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Buseck zum zweiten Mal Veranstalter der „Mädchenaktionstage“

Das Organisationsteam der "Mädchenaktionstage" v.l.n.r. Annette Römer,Anne Mohr,Wiebke Dierkes, Dirk Oßwald, Erhard Reinl, Andreas Geck und Ingrid Macht
Das Organisationsteam der "Mädchenaktionstage" v.l.n.r. Annette Römer,Anne Mohr,Wiebke Dierkes, Dirk Oßwald, Erhard Reinl, Andreas Geck und Ingrid Macht
Buseck | Zum 14. Mal werden in diesem Jahr 120 Mädchen aus dem Landkreis Gießen an den Mädchenaktionstagen (MAT) teilnehmen. Wie schon in dem Jahr 2003 ist die Gemeinde Buseck Gastgeber der Veranstaltung. In der integrierten Gesamtschule (IGS) „Busecker Tal“ werden vom 14. bis 16. Oktober 17 verschiedene Workshops aus den Bereichen Sport, Medien, Tanz, Kreativität und Technik angeboten.
Dirk Oßwald (Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Gießen) freute sich bei der Vorstellung der diesjährigen MAT zusammen mit Erhard Reinl (Bürgermeister Gemeinde Buseck), Annette Römer (Schulsozialarbeiterin an der IGS Busecker Tal), Anne Mohr(Sprecherin des Facharbeitskreises Mädchenarbeit im Landkreis Gießen), Andreas Geck (Gemeindepädagoge von Buseck), Wiebke Dierkes (Jugendbildungsreferentin des Jugendbildungswerk Gießen) und Ingrid Macht (Teamleiterin Jugendförderung des Landkreises) über 1500 Teilnehmerinnen in den vergangenen 13 Jahren. Laut Ingrid Macht übertreffe die Nachfrage jährlich die maximale Teilnehmerzahl. Doch, so Macht weiter, sei es wichtiger „Qualität statt Quantität“ zu gewährleisten.
Neben dem Jungendbildungswerk
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des Landkreises und der Gemeinde Buseck sind das Mädchenprojekt „Manchmal“ der AWO Grünberg und der Facharbeitskreis Mädchenarbeit im Landkreis Gießen die diesjährigen Veranstalter. Ebenfalls zu erwähnen sind die circa 50 Kooperationspartner in der Region, ohne die die Workshops nicht realisierbar wären.
Mädchen ab elf Jahren ist es möglich sich für die Aktionstage anzumelden. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht, doch lag der Altersschwerpunkt der letzten Jahre zwischen 12 und 15 Jahren. Zusammen wird man die gesamten drei Tage verbringen und so wird auch auf Isomatten und Luftmatratzen in den Klassenzimmern übernachtet.
Doch wären die Mädchen vermutlich auch zu müde, um nach den Workshops und dem ausführlichen Rahmenprogramm den Heimweg anzutreten. So gibt es zum einen die mehrtägigen Workshops, die vom Anfang bis zum Ende besucht werden können, und halbtägige, die jeden Tag wechseln. Neu im Angebot ist etwa „Drums and more“. Hier erlernen Teilnehmerinnen mit Schlagzeug und Percussion-Instrumenten lateinamerikanische, afrikanische und europäische Rhythmen. Wieder dabei ist das „Comedy Improtheater“, bei dem mit kleinen Szenen und Theaterübungen erste Bühnenerfahrungen gesammelt werden können. Von selbstgebauten Pinnwänden über erste Schritte in der Journalistenlaufbahn bis hin zu einem DJ-Kurs kann zum Teil auch ein erster Blick in männerdominierte Berufsfelder gewagt werden. Sportlich geht es beim Tauchen, Klettern oder Tanzen zu. Auch Informations- und Diskussionsrunde über Gleichberechtigung und Berufsvorstellungen dürfen nicht fehlen.
Es wird gemeinsam gegessen, Filme geschaut, sich beispielsweise kreativ mit Graffiti oder Tattoos beschäftigt oder gesungen. Außergewöhnliche Aktivitäten, wie etwa einem „Candlelightschwimmen“ am Abend oder dem „Shiatsu“, einer japanischen Form der Massage, vervollständigen das Angebot.
Zu guter Letzt werden die Mädchen als „Girlsparade“ durch Buseck fahren und mit viel Krach auf sich aufmerksam machen, um dann schließlich in der Aula der Gesamtschule die Ergebnisse der Mädchenaktionstage zu präsentieren.
Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung und Unterkunft beläuft sich auf 35 Euro. Eventuelle Materialkosten einzelner Workshops können noch hinzukommen. Anmeldeschluss ist der 25. September. Das Programm mit Anmeldeformular kann man sich auf www.jugend-foerderung-lkgi.de herunterladen und ausdrucken oder unter 0641-93909-107 anfordern. Zudem liegt es in Schulen und Beratungsstellen aus.

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von:  Moritz Zamzow

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Interessensgebiet: Gießen
Moritz Zamzow
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