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Der Sauna-Gigolo Teil 1

Buseck | Die Theatergruppe der Vereinsgemeinschaft Odenhausen/Lahn hat für ihre diesjährige Aufführung die Komödie „Der Sauna-Gigolo“ von Andreas Wenig einstudiert. Das gestaltete sich zunächst als etwas schwierig, weil es zu Anfang etwas Besetzungsschwierigkeiten gab. Letztendlich konnte man im November nunmehr mit zweimal wöchentlichen Proben beginnen, die ich fotografisch auch zweimal festgehalten habe. Plus der insgesamt 3 Aufführungen und der Generalprobe, an der die Bewohner des Seniorenheimes Lollar und Friedelhausen teilhaben durften.
Alle Aufführungen waren so gut wie ausverkauft, wer das Stück verpasst hat, der kann bei der Vereinsgemeinschaft die DVD zum Preis von € 10,00 erwerben.

Schauplatz des Geschehens ist das Wellnessbad Aqua-Fit, die Kulisse wurde sehr ideenreich umgesetzt.
Im Mittelpunkt stehen 3 lästerhafte Damen, Theresa, Lisbeth und Uschi, die sich eigentlich auf keinen Fall von einem Mann massieren lassen wollten, aber nur solange, bis sie den Masseur Sandro erblickten. Sie sind hin und weg und jede will als erste massiert werden und erhofft sich etwas mehr als nur massieren. Sandro hat also alle Mühe, sich die Damen vom Leib zu halten.
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Theresa z. B. möchte deswegen um 17.00 Uhr (Massagetermin) so aussehen, dass die Natur den Atem anhält. Dafür soll Jerome, der Kosmetiker sorgen.
Saunameisterin Rita Raffke (Raffke für ihr einnehmendes Wesen, Trinkgelder anzunehmen) bleibt natürlich nicht verborgen, wie sehr die Damen auf Sandro abfahren und so bestellt sie alle 3 Damen für 17.00 Uhr zum Massagetermin bei Sandro. Das sorgt natürlich für Streit unter den Damen, denn jede meint, sie benötigt die Massage am dringendsten.
Schließlich fällt den Ehemännern von Lisbeth und Uschi, Gerhard und Wolfgang das veränderte Verhalten ihrer Angetrauten auf und sie wollen der Sache auf den Grund gehen und dem Sauna-Gigolo eins auswischen, indem sie sich als Frauen verkleidet in die Damensauna begeben, um Sandro zu zeigen, wo der Hammer hängt. Zum Schluss stellt sich heraus, das die Aufregung umsonst war, denn Sandro steht auf Männer und heißt eigentlich Schorch und war mit Jerome liiert, brannte dann aber mit einem anderen durch und kam reumütig zurück, für die beiden gab es dann auch ein Happy End.
Gerhard als Naivling ist völlig fassungslos, als Dr. Möbius ihm vertraulich berichtet, dass seine Frau nach Viagra gefragt hat. Die Be(un)ruhigung darüber, dass seine Frau Viagra möchte, von Dr. Möbius gipfelte darin, dass er meinte, sie bräuchte es vielleicht für den Postboten!
Roswitha Algengrün ging als Leiterin des Aqua-Fit ging zunächst mal mit Rita hart ins Gericht, musste ihre Meinung dann aber revidieren.
Der orientierungslose Saunagast war im ursprünglichen Stück nicht vorgesehen.

Es ging also immer sehr turbulent zu und das Publikum hatte viel zu lachen.

Unfreiwillig turbulent wurde es am Sonntag bei der letzten Aufführung, denn da krachte dann im Eifer des Gefechts der Saunavorhang herunter. Zum Glück konnte man den Saunavorhang während der Pause wieder an Ort und Stelle bringen, sonst wäre es schwierig geworden, das Stück zu Ende zu spielen.


Die Mitwirkenden:
Rosl Krieg als Theresa Thomalla – Unterkühlt boshaft, jedoch bei Sandro zu einer „Femme fatal“ mutierend.

Marion Schneider als Lisbeth Melzer – Spezialisiert auf bissigen Tratsch und unterstellt ihrem Gatten, er brauche Viagra.

Martina Sprotte als Uschi Hubschmidt – Himmelt Sandro an und hat ein Faible für Schwimmärmchen.

Madeline Kern als Rita Raffke – Burschikose Saunameisterin, die um keine Antwort verlegen ist und, um ihrem Kollegen Sandro eins auszuwischen, reichlich Intrigen spinnt.

Erika Schneider als Roswitha Algengrün – Leiterin des Wellnessbades Aqua-Fit.

Gerald Simon als Sandro Kern – Profi-Charmeur, der die Avancen seiner Kundinnen nie richtig deutet.

Uwe Hermer als Wolfgang Hubschmidt – will dem vermeintlichen Sauna-Gigolo mit einer Falle ein für allemal das Handwerk legen.

Dirk Becker als Gerhard Melzer – Einfältiger Ehemann von Lisbeth, der mit seiner Naivität die Anderen gehörig nervt.

Walter Döring als Dr. Justus Möbius – Im Zwiespalt, da er Hausarzt der Damen, aber Saunafreund der Herren ist.

David Kern als Jerome Quast – Überdrehter Kosmetiker, dessen neue Schönheits-Maske „fatale Wirkung“ zeigt.

Regie führten Martina Sprotte und Gerald Simon und ohne die Heinzelmännchen hinter den Kulissen wären die Aufführungen auch nicht möglich gewesen.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.841
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.03.2019 um 20:20 Uhr
Schöne Grüße an den Gigolo
Andrea Mey
10.749
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 26.03.2019 um 22:22 Uhr
Das Theaterstück war klasse !!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Jutta Skroch

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Interessensgebiet: Buseck
Jutta Skroch
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