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NABU Lollar - Tag der offenen Tür 27. Mai 2017

Die Vogelschutzhütte, erbaut 1967
Die Vogelschutzhütte, erbaut 1967
Buseck | Vogel- und Naturschutz hat in Lollar eine lange Tradition. Bereits 1845 wurde ein "Verein zum Schutz der Singvögel" mit damals 28 Mitgliedern gegründet. Über dessen Aktivitäten ist jedoch wenig bekannt.

1967 wurde der Verein von 20 Aktiven unter dem neuen Namen "Vogel- und Naturschutzverein" wiedergegründet. Heute hat der Verein, der 2010 in "NABU Lollar Vogel- und Naturschutzverein mit Tradition" umbenannt wurde, etwa 220 Mitglieder. Bei schönstem Sommerwetter konnte 2017 das 50-jährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden.

Das Programm startete um 8 Uhr mit einer zweistündigen Vogelstimmenwanderung unter der Leitung von Lena Daum, die die Vogelstimmen den jeweiligen Arten zuordnete. Hierzu hatte sie Bilder mitgebracht, da viele Vögel zwar gut zu hören waren, sich aber leider nicht zeigen wollten. Mit knapp 30 Teilnehmern ging es durch den Wald am Lollarer Kopf und an die Lumda bei der Holzmühle.

Zu hören und teilweise zu sehen waren:
Blau- und Kohlmeise, Amsel, Zilpzalp, Buntspecht, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Buchfink, Ringeltaube, Singdrossel, Gartenrotschwanz, Kleiber, Winter- und Sommergoldhähnchen, Wacholderdrossel, Mauersegler, Teichrohrsänger, Stieglitz, Girlitz, Feld- und Haussperling, Eichelhäher, Rotmilan und Turmfalke

Um 10 Uhr folgte eine waldpädagogische Führung über die Vielfalt des Waldes unter der Leitung von Rita Kotschenreuther (Forstamt Wettenberg).

Ab 12 Uhr wurde an der ebenfalls schon 50 Jahre alten Vogelschutzhütte das runde Jubiläum gefeiert. Bei sommerlichem Wetter genossen viele Besucher im Schatten der Bäume Speisen vom Grill und ein kühles Getränk.

Weitere Informationen zur Geschichte und den Aktivitäten des Vereins sowie Kontaktmöglichkeiten für Interessierte sind hier zu finden:

www.nabu-lollar.de

Die Vogelschutzhütte, erbaut 1967
Vogelstimmenwanderung unter der Leitung von Lena Daum (rechts)
am Waldrand
Ein waschbär- und mardersicherer Nistkasten
Eine Blindschleiche
Das Revier der Wasseramsel, die leider nicht zu sehen war
an der Holzmühle
auf der Lumdabrücke
Hier fühlt sich der Teichrohrsänger wohl.
Rotmilan & Mauersegler
Das Feuchtbiotop nahe der Vogelschutzhütte
Totholz ist Lebensraum für viele Arten
Gemütliches Beisammensein an der Schutzhütte
Ideales Grillwetter
Jubiläumsfeier an der Schutzhütte
Schattige Plätze waren gefragt

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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
12.800
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 30.05.2017 um 13:42 Uhr
Das war für Colin natürlich besonders interessant.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Elke Jandrasits

von:  Elke Jandrasits

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Interessensgebiet: Buseck
Elke Jandrasits
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