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Feuerwehren trainirten realitätsnahe Brandbekämpfung

von Dieter Finkam 10.06.20091064 mal gelesen1 Kommentar
Die Atemschutzgeräteträger Sigrun Keil und Klaus Becker von der Freiwilligen Feuerwehr Buseck-Beuern erhalten eine Einweisung in den Brandübungscontainer
Die Atemschutzgeräteträger Sigrun Keil und Klaus Becker von der Freiwilligen Feuerwehr Buseck-Beuern erhalten eine Einweisung in den Brandübungscontainer
Buseck | Für 2 Wochen hatten Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Landkreis Giessen die Möglichkeit in einem mobilen Brandübungscontainer eine sogenannte Heißausbildung zu absolvieren. Von den Feuerwehren im Landkreis und aus der Stadt Giessen nahmen etwa 560 Atemschutzgeräteträger an den täglichen Übungsterminen teil. In dem Container befinden sich verschiedene Brandstellen, die durch Gasfeuer dargestellt wurden. Anders als bei den üblichen Feuerwehrübungen zur Brandbekämpfung, wird hier mit echtem Feuer bei großer Hitze geübt. Bei einer Rauchgasdurchzündung, auch "Flash Over" genannt, stiegen die Temperaturen unter der Decke des Raumes zeitweise bis auf 400 Grad. Nach einer theoretischen Schulung und einer Einweisung rüsteten sich immer 2 Atemschutzgeräteträger mit ihrer Schutzkleidung und ihren Atemschutzgeräten aus. Während der Übung wurden sie ständig von einem Ausbilder betreut und überwacht. Anschliessend fand noch eine Nachbesprechung und eine Beurteilung statt. Obwohl die eigentliche Übung im Bransübungscontainer nur etwa 15-18 Minuten dauerte, erreichten viele Teilnehmer durch die realitätsnahe und heiße Übungssituation körperlich und physisch ihre Grenzen. Bei einigen Teilnehmern wurden die Hände und der Halsbereich stark aufgeheitzt, weil teilweise die Handschuhe und die Flammenschutzhauben keine optimale Schutzwirkung mehr hatten. Von Giessen aus wurde der Lkw-Sattelauflieger nach Wetzlar gebracht, wo er den Feuerwehren des LDK-Kreises zur Verfügung steht. Diese Anlage ist hessenweit im Einsatz und wird vom Land Hessen gefördert.

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