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Der Weihnachtsmann

Buseck | Es gibt ihn doch...

Ho ho ho, ich habe ihn gehört, er war schnell vorbei und bis ich auf den Balkon kam war er schon vorüber.
Und da war es wieder, dass ho ho ho, er kam zurück, war noch einmal um das Haus geflogen.
Mit beiden Händen habe ich mir die Augen gerieben als ich dieses gesehen habe, konnte es nicht glauben, der Weihnachtsmann fliegt ums Haus.
Er saß auf einem Schlitten der von vier Rentieren gezogen wurde und ich dachte gleich wie kann das sein ,
wie fliegt denn so etwas.
Die Glöckchen, die die Rentiere um den Hals trugen bimmelten wie bei der Petersburger Schlittenfahrt und hinten drauf der riesengroßer Sack aus dem bunte Päckchen lugten und eine lange Rute.
Schon setzte das fliegende Gefährt zur Landung auf die Wiese unten an, die leicht bergab geht.
Vielleicht besser zum starten nachher, dachte ich noch.
Ich sah wie er aus dem riesengroßen Sack ein paar der bunt verpackten Pakete in einen kleinen umfüllte und dass die Rute herausragte.
Den schulterte er über seinen roten Mantel und sein Bart war weiß wie Schnee, ein schöner Kontrast zum grünen Gras und den Fichten am Waldrand.
So stapfte er zur Haustür und klingelte erst mal Sturm, dass er hineingelassen wurde.
Mehr über...
Bis er hier im siebten Stock aus dem Aufzug steigt dauert es bekanntlich seine Zeit.
Schnell stellte ich meinen großen, gefütterten rechten Winterstiefel vor die Wohnungstür
und wartete ab was kommen mag.
In so einen großen hohen Stiefel passt schon einiges hinein.
Immer wieder hörte ich bis zu mir hinauf das ho ho ho durch die Flure hallen.
Plötzlich wummerte es an die Wohnungstür, ich schreckte zusammen.
Mein Gott der Rotberockte, war ich denn auch brav gewesen das Jahr über,
oder nimmt er mir meine cholerische Art übel?
Vielleicht meine Geiz ist Geil Mentalität?
Ich erinnerte mich an die Kindheit wo er mich einmal in den Sack gesteckt hatte und mit der Rute drauf schlug.
Ho ho ho, poch poch poch, - soll ich...?
Dann stand er vor der Tür, ich schaute neugierig durch den Spion, sah den bärtigen Gesellen davor stehen,
öffnete zaghaft die Tür.
"Na mein alter Junge", sagte er mit dunkler sonorer Stimme, schaute mich mit großen Augen unter den buschigen Augenbrauen an. Wir waren gleich groß, er nur ein wenig älter und kräftiger, aber vielleicht sah das nur so aus in diesem dicken roten Mantel mit seinem Rauschbart und der Kapuze über'm Kopf.
" Du hast aber einen riesigen Stiefel vor die Tür gestellt. Wenn ich da was hinein tue, dann bekommen ja die Anderen nichts mehr... du willst wohl immer mehr haben und kennst keine Grenzen,
ich denke du bist so ein kleiner Raffzahn!"
"Na dann wollen wir doch mal sehen." Die Augen wurden noch größer mit denen er in seinen Sack blickte.
Da wurde ich ganz klein mit Hut, schämte mich so vermessen gewesen zu sein.
"Für Apfel Nuss und Mandelkern braucht es keine großen Stiefel um die Augen leuchten zu lassen."
Er griff hinein, holte ganz langsam die Rute heraus, sah mich an und ich erschrak.
Der Weihnachtsmann aber lächelte steckte die Rute in den Stiefel hinein wie in eine Blumenvase, rief noch einmal ho ho ho und stapfte davon.

Draußen setzte leichter Regen ein und die Rentiere wurden nass.
Er winkte mir noch einmal zu als ich vom Balkon zu ihm hinunter sah, dann erhoben sich die Rentiere mit dem Schlitten und dem Weihnachtsmann in die Luft, flogen weiter bergab zum Dorf.

Wunder geschehen immer wieder und dass der Weihnachtsmann mich mal besuchte und nur eine Rute in den Stiefel steckte, das gab mir dann doch zu denken.
Aber was soll's er kommt ja erst nächstes Jahr wieder und dann kann er die Rute wieder mitnehmen.

Ich hänge ihm dann auch ein Osterei dran.

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von:  Christoph Westrupp

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Christoph Westrupp
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