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Gänsenachwuchs in der Wieseckaue und die Unbelehrbaren

Buseck | Die Wieseckaue am Ostersonntag:

Gleich zwei Graugansfamilien, 5 erwachsene Tiere und insgesamt 11 Gössel sind auf der großen Wiese zwischen Schwanenteich und Neuem Teich.

Nur eins trübt die Stimmung: Ein Paar wirft riesige Brötchenbrocken zu den Gänsen.

Ich weise sie darauf hin, dass dies den Wasservögeln schadet und außerdem verboten ist - in der vagen Hoffnung, dass es diesmal vielleicht nur unwissende und nicht ignorante Zeitgenossen sind.

Doch leider bekomme ich dieselbe Antwort wie so oft:
Das stimme nicht, sie würden immer füttern, und kürzlich habe sogar die Polizei mitgemacht, also könne es ja nicht verboten sein.

Flyer der Stadt Gießen zur Wasservogelfütterung:
http://www.giessen.de/media/custom/684_6818_1.PDF?direct

Währenddessen hat eine der erwachsenen Gänse größte Mühe, den Brötchenklumpen, der sich in ihrem Schnabel verklebt hat, wieder abzustreifen.


Der Nilgansnachwuchs am Schwanenteich ist schon beinahe erwachsen. Die sechs Jungtiere lassen sich fast nur noch durch die unterschiedliche Kopffärbung ohne den dunklen Augenring von den Eltern unterscheiden.

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Einsamer Schwan

Kommentare zum Beitrag

Heike Bitzer
817
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 12.04.2020 um 18:11 Uhr
Ich glaube, die Hinweistafeln reichen noch nicht. Es müssen noch mehr aufgestellt werden!!! Am besten immer auf die HInweistafeln hinweisen. Vielleicht doch noch mal wirklich der Behörde melden, damit mehr Schilder aufgestellt werden, die für alle Nationalitäten verständlich sind, wenigstens so lange, bis es alle verstanden haben (am besten ohne viel Text mit entsprechenden Fotos) Es geht leider scheinbar einfach nicht anders :-(
Jutta Skroch
13.667
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 12.04.2020 um 23:35 Uhr
Die sind einfach unbelehrbar. Frau Bitzer, sie haben recht, es gibt zu wenig Schilder, die auf das Fütterungsverbot hinweisen. Piktogramme wären da hilfreich. Leider liegen der Stadt die Wasservögel nicht sehr am Herzen, denn die Forderung nach mehr Schildern gibt es schon lange.
Wirklich helfen würde nur, wenn die Fütterer eine Geldbuße bekämen. Leider gibt es dafür kein Personal.
Heike Bitzer
817
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 13.04.2020 um 11:46 Uhr
Die Ordnungshüter machen doch schon viele Kontrollgänge. Die sollten natürlich auch darauf achten und nicht noch mitfüttern! Hier besteht ja scheinbar auch schon Informationsdefizit!!!
Vielleicht könnte die Redaktion ja nochmal gezielt einen Hinweis abdrucken, am besten alle 4 Wochen - als Erinnerung für die Vergesslichen :-)) -
Jutta Skroch
13.667
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 13.04.2020 um 12:06 Uhr
Das sind doch Ehrenamtliche, die die Kontrollgänge machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die füttern.
Heike Bitzer
817
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 13.04.2020 um 12:11 Uhr
Tja, wer weiß? Aber auf jeden Fall wäre eine regelmäßige Breitbandinfo ganz sinnvoll.
Elke Jandrasits
1.338
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 13.04.2020 um 12:51 Uhr
Das ist kein Mangel an Informationen und schon gar kein Verständigungsproblem. Es ist ihnen einfach egal. Auch bei offiziellen Kontrollen werden die ähnliche Sprüche machen.

Leider gibt es bei vielen Regeln einen gewissen Prozentsatz, der meint, er brauche sich nicht dran zu halten.
Ob das Geschwindigkeitsbeschränkungen, Müllentsorgung oder ganz aktuell die Corona-Kontaktsperre betrifft ist egal. Solche Leute interessieren sich nur für ihr eigenes Vergnügen und ihre Vorteile und übernehmen keine Verantwortung für ihre Handlungen. Sehr schade, aber nicht komplett zu verhindern.
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