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AG-Kirchentag: Musikalisch, kulinarisch, evangelisch

Das Organisationsteam freut sich auf den 9.9.
Das Organisationsteam freut sich auf den 9.9.
Buseck | Martin Luther liebte die Musik, er war kein Kostverächter und sein Thesenanschlag in Wittenberg vor 500 Jahre war so etwas wie der Urknall für die Evangelische Kirche. Dem trägt das Motto für den ersten gemeinsamen Kirchentags der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg am Samstag, den 9. September Rechnung. „musikalisch – kulinarisch – evangelisch“ feiern die drei Dekanate von 15 Uhr bis Mitternacht auf der Freilichtbühne zwischen Kirche und Thalschem Rathaus und auf dem Anger. Höhepunkt am Abend ist der Auftritt der a-cappella-Gruppe „basta“.
Bis auf den Auftritt von „basta“ am Abend um 20.30 Uhr und das „Heimspiel“ der Großen-Busecker Percussion-Gruppe „FireBeazz“ am Nachmittag gegen 16.10 Uhr sind die weiteren musikalischen Programmpunkte Eigenproduktionen aus den Dekanaten.
Musikalisch
Den musikalischen Beginn der Veranstaltung übernehmen Musikerinnen und Musiker aus Posaunenchören der Dekanatsgemeinden unter der Leitung der Grünberger Dekanatskantorin Anja Martiné. Für den Kirchentag hat die Kirchberger Dekanatskantorin Daniela Werner das „Größte Chorprojekt zwischen
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Limes und Vulkan“ ausgerufen. Mit Sängerinnen und Sängern aus den drei Dekanaten übt sie Lieder aus dem Beiheft zum Kirchengesangbuch ein, das im September erscheint. Ihre sängerischen Fähigkeiten stellen auch die Pfarrerinnen und Pfarrer aus der Dekanats-AG, unterstützt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Dekanatsbüros, unter Beweis. Für diesen besonderen Chor haben der ehemalige Kirchberger Dekan Rolf Klingmann und Ökumenepfarrer Bernd Apel Texte mit regionalem und reformatorischem Bezug auf bekannte Melodien gedichtet. Eins der Lieder nimmt das Kirchentagsmotto „Kulinarisch, musikalisch, evangelisch“ auf. Mitsingen ist erwünscht!
Festgottesdienst
Viel gesungen wird auch im Festgottesdienst, der um 18 Uhr ebenfalls auf der Open-Air-Bühne stattfindet. Der Gesang wird begleitet von der Band des Sternstundenteams aus Treis. Außerdem spielt der Posaunenchor aus den drei Dekanaten unter anderem ein Medley aus Reformationschorälen. Dekanin Barbara Alt (Hungen), Dekan Norbert Heide (Grünberg) und Dekan Hans-Theo Daum (Kirchberg) bereiten für den Gottesdienst eine Trialogpredigt vor – eine Premiere für die drei, die ihre Dekanate in die Fusion Anfang 2022 führen werden.
Programm gibt es indes nicht nur auf der Bühne. Mundarttreff,
A Cappella um 20.30 Uhr
A Cappella um 20.30 Uhr
Playmobil-Bibel, ein Schäferwagen aus Nonnenroth und Lachyoga sind nur einige der Angebote auf dem Gelände rund um das Thal’sche Rathaus. Auf dem Anger, der an diesem Tag für den Autoverkehr gesperrt ist, präsentieren sich Kirchengemeinden, Gruppen und Organisationen aus Gießen, dem GießenerLand und dem vorderen Vogelsberg. Diakonie und Jugendwerkstatt, evangelische Frauen und Familienbildungsstätte, aber auch die Buchara-Moscheegemeinde Gießen haben sich beim Vorbereitungsteam angemeldet. Das evangelische Freizeitzentrum Rodheim bringt sogar echte Ponys mit nach Großen-Buseck.
Kinder- und Jugendprogramm
Einiges an Action bietet das Kinder- und Jugendprogramm. Neben Spielen aus dem Spielmobil gibt es unter anderem eine Rollenrutsche und eine Gutenbergpresse. Außerdem können Strandstühle gebaut und Handytaschen genäht werden.
Ausstellungen
Viel Aufmerksamkeit wünschen sich die Organisatoren auch für drei Ausstellungen im Rahmen des AG-Kirchentags. In der ehemaligen Synagoge im Haus Anger 10 steht die interaktive Ausstellung „Frieden geht anders“. Um die Reformationsgeschichte im Dekanat Hungen geht es bei der Ausstellung „Reformation – mehr als Luther“ in der evangelischen Kirche. Im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms sind Bilder zu sehen, die Kinder aus dem Dekanat Kirchberg zu Geschichten aus der Bibel gemalt haben.
Platz genug für Bühne, Marktstände und Sitzgelegenheiten.
Platz genug für Bühne, Marktstände und Sitzgelegenheiten.
Essen und Trinken
Ganz im Sinne des Reformators Martin Luther dürften die Pläne der Veranstalter zum Thema Essen und Trinken sein. Im Backhaus wird Brot gebacken und verkauft; die Männerkochgruppen aus dem Dekanat Kirchberg bieten diverse Köstlichkeiten an; Kaffee, Kuchen und Lutherbier runden neben weiteren Getränken das kulinarische Angebot ab.
Wellness für Pilger
Nicht erst seit der Eröffnung des Lutherwegs findet das Pilgern in den drei AG-Dekanaten mehr und mehr Anhänger. Dem tragen auch die Organisatoren des AG-Kirchentags Rechnung und bieten eine Pilgerwanderung und zwei Pilger-Radtouren an. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es am Zielort auf dem Anger in Großen-Buseck eine besondere Begrüßung. Sie können sich an einer Wellness-Station von ihren Strapazen erholen.
Pfarrer Stefan Schröder lädt ein zur Pilgerwanderung aus dem Lumdatal nach Großen-Buseck. Es gibt zwei Startorte: Um 12 Uhr am Bürgerhaus in Allendorf/Lumda und um 12.30 Uhr an der Gaststätte „Zum Bahnhof“ in Staufenberg-Treis. Zu Fuß geht es nach dem Ende der Veranstaltung auf einer „Nachtpilgertour“ zurück nach Treis.
Der Grünberger Dekan Norbert Heide bietet eine Radtour von Grünberg nach Großen-Buseck an. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Edeka-Getränkemarkt in Grünberg. Von dort geht es über Göbelnrod, Saasen, Lindenstruth und Reiskirchen nach Großen-Buseck. Mit dem Rad oder mit dem Zug geht es auch zurück nach Grünberg.
Von Hungen aus organisiert Verwaltungsfachkraft Marlies Schmied die Radtour zum AG-Kirchentag. Start ist hier um 12.30 Uhr. Die Strecke führt über Lich und Steinbach nach Großen-Buseck. Die Rückfahrt muss selbst organisiert werden.
Der Eintritt zum ersten gemeinsamen Kirchentag der Dekanats-AG ist übrigens frei.
Alle Informationen auf www.giessenerland-evangelisch.de

Das Organisationsteam freut sich auf den 9.9.
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A Cappella um 20.30 Uhr
A Cappella um 20.30 Uhr 
Platz genug für Bühne, Marktstände und Sitzgelegenheiten.
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.231
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 23.08.2017 um 19:59 Uhr
Wer bezahlt das? Wird diese Veranstaltung aus Kirchenmitteln finanziert oder bedient man sich auch hier recht großzügig an den Steuertöpfen ALLER Bürger?
AG der evangelischen Dekanate Grünberg-Hungen-Kirchberg
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AG der evangelischen Dekanate Grünberg-Hungen-Kirchberg aus Buseck schrieb am 23.08.2017 um 22:11 Uhr
Diese Veranstaltung wird ausschließlich aus Kirchenmitteln finanziert. ALLE Bürgerinnen und Bürger sind aber ganz herzlich eingeladen.
Florian Schmidt
4.231
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 23.08.2017 um 22:14 Uhr
Eine Frage habe ich noch. Wenn Teile dieser Veranstaltung so im Sinne Luthers geschehen, diese ehemalige Synagoge lassen sie aber stehen?
Florian Schmidt
4.231
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 25.08.2017 um 14:22 Uhr
Schade das meine Würdigung Luthers als geistiges Vorbild des nazionalsozialistischen Euthanasie Programms gelöscht wurde. Scheinbar haben wir das Glück das die Forderung des Reformators nach Tötung Unwerten Lebens (oder wie Luther sagen würde "Seelenloser Fleischmasse") heute nicht mehr zeitgemäß ist. Obwohl sie in den 30ér und 40ér Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorallem unter Kirchenvertretern rege Zustimmung fand.
Peter Herold
26.300
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.08.2017 um 17:59 Uhr
..natürlich immer wieder. Man kommt nicht an diesen Kommentaren vorbei, leider. Empfehle diesen Beitrag zu lesen:

http://www.giessener-zeitung.de/buseck/beitrag/117170/die-reformation-humoristisch-gesehen/
Florian Schmidt
4.231
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 25.08.2017 um 20:01 Uhr
Herr Herold, ja immer wieder. In diesem Jahr wurde dieser Luther so ekelhaft verklärt und gehyped dass man immer wieder ansprechen muss wofür er auch stand. Das die braven Schäfchen sowas nicht interessiert ist mir unbegreiflich. Egal ob es der massive sexuelle Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche ist oder ein Reformator der heute als Hassprediger gelten würde. So lange man sich dumm grinsend hinter seinen gefalteten Händen verstecken kann ist alles gut. Das man derartigen Quatsch dann noch mit Millionen an Steuergeld fördert macht die Sache nur noch bitterer.
Nicole Freeman
8.515
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.08.2017 um 17:46 Uhr
ich sag dazu nur noch- jedem schäfchen sein hirte!
wenn der hirte seine herde zum schlachtfeld- schlachthof führt laufen sie ja auch blökend hinterher. der gute hirte. ein guter hirte züchtet schafe (missionierung), umsorgt sie ( IMMER WIEDER PREDIGEN) und pflegt sie (ohne den hirten sind wir aufgeschmissen) um ihnen die wolle( Geld) zu nehmen, ihnen bei bedarf das fell über die Ohren zu ziehen( Heilige Krieg) und im richtigen alter zu schlachten( Fallen lassen wenn nichts mehr zu holen ist). So sehe ich mitlerweile viele der großen Religionsgemeinschaften. Ich habe den Weg vom schäfche hinter mir gelassen.
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Herzlichst, Ihr(e) AG der evangelischen Dekanate Grünberg-Hungen-Kirchberg

von:  AG der evangelischen Dekanate Grünberg-Hungen-Kirchberg

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