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Mit dem Busecker Bergkönig geht es weiter bergauf

von Bernd Zeunam 15.06.20102679 mal gelesenkein Kommentar
Bergauf vom ersten bis zum letzten Meter
Bergauf vom ersten bis zum letzten Meter
Buseck | Mit dem Busecker Bergkönig hat Optik Weis aus Buseck im vergangenen Jahr eine Radsportveranstaltung ins Leben gerufen, die sich in der hiesigen Hobby-Radfahrerszene mit der jetzigen zweiten Auflage bereits etabliert haben dürfte. Beteiligten sich im letzten Jahr knapp unter 50 Teilnehmer, so waren es am vergangenen Sonntag mit fast 130 schon mehr als doppelt so viele. Das Wetter, das mit viel Sonne und angenehmen, nicht zu warmen Temperaturen nicht hätte besser sein können, trug dazu bei, dass auch viele Zuschauer den Hohe Berg hoch wanderten, die Fahrer anfeuerten und im Zielbereich Partystimmung erleben konnten. Die gezeigten Leistungen waren beeindruckend. Viele konnten ihre Zeit aus dem Vorjahr verbessern. Ausgerechnet der Vorjahressieger Björn Damm war dieses Mal drei Sekunden langsamer als 2009 und lag damit auch elf Sekunden hinter dem neuen Champion Gunnar Hüttl. Das Wort Hobby-Radler möchte man eigentlich gar nicht in den Mund nehmen: Die Siegerzeit von 1:21,7min bedeutet nämlich, einen Berg von durchschnittlich 7 Prozent Steigung (11 Prozent am steilsten Teilstück) mit 26,4 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
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hoch zu fahren. Das schaffen viele kaum in der Ebene oder steigen neuerdings dafür lieber aufs Pedelec um. Auch optisch war der Eindruck absolut sportlich, nur wenige nicht im Renndress, und abgesehen von einem 19kg-Panzer aus dem Baumarkt, den auch noch mit über 60 Jahren einer der ältesten Teilnehmer in immerhin 2:20min den Berg hoch wuchtete, war das Material überwiegend von niedrigem Gewicht und höherpreisig.
Der Ablauf der Veranstaltung war reibungslos und wurde wieder mit vielen Helfern zügig durchgeführt. Einzig das Start-Procedere ließe sich noch verbessern. Dadurch, dass hintereinander in Einzelstarts gestartet wurde, hieß das wegen der großen Teilnehmerzahl erst einmal lange Schlange stehen. Hier wäre ein Nummernaufruf nach Anmeldungsreihenfolge besser, weil man sich dann in der Zwischenzeit weiter warm fahren oder auch an der Strecke die Konkurrenz beobachten und anfeuern könnte. Erfreulich auch, dass die Zahl der Fahrerinnen und junger und jüngster Teilnehmer zugenommen hatte.
Für ihre Mühe belohnt wurden die Sportler nicht nur mit einer Urkunde, die Sieger zusätzlich mit Pokalen, sondern es wurden auch so viele Sachpreise - Bücher, Fahrradrucksäcke und -computer, Reisegutscheine, Sportbrillen etc. - verlost, dass wahrscheinlich jeder zweite Teilnehmer einen mit nach Hause nehmen konnte.
Da man schon mal oben war auf dem Hohe Berg, empfahl sich auch der Abstecher vom Ziel an Steinshütte zu dem 100 Meter entfernten Aussichtsturm. Der als Kimmels Rentnerturm bekannte Turm ist seit 2001 ein weithin sichtbares Wahrzeichen Busecks, und da er ganzjährig geöffnet ist bietet er mit seinem 180° Panorama sozusagen Public Viewing bis zum Feldberg im Taunus und natürlich auf Buseck aus der Vogelperspektive.
Weitere Einzelheiten, Bilder und die Ergebnislisten gibt es unter www.busecker-bergkoenig.de und www.buseck-online.de.

Bergauf vom ersten bis zum letzten Meter
Der Hohe Berg mit Kimmels Rentnerturm
Für einige gab es schon bei der Anfahrt Schwierigkeiten
Nach der Anmeldung ...
... hieß es erst mal lange Schlange stehen ...
... ehe man sich von der Startrampe stürzen durfte
Zu schnell für ein scharfes Foto
Ab hier wurde es richtig hart
Der Beifall ist verdient
Und während die einen noch kämpfen ...
... genießen die anderen schon Partystimmung
Eine der starken Frauen
Der Vorjahressieger, diesmal ein paar Sekunden langsamer
Alle sind durch - Feierabend für die Zeitnehmer
Der neue Champion bei der Siegerehrung
schön + schnell = 2 Minuten  Silke Kalinowski - die neue Bergkönigin
Applaus für ...
... eine der Jüngsten ...
... und alle Sieger und Siegerinnen gemeinsam
Statt von Rädern träumt hier wohl jemand von Rüden
Zum Abschluss einer gelungenen Veranstaltung ...
... konnte man von Kimmels Rentnerturm ...
... noch einen Blick auf Buseck von oben werfen

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