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27 Wölflinge werden zu Piraten

Buseck | 27 Wölflinge vom Stamm St. Marien Großen-Buseck lebten als Piraten vom 11. - 13. Juni in der „Weickartshainer Schweiz“ bei Grünberg. Die kleinen Piraten, 19 Jungs und 10 Mädchen hatten sich angemeldet, wurden begleitet von den Leitern Michelle Hamill (USA), Ernst Konheiser, Veronika Sterlepper, Lagerkoch Wolfgang Wallraf und dem Stammeskuraten Diakon Rudolf Montermann. „Piraten, Piraten, die rudern übers Meer“ klang es zwar schon am ersten Abend, doch mußten zunächst einige Trockenübungen durchgeführt werden. Das Piratenlager wurde errichtet und die erste Piraten-Mahlzeit vorbereitet. Nach der anschließenden Stärkung galt es natürlich, daß umliegende Gelände des ehemaligen Eisenbergwerkes „Grube Deutschland“ zu erkunden. Dazu gehörte auch die Nachtwanderung, bei der es aufgrund der Jahreszeit erst gegen 23 Uhr wirklich dunkel wurde. Da einige Wölflinge zum ersten Mal dabei waren und auch noch sehr jung waren (Erstkläßler), war ein ängstliches Wolfsgeheul bei den Mutproben nicht zu überhören. Todmüde fielen sie ins Bett. Aber bereits gegen 5.30 Uhr am nächsten Morgen war ein Teil der Piratenmannschaft schon wieder
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auf den Beinen und mußte vom Diakon noch einmal in die Schlafsäcke gescheucht werden. Nach der körperlichen Ertüchtigung unter Anleitung von Ernst Konheiser und dem köstlichen Frühstück von Wolfgang Wallraf wurde in workshops die mitgebrachte Piratenverleidung ergänzt und Enterhaken angefertigt. Der Zusammenbau eines Piratenfloßes aus Apfelkisten und Getränkekartons und dessen Überprüfung auf Seetauglichkeit gehörten zum Höhepunkt des Wochenendes. Nach der Stärkung am Mittag traten am Nachmittag vier Piratenmannschaften gegeneinander an, um einen Sieger zu bestimmten. Am meisten Kraft benötigten die Piraten, um an einem Tau von einem Baum zum nächsten zu hangeln. Richtig ausgepowert ging es dann auf die abschließende Schatzsuche. Der Schatz war so groß, daß für jeden ein kleines Andenken dabei war. Am Lagerfeuer wurden noch viele Piratenlieder gesungen. Natürlich begann auch der Sonntag mit Frühsport. Im anschließenden Gottesdienst, der als Prozession durchgeführt wurde, beeindruckte Diakon Montermann die Wölflinge mit kleinen Kreuzen, die aus Patronenhülsen von ehemaligen Kindersoldaten hergestellt worden waren, um ihre furchtbare Vergangenheit zu verarbeiten. In den Fürbitten baten die Wölflinge um ausreichende Rechte und Möglichkeiten zum Spielen und Lernen für alle Kinder auf der Welt.

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