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Ortsbegehung Großen-Buseck 2.6.2018

Straßensanierung Bergstraße
Straßensanierung Bergstraße
Buseck | Zur Ortsbegehung in Großen-Buseck mit Bürgermeister Dirk Haas und Ortsvorsteher Erich Hof trafen sich rund 20 Interessierte auf dem Edeka-Parkplatz am Schützenweg. Von dort ging es durch die Siedlung, eine kleine Straße hinter dem Markt, durch die wohl nur wenige Busecker regelmäßig laufen.
Von hier hat man einen Blick auf die Rückseite des seit dem Auszug der Firma SPEA leerstehenden alten Fabrikgebäudes. Es gebe erste Planungen zu einer Senioren-Wohnanlage, doch sei fraglich, ob sich dies in diesem Gebäude mit hohen Räumen verwirklichen lasse. Zurück auf dem Schützenweg erreichte die Gruppe den Ortsausgang Richtung Rödgen. Die Querung der Straße für einen Spaziergang im Feld ist hier besonders für Kinder sehr unübersichtlich und gefährlich. Der Bürgersteig soll nun bis zur Landstraße verlängert werden.

Das Wiesengelände gegenüber befinde sich auch im Besitz der Gemeinde und könne langfristig, falls einmal Bedarf bestünde, als weiteres Baugebiet ausgewiesen werden.

Am Beginn der Wiesenstraße erläuterte Herr Haas die auch dort bald beginnende Straßensanierung. Im Unterschied zur Bergstraße werde es hier
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kein Straßenbegleitgrün geben, da die Straße sowieso schon Verschwenkungen beinhalte und daher keine zusätzliche Verlangsamung des Autoverkehrs notwendig sei. Ansonsten werde die Baumaßnahme wie in der Bergstraße vom selben Bauunternehmen ausgeführt. Dieses habe im Großen und Ganzen ordentlich gearbeitet (hier wurden unter den Zuhörern gegenteilige Erfahrungen ausgetauscht) und sei daher auch für die Wiesenstraße beauftragt worden. Die Firma nutze bereits ein Teil des Geländes der Fa. König am Grünen Weg als Lagerplatz für Baumaschinen und Material, dies könne beibehalten werden. Die Fa. König beabsichtige dort nach Ende der Straßenbaumaßnahmen eine zweite Firmenausfahrt zu errichten, was die Gemeinde genehmigt habe.

In der Bergstraße fehle nun nur noch die oberste Straßenschicht. Die Bürgersteige würden nach einem Jahr erneut begutachtet. Gebe es dann Unebenheiten in der Bepflasterung, müsse das Unternehmen nacharbeiten. Für die Pflege der Bepflanzung zahle die Gemeinde einen kleinen Zuschuss an interessierte Anwohner. Man hoffe, für alle Pflanzinseln Paten zu finden, teilweise hätten sich auch schon Interessenten gemeldet.

Im Grünen Weg sind die schmalen Pflanzstreifen auf der Westseite dagegen nicht mehr als solche zu erkennen, weil sie ständig befahren werden. Man diskutiere derzeit, ob sie beibehalten werden sollen.

Das alte Fabrikgebäude
Das alte Fabrikgebäude
Die Treppenanlagen auf dem Geländer der Gesamtschule seien marode und gesperrt. Die Sanierung werde bald beginnen.

Durch die Unterstruth ging es anschließend zum Spielplatz Birkenweg, der gut genutzt werde, und weiter Richtung Wohngebiet Lichte Eiche. Hier sei -wie in der Ortsbegehung 2017 angekündigt- inzwischen der Bürgersteig am Gelände der Gesamtschule verlängert worden, um den Schulweg sicherer zu machen.

Oberhalb der Schule werde der Weg Richtung Rödgen hinter der Schuleinfahrt mit einem Poller versehen, um nicht zugelassenes Befahren mit dem Auto zu verhindern. Derzeit würde der Weg noch als Schleichweg nach Rödgen genutzt.

Um den Weg für Radfahrer sicherer zu machen (es gebe auch Kinder aus Rödgen, die die IGS besuchen und mit dem Rad kommen), sollen unebene Stellen des Wegs mit feinem Schotter ausgeglichen werden. Langfristig werde eine Asphaltierung angestrebt.

Im Wohngebiet Lichte Eiche gebe es Beschwerden über zu schnelles Fahren. Geschwindigkeitsmessungen helfen kurzfristig, aber man habe auch andere Stellen im Gemeindegebiet, die kontrolliert werden müssten. Es zeige sich, dass es meist Anwohner seien, die zu schnell fahren.

geplante Bürgersteigverlängerung
geplante Bürgersteigverlängerung
Der Spielplatz Lichte Eiche werde, obwohl sehr schön, leider nicht mehr gut genutzt. Als das Wohngebiet vor rund 20 Jahren entstand, hätten viele Familien kleine Kinder gehabt, doch die seien jetzt groß. Man müsse überlegen, was man mit dem Spielplatz mache.

Im östlichen Teil von Großen-Buseck werde hingegen auf einem Gelände an der Tulpenstraße der Bebauungsplan geändert und ein Spielplatz errichtet. Dieser sei als Ersatz für den Spielplatz an der Nelkenstraße vorgesehen. Das Gelände an der Nelkenstraße könne anschließend bebaut werden.

Angesichts des einsetzenden Regens beendete Bürgermeister Haas die Ortsbegehung am Spielplatz Lichte Eiche. Vorher gab er aber noch einen Einblick in die langwierigen Verhandlungen mit Bahn, Bund und Land über eine Lösung zur Problematik des Bahnübergangs im Gewerbegebiet. Dort war in der vergangenen Woche bereits der dritte schwere Unfall mit einem Laster passiert. Man habe bisher nur Glück gehabt, dass niemand gestorben sei. Würde solch ein Unfall mit einem Laster, der Stahlträger geladen habe, passieren, würde dies anders aussehen. In einem Fernsehbericht könne man sehen, dass ein mit Gasflaschen beladener Laster auf dem Bahnübergang halte. In der nächsten Woche gebe es ein Gespräch mit allen Beteiligten; alleine als Gemeinde könne man nichts Grundlegendes ändern. Er habe gebeten, dass Fachleute, die konkrete bauliche und technische Möglichkeiten erörtern könnten, teilnehmen.

Straßensanierung Bergstraße
Das alte Fabrikgebäude
geplante Bürgersteigverlängerung
Ortsausgang Richtung Rödgen
Vergleich neu - alt
Treppenaufgang IGS
"Pflanzstreifen" Grüner Weg
neuer Bürgersteig
hinter der Einfahrt zur Schule (rechts) soll ein Poller die Weiterfahrt für Autos versperren
Spielplatz Lichte Eiche

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