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Neuer Busecker Kreisel „eine runde Sache“

(von vorne 2. v. l.) Ortsvorsteher Lothar Pfeiffer, Vorsitzende der Gemeindevertretung Heinz Seibert, Bürgermeister Erhard Reinl und der Leiter des Amtes für Straßenbau- und VerkehrswesenSchotten, Egon Weß, beim Durschneiden des Bandes
(von vorne 2. v. l.) Ortsvorsteher Lothar Pfeiffer, Vorsitzende der Gemeindevertretung Heinz Seibert, Bürgermeister Erhard Reinl und der Leiter des Amtes für Straßenbau- und VerkehrswesenSchotten, Egon Weß, beim Durschneiden des Bandes
Buseck | Termingerecht fertiggestellt wurde vergangenen Freitag der Kreisverkehrsplatz Buseck-West. Symbolisch schnitt der stellvertretende Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Schotten, Egon Weß, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Heinz Seibert, Ortsvorsteher Lothar Pfeiffer und der Bürgermeister der Gemeinde Buseck, Erhard Reinl, vor Verantwortlichen der Baufirma, Beteiligten und Gästen ein Absperrband durch, um den Kreisel offiziell für den Verkehr freizugeben. Die vor der Ortseinfahrt Großen-Buseck gelegene Verbesserung sei laut Weß nun „voll nutzbar“
Aufgrund des schlechten Wetters konnte man die Fahrbahnmarkierungen noch nicht auftragen, was jedoch diese Woche nachgeholt werde. Zudem werde die Mittelinsel mit Hilfe und Mitteln der Gemeinde bepflanzt und gestaltet. Bürgermeister Reinl versprach, dass auch dies „sehr zeitnah“ geschehe.
Reinl freute sich über die unkomplizierte Abwicklung des Baus und nannte die Maßnahme „eine runde Sache“. Der Umbau der in den 80er Jahren erbauten Ampelanlage zum Kreisel sei eine logische Folge, da die einstige Lösung sich immer mehr als Verkehrshindernis herausstellte.
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Nun sei ein optimaler Verkehrsfluss gewährleistet und die Querung für Fußgänger und Radfahrer besser gestaltet. Außerdem merkte er an, dass durch die neue Verkehrssituation langsamer in den Ort eingefahren werde. Er dankte allen beteiligten Firmen für die zügige Abwicklung, den Anliegern und Autofahrern für ihre Geduld und dem Land Hessen für die Bereitstellung der Mittel.
Die Herstellungskosten betragen insgesamt rund 480.000 Euro, von denen das Land Hessen rund 340.000 Euro für die Herstellung des Kreisels trägt. Die Gemeinde Buseck finanziert mit 140.000 Euro die Verlängerung des Rad- und Gehwegs sowie die Anbindung an das Feuerwehrgerätehaus. Hierfür erhielt sie eine Förderung aus den Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.
Da während der Arbeiten eine Vollsperrung nicht möglich war, wurde der Verkehr mittels Ampelregelung einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. In der Zeit kam es weder zu Unfällen noch zu Problemen in der Durchführung.
Der Kreisverkehrsplatz wurde mit einem Außendurchmesser von 35 Metern und die kreisrunde Fahrbahn mit einer Breite von 6,50 Metern angelegt. Schwerverkehrstransporte mit Überlänge können zudem einen 2,50 Meter breiten Innenring überfahren. Fahrbahnteiler wurden an allen Kreuzungszufahrten eingerichtet, um das sichere Überqueren von Radfahrern und Fußgängern zu ermöglichen.
Weß lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Kostenentwicklung, welche sich „im Rahmen“ hielte. Die „Gemeinschaftsmaßnahme“ habe so funktioniert wie sie es sich gedacht und erhofft hatten.

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