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Ist das Wetter ein Thema - ja oder nein?

Buseck | Ist Wetter ein Thema oder nicht....


man sollte ehe man spricht,
auch mal über seine eigene Nasenspitze hinausschauen.

Ist Wetter wirklich kein Thema ?
Gibt's tatsächlich nur gutes oder schlechtes Wetter, nur Sonne und Regen?
Oder doch Blitz, Hagel und Sturm - Versicherungsschäden und manchmal geht's auch um Leib, Existenz und Leben.

toll geschrieben, schöne Poesie und so...wahr und einfühlsam

was kommt das kommt
und was geht das geht
so ist das Leben

würden das doch
nur noch andere begreifen...
das wünscht man sich oft...
weise Worte
leise dahin geschrieben..
schön...
wie eine Blume die im Verborgenen blüht...
dies schrieb ich einem Autor unter ein Buch in dem er das Leben einer Blume beschrieb…

einige schreiben über Blumen, über Kunst, über Begebenheiten, ich schreibe heute über das Wetter.
- Wetter? Wird man sagen.
Das ist doch kein Thema, über das man schreiben kann.
Früher war das nie ein Thema, und wenn, dann war es ein reines Verlegensheits - Thema weil man sich sonst nichts mehr zu sagen hatte oder nichts Gescheiteres wusste.
Heute ist es ein Thema, dass sogar in den Nachrichten einen Großteil der Zeit beansprucht, in der wir die neuesten Nachrichten hören.
Mehr über...
Wetter (108)Sturm und Regen bringt oftmals nicht nur Segen (1)Gewitter (43)
Die Viertel Stunde am Tage, die uns die Welt ins Wohnzimmer bringt, mit all den Neuigkeiten die sich außerhalb unserer vier Wände abspielen, wird wichtig.

Es hängt soviel vom Wetter ab, dass Menschen, die nicht darunter leiden, nicht wetterfühlig sind, nicht von Wetterschäden betroffen werden, sich wundern, warum man überhaupt über das Wetter als Thema zur Unterhaltung sprechen kann.
Nun, für die Bauern beispielsweise ist es ein großes Thema, denn die Ernte des Jahres hängt bei ihnen nur vom Wetter ab.
Ist es zu heiß und zu trocken, wächst zwar Mais, Raps und Roggen, die Ähren sind zu erkennen, aber viel zu trocken,
viel zu mickrig, viel zu klein, bringen sie kaum die gewohnte Ernte ein.
Und schon ist es auch ein Thema für uns, denn die Folge davon ist, - die Lebensmittelpreise steigen.
Also doch ein Thema, über das wir in dieser Form noch nie nachgedacht haben?
Der Autor schreibt schon ganz richtig

was kommt das kommt
und was geht das geht
so ist das Leben

und wir haben es zu akzeptieren,
wir tun es ungerne, jammern und vergessen, wir sind selbst daran schuld.
Unwetterkatastrophen, Überflutungen und Überschwemmungen sind fast in gewissen Regionen schon an der Tagesordnung, die Natur ist völlig überreizt, die Schneeschmelze kommt, Windhosen und Stürme, oftmals weit über Sturmstärke acht, die Mensch, Wald und Flur kaputt machen.
Menschen werden auf der Straße von entwurzelten Bäumen erschlagen, Dächer werden von Häusern abgedeckt,
Existenzen zerstört, Keller werden überflutet, Hab und Gut geht verloren, und da soll das Wetter kein Thema sein?
Das kann ich nicht glauben.
Wer die Folgeschäden des Wetters selbst am eigenen Leibe erlebt hat, wird dies sicher nicht sagen.

Es ist ernst zu nehmen unser Wetter und zwar über das gewöhnliche Maß und Befinden hinaus, fast könnte man sagen WIR haben es gemacht -
In all unserer Gier und Gedankenlosigkeit zu raffen und zu konsumieren, uns hemmungslos zu verbreitern und vieles zu delegieren, haben wir uns das Wetter zum Feind gemacht.

Mensch - gib endlich Acht. Petrus grollt.
kapierst du dies nicht?
Im Moment haben wir, nach einer unendlichen langen Dürre, Trocken und Hitze Periode - die wochenlang andauerte und geradezu quälte, den ersten warmen leisen Sommerregen und der tut unendlich gut und bringt Segen.


© Angelface

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2010 um 13:27 Uhr
Solange die Erde besteht gibt es Klimaschwankungen. Diese Veränderung ging langsam vor sich, sodass Tiere und Pflanzen Zeit hatten sich anzupassen.
Heute geht es schnell, die letzten 100 Jahre ist die Temperatur knapp ein Grad Celcius gestiegen. Klimaforscher halten einen Temperaturanstieg bis 6,4 Grad bis 2100 für realistisch. Das hat verheerende Folgen! Schuld sind
nach meiner persönlichen Meinung die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Abholzung der Wälder und nicht zu vergessen die Massentierhaltung mit hoher Treibhausgasemission, welche die Umwelt stark belasten.
Wir bezahlen für unsere Raffgier einen hohen Preis, denn wir sägen an dem Ast, auf dem alle sitzen.
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 18.09.2010 um 14:11 Uhr
herzlichen Dank für Eure Kommentare,
ja - in diesem beginnenden herbst - eigentlich schon zum Ende des Sommers - habe ich hier oben bei mir auf der Höh Stürme erlebt dass die Bäume und die Häuser wackelten und sich meine Katzen, die sonst weniger schreckhaft sind - in den Schränken oder meinem Rock verkrochen...
das will viel heißen..
Blitz und gewitter ohne Ende dazu vielfältige unglaublich starke Regengüsse , wie sie hier in der Region früher eher eine Seltenheit waren.
deshalb hab ich mir mal das Thema das uns ja alle angeht und auch sicher interessiert, - mal zur Brust genommen..
ich stimme Euch beiden zu was in den Kommentaren steht...
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2010 um 14:39 Uhr
Dein Artikel sollte eigentlich viele User zu einem Kommentar veranlassen.
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.09.2010 um 15:18 Uhr
Gut, Frau Toth, Sie haben Recht!!
also, ich möchte nochmal auf meinen Beitrag "Kreislaufwirtschaft - total" hinweisen, da geht es auch darum, und das wird oft verschwiegen, WER die Verursacher des Klimawandels und der drohenden Umweltkatastrophe sind!

wenn man sagt, "wir" oder "die Menschen" o.ä. wird dies dem Ausmaß der Umweltzerstörung nicht gerecht und man bleibt bei allgemeinen Floskeln wie "jeder kann/sollte was für die Umwelt tun" hängen, und? = es passiert rein gar nichts! Die Hauptverursacher, wie Industrie, müssen beim Namen genannt werden und gegen deren oft unkontrolliertes und/oder geduldetes Vorgehen muss sich in erster Linie der Widerstand richten!
"Wir" oder "der Mensch an sich" ist nicht von Natur aus raffgierig und der Umwelt gleichgültig gegenüber, es stecken immer(!) Interessen dahinter (es ist ja billiger) auf Kosten der Umwelt Gewinne zu machen!
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.09.2010 um 17:20 Uhr
alles richtig, Herr Pollack!!!

ich halte trotzdem daran fest: das Problem ist (meist) nicht das persönliche Umfeld, die Verhaltensweisen des Einzelnen zu ändern (vielen Menschen ist längst bewußt, dass sie selbst bei sich auch etwas ändern können), doch dies wird das Problem nicht lösen!!!

und Grönemeyer? = ich höre ihn auch sehr gern! Nur auch er spricht/singt allgemein vom "wir" ....und das trifft meines Erachtens nicht den Kern des Problems. Beispiele: Zivilcourage und Widerstand, ca. 100 000 heute in Berlin gegen AKWs (auch das sind Umweltkiller!), Proteste gegen die Abholzung des Regenwalds, die Bohrungen in der Tiefsee.. = und dafür sind nicht "wir" verantwortlich sondern die Konzerne und die/ihre Regierungen (die Liste lässt sich beliebig verlängern!)
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2010 um 17:43 Uhr
Ich denke doch, Herr Walther, es ist der Konsument, der schuldig ist an der Umweltzerstörung. Von Ausnahmen will ich nicht sprechen. Die Industrie zerstört die Wälde- denken wir nur an den Regenwald, der das Weltklima regelt. Die Industrie zerstört die Flüsse und die Luft. Richtig! Aber wir alle kaufen die Produkte! Wo keine Nachfrage, da kein Angebot! Das betrifft natürlich alle Länder, nicht nur Deutschland. Und jeder einzelne von uns muss anfangen, etwas zu ändern!
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.09.2010 um 18:01 Uhr
da ist kein Widerspruch, Frau Toth, bei sich selbst anfangen(!)

aber es ist eben nicht(!) der Konsument, der schuldig ist. Es besteht überhaupt kein Interesse, wenn es nicht genug Profit bringt, umweltfreundlich zu produzieren, was vom technisch/wissenschaftlichen Aspekt gar kein Problem wäre! Und der Konsument = der hat überhaupt keine Wahl, keinen Einfluss darauf wo, wie, was produziert wird! Und erst recht nicht diejenigen, die beim Einkauf den Euro zweimal umdrehen müssen bevor sie ihn ausgeben! Es ist eine uralte Weisheit: wer die Produktionsmittel besitzt, der entscheidet auch über die (Art der) Produktion!!! Alles andere ist Augenwischerei und Illusion.
Vielleicht ein bischen sarkastisch und übertrieben: "wenn ich auf dem Öko-Tripp bin, mir (angeblich!) nur "gesunde" Lebensmittel kaufe, meinen Fernseher, mein Auto usw. abschaffe, verhindere ich/wir damit die Umweltzerstörung? " Und warum sollen wir denn verzichten, wenn umweltfreundliche Produktion seit langem möglich ist!!! Es lohnt sich wirklich, abseits der von den Umweltzerstörern verbreiteten Meinungsmache (Schuld des Individums), sich über dieses Thema zu informieren!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2010 um 18:27 Uhr
Nicht "ich", sondern "wir" müssen anfangen, etwas zu ändern! Der Konsument isst zu viel Fleisch- sonst hätten wir nicht so viel Massentierhaltung! Der Konsument ist nicht bereit, einige Cent mehr für ein Ei zu bezahlen, sonst hätten wir nicht die quälerische Haltung der Hennen! Der Konsument will zu allen Jahreszeiten jedes Obst und Gemüse! Weihnachten Erdbeeren, z. B.
Der Konsument kauft Gartenmöbel aus Teakholz!
Wir haben schon Einfluss auf das , was wir kaufen.
Würden wir Lebensmittel aus der heimischen Region kaufen, könnten die Transporte aus aller Herren Länder wegfallen!
Ich höre oft als Entschuldigung, wir müssen sparen. Man könnte aber mehr für Fleisch bezahlen und vielleicht die Hälfte essen. Wäre sogar gesünder für die Menschen. Nur als ein Beispiel!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2010 um 18:39 Uhr
Stimmt Albert!
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 18.09.2010 um 20:27 Uhr
Genau deshalb schreibe ich über diese Themen, um immer wieder anzufachen nachzudenken - was ein jeder weiß aber aus purer Verzweiflung und Ohnmacht verdrängt, zwar im Kleinen selbst damit anfängt etwas bei sich zu verändern, jedoch genau weiß - wie oben hinlänglich gut formuliert beschrieben, dass die Konzerne, der Import/Export, die Abholzung der Regenwälder, die Überfischung der Meere und die Beispiele wie oben - zum Großteil dafür verantwortlich sind dass unsere Ohnmacht bleibt, alleine nichts - kaum etwas - oder nur im Kleinen - oder nicht viel - ausrichten zu können.
dennoch bleibt das Bestreben als Einzelner so viel als möglich zu tun um unseren Kindern als gutes Beispiel voranzugehen.
Das klingt zwar oft wie eine Phrase, oder eine Farce - oder nur leeres Wunschworthülsen _ Geschwätz - sollte aber Wirklichkeit sein.
Danke Albert - tun - stimmt.
Und das Thema nie enden lassen, damit es bei jedem im Bewusstsein bleibt und nicht einschläft.
Grönemeyer und viele gute umweltbewusste Schauspieler ( hier alle Namen zu nennen - ginge zu weit hier) gehen uns mit gutem Beispiel voran - indem sie sich dafür aktiv seit Jahren einsetzen.
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.09.2010 um 23:47 Uhr
...eine (vorerst :-)) letzte Bemerkung/ein Zitat auch als Ansporn, als Zeichen dafür, dass wir nicht "ohnmächtig" sind und dass wir sehr wohl "viel ausrichten können":

von Albert Einstein
" Die Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht durch dieselbe Denkweise gelöst werden, durch die sie entstanden sind."
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Angelika Petri

von:  Angelika Petri

offline
Interessensgebiet: Mücke
Angelika Petri
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