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Die 10 besten Klimaschutz-Tipps von Parents for Future Hessen

Buseck | Mehr Klimaschutz für alle: Menschen aus ganz Hessen haben zusammengearbeitet, um die 10 besten Tipps für den Klimaschutz zusammenzustellen. Die Liste soll helfen, Bürgern den Einstieg in mehr Klimaschutz zu erleichtern.

„Wir werden oft gefragt: Was kann ich selbst tun, um das Klima zu schützen?“, so Tanya Holleis aus der Arbeitsgruppe. „Deshalb haben wir uns entschieden, eine Liste für Klimaschutz-Einsteiger zu machen.“
Reisen, Essen und Einkaufen – all dies kann CO2-schonend geschehen. Schon ein Grad weniger Wohnungstemperatur spart bares Geld – und dient der Umwelt. Die Autoren machen aber auch klar, dass der Einzelne die Welt nicht vor der Klimakatastrophe retten wird und meinen: „Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben ist genauso wichtig, wie selbst nachhaltig zu leben.“ Deshalb raten sie auch jedem, das neu erworbene Wissen zu teilen und weiterzuverbreiten.

Wegen des großen Interesses haben sich die Parents for Future Hessen entschieden, die 10 Tipps drucken zu lassen und stellen das Papier nun vor, vorbildlich klein, in Ökodruck auf Recyclingpapier. „Die jungen Klimaaktivisten verlangen von uns,
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genau wie sie auf Verschwendung zu verzichten, und sie haben Recht!“, so Sandra Herrmann aus Gießen. „Unser Papier ist klein, aber der Inhalt bringt uns alle weiter auf dem Weg zu nachhaltigerem Leben.“ Die Parents for Future werden die Tipps bei Veranstaltungen und Demos verteilen. In Gießen findet am heutigen Samstag, den 11.05.2019 um 11.59 Uhr am Berliner Platz eine Kundgebung statt, bei der Interessierte Kontakt zur Gießener Ortsgruppe der Parents for Future aufnehmen können.

Die Parents for Future Hessen sind ein landesweiter Zusammenschluss regionaler Elterngruppen, die ihre Kinder im Klimastreik unterstützen. Sie sind in Ortsgruppen organisiert, die vor Ort eng mit den Jugendlichen von Fridays for Future zusammenarbeiten. Sie sehen Ihre Aufgabe in praktischer Hilfe, wie Ordnerdiensten auf Demos, aber auch im eigenen Kampf gegen die Klimakrise. Sie organisieren selbst Veranstaltungen und Demonstrationen und üben politischen Druck auf die Schulen und Kultusministerien aus, die den Kindern mit Sanktionen drohen, wenn sie streiken.

Parents for Future Hessen hat derzeit 120 Mitglieder aus großen und kleinen Orten Hessens, vertreten sind Idstein und Bensheim genauso wie Kassel und Frankfurt. Die hessischen Eltern der jungen Klimaaktivisten sind überregional mit andern deutschen Eltern vernetzt, mit denen gemeinsam sie Parents for Future Deutschland bilden.
Aktuell arbeiten sie an einer „Geh wählen“-Kampagne zur Europawahl unter dem Hashtag
#voteclimate.

www.parentsforfuture.de

 
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Kommentare zum Beitrag

Peter Baier
10.263
Peter Baier aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 22:55 Uhr
Punkt 5 ist leider nicht für alle geeignet da sie sich nicht leisten können nur Bio zu kaufen.
Elke Jandrasits
1.057
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 19.05.2019 um 09:10 Uhr
Das wird oft angeführt, ist aber nur richtig, wenn man sich beim Einkauf keine Gedanken macht.

Es wird von niemandem verlangt, von heute auf morgen alles zu verändern. Mit einigen einfachen Umstellungen kann man aber schon viel erreichen und gleichzeitig etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit tun.

Eine gute Liste mit Denkanstößen findet man hier:

https://utopia.de/ratgeber/nachhaltiger-bio-konsum-mit-wenig-geld/

utopia.de ist überhaupt eine Seite, die zu vielen Themen sehr praktikable Tipps parat hat.

Wichtig ist außerdem, sich politisch dafür einzusetzen, dass die Schäden, die durch konventionelle Lebensmittelerzeugung entstehen (z. B. Nitratbelastung des Trinkwassers durch Überdüngung, Antibiotikaresistente Bakterien durch prophylaktischen Einsatz von Antibiotika in der Tiermast, Artensterben durch Einsatz von Pestiziden), endlich den Verursachern in Rechnung gestellt werden und nicht der Allgemeinheit. Die versteckten Kosten bezahlen wir alle über Steuern, Gebühren und höhere Versicherungsbeträge.

Wenn Massenerzeugung und Lebensmittelverschwendung keinen Gewinn mehr abwerfen, werden die Produzenten schon aus ökonomischen Gründen ihre Methoden ändern müssen. Bei der derzeitigen Gesetzgebung besteht aber leider kein Grund dazu.

Bei der Europawahl also darauf achten, dass die favorisierte Partei konkrete Vorstellungen zur Umsetzung von Umwelt-, Arten- und Klimaschutz im Programm hat!
Elke Jandrasits
1.057
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 19.05.2019 um 09:19 Uhr
Am 24.5. wird es die nächste Fridays for Future - Demonstration in Gießen geben. Bei der abschließenden Kundgebung (um die Mittagszeit am Berliner Platz) kann man mit anderen ins Gespräch kommen und konkrete Fragen stellen.

Der erste Schritt ist aber immer die Bereitschaft zur Veränderung! Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Ausreden.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Elke Jandrasits

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Elke Jandrasits
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