig ist hier aufzuzählen was man alles für 5.- € einkaufen und wer davon wie lange satt werden kann.
Doch die Realitätsferne kann ja noch in vielen anderen Lebensbereichen bescheinigt werden.
Laut demagogischen Erhebungen weiß man da oben mittlerweile ja ganz genau wie überaltert unsere Bevölkerung in 2050 sein wird,
wie viel In und Export es geben wird
welche Arbeitsstellen abgebaut und neu erschaffen werden
welche Tierarten aussterben
wie viel Kinder noch geboren werden.
Die 1 ½ Marke pro Kind pro Familie schwebt drohend über unserem Haupt, die unsere Renten gefährden.
Gut dass es die Zahlen gibt, die unseren Politikern zur Verfügung stehen, es muss ihnen ausgesprochenes Vergnügen bereiten sie auf dem Schachbrett hin und her zu schieben.



© Angelface

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2010 um 08:42 Uhr
kein Hohn . Wenn der Rest wie Gutscheine fuer Klassenfahrten oder Nachhilfe und ein Vereinsbeitrag noch kommt ist den Familien geholfen. Guenstige Kleidung gibt es auch in Uebergroessen und der Satz fuer kleidung ist mehr als sich die meisten arbeitenden leisten koennen. Gibt man die geforderte Unterstuetzung in Form von Geld kommt es meist doch nicht bei den Kindern an. Ueber Gutscheine kann es nich fuer Rauch und Alk ausgegeben werden. Miete wird warm bezahlt. Wenn ein alleinerziehendes Elternteil Teilzeit arbeitet muss die Person die Tagesmutter bezahlen . es gibt Faelle wobei ein nicht arbeitende Person in Gleicher Stellung die Tagesmutter gezahlt bekommt. Solange eine Person die wenigstens halbtags Arbeitet sobald die Kinder im Kindergartenalter sind weniger haben als Personen die zuhause bleibt liegt was schief.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 08:53 Uhr
Auch für mich sind die 5,- € "Erhöhung" ein absoluter Hohn und daher muss ich scharf widersprechen, Frau Freeman. Das Problem in unsrem Land ist definitiv nicht, dass es den Hartz IV-Empfängern zu gut geht, sondern, dass das Lohnniveau, insbesondere im mittleren und unteren Bereich, zu niedrig ist! Wenn ein Arbeitnehmer weniger haben sollte als ein Hartz IV-Empfänger, dann sollte er nicht nach unten treten und sich über die Höhe und Leistungen der Hartz IV-Empfänger beschweren, sondern sich ernsthaft fragen, warum er so wenig verdient und welche Wege und Formen es gibt, dafür zu sorgen, das alle mehr verdienen.
Für mich sitzen die wahren spätrömischen Dekadenten in den Vorständen der großen Konzerne und in den Luxusvillen in den Nobelorten hier im Land! Das Problem sind definitiv nicht die Hart IV-Empfänger, sondern, dass derzeit der Profit über allem steht und sich alles ihm unterordnen muss.

Daher heißt für mich ganz klar die Lösung: "Der Mensch geht vor Profit!"
Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2010 um 09:10 Uhr
Es sind 5,-euro in Form von Geld und wirkliche Hilfe in Form von Gutscheinen fuer Nachhilfe und einen Verein pro Kind. Das hatten bisher Empfaengerfamilien nicht. Nachhilfe ist teuer aber sinnvoll wenn die Kinder nicht benachteiligt werden sollen. Man muss das Gesammte Packet sehen und nicht nur die Geldleistung. Pro Kind sind das 250,- Zweckgebunden mehr und wer die nicht in anspruch nimmt wird auch das Geld fuer Rauch und Alk ausgeben.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 09:20 Uhr
Also von dem "Paket" mit Gutscheinen habe ich noch nichts gelesen bzw. wird in den Medien nichts drüber berichtetet. Und selbst wenn es so wäre, das mag für die Kinder positiv sein, aber dennoch verhindert es nicht Armut und soziale Ausgrenzung. Vielleicht haben Sie ja noch nie am unteren Ende der Gesellschaft gelebt bzw. mit solchen Leuten zu tun gehabt, aber ich kann mich nur wiederholen!: Das Problem sind nicht die (sehr) wenigen Hartz IV-Empfänger, die in größerem Maße Alk und Rauchwaren konsumieren, sondern das absolute Profitstreben, dem sich nach der marktradikalen Ideologie von Kapital und Kabinett (ins besonderer dieser Bundesregierung) alles unterordnen muss. Wir sollen - nicht nur in Deutschland - statt den Armen und den Arbeitslosen lieber die Armut und die Arbeitslosigkeit bekämpfen!

Herr Schmidt hat zu der Erhöhung der Regelsätze und den Aufteilung desselben auf die einzelnen Bereiche einen - wie ich finde - sehr guten Artikel hier verfasst. Hier der Link: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/38709/hartz-4-oder-die-erhoehung-um-eine-hand-voll-euro/
Da können Sie dann mal sehen, wie Weltfremd die Berechnung ist.
Angelika Petri
1.728
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 28.09.2010 um 09:35 Uhr
mir ist nun wirklich nicht bekannt woher FRau Freemann die absolute Gewissheit nimmt dass Hartz4 Empfänger prinzipiell darin gefährdet sind das GELD nur für Alk und oder Alkohol auszugeben, anstatt es für die KInder oder den Haushalt zu verwende,
Sie zeichnet damit ein Bild in die Bevölkerung dass Hartz4 Empfänger IMMER in der untersten Nieveaustufe angesiedelt sind und nichts besseres im Sinne haben "als zu saufen", sorry für den Ausdruck.
ich denke, es gibt so viele, die unverschuldet durch die Umstände in die Hartz4 Notsituation gerutscht sind, die sich weiterhin daraus befreien wollen, weiterhin Arbeit suchen, die aber aus den unterschiedlichsten Gründen ( zu alt, nicht qualifiziert, überqualifiziert, zu teuer ...ect. ) sind, keine Arbbeitsstellen finden weil diese abgebaut, wegrationalisiert wurden, - man kann Menschen und Situationen einfach nicht so gnadenlos über einen Kamm scheren liebe FRau Freemann und deshalb widerspreche ich ihnen und Ihren vorgebrachten Argumenten.
Wer einmal ausgegrenzt wurde, weiß wie schwer es ist, wieder im normalen Leben Fuß zu fassen.
Antje Amstein
5.944
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 10:57 Uhr
AlG II Empfänger bekommen keine Förderung nur noch Forderungen. Agh Stellen werden abgebaut die Menschen wissen meist nicht vor und zurück. Der Staat hat ihnen 5 € erhöhung versprochen, nimmt ihnen aber dafür die Rentenbeiträge weg, plus Krankenkassenzusatzbeiträge kommen dazu. Die Folge daraus sie haben keine erhöhung. Der Staat geht davon aus das keiner rechnen kann. Vor Monaten wurde eine Petition eingereicht das, dass Lebensminimum auch für AlG I und AlG II Empfänger gilt. Die 5 € bringen Familien und Ledigen garnichts.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 11:04 Uhr
Sehr richtig Frau Amstein, dass sie auf diese Sachen hinweisen!
Florian Schmidt
3.761
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 11:19 Uhr
Gutscheine für Vereine Frau Freeman? Vereinsleben ist nur ein bisschen mehr als der gezahlte Mitgliedsbeitrag. Was ist für einen Fußballer zum Beispiel mit der Trainings- und Spielbekleidung? Bezahlt werden müssen auch die Fahrten zum Training, zu Spielen, vielleicht mal ein Ausflug mit der Mannschaft oder ein Trainingslager... und was ist wenn das Team mal spontan nach einem sieg noch ne Pizza essen gehen will? Dann steht der/die Kleine mit der Chipkarte nämlich dumm da.
Und Frau Freeman, wenn Leute wie sie immer wieder damit anfangen Hartz 4 Beziehern pauschal den erhöhten Konsum von Alkohol und Tabakwaren zu unterstellen macht mich das wütend. Diese unwissende Arroganz macht micht Krank.
Antje Amstein
5.944
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 11:58 Uhr
Nicht nur Arbeitslose bekommen AlG II auch Arbeitnehmer die 8 Std und mehr arbeiten. Sie bekommen zu wenig um zu Leben und müssen AlG II beantrage, viele Selbstständige Alleinerziehende Mütter sind auf AlG II angewiesen. Es ist traurig das in unserer Gesellschaft immer mehr an den sozialen Rand gedrängt werden. Stigmatisiert, zu Alkoholikern (als Krankheit anerkannt) und Kindesvernachlässiger. Menschen die von den Hartz 1 bis 4 Gesetzen betroffen sind vereinsamen und resignieren.
Frau Freeman, anstatt Solidarität zu zeigen schmeißen Sie mit Dreck!
Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2010 um 12:30 Uhr
Das mit den Gutscheinen hab ich aus den Nachrichten heute morgen.
Das Familien mit Kindern mehr unterstuetzung brauchen ist kein Geheimnis. Personen die den Gutschein annehmen sind nicht die die ihre Kinder vernachlaessigen. Durch die Gutscheine werden aber die nicht unterstuetzt die das Geld lieber fuer andere Sachen ausgeben wuerden. Ich habe mit leider vielen Empfaengern zu tun und kenne auch genug die sich nicht darauf ausruhen. Beihilfe sollte aber auch nichts zum ausruhen sein.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 17:34 Uhr
> Frau Freeman, anstatt Solidarität zu zeigen schmeißen Sie mit Dreck!

Danke für die klaren Worte Frau Amstein!

Wo und wie haben Sie denn mit den Hartz IV Empfängern zu tun, Frau Freeman? Arbeiten Sie bei der GIAG oder im Ministerium? Dann könnte ich Ihre teilweise herabwürdigenden Äußerungen ja noch verstehen. ;-)
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.09.2010 um 17:37 Uhr
Ja, Frau Freeman,

bei Ihnen scheint die Propaganda "spalte/teile und herrsche" schon voll aufgegangen zu sein!? und, wie Manfred Krug schon meinte "die BLÖD-Zeitung" tut dann noch ihr übriges dazu

gut, wenn man keine Vorurteile hat :-)....und die "Macher" krümmen sich schon wieder vor Lachen wenn sie sehen wie uneins das Volk ist!

und das mit den Gutscheinen ist nicht mehr als ein "Taschenspielertrick", denn damit stiehlt auch hier der Staat sich wieder aus seiner Verantwortung, der eigentlich generell für kostenlose(!) Bildung und kulturelle Angebote zuständig sein sollte!

und wenn man es zum x-ten Mal wiederholt: solange Milliarden für Banken in sekundenbruchteilen locker gemacht werden, solange sind unsere Forderungen (weg mit Hartz IV! Mindestlohn 10 Euro für Alle) mehr als berechtigt!
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 18:04 Uhr
Liebe Frau Freemann, Sie sind weit vom realen Leben entfernt. Die Gutscheine sind noch garnicht gedruckt und es ist nicht sichergestellt, dass sie überhaupt angenommen werden, von denen, die dann die Sachen abgeben müssen. Überhaupt wird hier ein riesengroßer logistischer Aufwand betrieben, der sicher viel Geld kosten wird, denn die Hartz VI-Bezieher gut gebrauchen könnten.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 18:09 Uhr
Ich kann meinen beiden Vorrednern nur zustimmen!
Angelika Petri
1.728
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 28.09.2010 um 19:37 Uhr
ich freue mich sehr, dass das Thema so eine rege Diskussion anfacht, gewisse sehr sture Standpunkte auf denen lange herumgeritten wird, wie die von Seiten Frau Freemann's kann ich allerdings nicht verstehen - dass sich jemand auf seiner Beihilfe "ausruht" wird wohl bei den geringen Beträgen kaum passieren, oder sprechen sie aus eigener Erfahrung?
Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2010 um 19:45 Uhr
Ich bin Berufstaetig und nehme bereits Gutscheine fuer Empfaenger an.
Meist Erstausstattungen fuer Wohnungen. Die Gutscheine gibt es also bereits in einigen Bereichen warum sollte das nicht auch fuer die Kinder funktionieren. In Berlin funktioniert es bereits als Versuch.
Angelika Petri
1.728
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 28.09.2010 um 19:53 Uhr
Zitat von Ihnen FR.Freeman von 12:30 besagt: "Das mit den Gutscheinen hab ich aus den Nachrichten heute morgen. !"
und nun sagen Sie:
"ich bin berufstätig und nehme bereits Gutscheine fuer Empfänger an!"
wie darf man diesen Widerspruch in Ihren Äußerungen verstehen?????
ich stelle etwas konsterniert fest dass sie anscheinend sehr wandelbar in ihren Äußerungen und Meinungen sind.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 19:53 Uhr
Danke für die Info, Frau Freeman. Aber das war nicht die Antwort auf meine Frage, wo und wie sie mit Hartz IV Empfängern zu tun haben, weil sie dass ja behauptet haben. ;-)

Und wenn sie arbeiten, aber der Lohn so mager ist, dass er nicht zum leben reicht, dann gehören sie genau zu dem "Prekariat", dessen Schaffung das Ziel der unsäglichen Hartz-Gesetze unter Schröder war.

> ich stelle etwas konsterniert fest dass sie anscheinend sehr wandelbar in ihren Äußerungen und Meinungen sind.

Stimmt Frau Petri, den Eindruck kann man in der Tat gewinnen!
Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2010 um 19:58 Uhr
Gutscheine fuer die Kinder , Nachhilfe und Vereine musste bisher selbst getragen werden. Da gibt es jetzt Gutscheine fuer die es noch nicht gab.
Es sind Freunde , Bekannte, Familie und Kunden
Karl-Ludwig Büttel
3.138
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.09.2010 um 20:40 Uhr
Es ist immer schwierig, bei einem solchen Thema sachlich beide Seiten zu betrachten. In der GZ ist es im Kommentarteil seit langen so, dass eine dauerhaft schreibende Mehrheit (immer die drei bis fünf Gleichen) alle anderen Versuchen von der Plattform zu vergraulen. Es mag schwer sein, wenn man eine festgefahrene Meinung hat andere in ihrem Meinungsbild zu akzeptieren. Schnell wird soziale Kälte oder das Schlagwort Stammtischparole gebraucht. Wer aber sitzt an einem Stammtisch? Gehören diese Personen nicht auch zu unserer Gesellschaft und dürfen ein eigenes Meinungsbild aufbauen? Hat sich denn irgendjemand der Schreiber mit der genauen Gesetzesvorlage beschäftigt? Oder werden die Urteile darüber über die Lautstärke der Gegner definiert. War es nicht die Rot/Grüne Bundesregierung die uns Harzt IV gebracht hat. Heute tut sich Herr Gabriel und Co als Moralapostel auf.
Ich gebe zum Teil Herrn Momberger recht. Nicht der Hartzviersatz alleine ist das Problem sondern das allgemeine Lohniveau. Zahle ich aber einen Mindestlohn wie hier gefordert von 10€ dann muss ich auch die Löhne von Facharbeitern usw. anheben und bezahlen. Wer soll das bezahlen. Nicht alle arbeiten in großen Betrieben sondern auch die vielen Kleine- und Mittelständische Betriebe würden darunter leiden. Dass die Banken ungerechtfertigt aus Steuermitteln ihren Managern überzogene Zahlungen leisten und dass dies in keinem Verhältnis steht ist außer Frage.
Die Neureglung von Hartz IV hat schon Verbesserungen besonders für Kinder gebracht. Ich füge hier mal einen Teil des Gesetzentwurfes ein der wohl so nicht bisher in der Öffentlichkeit publiziert wurde.
"++Ergänzend zu den Regelleistungen bekommen Kinder und Jugendliche ein Bildungspaket als Sachleistung. Jedes Kind erhält Zugang zu einem Verein in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit, zu Ferienfreizeiten und außerschulischer Bildung mit einem
Jahresbeitrag bis zu 120,- € (Budget monatlich 10,- €), Schulmaterial im Gegenwert von100,- € im Schuljahr (70,- € zu Schuljahresbeginn, 30,- € zum Schulhalbjahr) und einen Zuschuss zu Schul- und Kitaausflügen von 30,- € im Jahr. Kinder und Jugendliche, die am Kita- oder Schulmittagessen teilnehmen, erhalten einen Zuschuss von ca. 2,- € pro
Mittagessen. Kinder mit objektiven Schulproblemen, erhalten ergänzend zu den schulischen Angeboten soweit erforderlich eine angemessene Lernförderung. Insgesamt steht für das Bildungspaket mit warmem Mittagessen ein Volumen von 620 Millionen € im Jahr zur Verfügung."++
Und in dieser Beziehung gebe ich Frau Freemann recht, das Geld bzw. die Sachleistung ist für die Kinder und kommt auch dort an. Es ist immer besser direkt zu fördern. An anderer Stelle habe ich schon einmal die Schwierigkeit beschrieben, als mein zu Betreuender seine Miete auf sein Konto bekam und es nicht mehr direkt an den Vermieter ging. Es kam zu Rückständen und fast zu Räumungsklage, weil er das Geld zweckentfremdet ausgegeben hat. Das Gleiche würde in einzelnen Fällen auch geschehen wenn die Sachleistungen als Geldtransfer an die Eltern gezahlt würden. Nicht bei Allen. Um aber jedes Risiko gegenüber den Kindern auszuschließen ist die Sachleistung meines Erachtens der bessere Weg. Ich werde es in meinem Umfeld beobachten und mir nach gegebener Zeit ein Urteil bilden.
Bevor wieder eine Welle der Entrüstung entsteht, ich arbeite jeden Tag im unterschwelligen sozialen Bereich in Frankfurt. Ich habe es beruflich fast ausschließlich mit Migranten und deren Familien , Hartz IV-Empfängern, Menschen ohne jegliche Sozialbindung (Einkommen und Krankenversicherung) und Drogenabhängigen zu tun. Ich arbeite gerne für diese Menschen und habe meine unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht.
@Frau Petri: Leider betreue ich sehr viele, die gerne mit Hartz IV zu Hause bleiben und gar nicht daran denken an Förderprogrammen teilzunehmen. Auch Arbeitsplätze werden einfach abgelehnt. Es werden sogar Kürzungen von Hartz IV in Kauf genommen. Andere kämpfen dafür um jede noch so geringe Chance ins Berufsleben zurückzukehren. Ein Pauschalurteil für irgendeine Gruppe unserer Gesellschaft ist sicherlich immer das Falsche. Es gibt halt wirklich solche und solche. Der Mensch neigt natürlich dazu das Negative immer in den Vordergrund zu stellen. Die vielen guten Beispiele werden dabei unter den Tisch fallen lassen.
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.09.2010 um 22:43 Uhr
Zitat:Leider betreue ich sehr viele, die gerne mit Hartz IV zu Hause bleiben und gar nicht daran denken an Förderprogrammen teilzunehmen. Auch Arbeitsplätze werden einfach abgelehnt. Es werden sogar Kürzungen von Hartz IV in Kauf genommen.
Die gab es schon immer! Die sind immer noch auf dem Stand der ehemaligen Sozialhilfe und haben oder wollen es nicht begreifen, dass Hartz IV etwas anderes ist oder sein sollte. Hilfe bis wieder eine Arbeit gefunden ist. Klingt etwas theoretisch, abe so ist doch der gedanke der hinter Hartz IV steckt. Leider klappt es mit der Arbeit nicht und so bleibt etwas was garnicht so schlecht angedacht war, einfach hängen. Leider ;-((
Bernd Zeun
9.289
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 21:01 Uhr
Ich frage mich, wie der Hartz IV -Satz und und das Mindestlohnniveau aussähen, wenn die Diätenerhöhungen der Parlamentarier und die Gehaltserhöhungen von Staatsbediensteten an genau diesen Satz gekoppelt wären. Das Problem ist nämlich, dass bei der Verteilung des Volksvermögens etwas völlig aus den Fugen geraten ist. Wieso muß ein Intendant einer öffentlich rechtlichen Anstalt 300000 € Gehalt beziehen (bei einem Programm das hauptsächlich aus Serien, Krimis, Volksmusik- und Kochsendungen besteht), oder der Vorstand einer Krankenkasse, wieso bekommen Bankmanager aus der zweiten Reihe 500000 € - Gehälter? Arbeiten die 10, 20 oder 30 mal so viel wie der Durchschnittsverdiener ? Bestenfalls doppelt so viel. Leistung soll ruhig belohnt werden, aber ein Manager arbeitet nicht besser als ein Hochschullehrer und dessen Gehaltsniveau würde als Leistungsanreiz völlig ausreichen. Deshalb gehören exorbitante Gehälter und Einkommen auch entsprechend besteuert, dann ist auch Geld für alle da.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 21:40 Uhr
Hallo Herr Büttel,

> Es ist immer schwierig, bei einem solchen Thema sachlich beide Seiten zu betrachten.

Was meinen sie mit beide Seiten? Die Interessen des Kapitals auf der einen und die der Menschen auf der anderen Seite? Oder wie darf ich Ihre Aussage verstehen.

> In der GZ ist es im Kommentarteil seit langen so, dass eine dauerhaft schreibende Mehrheit (immer die drei bis fünf Gleichen) alle anderen Versuchen von der Plattform zu vergraulen.

Also diese Unterstellung finde ich ist nicht richtig. Ich gebe ihnen recht, es sind nur wenige die hier bei den unterschiedlichen Themen mit diskutieren, aber es ist definitiv keineswegs so, dass einzelne versuchen Andere zu Vergraulen!

Und ich für meinen Teil würde mir wünschen, wenn mehr Bürgerreporter aus allen Gesellschaftlichen und Sozialen Gruppen sowie politischen Richtungen sich hier beteiligen und engagiert mitdiskutieren würden!

> Es mag schwer sein, wenn man eine festgefahrene Meinung hat andere in ihrem Meinungsbild zu akzeptieren.

Das gilt aber m.E. wenn dann für beide bzw. alle Seiten, der hier Diskutierenden!

> Schnell wird soziale Kälte oder das Schlagwort Stammtischparole gebraucht. Wer aber sitzt an einem Stammtisch? [...]

An diesem Stammtisch sitzen m.E. alle rund 3000 oder mehr Bürgerreporter und auch alle anderen Leser dieser Artikel und Kommentare. Und es steht jedem frei, sich hierzu zu äußern. Und ich würde mir wünschen, wenn das Volk endlich mal das Maul aufmacht und sagt, was ihm stinkt!

> War es nicht die Rot/Grüne Bundesregierung die uns Hartz IV gebracht hat. Heute tut sich Herr Gabriel und Co als Moralapostel auf.

Sie haben völlig recht! Und von daher ist für mich die SPD nicht nur in der Frage absolut scheinheilig. Links Blinken und Rechts abbiegen und wenn es drauf ankommt dem Kapital Gewehr bei Fuß zu stehen. ;-)

> Ich gebe zum Teil Herrn Momberger recht. Nicht der Hartzviersatz alleine ist das Problem sondern das allgemeine Lohniveau.

Das freut mich zu hören, dass sie das auch so sehen!

> Zahle ich aber einen Mindestlohn wie hier gefordert von 10€ dann muss ich auch die Löhne von Facharbeitern usw. anheben und bezahlen. Wer soll das bezahlen. Nicht alle arbeiten in großen Betrieben sondern auch die vielen Kleine- und Mittelständische Betriebe würden darunter leiden.

Also wenn überall gute und ausreichend hohe Löhne gezahlt würden, dann könnten sich die Menschen auch die Produkte und Dienstleistungen des Mittelstandes und anderer Firmen auch weiterhin leisten. Wie heißt es so schön: "Auto's kaufen keine Auto's". Und bis in die 1990er ging es doch völlig problemlos ohne einen Niedriglohnsektor. ;-)
Ich kann daher Herrn Zeun in seinem letztem Kommentar nur absolut zustimmen!

> Dass die Banken ungerechtfertigt aus Steuermitteln ihren Managern überzogene Zahlungen leisten und dass dies in keinem Verhältnis steht ist außer Frage.

Wie sagte schon Bert Brecht in seiner Dreigroschenoper:
"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

> Die Neureglung von Hartz IV hat schon Verbesserungen besonders für Kinder gebracht. Ich füge hier mal einen Teil des Gesetzentwurfs ein der wohl so nicht bisher in der Öffentlichkeit publiziert wurde.
"++Ergänzend zu den Regelleistungen bekommen Kinder und Jugendliche ein Bildungspaket als Sachleistung. Jedes Kind erhält Zugang zu einem Verein in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit, zu Ferienfreizeiten und außerschulischer Bildung mit einem
Jahresbeitrag bis zu 120,- € (Budget monatlich 10,- €), Schulmaterial im Gegenwert von100,- € im Schuljahr (70,- € zu Schuljahresbeginn, 30,- € zum Schulhalbjahr) und einen Zuschuss zu Schul- und Kitaausflügen von 30,- € im Jahr. Kinder und Jugendliche, die am Kita- oder Schulmittagessen teilnehmen, erhalten einen Zuschuss von ca. 2,- € pro
Mittagessen. Kinder mit objektiven Schulproblemen, erhalten ergänzend zu den schulischen Angeboten soweit erforderlich eine angemessene Lernförderung. Insgesamt steht für das Bildungspaket mit warmem Mittagessen ein Volumen von 620 Millionen € im Jahr zur Verfügung."++

Also ich bezweifle, dass das alles so kommt wie sie hier schreiben. Und 10,- im Monat für einen Verein sind oftmals deutlich zu wenig! Viele Vereine haben auch für Kinder entsprechend hohe Beiträge und nicht vergessen werden dürfen auch die Zusatzkosten wie z.B. Trikots, Fahrten zu Wettkämpfen, Ausflüge und gesellige Aktivitäten der Vereine, etc. Der Regelsatz gibt aber solche zusätzlichen Ausgaben nur sehr begrenzt her. Auch bezweifele ich die große Akzeptanzbereitschaft zur Annahme bei den Vereinen, Schulen, etc. für die geplante Chipkarte.

> Und in dieser Beziehung gebe ich Frau Freemann recht, das Geld bzw. die Sachleistung ist für die Kinder und kommt auch dort an. Es ist immer besser direkt zu fördern.

Da gebe ich ihnen völlig recht. Ich habe ja nichts gegen Sachleistungen, so lange sie unbürokratisch und ohne entwürdigende Prozeduren gewährt werden!

> An anderer Stelle habe ich schon einmal die Schwierigkeit beschrieben, als mein zu Betreuender seine Miete auf sein Konto bekam und es nicht mehr direkt an den Vermieter ging. Es kam zu Rückständen und fast zu Räumungsklage, weil er das Geld zweckentfremdet ausgegeben hat. Das Gleiche würde in einzelnen Fällen auch geschehen wenn die Sachleistungen als Geldtransfer an die Eltern gezahlt würden. Nicht bei Allen. Um aber jedes Risiko gegenüber den Kindern auszuschließen ist die Sachleistung meines Erachtens der bessere Weg. Ich werde es in meinem Umfeld beobachten und mir nach gegebener Zeit ein Urteil bilden.

Ihrem Beispiel kann ich zustimmen und ihre Aussage im letzten Satz finde ich ebenfalls seht gut!

> Bevor wieder eine Welle der Entrüstung entsteht, ich arbeite jeden Tag im unterschwelligen sozialen Bereich in Frankfurt. Ich habe es beruflich fast ausschließlich mit Migranten und deren Familien , Hartz IV-Empfängern, Menschen ohne jegliche Sozialbindung (Einkommen und Krankenversicherung) und Drogenabhängigen zu tun. Ich arbeite gerne für diese Menschen

Das freut mich,dass sie das tun.

> und habe meine unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht.
@Frau Petri: Leider betreue ich sehr viele, die gerne mit Hartz IV zu Hause bleiben und gar nicht daran denken an Förderprogrammen teilzunehmen. [...] Andere kämpfen dafür um jede noch so geringe Chance ins Berufsleben zurückzukehren.

Und wie schätzen sie aus ihrer Erfahrung das prozentuale Verhältnis der beiden Gruppen zueinander ein? Also ich denke, die erste Gruppe, d.h. diejenigen die sich ausruhen, sind eine sehr kleine Minderheit.

> Ein Pauschalurteil für irgendeine Gruppe unserer Gesellschaft ist sicherlich immer das Falsche. Es gibt halt wirklich solche und solche. Der Mensch neigt natürlich dazu das Negative immer in den Vordergrund zu stellen. Die vielen guten Beispiele werden dabei unter den Tisch fallen lassen.

Da haben Sie völlig recht! Aber manchmal hat es auch System und wird von bestimmten Kreisen bewusst vorgenommen, dass bestimmte Beispiele, Situationen und Fälle besonders hervorgehoben werden um bestimmte Dinge zu erreichen. ;-)

Abschließend nochmals meine persönliche Aufforderung an alle Bürgerreporter hier: Beteiligen Sie sich an den Diskussionen auf der Plattform der GZ! Bringen Sie sich und Ihre Meinung ein und machen Sie ihren Mund auf, wenn Sie etwas stört. Wir brauchen in Deutschland kein Duckmäusertum, sondern Bürger die sich aktiv und kritisch in die Gesellschaft und Ihre Verfasstheit einbringen!
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 16:54 Uhr
Lieber Herr Büttel, ich las Ihren Kommentar nur bis zu einem Punkt und gab dann auf. Es waren nicht rot/grün allein, die uns Hartz IV eingebrockt haben. War es denn icht so, dass das Gesetz von der CDU erst mit verabschiedet wurde, als einige für den Bezieher der Leistung nachteilige Teile geändert wurden. avon will jetzt keiner mehr was wissen.
Ist aber schon komisch mit den Mindestlöhnen. Die sind anscheinend in Europa nur in Deutschland nicht möglich und warum muss dann einem Facharbeiter mehr gezahlt werden? Wenn eine Pflegekraft bei Mindestlohn von 8,50 160h arbeitet hat sie gerade mal 1.360 Brutto. Ich glaube nicht, dass für diesen Hungerlohn ein Facharbeiter z.B. in der Automobilbranche arbeiten würde.
Das ganze mit den Sachleistungen und dem Bildungspaket für Kinder ist mir nicht verständlich. Klar ist es Geld, aber es reicht doch nicht. Ist doch nur Augenwischerei und klostet zusätzlich bei der Verteilung sicher genügend Geld, das den Hartz-IV Beziehern auch helfen könnte.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 17:17 Uhr
Ich kann Herrn Herold nur zustimmen, bei dem was er schreibt bzgl. Mindestlohn und Bürokratiekosten bzgl. der Sachleistungen.
Karl-Ludwig Büttel
3.138
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.10.2010 um 18:33 Uhr
Lieber Herr Herold, ich stimme ihnen im vollen Umfang zu. Für mich ist auch eine Pflegkraft ein Facharbeiter. Und deren Job ist nicht hoch genug zu bewerten. Leider sind wir (ich habe Krankenpfleger gelernt und auch als solcher im Schichtdient gearbeitet) aufgrund der Arbeitsumstände(Bezahlung) aus den Berufen wer die Möglichkeit hatte geflohen. Wir wurden durch billige Kräfte ersetzt. Ich wollte meiner Familie (vier Kinder) entsprechende Möglichkeiten bieten. Mit meinem Job den ich gerne gemacht habe, war mir das leider nicht Möglich.Vielleicht hatte ich mich bei dem Thema zu pauschal ausgedrückt. Für anständige Arbeit muss ordentlich bezahlt werden.
Zu den Sachleistungen bei Hartz IV kann ich nur hoffen, denn Wissen kann ich es nicht, das die bürokratischen Hürden nierdrig gehalten werden und keine enorem Kosten oder ein Verwaltungswaaserkopf neu ensteht. Trotzdem bin ich nach wie vor was die Kinder betrifft für Sachleitungen und nicht für Geldleistungen, die ich betone es nochmal möglicherwiese durch einige Eltern zweckentfremdet werden.Auch das triftt natürlich nicht auf Alle zu.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 18:53 Uhr
Hallo Herr Büttel,
danke für Ihren Kommentar und es freut mich, dass sie Herrn Herold zustimmen.
Es hätte mich aber noch mehr gefreut, wenn Sie auch auf meinen Kommentar kurz eingegangen wären und zu mindestens die von mir zum Verständnis eingangs des Beitrages gestellte Frage beantwortet hätten.
Nicole Freeman
6.949
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 02.10.2010 um 07:20 Uhr
In Giessen und Wetzlar werden doch Gutscheine fuer Erstausstattung bei Moebel zb. direkt vom Sachbearbeiter des Sozialamtes ausgegeben. Es wird genau festgehalten wie viel zb ein Bett kosten darf und wie viel eine Couch. Es darf nur das an Moebeln verkauft werden was darauf steht sonnst wird die Rechnung vom Amt nicht bezahlt. Sollten die Moebel guenstiger sein , was kaum vor kommt da sich das Amt an Werbeprospekten orientiert , geht der Betrag wieder zu gunsten der Sozialkassen. Wenn es fragen gibt, weil der Betrag zu gering ist , kann ich als Verkaeufer direkt mit dem Sachbearbeiter verhandeln . Das ist aber so gut wie nie erforderlich da sich die Gutscheine wirklich an den aktuellen Preisen orientieren. Warum sollte da noch eine neue Behoerde benoetigt werden wenn es um Nachhilfe und Vereine geht. Es funktioniert! Das einige mit den einfachen Moebeln nicht zufrieden sind ist klar. Die mehrzahl ist froh neue Moebel zu bekommen .
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 09:43 Uhr
Gut liebe Frau Freeman wenn Sie zufrieden sind. Aber andere haben das Recht es nicht zu sein.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 17:06 Uhr
Hallo Frau ohne Namen,

ich kann ihnen nur voll und ganz zustimmen! Ein super Kommentar!Genau so ist es.
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 23:56 Uhr
Liebe Frau ...., warum eigentlich keinen Namen? Befürchten Sie irgendwelche Unannehmlichkeiten? Dann dürften Sie auch kein Bild veröffentlichen, oder sind Sie es garnicht? Also ich finde Ihren Beitrag gut, nur das mit der GIAG verstehe ich nicht ganz.
Leider müssen menschen wenn sie ohne Arbeit sind und überleben wollen sich dort melden und sich bildlich gesprochen, nackt ausziehen. Das ist so. Leider sind die meisten Mitarbeiter von GIAG auch in der bedauerlichen Situation nur kurzfristige Arbeitsverträge zu erhalten, haben also auch keine Zukunftsperspektive. Eventuell haben sie sogar die Anghst wenn sie gut arbeiten, also Menschen in Arbeit vermitteln, eines Tages selber arbeitslos zu sein.
Liebe Frau ..., haben Sie einfach den Mut und nennen Sie ihren Namen. Ist das nicht auch eine Forderung der GZ wenn Sie hier Beiträge veröffentlichen?
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.10.2010 um 17:28 Uhr
Warum einen Namen ausdenken? Ich trage meinen seit meiner Geburt vor über 70 Jahren offen vor mir her. Ich hatte nie nachteile daraus, oder habe ich sie eventuell nicht bemerkt?
Was halten Sie von einem Bibelzitat? Z. B. von diesem:
Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 03.10.2010 um 17:41 Uhr
Sie haben völlig recht Frau Christen. Wie schreib schon Bert Brecht in der 4. Strophe des Solidaritätslieds:

"4. Unsre Herrn, Wer Sie Auch Seien, Sehen Unsre Zwietracht Gern,
Denn Solang Sie Uns Entzweien, Bleiben Sie Doch Unsre Herrn."
Peter Herold
23.888
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.10.2010 um 17:45 Uhr
Das könnte fast das Schlusswort unter diesen Beitrag sein. Danke.
Bernd Zeun
9.289
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 05.10.2010 um 10:10 Uhr
Mit dem Beitrag von Frau ? / Herr ? Isa Christen haben wir jetzt auch noch die esoterische Stimme in der Diskussion, nur ob von da die Lösung kommen kann, habe ich nicht nur erhebliche Zweifel, sondern halte es für einen absoluten Irrweg (auch wenn sich dort zutreffende Argumente finden lassen, wie Spaltung der Gesellschaft usw.) Zu Jan van Helsing, ein Pseudonym, (Pseudonyme scheinen in diesen Kreisen sehr beliebt, siehe Isa Christen) kann man sich ja mal wieder einen Wikipedia Artikel ansehen
http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Udo_Holey
Da ist mir Brecht doch erheblich lieber
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 05.10.2010 um 11:35 Uhr
Danke für den Hinweis Herr Zeun!
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.10.2010 um 11:56 Uhr
Ja, Herrn Zeun, auch wenn verschiedene Dinge auf den Punkt gebracht wurden, hat das Ganze weder was mit "Vorhersagen" noch mit esoterischen "Erkenntnissen"
und noch eines, das "Aufeinanderhetzen" wird zwar versucht(!), nur es wird nicht gelingen! Das Volk wird sich einig sein, man muss nur Vertrauen haben!

eine Anmerkung zur SPD, Peter: 27. Oktober 2008(!), Bundesarbeitsminister war Olaf Scholz SPD (!)
"Bericht über die Höhe des Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern für das Jahr 2010(!), Absatz 4 1.1 : "..daher wird für 2010(!) ein Regelsatzniveau bei Alleinstehenden von 4.368 Euro (364 Euro/Monat)...in Ansatz gebracht" = ist doch komisch, welch eine Übereinstimmung :-))
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.10.2010 um 12:12 Uhr
ach so, noch was zum "fehlenden" Geld:
habe gestern Hessenschau gesehen und den Stolz in den Augen unserer Politiker :-)), dass sich Hessen mit 100 Millionen (!) am Milliardenprojekt Fair (z.Zt. geschätzte 1,2 Milliarden) "Teilchenbeschleuniger" beteiligt! Hier soll wieder, zum x-ten Mal, der Versuch unternommen werden die irrsinnige "Urknalltheorie" "nachzuweisen" (längst von seriösen Wissenschaftlern widerlegt) und das mit unseren(!) Steuergeldern!
Bernd Zeun
9.289
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 05.10.2010 um 15:29 Uhr
Die Regelsatzübereinstimmung ist wirklich verblüffend, Herr Walther, ein Schalk, wer Böses dabei denkt.
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.10.2010 um 00:08 Uhr
Angelika Petri
1.728
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 09.10.2010 um 10:08 Uhr
ein sehr interessanter Artikel, danke für den LINK, -
ellenlang und drastisch zeichnet er minutiös auf wo der Hase im Pfeffer verborgen liegt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Angelika Petri

von:  Angelika Petri

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Angelika Petri
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