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Hessische Jugendfeuerwehren positionieren sich gegen Rechtextremismus: Klingelknopf geht online

Der Klingelknopf geht ans Netz
Der Klingelknopf geht ans Netz
Buseck | Bei der 35. Delegiertenversammlung der hessischen Jugendfeuerwehren am Sonntag in Buseck haben die Jugendlichen ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt.
Seit zwei Jahren nehmen die hessischen Jugendfeuerwehren an dem Pilotprojekt „Jugendfeuerwehren strukturfit für Demokratie“ der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) teil. Durch Präventions- und Interventionsarbeit sollen die Jugendleiter sensibilisiert werden, rechtsextremistische Tendenzen zu erkennen und mit ihnen umzugehen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des bundesweiten Programms „kompetent für Demokratie, Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ gefördert. Durch die Einführung von Schulungen für die Jugendleiter, in denen sie sich mit Rechtsextremismus auseinander setzen, ist ein Schritt für die praktische Anwendung gemacht worden. Mit dem Onlinegang des Klingelknopfes, einem Meldesystem bei rechtsextremistischen Gefahren, setzte auch Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) ein klares Zeichen. Mit dem Klingelknopf können die Feuerwehren, die vor Ort rechtsextremistische Gefahren
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erkennen, Beratungsbedarf anmelden. „Jeder Rechtsextreme ist einer zu viel“, erläuterte Bouffier. Verantwortung für die eigene Generation zu übernehmen, im Notfall zu helfen und sich in der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu engagieren, seien die Kernstücke der Feuerwehr. Für das Engagement schenkte der Innenminister der hessischen Jugendfeuerwehr einen Betrag von 110.000 Euro.
Seit Januar 2010 sind die hessischen Jugendfeuerwehren zudem Mitglied im Beratungsnetzwerk Hessen. „Die Jugendfeuerwehren sind ein zentraler und sozialer Treffpunkt in jedem Ort“, erläutert Reiner Becker vom Beratungsnetzwerk Hessen. Die hessischen Jugendfeuerwehren seien durch ihre Mitgliedschaft und aktive Teilnahme ein Vorbild für viele Verbände.
Nicht nur die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren gegen Rechtsextremismus standen im Vordergrund der 35. Delegiertenversammlung. Stefan Cornel, Landesjugendfeuerwehrwart, dankte in seiner Rede besonders den ehrenamtlichen Betreuern. Sie seien die Basis der erfolgreichen Jugendarbeit. Von 180 möglichen Delegierten waren am vergangenen Sonntag 148 anwesend, womit die Versammlung beschlussfähig war. Die Delegierten haben neben der Entlastung der Kassenführung und der Landesjugendfeuerwehrleitung auch den Haushalt für 2010 einstimmig angenommen. Auch die folgenden Delegiertenversammlungen 2011 in Darmstadt-Dieburg und 2012 in Idstein wurden von den Anwesenden einstimmig angenommen.

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