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Bürgermeisterwahl in Buseck: Erhard Reinl bleibt im Amt

Erhard Reinl freut sich über seine Wiederwahl zusammen mit seiner Frau Dagmar und Enkelsohn Nils.
Erhard Reinl freut sich über seine Wiederwahl zusammen mit seiner Frau Dagmar und Enkelsohn Nils.
Buseck | Erhard Reinl von den Freien Wählern (FWG) ist in Buseck zum dritten Mal ins Bürgermeisteramt gewählt worden. Er siegte klar mit 69,9% der Stimmen vor Norbert Weigelt von der SPD, der 30,1% der Stimmen erhielt. Insgesamt haben 7940 Wähler ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung lag bei 78,3%.
Buseck hat einen ruhigen und fairen Wahlkampf erlebt. Das sagten beide Kandidaten einstimmig. Entsprechend fair ging es auch bei der Wahl zu. Dicht gedrängt warteten die Wähler zusammen mit den Kandidaten auf das Endergebnis. 13 Wahlbezirke wurden aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Nach der Auszählung von zwölf Bezirken stand mit Erhard Reinl der Sieger längst fest. Trotzdem konnte auch die SPD, die Norbert Weigelt als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt hat, noch Scherze machen. Bis die Zahlen aus dem letzten Bezirk durchgegeben wurden, dauerte es noch eine Weile. Dann stand das Ergebnis endlich fest und Erhard Reinl ist seiner Frau Dagmar vor Freude in die Arme gefallen. „Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, das Ergebnis der letzten Wahl zu bestätigen“, sagte Reinl später. Einen besonderen Dank richtete er an
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alle Wähler und auch an alle Gemeindevertreter: „Nur gemeinsam kann man eine Gemeinde nach vorne bringen“. Von den 10137 Wahlberechtigten haben 7940 Wähler ihre Stimme abgegeben, davon waren 7730 Stimmen gültig. Mit 69,9% der Stimmen hat Reinl fast das Ergebnis der letzten Wahl wiederholt. Vor sechs Jahren hat er 70,5% der Stimmen erhalten. Auch der zweite Kandidat, Norbert Weigelt, ist vor sechs Jahren schon einmal angetreten. Diesmal gab es immerhin 0,6 Prozentpunkte mehr. „Unser Mitbewerber ist mit einem Verlierer-Image in die Wahl hineingegangen“, sagt Erich Hof, stellvertretender Vorsitzender der SPD Buseck etwas enttäuscht. Das sei einer der Gründe, warum Weigelt die Wahl verloren habe. Auch nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses war das Wahlbüro noch überfüllt. Alle wollen Reinl zum Sieg gratulieren. „Ich habe gehofft, dass es 60+ Prozent werden“, sagte er. Jetzt möchte er für die nächsten sechs Jahre als Bürgermeister für die Gemeinde da sein. Der Schwerpunkt werde in der Familien- und Kinderpolitik liegen, sagt Reinl. Auch Sanierungsmaßnahmen sollen anfallen, „aber in erträglichem Rahmen“, versichert er.
Anfang Oktober wird er aber erst einmal mit seiner Frau Dagmar eine Woche nach Südtirol fahren. „Ich freue mich schon sehr darauf, eine Woche abschalten zu können“, sagt er. Schließlich habe er zwei Jahre keinen Urlaub machen können. Vorher wird der Sieg aber noch richtig gefeiert. Gut gelaunt verlässt er das Wahlbüro im Alten Schloss, um den Abend in der Mehrzweckhalle noch ein bisschen länger werden zu lassen.

Erhard Reinl freut sich über seine Wiederwahl zusammen mit seiner Frau Dagmar und Enkelsohn Nils.
Erhard Reinl freut sich... 
Erhard Reinl fällt seiner Frau Dagmar in die Arme.
Erhard Reinl fällt... 
Norbert Weigelt gratuliert Erhard Reinl zum Sieg.
Norbert Weigelt... 
Dicht gedrängt warten alle gespannt auf den Ausgang der Wahl.
Dicht gedrängt warten... 
Norbert Weigelt zeigt sich als fairer Verlierer.
Norbert Weigelt zeigt... 
 

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