Bürgerreporter berichten aus: Buseck | Überall | Ort wählen...

Fahrradwanderlager - ein besonderes Abenteuer

Buseck | Endlich ging es los. Darauf hatten die vier Wölflinge und die Jungpfadfinder der DPSG Gießen schon lange sehnsüchtig gewartet. Sie schwangen sich auf die Sättel ihrer Fahrräder und fuhren los. Der erste Tag des Fahrradwanderlagers, der 03.06.2010, sollte sie von Gießen nach Wetzlar führen. Doch sie kamen nur 50 m weit. Der Gepäckträger eines Fahrrads stellte sich als ungeeignet für den Transport von so viel Gepäck heraus. Aber diese Hürde nahmen sie mit Leichtigkeit. Fahrradtaschen wurden untereinander getauscht und nicht zu transportierende Taschen landeten im Fahrradanhänger, den einer der drei Wölflingsleiter zog.
Und nun konnte es endgültig losgehen. Es war ein richtig warmer Tag und so freuten sich alle über die Rast am Heuchelheimer See, in dem sich auch gleich einige die Füße kühlten. Danach ging es auf dem Fahrradweg entlang der Lahn nach Wetzlar. Nach der Ankunft am Jugendheim der Domgemeinde Wetzlar, die an diesem Tag Pfarrfest feierten, konnten sich alle bei einer Bratwurst und kühlen Getränken ausruhen. Die Pfadfinder der DPSG Wetzlar zeigten die Gruppenräume, die sie den Kindern und den Leitern für die Übernachtung zur Verfügung gestellt hatten. Doch bevor es Schlafen ging, tobten sich alle auf dem Spielplatz des nebenan gelegenen Kindergartens müde.
Mehr über...
Verein (358)Pfadfinder (61)Fahrrad (159)DPSG (23)Abenteuer (51)
Am nächsten Tag ging es dann schon früh los. Sachen packen, Räumlichkeiten fegen, frühstücken, Fahrräder und Anhänger bepacken und losfahren. Der Weg sollte alle weiter die Lahn entlang nach Leun führen. Doch dann brach eine Speiche am Rad eines Leiters, woraufhin sich das Rad verzog. Sollte das das Ende des Lagers bedeuten? Nachdem die nächste Fahrradwerkstatt ausfindig gemacht war, fuhr ein Leiter mit dem Bus und dem kaputten Fahrrad zu dieser hin. Die Anderen fuhren alleine weiter und suchten einen Platz an der Lahn zum Schwimmen.
Nachdem das kaputte Fahrrad repariert war, trafen alle wieder zusammen. Wegen der starken Strömung wurde abwechselnd in der Lahn gebadet.
Nun war auch die nächste Übernachtungsmöglichkeit nicht mehr weit. Ein Reiterhof hatte den Pfadfindern dankenswerterweise zwei Pferdeboxen zur Verfügung gestellt. Sofort begannen die Wölflinge und der Jungpfadfinder diese mit Stroh auszulegen. Nach dem Abendessen, welches auf einem Gaskocher zubereitet wurde, konnten alle noch mehr über das Leben und die Arbeit auf einem Reiterhof erfahren. Sie halfen beim Ausmisten der Paddocks, beim Striegeln der Ponys und beim Treiben der Schafe von einer Weide zur nächsten.
Müde wollte aber keiner an dem Abend werden. Noch lange saßen alle draußen und schauten in die Sterne.
Am nächsten Tag fuhr die Gruppe nach dem gemeinsamen Frühstück weiter nach Weilburg. Auch auf diesem Weg wurde in der Lahn an einem Wehr gebadet. Das abendliche Grillen und das Singen am Lagerfeuer genossen alle, bis ein Grunzen aus einem Gebüsch den Abend überraschen beendete. Denn eine Konfrontation mit Wildschweinen wollte niemand. Schnell verschwanden alle in ihren Schlafsäcken in der Pfadfinderhütte.
Der letzte Tag sollte die Pfadfinder nun wieder nach Hause führen. Diesmal war die Fahrradfahrtstrecke aber wesentlich kürzer als an den vorherigen Tagen. Sie führte alle nur bis zum Bahnhof in Weilburg und vom Bahnhof in Gießen zurück zu den eigenen Räumlichkeiten, an denen die Eltern ihre zufriedenen Kinder in Empfang nahmen.
Es waren für alle vier aufregende und spannende Tage. Eine Lager mit dem Fahrrad zu machen und nicht die ganze Zeit auf einem Zeltplatz zu sein, war abenteuerlich und sehr interessant. Nun freuen sich alle auf das bald stattfindende Sommerlager in Graz in Österreich. Wer auch Lust hat, solche Abenteuer zu bestreiten, ist herzlich eingeladen, sich die Pfadfinder näher anzusehen. Weitere Infos finden Sie unter www.dpsg-giessen.de

 
 
 
 

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Der Plan zur Verkehrsutopie Gießen (Zeichung aus der Projektwerkstatt)
Nach dem Aus für die Gießener Umweltzone: Umweltschützer*innen fordern radikale Verkehrswende statt Plakettenschwindel!
„Das Aus der Umweltzone bietet mehr Chancen als Nachteile“,...
Neue Töne Ebsdorf beim letzten Konzert
"Musik & Buffet" zum 11. Mal
„Musikalisch und kulinarisch lecker“, ist das 11. Frühlingskonzert...
Der Verkehrplan für ein Gießen ohne Autos in der Innenstadt, aber mit Tram und Fahrradstraßen (Plan erarbeitet in der Projektwerkstatt).
Radler_innen fordern radikale Verkehrswende für Gießen: Autofreie Innenstadt, Fahrradstraßen, Tramlinien und eine Wieseck-Flaniermeile ++ Verwirklichung soll in Schritten bis 2025 gelingen
Sie fordern die Ausweisung mehrerer Fahrradstraßen bis 2018, die von...
Hier der sanierte Wegeabschnitt vor dem Weiherhof. V.L. Reiner Burger, Hilde Reitschmidt, Alex-David Vetterling (ein Kunde im Hofladen), Bürgermeister Udo Schöffmann und Hans Steinbichler. Der Schlepper/Traktor (11,2 t), verdeutlicht noch einmal die Notwe
Zum Glück hatte Hans mitgedacht!
Wenn Bürger nicht nur fordern, sondern die Augen offenhalten,...
Eltern dürfen Kinder auf dem Gehweg begleiten.
Eltern dürfen Kinder auf Gehwegen begleiten
Für das gemeinsame Radfahren mit Kindern gelten seit einem Monat neue...
Mitglieder der Ortgruppe Allendorf/Lumda bei der Winterwanderung
Allendorfer Schäferhundeverein zieht Bilanz
Verein startet mit Winterwanderung und Jahreshauptversammlung ins...
Vorhang-1 a
Verein startet Kultserie, "Hey, hau de hoam"
Unter der Überschrift „Heimat“, lädt der GV-Eintracht interessierte...

Kommentare zum Beitrag

Leider gibt es noch keine Kommentare zu diesem Artikel.
Schreiben Sie doch den ersten!

Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Astrid Weber

von:  Astrid Weber

offline
Interessensgebiet: Buseck
Astrid Weber
216
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Ein seltener Anblick: Milch für Kälber
Hummel
Wo sind Hummel und Hexe?
Am Samstag, den 06.02.16, passierte es. Beim Öffnen der Haustüre in...

Weitere Beiträge aus der Region

Aufnahme vom 06.06.17, da ist noch heile Welt.
Der Baum auf der Mittelinsel mit dem Häuschen drauf ist Vergangenheit
Nun hat es den wunderbaren Baum auf der Mittelinsel mit dem Häuschen...
Uferweg, hier ist der Weg nicht passierbar.
Die Eichgärtenallee am Tag nach dem Sturm
Der Sturm hat ja in Gießen viele Schäden angerichtet. Stark betroffen...
Ein Bild der Verwüstung
Ricarda-Schulgarten vom Sturm betroffen - Tag der offenen Tür findet trotzdem statt
Auch im frisch "renovierten" Schulgarten der Ricarda-Huch-Schule hat...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.