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Stop Kohle Demo am 24.06.2018

Buseck | Die CO²-Emissionen der Kohlekraftwerke sind ein wesentlicher Grund dafür, dass Deutschland die beim Pariser Klima-Abkommen vereinbarten Ziele bis 2020 nicht erreichen wird. Durch den Kohleabbau werden außerdem gewachsene Landschaft und Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Auch ganze Ortschaften mussten aufgegeben werden bzw. sind vom Tagebau bedroht.

Um für einen möglichst schnellen Kohleausstieg zu werben und die Umweltverbände in der Kommission zu unterstützen, fanden am 24.6.2018 bundesweit Demonstrationen statt, die größte davon in Berlin. In Hessen waren Frankfurt und Gießen dabei.

Ca. 50 Teilnehmer trafen sich am Marktplatz, um durch die Neuen Bäue bis zum Berliner Platz zu ziehen. Vor dem Rathaus fand anschließend noch eine kurze Kundgebung statt. Außerdem gab es die Möglichkeit, unter dem Motto "Stop Kohle - Deine Hände für den Klimaschutz" den eigenen Handabdruck auf ein Banner zu setzen. Die in ganz Deutschland gesammelten Handabdrücke sollen der Bundesregierung überreicht werden.
www.stop-kohle.de

In zwei Tagen tagt zum ersten Mal die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission, um bis Ende des Jahres unter anderem ein Enddatum für die Stromproduktion aus Kohle in Deutschland vorzulegen. Gleichzeitig sollen in den betroffenen Regionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Kommission gehören Mitglieder von Wirtschaft, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Wissenschaft, Politik und Regionen an.

Details zur Kommission unter folgendem Link:

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/einsetzung-der-kommission-wachstum-strukturwandel-beschaeftigung.pdf?__blob=publicationFile

 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.203
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 24.06.2018 um 23:07 Uhr
Unser Energiebedarf wächst und wächst. Woher soll denn die Energie in Zukunft kommen? Allerdings sollte die Kohle als Energieerzeuger in Zukunft nicht mehr in Frage kommen.
Elke Jandrasits
933
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 26.06.2018 um 07:20 Uhr
Greenpeace hat einen Plan zum schrittweisen Kohleausstieg längst vorgelegt:
www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/2017-11-14_gp_fachanalyse_bewertung-kohleausstieg_final.pdf

Natürlich sind damit auch Investitionen verbunden. Doch sollte man in die Kostenaufstellung auch die versteckten Kosten einrechnen, die derzeit beim "billigen" Kohlestrom nicht berücksichtigt werden:
- Sanierung der verwüsteten Landschaften
- Umsiedlung der Ortschaften, die "im Weg" sind
- vermehrte Extremwetterereignisse durch den Klimawandel

Weiterhin auf fossile und damit endliche Energie zu setzen und nächste Generationen die Folgen bezahlen zu lassen ist keine nachhaltige Lösung. Und je länger wir warten, um so drastischer und kostenintensiver sind später die Folgen!

Das Problem des wachsenden Energiebedarfs kommt dazu. Da kann sich aber auch jeder selbst hinterfragen, was er persönlich dagegen tun kann.
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Elke Jandrasits
933
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