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"Störenfriede" tummeln sich auf der GZ-Plattform

Gießen | Die GIEßENER ZEITUNG ist Deutschlands erste Mitmachzeitung. Ein Portal im Internet, bei dem die Bürger die Themen bestimmen, Schwerpunkte setzen, Ideen einbringen und sich darüber austauschen. Bürgerreporter veröffentlichen ihre Artikel und stellen Schnappschüsse ein, die Kommentarfunktion ermöglicht den Austausch untereinander zu einem bestimmten Thema. Natürlich funktioniert ein solches Portal nicht ohne Spielregeln und dann am besten, wenn die Nutzer auf Augenhöhe in den Dialog treten. Das gilt auch für das Portal der ­GIEßENER ZEITUNG. Schon bei der Registrierung verpflichten sich die Nutzer daher, keine falschen Angaben zur Person zu machen. Und vor allem auch dazu, sich nicht unter einer falschen Identität oder sogar mit mehreren Nutzernamen anzumelden.

In letzter Zeit, so merken einige Bürgerreporter gegenüber dem GZ-Team kritisch an, scheint es vereinzelt an Fairness und Augenhöhe zu fehlen. Interessant: Wir haben in Verbindung damit Hinweise darauf erhalten, dass „Störenfriede“ (sogenannte "Trolle") auf der Plattform der GIEßENER ZEITUNG ihr Unwesen treiben sollen. Nutzer, die fingierte Accounts anlegen und unter falschem Namen eher mies- statt mitmachen. Sind ihnen solche Fälle auch schon aufgefallen? Dann sind wir dankbar für ihre Hinweise per E-Mail an: redaktion@giessener-zeitung.de oder per PN.

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Die GZ feiert in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag. Über die Plattform haben sich bereits viele Freundschaften entwickelt und Interessengruppen zusammengefunden, wie die „Foto-Freunde“ oder die „Wander-Freunde“. Sie alle eint der Spaß am Mitmachen und Mitteilen, am offenen Austausch, auch an leidenschaftlichen Diskussionen. Wir meinen: Wer selbst keine Freude am Mitmachprinzip hat, sollte echten Bürgerreportern ihr Hobby nicht madig machen. Mit welchem Recht?

Ihre Meinung ist uns wichtig: Was sagen Sie als Bürgerreporter zu diesen Beobachtungen? Zeigen Sie mit Ihrem Kommentar, was Ihnen am Herzen liegt und was für Sie den Reiz der GZ ausmacht.

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 15:35 Uhr
Liebe Frau Back, bitte den ball flach halten und was ist dabei jenmanden der einen permanent mit miesen Sprüchen statt echten Kommentaren anmacht zu melden.
Ich gebe offen zu solche Gespräche bei der Redaktion schon geführt zu haben. Ich habe auch schon von dort Hinweise auf eigene Beiträge erhalten. Das ist aber schon eine Weile her.
Jutta Skroch
13.151
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 19.02.2013 um 15:37 Uhr
Fakt ist, dass sich eine ganze Reihe von BR aufgrund der oben genannten Tatsachen zurückgezogen haben und nicht mehr schreiben wollen. Ich hatte mir auch schon eine Auszeit genommen und bin drauf und dran mir wieder eine zu nehmen, wenn sich hier nichts ändert.

Es kann nicht sein, dass in der Mehrheit nur Sinn entbehrende Kommentare abgegeben werden, die sich oft auch noch in persönlichen Angriffen niederschlagen. Seit letzter Woche hat sich das leider wieder verstärkt, ob die Personen nun echt sind oder nicht, ist für mich zweitrangig.

Aus dem Verhaltenskodex geht eindeutig hervor, was erlaubt ist und was nicht.

@Frau Back,
wenn Sie ein Forum leiten und die Diskussion würde so ausarten wie hier an manchen Beiträgen, dann würden Sie das auch unterbinden. Ansonsten ginge das Forum den Bach runter. Wem die Bedingungen hier nicht passen, der sollte sich hier nicht anmelden.
Margrit Jacobsen
8.840
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 19.02.2013 um 15:41 Uhr
Denke auch, ruhig bleiben und sich in die Lage der Redaktion versetzen..., das Wort "denunzieren" halte ich in diesem Fall auch für übertrieben. Mir ist auch lieber mitmachen statt mies machen, wobei gute Ratschläge, Hinweise oder andere Meinungen angenehm sind, aber eben in gutem Miteinander. Und es gibt ja auch noch die Möglichkeit etwaige "Miesmacher" mit direkter Nachricht selbst "anzugehen", also ohne großes Publikum auf der Kommentarseite.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 15:44 Uhr
Liebe Frau Back, wenn Sie sich durch mich angemacht fühlen, dann bitte melden Sie mich bei der Redaktion oder muss ich, was ich auch schon gemacht hage, Selbstanzeige machen.

Sie sollten sich überlegen wie und was Sie selber schreiben und nicht nur immer bei anderen mahnen. "Was siehst du den Splitter in deines Nachbarn Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem eigen Auge."

Es ging nicht um "nicht in den Kram passen" sondern darum dass ich persönlich angegriffen(unter der Gürtellinie) und beleidigt fühlte. Sollte sich jemand hier von mir beleidigt fühlen, dann bitte an die Redaktion melden. Ich glaube ich habe soviel Erziehung genossen, dass ich weiß was ich hier schreiben kann und was nicht. Ja manchmal kann mein Ton hart und agressiv sein aber nie so, dass ich jemand beleidige.

Danke Jutta und Margrit für Ihre Kommentare, denen sicher noch weitere ähnliche folgen
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 15:48 Uhr
kurz zu Frau Back:

Ich sehe das so lange wie sie, bis mir jemand aus der Redaktion nicht schlüssig erklären kann, dass es der Redaktion technisch und vor allen Dingen personell nicht möglich ist, drei wirklich ärgerliche Verhaltensweisen von einigen Artikeleinstellern und / oder Kommentatoren zu unterbinden:

1. Doppelanmeldungen
2. falsche Angaben zur Person
3. Weigerung ein Foto von sich einzustellen

Was ich auch als ärgerlich empfinde, was aber wohl nicht abzustellen ist, ist dass manche Nutzer nicht (wie soll ich mich höflich ausdrücken?) zielgerichtet Artikel schreiben bzw. kommentieren.

Bevor hier also das große "Anschwärzen" losgeht, finde ich, sollte die Redaktion einmal auflisten was sie in der Vergangenheit gegen die ja schon länger bekannten unerwünschten Verhaltensweisen unternommen hat. Ins Besonders warum sie da keine Chancen sieht technische Sperren einzubauen.

Und bitte, liebe Redaktion, kommt mir nicht mit dem Scheinargument "dafür haben wir kein Personal". Ich erlaube mir da ein kleinen Querverweis: Bei anderen Fragestellungen wurden ja schon Artikel samt Kommentare vom Server genommen. Da war das Personal offensichtlich vorhanden.
Margrit Jacobsen
8.840
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 19.02.2013 um 15:48 Uhr
Frau Back. Ich denke, das habe ich in meinem Kommentar genügend beantwortet. Mehr werden Sie dazu von mir nicht lesen können.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 15:51 Uhr
Liebe Frau Back, ich sagte schon Ball flach halten. Wenn die Redaktion nach langer Zeit zu solchen Mitteln greifen muss, dann wírd sie ihre Gründe dafür haben. Schließlich ist dies eine öffentliche Plattform und da sollte schon ein gewisses Niveau herrschen. Das ist sie ihrem Herausgeber und ihren Kunden sicher schuldig.
Im übrigen wissen Sie selber was Sie geschrieben haben. Mir steht es nicht an hier eine, wie von Ihnen angeführte "Bewertung" abzugeben.
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.02.2013 um 15:57 Uhr
Liebe Frau Back, da gebe ich Ihnen in vollem Umfang Recht. Ich denke das wieder einige die sich selbst als alte Bürgerreporter bezeichnen so lange bei der GZ gestänkert haben bis sich diese zu einer Reaktion gezwungen sah oder sieht.
Ich sehe kein Problem in der GZ und ich verfolge fast alle Kommentare und Artikel. Ein Problem haben hier einige Leute die lange Zeit nur unter sich waren und sich immer schön gegenseitig Recht geben konnten. Jetzt bzw. in der jüngeren Vergangenheit tauchen mutige neue Bürgerreporter auf die dieser Selbstbeweihräucherung entgegen treten. Sofort wird von den sogenannten Älteren die Keule ausgepackt. Erst versucht man es auf schriftlichem Wege auf die Regeln hinzuweisen. Ändert sich nichts wird es oft Beleidigend. Das Beste ist, wenn sich dann die angeblichen Störenfriede zur Wehr setzen dann sind plötzlich die es gewesen die den Ton verschärft haben oder den sogenannten Kodex nicht eingehalten haben. Die Selbstreflexion des ein oder anderen ist dabei nicht mehr vorhanden. Schon pathologisch ist zu beobachten wie auf ein Bild der User bestanden wird. Ansonsten entstehen die berühmten Verschwörungstheorien. Das könnte der oder die sein. Sie waren doch früher unter dem Namen schon hier usw. Auffällig ist zum Beispiel wenn der Kommentar genehm ist, dann ist es völlig egal ob der User ein Bild von sich eingestellt hat oder nicht.
In der Vergangenheit wurden Bürgerreporter von anderen bis in die rechte Ecke gepresst um sie von dieser Plattform zu vertreiben oder entfernen zu lassen. Das war Häufig sehr einfach weil ja ein Kreis von 5-10 BR immer zusammengehalten bzw. zusammen hält. Ich freu mich, dass neue Bürgerreporter dazugekommen sind die hier ein wenig frischen und objektiven Wind in die Kommentare bringen.
Für mich auffällig ist, das gerade die Bürgerreporter die am lautesten nach dem Verhaltenskodex rufen diejenigen sind die sich am meisten Fehlverhalten.
Es wäre schade wenn auf Druck gewisser Bürgerreporter schon wieder andere hier verschwinden müssten. Das schadet der Zeitung in ihrem fünften Jahr mehr als ehrlich gemeinte kritische Anmerkungen der neuen Bürgerreporter.
In der Haut der Redaktion möchte ich nicht stecken. Ich werde es auch unterlassen hier Namen zu nennen.
Ich werde mich nicht an dem Denunziantentum beteiligen. Soll sich jeder selbst seine Gedanken machen
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 16:24 Uhr
Was Herr >Büttel hier teilweise schreibt deutet auf eine Verschwörung hin. Ich für mich kann da nur sagen, ich bin da nicht dabei. Ichm mache meine Probleme offen aus und wenn ich zur Redaktion gehe, dann habe ich dies auch schon geäußert.

Wen ich auf das fehlende Echtbild hinweise, dann nur weil dies als ich hier dazu kam, Pflicht war. Es wurde dann zurück genommen ohne Angabe von Gründen.

Lieber Herr Büttel, es ist halt leider so, ich will mich da nicht davon freisprechen, manchmal kommt im gegenseitigen Diskutierenein scharfer Ton rein. So weit so gut, aber dann wird es teilweise beleidigend, fast ehranrührig. Da ist dann bei mir die Grenze erreicht.
Ich wiederhole mich hier gerne für alle die es noch nicht gelesen haben.
Ich möchte, ist leider manchmal nicht möglich, nur zum Beitrag selber eine(einmal)Meinungsäußerung abgeben. Dann solte es gut sein, außer der Beitragschreibende antwortet darauf. Was ich nicht möchte, leider nicht immer durchhalte, ist eine Diskussion mit anderen den Beitrag kommentierenden. Zum Beitrag selber die Meinung abgeben, sollen die anderen ihre abgeben. Leider kommt es dann immer wieder vor, dass ich mich vom Kommentar eines anderen angegriffen fühle und dann dazu Stellung nehme, als in die Diskussion untereinander einsteige. Das will ich aber nicht, nicht so wie es hier vonstatten geht.

Ich werde versuchen an mir zu arbeiten und es weitest gehend ermeiden. Also erwartet jetzt keine weiteren Kommentare in und zu diesem Beitrag der Redaktion
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 16:56 Uhr
Sicher ist nun mal leider das auf der Online Seite Trolle ihr Unwesen treiben! Nicht seit ein paar Tagen sondern schon mindestens zwei Jahre. Wie die GZ solche Trolle ausfindig machen möchte kann man anzweifeln. Ich denke nicht das hier denunziert werden soll, vielmehr vertraue ich auf die Redaktion nicht jeden heraus zuwerfen der mal einen nicht netten Kommentar geschrieben hat!
Michael Beltz
7.214
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 17:01 Uhr
Wozu die Aufregung. Wenn jemand gegen mich argumentiert, erfahre ich eventuell etwas Neues.
Wenn mich jemand beschimpft, rauscht das an mir vorbei und der Absender disqualifiziert ich selbst.
Manches hin- und her Kommentieren ist albern oder auch lustig.
Und diejenigen, die nur stänkern ohne selbst einen Bericht hier einstellen zu können oder wollen, würden mir fehlen. Die GZ spiegelt eben das wahre Leben wieder - Dummköpfe gehören dazu.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 17:09 Uhr
manchmal nervt es aber auch, wenn unter ernsten Beiträgen böse Kommentare stehen! Oder auch Beiträge zur Diskussion auf Facebook eingestellt werden, man beleidigt und bedroht wird!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 17:12 Uhr
Fakt ist, dass hier seit geraumer Zeit an manchen Stellen in einer Art und Weise diskutiert wird, die nicht mehr dem Verhaltenskodex des Mediums entspricht. Das geht hin bis zu Falschaussagen und nicht haltbaren Anschuldigungen. Die Redaktion der GZ ist schon allein aus rechtlichen Gründen verpflichtet, solchen Dingen Einhalt zu gebieten. Denn Meinungsfreiheit bedeutet noch lange nicht, dass man alles sagen darf und in jedem Ton - das wird leider oft vergessen.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 17:21 Uhr
Ich weiß Frau Glinkebeim Ton schauen Sie auch bei mir nach. Der ist aber nicht bei allen Beiträgen so, wie er hier von jemanden angemahnt wird.
Ich denke mir oft, schreib nichts mehr, aber dann würde ich denen doch recht geben.
Aber was solls. Ich lasse halt das Diskutieren sein, schreibe meine Beiträge und da ist es dann ruhiger. Da regt sich keiner auf, das tut gut.
Hoffe Ihnen geht es auch gut.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 17:39 Uhr
Hier wurde niemand zum Denunzieren aufgefordert, die Redaktion bittet um Mithilfe. Übrigens ist eine Meldemöglichkeit bei allen Medien mit Mitmachfunktion Gang und Gebe. Auch bei Facebook und Co kann ich User oder Beiträge melden, die ich für anstößig, regelwidrig oder was auch immer halte. Es ist dann Sache der Betreiber, zu bewerten, ob die Meldung korrekt war und tatsächlich ein Fehlverhalten festzustellen ist. Völlig klar, dass sowas leider auch zu Missbrauch führen kann. Ebenso wie in die andere Richtung.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 19.02.2013 um 17:55 Uhr
Hier Denunziert doch niemand. Einige alteingesessene Bürgerreporter werden nur genauer hinsehen und mitlesen. Wer schon seit den ersten Stunden hier mit dabei ist, der hat schon gewisse Erfahrung. Wie zum Beispiel Herr Herold.
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 18:01 Uhr
Ich möchte kurz auf Herrn Karl-Ludwig Büttel aus Hungen antworten:

"Ich sehe kein Problem in der GZ und ich verfolge fast alle Kommentare und Artikel. Ein Problem haben hier einige Leute die lange Zeit nur unter sich waren und sich immer schön gegenseitig Recht geben konnten."

Sehe ich anders; es gibt auch Neue (dazu zähle ich mich selber) die ganz gut in die vorgefundene Struktur sich rein getastet haben.

"Jetzt bzw. in der jüngeren Vergangenheit tauchen mutige neue Bürgerreporter auf die dieser Selbstbeweihräucherung entgegen treten."

Kritische Meinungen werden doch nicht unterdrückt (Ausnahme die gelöschten Artikel samt Kommentare, aber darüber wird im Artikel ja offensichtlich nicht gesprochen ...).

"Sofort wird von den sogenannten Älteren die Keule ausgepackt. Erst versucht man es auf schriftlichem Wege auf die Regeln hinzuweisen. Ändert sich nichts wird es oft Beleidigend. Das Beste ist, wenn sich dann die angeblichen Störenfriede zur Wehr setzen dann sind plötzlich die es gewesen die den Ton verschärft haben oder den sogenannten Kodex nicht eingehalten haben. Die Selbstreflexion des ein oder anderen ist dabei nicht mehr vorhanden."

Sehe ich nicht, wie gesagt es kommt auf die Form der Kritik an und nicht auf die Tatsache der Kritik. Und überhaupt: zur Kritik gehört als Zwillingsbruder immer die Selbstkritik.

"Schon pathologisch ist zu beobachten wie auf ein Bild der User bestanden wird. Ansonsten entstehen die berühmten Verschwörungstheorien. Das könnte der oder die sein. Sie waren doch früher unter dem Namen schon hier usw."

Ich sehe im Bild zuerst eine Zusatzinformation über die sprechende Person. Darüber hinaus natürlich ein Kriterium, dass niemand sich unter falscher Identität anmeldet. Wer etwas zu sagen hat, der sollte auch sein gesicht zeigen. (ganz wenige Ausnahme gibt es natürlich; so z.B. wenn ein Berufstätiger zu befürchten hat, dass sein Arbeitgeber , wenn er von seinen Ansichten hört, Ärger macht ... )

"Auffällig ist zum Beispiel wenn der Kommentar genehm ist, dann ist es völlig egal ob der User ein Bild von sich eingestellt hat oder nicht."

Sollte das der Wahrheit entsprechen (was ich bezweifle) dürfte das ein klassicher Fall von Doppelmoral sein.

Kurze Wiederholung: Ja ich bin der Ansicht, dass ein zutreffendes Bild eingefordert werden kann. Es ist nun mal Fakt, dass aus einer Anonymität heraus viel häufiger "über das Ziel geschossen" wird.

"In der Vergangenheit wurden Bürgerreporter von anderen bis in die rechte Ecke gepresst um sie von dieser Plattform zu vertreiben oder entfernen zu lassen. Das war häufig sehr einfach, weil ja ein Kreis von 5-10 BR immer zusammengehalten bzw. zusammen hält."

Herr Büttel das sehe ich genau anders rum. Oder waren das Rechte deren Artikel von der Redaktion raus genommen wurden?

" (......) Es wäre schade, wenn auf Druck gewisser Bürgerreporter schon wieder andere hier verschwinden müssten."

Keiner muss und sollte "verschwinden" - Alle sollten sich "nur" an ein paar Regeln halten.

"In der Haut der Redaktion möchte ich nicht stecken."

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ganz offensichtlich handelte die Redaktion viel zu lange nach dem Motto. ...das wird sich schon irgendwie von selber regeln. Tut es aber nicht. Hätte die Redaktion etwa vor einem Jahr eingegriffen - so meine feste Überzeugung - wäre der Artikel garnicht notwendig gewesen.

"Ich werde es auch unterlassen hier Namen zu nennen. Ich werde mich nicht an dem Denunziantentum beteiligen. Soll sich jeder selbst seine Gedanken machen."

Auch ich habe in der Vergangenheit mich noch nicht in persönlichen Mitteilungen an die Redaktion gewendet. Was ich zu sagen habe kann jede/r lesen. Mein Gesicht ist bekannt (auf Wunsch anderer Nutzer habe ich auch ein aktuelles Foto - ohne Bart - eingestellt), jeder der ein paar Artikel bzw. Kommentare von mir gelesen hat, weiss wo und wann er mich in der Regel einmal in der Woche auf einem öffentzlichen Platz antreffen kann und vor allen Dingen mein Name ist echt (und wer es drauf anlegt dürfte innerhalb von 10 Minuten meine Adresse aus dem Internet rausfischen können). Ich bin der festen Überzeugung, wenn alle Nutzer diesen Grad "Gesicht zeigen" beherzigen würde, dann würde so manche Schärfe in den Auseinandersetzungen nicht passieren. Natürlich ist das kein Allheilmittel, aber dass es offensichtlich für gewieften Internetnutzern so einfach ist (bzw. gemacht wird) ihre eigene Identität zu verstecken, darin sehe ich den Hauptgrund der insgesamt doch misslichen Situation.

Denn - ich wiederhole mich - eine Onlineausgabe der Gießener Zeitung kann für beide Seiten eine Bereicherung sein. Artikeleinsteller können für das was ihnen wichtig ist werben und die Redaktion spart Personal, weil sie Artikel in die Printausgabe rüber ziehen kann.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 18:08 Uhr
Ich vermisse den "Gefällt mir"-Button, mit dem man Kommentare bewerten kann. Dies mal als Anregung für eine Neuerung an die GZ-Redaktion! @Nina Back: Nein, öffentlich wurde in Facebook dazu natürlich nicht aufgefordert, aber ich habe an zahlreichen Stellen die Möglichkeit dazu und zwar so ungünstig angebracht, dass man da auch mal "aus Versehen" drauf kommen kann. Daher halte ich die Variante, sich direkt an eine Redaktion zu wenden, für deutlich besser als irgendeinen Button, den man mal schnell gedrückt hat. Läuft per se aufs Gleiche hinaus.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 18:13 Uhr
Und das ist ihr gutes Recht, Frau Back. Es ist noch gar nicht lange her, dass es ein einschlägiges Urteil dazu gegeben hat, was die Anonymität in Foren betrifft. Das rechtfertigt allerdings natürlich noch keine Angriffe auf andere, Anschuldigungen oder Verstoß gegen die AGB oder den Verhaltenskodex.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 19.02.2013 um 18:16 Uhr
Dann muss zu dem "Gefällt mir" Button auch der "Gefällt mir nicht" Button.

@ Frau Back: Wenn ihnen eine gewisse Kontrolle nicht behagt, nimand zwingt Sie hier mitzumachen.

@ Herr Wagner: Die einige Leute, die hier unter sich waren haben auch früher schon diskutiert und waren nicht immer einer Meinung. Nur lief das alles mit Niveau ab. Erst seit ca. 1,5 Jahren hat sich hier der Ton verschärft. Und das Auftauchen dieser Trolle hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 19.02.2013 um 18:26 Uhr
Frau Back so wie sie sich hier verteidigen, da fällt mir ein Spruch ein: "Betroffene Hunde bellen"

Schönen Abend noch
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 18:28 Uhr
Ich habe im Beitrag der Redaktion nicht finden können, dass es darum geht, dass "Alteingesessene" "Neue" beäugen. Es geht darum, dass hier engagierte Menschen nicht vergrault werden, weil sie sich gemobbt, gegängelt, missverstanden oder was auch immer fühlen. Sie haben Recht - alle die hier angesprochenen Themen tragen nicht dazu bei, eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen. Es gibt kein Recht eines Forenbetreibers darauf, dass jemand mit Bild agiert. Die immer währende Aufforderung erfüllt einen anderen Zweck: Bilder schaffen Vertrauen, man kann sich wahrlich "ein Bild" vom Gegenüber machen. Wer ein Bild hat, auf dem er/sie erkennbar ist, hat keine Angst, zu seiner Meinung zu stehen. Dennoch haben Sie Recht: Jeder könnte jedwedes Bild verwenden. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Es sei denn, man führt bei Registrierung einen Gesichtsscan ein ;-) Aber davor bewahrt uns hoffentlich die menschliche Vernunft.
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 18:40 Uhr
kurz zu Frau Back und Frau Glinke:

Keine Ahnung, ob es zum Profilbild ein Gerichtsurteil gibt - ehrlich gesagt das interessiert mich nicht besonders. Mir geht es darum - ich wiederhole mich - wer etwas zu sagen hat - der soll auch sein wahres Gesicht dazu zeigen. (Ausnahmen habe ich schon angegeben ...)

Generell möchte ich für meine Person noch anmerken, dass ich es schätze auf einem gewissen Niveau zu diskutieren (deswegen ist ja z.B. facebook mit seinem Quasseln Nichts für mich ..) Wenn jetzt jemand schreibt: Der Wagner bewegt sich mit seiner Argumentation aber nur auf dem Niveau von z.B. Facebook kann ich daran Nichts ändern. Dann muss ich mir überlegen, wie ich darauf reagiere.

Wenn aber - oder habe ich da etwas falsch verstanden - hier sich Nutzer mit falschem Bild anmelden können und im Falle, dass sie dabei erwischt worden sind, sich mit dem Argument rausreden können " ... das Urteil des ... gerichtes ... mit der nummer ... vom ... gibt mir das Recht dazu ...." - na dann viel Spaß mit der Onlineausgabe.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 18:59 Uhr
Herr Wagner, genau das habe ich oben geschrieben. Dass es darum geht, auch mit "seinem Gesicht" zu seiner Meinung zu stehen. Das halte ich für sehr wichtig. Aber dennoch muss das jeder selber entscheiden. Auch darüber, dass jemand es nicht tut, kann man sich ein Bild von der Person machen. Ob und wie heikel es ist, ein Bild von sich im Netz zu haben - darüber kann man streiten. Es sollte aber jedem selbst überlassen sein, was er von sich preisgeben mag. Und was nicht. Schwierig wird das nur, wenn von einer Person, die etwa mit Pseudonym agiert, ein Regelverstoß stattfindet. Und man deswegen nicht schauen kann, wer dahinter steckt. Daher sei hier vor allem an die Vernunft appelliert: Wer zu seiner Meinung steht, kann auch ein Profilbild einstellen. Denn der hat nichts zu verbergen. Und auch nichts zu befürchten.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 19:25 Uhr
Ich spiele den Sachverhalt nicht herunter. Ich argumentiere, warum ein Profilbild sinnvoll ist. Ja, mit Bildern im Netz können Menschen Dummheiten machen. Das kann man nicht in Abrede stellen. Mit allem, was man öffentlich preis gibt, können Dummheiten gemacht werden. Deshalb sollte man immer gut überlegen, was und wie man im Netz agiert. Keine Frage. Warum es schlimm sein sollte, dass einen Menschen auf der Straße erkennen, mit denen man eine Disput hatte, kann ich aber nicht sehen. Denn: Nur weil man einen Disput hatte, ist der Mensch gegenüber ja keine Bedrohung. Wenn Sie einen Streit mit ihrem Nachbarn hatten, kennt der ja auch ihr Gesicht. Und ich finde, man kann sich mit Menschen deutlich besser auseinander setzen, wenn man weiß, wen man gegenüber hat. Wie ich aber oben schrieb, muss jeder selbst entscheiden können, was er von sich preis gibt - das andere ist MEINE Meinung. Und nur weil diese beim Thema "Verhalten in Foren und im Internet" eine andere ist, habe ich noch nichts heruntergespielt, und schon gar nicht anderen eine Neurose oder Überängstlichkeit attestiert. Es ist doch nur so: Wer in Foren aus den genannten Gründen lieber anonym bleiben will - okay. Nur: Ob man sich dann überhaupt in Foren bewegen sollte, ist eben eine andere Frage. Die gerade rechtlich an anderer Stelle auf dem Prüfstand steht, gerade weil auch der Betreiber einer solchen Plattform eine gewisse Verantwortung hat für das, was auf seiner Plattform geschieht. Würden sich alle, die halb-anonym oder anonym in Foren agieren, vernünftig benehmen, und würden die, die etwa Missbrauch mit Bildern betreiben, dies unterlassen und vernünftig handeln, wäre die ganze Diskussion überflüssig. Leider ist das nicht so, also muss über Lösungen nachgedacht werden, die irgendwie allen gerecht werden...
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 19:30 Uhr
Wissen ist das Eine damit umzugehen das andere. Wenn ich da höre was die Leute in facebook alles von sich selber erzählen. Haben die den keine Angst?
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie solche Menschen kennengelernt wie sie sich hier äußern. Ich stehe zu meiner Meinung und kann dazu mein Gesicht zeigen. Mein ganze Zeit im Berufsleben und die letzte Zeit hier in Kleinlinden gibt mir recht. Werde oft auf der Strasse angesprochen, sie sind doch der aus der Zeitung. Die Leute sind alle freundlich, wahrscheinlich weil ich es auch bin, zumindest meistens. D.h. wenn ich nicht so angegangen werde wie hier.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 19:30 Uhr
Hinzuzufügen ist übrigens noch, dass eigentlich nicht jeder mit Bildern im Netz machen kann, was er will. Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte stehen dagegen. Dass das Viele nicht die Bohne interessiert, und dass es schwer rückverfolgbar ist, was mit einem Profilbild so alles passiert, ist klar. Ob man deswegen lieber kein Bild benutzt oder sich sagt: Sollen sie doch - das ist eine persönliche Entscheidung. Die einem keiner nehmen sollte. Ich argumentiere so: Wenn ich abends alleine auf die Straße gehe, kann ich ausgeraubt werden. Nicht schön. Aber bleibe ich in Wohnung eingesperrt, weil es draußen böse Menschen gibt? Sicher nicht. Ist tatsächlich alles eine Frage der Perspektive.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 19:35 Uhr
Lieber Herr Herold, warum sollten die Menschen Angst haben, in Facebook etwas von sich zu erzählen? Warum sollte man Angst davor haben, der zu sein, der man ist? Oder Angst haben, zu seinen Interessen zu stehen? Wir leben in einer Gesellschaft, in der man das nicht muss. Jeder kann das selber steuern, ob und was er dort preisgibt. Ich für meinen Teil kann Ihnen bescheinigen, dass Sie immer freundlich zu mir waren, und wir haben uns weiß Gott häufig genug aneinander gerieben. Reibung ist gut, dadurch entsteht Wärme und Energie! So lange es beiden Seiten gelingt, den Ton zu wahren, ist alles prima. Und genau darum geht es hier doch: Reibung erzeugen, ohne die Fassung zu verlieren und Grenzen zu überschreiten.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 19:42 Uhr
Liebe Frau Glinke, schön so was zu hören. Ich fand ihre Tätigkeit hier, nach einer kleinen Gewöhnphase, wirklich gut. Sie gaben mir/uns wertvolle Hinweise über bestimmte Regeln die bei Veröffentlichungen eingehalten werden müssen. Nachträglich noch Dank dafür.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 19:43 Uhr
Liebe Frau Back, ich sehe das genau wie Sie. Das ist aber der Konflikt, in dem wir uns bewegen: Transparenz auf der einen Seite, Datenschutz auf der anderen. Nehmen Sie die Leserbriefe in den Zeitungen: Die laufen immer unter Klarnamen, oft mit Wohnort und Adresse. Aus gutem Grund: Für seine Meinung muss man Verantwortung übernehmen, ein Forenbetreiber dafür, was auf seiner Plattform passiert. Das steht ganz klar kontra Datenschutz, bietet aber eben Schutz auf einer anderen Ebene. Sie sehen: Der Konflikt ist nicht für alle zufriedenstellend lösbar. Das ist das Einzige, was ich deutlich machen will. Also muss es einen Mittelweg geben.
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 19:53 Uhr
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt, sagt Wittgenstein. Und somit gilt die im Artikel 5 (Grundgesetz) garantierte Meinungsfreiheit auch nicht nur für die "richtige", sondern auch für die "falsche" Meinung.
Im Sinne der „polical Correctness“ behaupten wir viel Quatsch, der für eine Gesellschaft im Sinne der „Humanisierung“ nicht immer nachteilig sein muß. Deswegen liebe ich die Blasphemie. Sie spricht „Wahrheiten“ aus, die eine haarscharfe Berührungslinie zwischen: Wesen und Erscheinung, Oberfläche und Tiefe, Maske und Gesicht ziehen.
Warum soll man also keine exzentrischen Meinungen äußern, zumal jede gängige Meinung irgendwann einmal exzentrisch war.
Aber gerade deswegen darf sich Kritik nicht im Vor- urteil verlaufen. Denn die „besten“ Vorurteile sind die, von denen man behauptet gar nicht zu wissen, dass man überhaupt diese Vorurteile hatte. Da bezichtigt man sich einander der Lüge und „grenzt“ sich ab.
Natürlich ist der „Gerechtigkeitsfanatismus“ und diese Wut auf die „da oben“ gepaart mit dem Bewusstsein nichts ändern zu können eine explosive Mischung. Da wird das Wort „Aufklärung“ schnell zu einem Fremdwort und die Sehnsucht nach dem „geschlossenen Weltbild“ verlangt nach der „starken Hand“ und der „absoluten Wahrheit“ nach dem Muster:
Wer nicht glaubt, mit dem kann man nicht diskutieren…
Und so interessiert oft am Ende keinen mehr der Austausch von Argumenten, die das Denken im Vorurteil analysieren, um so zu neuen Urteilen zu kommen. Denn das wäre der Sinn von „Kritik“. Aber das „kollektive Bewusstsein“ einer Epoche lässt sich zu gern daran hindern, die Realitäten ihrer politischen Gegenwart wahrzunehmen oder zu tolerieren.
Deswegen sind derartige Blogs (z.B GZ) im Sinne einer Art Basisdemokratie wichtig.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 20:19 Uhr
Frau Back, das habe ich Ihnen nicht vorgeworfen. Im ganzen letzten Verlauf dieser Diskussion hat Ihnen das niemand vorgeworfen. Sie haben doch auch ein Bild, auf dem Sie - mehr oder weniger - zu erkennen sind. Das ist doch völlig in Ordnung. Und es wäre auch in Ordnung, wenn Sie kein Bild hätten, da man mit Ihnen auf vernünftiger Basis diskutieren kann. Ich will nur den Konflikt deutlich machen: Der Eine fühlt sich angegriffen, weil das Gegenüber, mit der er diskutiert, kein Bild hat, der andere, weil er lieber kein Bild einstellen mag. Ich vertrete die Meinung, dass, wer nichts zu verbergen hat, sich auch zeigen kann und sich nicht verstecken muss oder gar Angst vor den Reaktionen anderer, die mit Meinungsfreiheit nicht umgehen können, haben muss. Denn das ist es doch, was die Demokratie, die Dr. Knoll anspricht, mehr und mehr unterläuft. Dass wir kuschen und uns vor den Konsequenzen unseres Handelns fürchten. Demokratie bedeutet allerdings auch nicht, alles laufen zu lassen und jeden schalten und walten zu lassen, wie er möchte. Es ist immer ein schmaler, sehr schmaler Grat.
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.02.2013 um 20:23 Uhr
Na dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu = vom Grundsatz her sehe ich das ähnlich wie Michael Beltz. Wozu die große Aufregung wegen ein paar Trollen? Dass es sie hier gab und gibt, das kann niemand ernsthaft bestreiten. Vielleicht sollte man mal darauf hinweisen was Trolle immer "auszeichnet" ( das hat rein gar nichts mit unterschiedlichen Meinungen zu tun! ) = sie versuchen jede sachliche Diskussion kaputt zu machen, haben zum eigentlichen Thema nichts zu sagen, interessiert sie auch nicht, werden immer persönlich und versuchen andere lächerlich zu machen und/oder sie zu beleidigen... wenn sie nicht so nervig wären ( vielen gelingt es nicht, Trolle einfach zu ignorieren ), dann müsste man einfach nur Mitleid mit ihnen haben, im Grunde genommen sind es einsame, "arme" Menschen!
Ach, an die Redaktion wenden? Denunzieren und diffamieren? Soooo wichtig dürfen wir diese Trolle nun wirklich nicht nehmen, da würden sie sich im Endeffekt noch bestätigt fühlen "jetzt habe ich es geschafft" :-))
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 20:25 Uhr
Wenn zwei Politiker verschiedener Parteien einer Meinung sind, könnte es
um die Sache gehen. Dieser Gedanke läßt sich auch auf die Blog-Autoren übertragen. Es sei denn man geht davon aus: Wenn zwei die gleiche Meinung haben ist einer überflüssig
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 21:15 Uhr
Was soll dass denn wieder? Wenn Herr Herold seine kleine "Prominenz" genießt, ..
Merken Sie eigentlich was Sie schreiben?
Sie sollten nachdem wir alle Ihre Meinung kennegelernt haben, einfach aufhören. Es kommen keine neuen Argmente mehr.
Jetzt sageb Sie bloß nicht, ich wolle Sie hier rausmoppen. Es kann jeder entscheiden ob er gehen oder bleiben will, genau wie jeder im Rahmen des Kodex sich hier äußern darf. Genau wie Sie an anderen etwas auszusetzen haben, müssen Sie ertragen, dass die anderen es mit Ihnen genauso machen. That's life.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 21:33 Uhr
Nein, Frau Back, ich sehe in den Aussagen keinen Widerspruch, denn es besagt nur, was meine Meinung ist: Man muss sich für seine Meinung nicht verstecken. Und sollte es auch nicht. Nur dass meine ich mit dem "Kuschen". Schlimm genug, wenn sich andere so verhalten, dass Einige das Gefühl haben, es doch tun zu müssen, weil Ihnen die Gegenüber unangenehm sind. Das heißt aber nicht, dass ich es nicht respektiere, wenn jemand nicht erkannt werden möchte. Das soll jedem selbst überlassen bleiben. Ihre Hinweise zur Verantwortung der Daten im Netz habe ich nicht ignoriert; auch dazu kann man allerdings eine andere Meinung vertreten. Natürlich ist man dafür verantwortlich, was man preis gibt. Man selbst und niemand anderes. Aber das Empfinden, was man preis geben kann und was nicht, ist bei den Menschen sehr unterschiedlich eingestuft. In Facebook etwa wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Klarnamenzwang eingeführt. Das wird dazu führen, dass Viele sich abmelden werden, weil sie das nicht möchten. Das ist dann nur konsequent. Das war der einzige Denkansatz, den ich mitgeben wollen. Sie wollen nicht erkannt werden: Ok. Sie wollen dennoch diskutieren: Auch ok. Menschen hier kritisieren das, weil sie lieber ein klares Bild vom Gegenüber haben wollen: Auch ok. Und verständlich. Sie haben sich entschieden. Kein Bild, auf dem man sie erkennt, aber dennoch mitdiskutieren: Völlig ok, und Ihre Entscheidung. Dass das nicht allen schmeckt, gerade, wenn auch der Plattformbetreiber um starke Transparenz bittet, ist logisch und nachvollziehbar. Mit der Kritik, die deswegen kommt, müssen Sie umgehen können, und alle anderen, die gar kein Bild haben, erst Recht. Mehr habe ich nicht sagen wollen, als ich schrieb, dass man dann überdenken muss, ob man überhaupt mitmischt. Es ist Ihre Entscheidung, was Ihnen wichtiger ist. Beides zusammen geht nicht zu 100 %. Genauso muss ich damit leben, dass mich jeder finden kann, der das möchte, muss damit leben, auch mal böse E-Mails oder Facebook-Nachrichten zu bekommen. Der ein oder andere erkennt mich auf der Straße. Na und? Was wollen die Leute denn machen? Es war meine Entscheidung, meine Profile so offen zu halten, Transparenz zu zeigen. Ihnen ist es wichtiger, unerkannt zu bleiben und selbst zu entscheiden, wer sie erkennt. Beides legitim - beide müssen wir mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 21:39 Uhr
Zum Thema "Lokalprominenz": Aus eigener Erfahrung kann ich allen Diskutierenden versichern, dass es nicht immer angenehm ist, mit seiner Meinung in der Öffentlichkeit zu stehen. Deswegen E-Mails mit Beleidigungen zu bekommen, ist für niemanden schön. Aber wie immer gilt auch hier: Man gewöhnt sich an alles. Und man muss sich entscheiden. Wenn auch ich eingestehen muss, dass ich das so machen musste, als ich meinen Beruf wählte. Das war nie eine Frage, das war Voraussetzung. Da gewöhnt man sich dran und sieht die Dinge vielleicht auch deswegen aus einem anderen Blickwinkel.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 21:42 Uhr
Erlauben Sie mir noch eine Anmerkung, Frau Back, bevor ich mich hier rausziehe und den Rest des Abends ausklingen lasse: ihre Ansprache @Nachname ist mir persönlich ein bisschen zu schroff. Ich lege keinen Wert auf ein "Frau" oder so, würde mich aber mit @Sabine Glinke durchaus wohler fühlen ;-)
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.02.2013 um 21:47 Uhr
Ebenso. Das war sehr erfrischend. Einen schönen Abend!
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 22:01 Uhr
Das mit dem anonym bleiben leuchtet mir nicht ein. Naja, wahrscheinlich weil ich nicht nachvollziehen kann,was ein Mensch für einen Nutzen hat, wenn er in eine (von seiner Seite aus) anonymen Austausch von Meinungen rein geht. Das klingt mir zu sehr nach Selbstzweck. Wenn ich hier in der Onlineausgabe der Gießener Zeitung einen Artikel einstelle (oder einen Kommentar abgebe), dann geschieht das nicht, weil ich zu viel Freizeit habe (und kein anderes Hobby) sondern weil ich damit bestimmte Interessen verfolge. (Welche jetzt mal zur Seite gelassen.)

Das heißt ich hoffe darauf, dass ein im Internet sich entwickelter Kontakt irgendwann einmal im realen Leben übergeht. Das heisst, dass ich einen anderen Artikeleinsteller bzw. Kommentator in Gießen bei ... dem ... oder ... jenem .... in Natura kennen lernen kann. Dieser Weg ist bei Menschen die in ihrer selbsgwählten Anonymität verharren wollen nicht möglich.

Grob geschätzt kenne ich etwa 1 Dutzend Bürgerreporter persönlich. Und zwar aus dem im weitesten Sinne politschen Umfeld (also nicht aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis) . Davon sind etwa 3 bis 4 Bürgerreporter (also 1/4 bis 1/3) durch die Onlineausgabe zu diesem Umfeld gestossen. Mit anderen Worten: sie sind von der virtuellen Welt in der realen Welt angekommen. Meiner Meinung nach wird dort bei weitem Wichtigeres entschieden als in der Welt von Bit und Bits.

Mag etwas hart klingen, aber mit Menschen, welche den virtuellen Raum nicht verlassen wollen - warum soll ich mich mit diesen auseinandersetzen? Persönlich würde ich diese Frage mit einem harten "die klauen mir nur meine knappe Freizeit" beantworten.
Sven Käs
457
Sven Käs aus Lollar schrieb am 19.02.2013 um 23:52 Uhr
Ich denke die Gießener Zeitung hat hier zum einen ein klares Statement abgegeben. Inhalt des GZ-Statements in meiner Wahrnehmung: „Hr. Herold und Co. haben uns jetzt so lange drangsaliert, wir haben keinen Bock mehr uns permanent nerven zu lassen, wir wollen unsere Ruhe!“

Zum anderen kann ich für meinen Teil kann daraus nur den Rückschluss ziehen, dass die Kommentarfunktion in der GZ kein Medium der freien Meinungsäußerung (mehr) ist, sondern ausschließlich der Beweihräucherung des Artikelschreibers dienen sollte. Es wäre deswegen sinnvoll, das Wort „Kommentare“ (in „Kommentare zum Beitrag“) durch „Lobeshymnen“ zu ersetzen, dann wäre das auch jedem klar, was er hier machen soll; nämlich Loben (s.u.). Es macht darüber hinaus sowieso keinen Sinn, den Berufs-Denunzianten und Dauernörgler hier Paroli bieten zu wollen, da es sich hier – so meine ganz persönliche Wahrnehmung – um frustrierte Zeit-Genossen handelt, denen mit Argumenten ohnehin nicht beizukommen ist.

Zur Bild-Diskussion: Wenn hier schon einige Bilder fordern dann bitte auch Bilder, die das Gesicht 100% und im HELLEN zeigen. Wieso hier einige von anderen Portraitfotos fordern und dann das eigene Bild weitestgehend aus Zeitungen, Pullis, Kameras usw. besteht, werde ich in diesem Leben nicht mehr verstehen.

Zur Dauerdiskussion „Es dürfen nur diejenigen kommentieren, die auch Artikel schreiben“: nur eine bescheidene Frage (als Denkansatz): WO BITTE STEHT DAS? AGB, BGB, HGB,..?

Es gibt in meinen Augen nur eine noch mögliche Kombi-Strategie auf die derzeitige Situation:
1. Loben (-->macht ja nicht dick). Jeden, möglichst unverfänglichen, Artikel den man gut findet und mit dessen Inhalten man sich identifizieren kann, mit einem wohlwollenden Kommentar versehen, wenn sich zwei Personen finden so lange loben, bis man mit dem Artikel bei „Heiss diskutiert“ auf Platz 1 ist; jemand nannte das hier mal „mombergern“, keine Ahnung wo das herkommt…Und
2. Jeden Artikel selber, der gegen § 5 Nr. 4 AGB und jeden Artikel, in dem die Kommentarfunktion missbraucht wird, bei der Redaktion anzeigen. Die Redaktion ist ja „dankbar für Hinweise“, hat aber – ganz nebenbei – auf meine Hinweise übrigens noch nie irgendwie reagiert. Anlässe, der Redaktion „Hinweise“ zu geben nach § 5 Nr. 4 AGB, die m.E. auf einen ganzen Haufen Artikel zutreffen, sind:
AGB § 5 Nr. 4 „(…) die Einstellung folgender Inhalte ist verboten:
Inhalte, die (…) volksverhetzend und beleidigend sind;
Inhalte, die unsachlich oder unwahr sind;
Inhalte, die lediglich zum Zweck der Verbreitung eines politischen, weltanschaulichen oder religiösen Bekenntnisses eingestellt werden;

Soweit MEINE Meinung, die Freiheit nehm‘ ich mir, es sollte & braucht niemand darauf eingehen, das ist ja kein Diskussionsforum (mehr) und ich gehe auch nicht darauf ein. Schönen Abend allerseits
Dieter Petersen
1.438
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 00:22 Uhr
Ich selber habe Gott sei Dank erst einmal einen verbalen"Angriff" gegen mich erlebt. Ansonsten freue ich mich, mit fast durchgängig netten Menschen über viele Themen diskutieren zu können. Die Redaktion muss natürlich auf "Fremdkörper" reagieren, die die Kommunikation zwischen uns stören wollen. SIe können aber nicht alles lesen. Wir sollten einfach die Grenzfälle oder Überschreitungen mit entsprechend scharfen Worten in die Markierungen zurückverweisen oder die jenigen per Kommentar bitten, sich ein anderes Hobby zu suchen.
Dieter Petersen
1.438
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 04:49 Uhr
@Nina Back. Danke für die Bestätigung. Wir haben ja alle zwei Möglichkeiten, uns selber zu wehren. Einfach nicht mehr antworten, oder, was ich gerne mache, durch entsprechend deutliche und giftige Streifschüsse die Person mit Worten auf die Bretter legen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 06:40 Uhr
Tja, zu den Störenfrieden gehöre ich wohl auch... :-D Die friedlichen Kreise der Redaktion mit hochbrisanten Jugendamtsthemen zu stören...

Selbstverständlich hat die Redaktion der GZ das Hausrecht und kann tun was immer sie will... aber ein komischer Nachgeschmack bleibt so beim kommentarlosen zurückweisen eines Artikels und dem beredten Schweigen bei einem anschliessenden offenen Brief schon.

Liebe Redaktion, auch wenn sie die Bürgerreporter bloß dazu brauchen, die weißen unverkauften Stellen in ihrem Werbeblatt zu füllen und die Verweilzeit des Blättchens in den Haushalten vor dem Wurf in die Mülltonne zu verlängern... fassen sie sich bitte auch mal an die eigene Nase, ob das bei allen so besonders gut ankommt, wie sie sich verhalten...

In diesem Sinne allen noch einen schönen Tag!
Nicole Freeman
9.364
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 20.02.2013 um 07:18 Uhr
wenn ich bei einem artikel kommentare sehe die mit dem eigendlichen thema des berichtes nichts zu tun haben, sondern nur dazu dienen andere schreiber ins laecherliche zu ziehen oder zu beleidigen melde ich ! ich hatte lange zeit echt viel spass in dieser zeitung mit zu machen. der umgangston einiger personen ist jedoch weit weg vom verhaltenskodex. schreibe als wenn du einem freund schreibst. auch ich habe mich einige zeit zurueck gezogen weil ich keine lust habe unter meinen berichten solche schlammschlachten zu lesen. bis jetzt hatte ich glueck selbst wenig betroffen gewesen zu sein. mein gewissen laesst mich aber nicht ruhen wenn ich sehe wie jemand in die ecke gedrueckt wird und dinge wie ein facebook fake gemacht werden. das die redaktion so langsam handeln muss ist auch klar. nur noch tolle fotos zu drucken ist keine zeitungsarbeit ! wenn der umgangston untereinander wieder auf ein freundliches miteinander zu geht werde ich auch wieder schreiben. solange gibts halt nur kommentare von mir.
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 09:32 Uhr
Mir ist bekannt, das es allgemein als "unfein" gilt sich selber zu zitieren, aber hier sei es mir ausnahmsweise erlaubt. Ich schrieb vor 17 Stunden:

"(.....) , bis mir jemand aus der Redaktion nicht schlüssig erklären kann, dass es der Redaktion technisch und vor allen Dingen personell nicht möglich ist, drei wirklich ärgerliche Verhaltensweisen von einigen Artikeleinstellern und / oder Kommentatoren zu unterbinden:

1. Doppelanmeldungen
2. falsche Angaben zur Person
3. Weigerung ein Foto von sich einzustellen"

Der Artikel ist 18 Stunden eingestellt. Der Artikeleinsteller ist die Redaktion.
Der Artikel hat 75 Kommentare und (gefühlten) und einem Dutzend Bürgerreporter. Ich stelle fest: der Artikeleinsteller hat nicht einen Kommentar zu seinem eigenen Artikel eingestellt.

Ich finde das (lassen sie mich das etwas unhöflich in der Sprache der Jugend sagen) "... unter aller Sau".

Ich kann mich der Argumentation von Frau Schepp nur anschliessen. Ich sprach von einer (neudeutsch) Win-Win-Situation (Bürgerreporter und Redaktion haben etwas von der Onlineausgabe). Wenn die Redaktion nicht willens oder in der Lage ist - zumindest im kleinen Umfang - ein Mindestmass an Einhaltung von (und ich rede nicht von irgendwelchen in Paragraphen Gegossenem) der westeuropäischen Umgangsformen zu gewährleisten, dann - und da lehne ich mich jetzt aus dem Fenster - geht die ganze Onlineausgabe irgendwann "den Bach runter". Wohlgemerkt nicht dadurch, dass die Redaktion - so empfinde ich das - die Bürgerreporter "aufeinander hetzt", sondern bei der Anmeldungen genau hinschaut.

Ich prophezeie, dass sonst nur noch Verlautbarungsgeschichten in deren ja allseits bekannten Qualität (der Verein xy berichtet .... das Wahlkampfbüro yz teilt mit ... der Kreis/Gemeinde/Stadt .... teilt mit ....etcetera) in der Onlineausgabe zu finden sein wird. Natürlich wird das auch Menschen interessieren, aber ich bezweifle ernsthaft, dass dann eine größere Menge davon in die Printausgabe rüber zu nehmen sein wird.

Ich finde, dann wird die Redaktion nicht drumherum kommen einen zusätzliche Kraft einzustellen (und ob das finanzielle bei dem überlaufenen Markt Werbezeitung in Giessen sich trägt, wage ich zu bezweifeln).

So viel zur Abwesenheit des Artikeleinstellers bei seinem eigenen Artikel.

Inhaltlich muss ich gestehen, dass offensichtlich bei mir Wissenslücken herrschen. Wenn die Redaktion nicht antwortet, vielleicht kann der eine oder andere Bürgerrreporter mir die Fragen beantworten.

Wenn ich das richtig verstanden habe ist es technisch möglich sich mit einer falschen Identität (falsches Bild, falsche Emailadresse etc.) als Bürgerreporter anzumelden. (Unglaublich ... welche kriminelle Energie manche Zeitgenossen entwickeln können ...!)

Stimmt es, dass es noch abartiger "geht". Kann technisch nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Angemeldete mir in zweierlei "Gesichter" (als echte Reporter und als Fälschungen) entgegene treten. (Ich dachte immer, das jedes von meinem Rechner Datenpaket mit einer Kennung meines ganz individuellen Computers rausgeht, also dass dadurch Doppelanmeldungen technisch zu unterbinden sind ...).

Als ich mich bei der Onlineausgabe angemeldet habe, musste ich eine zeitlang warten bis ich freigeschaltet wurde. Ich dachte, da wurden meine Angaben zur Person (da gab / gibt es doch Pflichtfelder ...) auf ihre Korrektheit kontrolliert.

Um nicht falch verstanden zu werden. Ich bin kein Kontrollfritze. Mich interessieren nicht die persönlichen Daten des Mitschreibers (wenn er diese nicht von sich aus "preisgibt"). Die sind bei der Redaktion sicher gut aufgehoben und werden ausser bei der Anmeldung nicht gebraucht. Aber mit Menschen mit zwei Gesichtern oder mit Phantomen zu diskutieren - dafür ist mir meine Zeit zu schade.
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 09:35 Uhr
Hallo,
ich denke, bei dieser Gruppierung an Trollen, die der GZ ernsthaft schaden wollen, geht es nur in zweiter Linie um den vorliegenden Umgangston und die Täuschung durch Fake-Accounts.
Es werden gezielt "Schlammschlachten" angezettelt, egal, ob bei neuen oder "alten" Bürgerreportern. Einfach nur, um zu stören!
So Trolle gibt es überall. Leider. Davor ist auch die GZ, als Mitmachzeitung (nicht Forum!) nicht geschützt. Leider.

@ Frau Schepp:
Ich glaube, Sie müssen besser unterscheiden: Das eine sind die genannten Störenfriede und Trolle, das andere, und da dürfen Sie sich, meiner Meinung nach, eher dazuzählen, sind einfach aktive Bürgerreporter, die kommentieren und Beiträge verfassen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 10:15 Uhr
Nachdem hier die Art des Umgangs angeprangert wurde, fragte ich mich natürlich ob die Redaktion das selbst lebt was sie von anderen verlangt... und ich musste feststellen, dass da eine gewisse Sprachlosigkeit herrscht. Schade aber wenn das so gewollt ist... meinetwegen.

Ich frage mich, ob sich die Redaktion dem Pressekodex des Deutschen Presserates verpflichtet fühlt oder sich gar dem verpflichtet hat.

Ist übrigens auch eine interessante Lektüre für Bürgerreporter und obwohl sich nur Verlage diesem Kodex gegenüber dem Deutschen Presserat verpflichten können, sollte er Richtschnur für jeden Bürgerreporter sein.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 10:24 Uhr
Danke für den Tipp: Ziffer 12 finde ich für einige Kommentatoren interessant!
Ingrid Wittich
20.462
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.02.2013 um 12:06 Uhr
Nach 79 Kommentaren will ich nun auch noch meinen "Senf" dazu geben. Zunächst: NEIN, ich werde nichts und niemanden melden auch wenn mir so einiges hier in der letzten Zeit sauer aufstößt. Ich bin nicht die Forenpolizei und meine doch eher harmlosen Beiträge um die 4 Rs "Rätsel, Reisen, Romane, Rezepte" blieben bisher auch ohne beleidigende Kommentare. Beleidigt könnte ich mich höchstens fühlen durch einige Antworten auf Kommentare meinerseits, die aber - und da bin ich ganz sicher - nicht von den sogenannten "Trollen" kamen. Ich überlege mir, von WEM diese Aussagen kommen und entscheide dann, ob ich mich aufrege oder den Quatsch ignoriere. In der Regel letzteres. Mitunter erlebt man auch Spaßiges: ein Herr rief mich empört an, die Flüssigkeitsmengenangabe bei meinem Buchtel-Rezept sei nicht korrekt und er habe erhebliche Probleme beim Backen gehabt. Aufgescheucht und aufgeregt durchblätterte ich meine Buchtel-Rezept-Sammlung. Die angegebene Menge war richtig. Ich rief den Mann zurück und kleinlaut gestand er mir, er habe 250 g Milch für einen halben Liter gehalten. Soweit dieser kritische Telefon-Kommentar, gebe aber zu, dass ich die Flüssigkeitsmenge hätte besser deklarieren können.
Klaus Stadler
5.165
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 12:25 Uhr
Liebe Frau Wittich,daß was sie geschrieben haben ist zu unterstützen. Wir brauchen weder Blockwarte noch andere Spitzel die hier ihre Arbeit tun wollen und andere Bürgerreporter an den Pranger stellen. Die sogenannten altgedienten Reporter sind sebst manchmal als Trolle zu bezeichnen,da sie abweichende Meinungen nicht akzeptieren. Am 17.10.2008 habe ich mich angemeldet und bin langsam am überlegen ob ich dieses Forum verlassen soll. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, mit dem man nicht spielen sollte.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 12:31 Uhr
Herr Stadler, bleiben Sie! Ich denke nicht das es um einen Pranger geht! Die Meinungsfreiheit wird hier manchmal ein wenig beschnitten!
Ich hätte gerne eine Funktion bei den Nachrichten, ich möchte nicht mehr beschimpft, beleidigt und bedroht werden von einigen BR!
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 12:35 Uhr
Im Gedankenaustausch zum Thema "Störenfriede" (der Begriff ist für mich, wenn auch in Gänsefüßchen in diesem Zusammenhang sehr unglücklich gewählt, denn (berechtigte) Kritik stört für denjenigen, welcher sie ertragen muss, immer den "Frieden"; aber diesen kritischen Dialog will die Redaktion hoffentlich nicht unterbinden?!) entsteht für mich der Eindruck, dass jeder, der kein persönliches Foto veröffentlicht in Verdacht gerät, ein "Troll" zu sein. Das ist völliger Unsinn, denn auch ein Account mit dem schönsten (falschen) Foto kann von vorne bis hinten ein Fake sein!
Die Erfahrung lehrt, man mag es bedauern, dass im Internet mit der Veröffentlichung persönlicher Daten äußerst vorsichtig verfahren werden sollte. Da hat Frau Back - leider - vollkommen recht. (Finden sich etwa in den Online Ausgaben der Gießener Zeitungen Allgemeine/Anzeiger Passfotos zu den Kommentatoren?)
Ilse Toth
36.106
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.02.2013 um 13:08 Uhr
Zwei passende und lustige Sprüche von Heinz Erhardt:

Solange es Haar gibt, liegen sich die Menschen in denselben.

Das Schlimme an manchen Rednern ist,
dass sie oft nicht sagen
wovon sie sprechen

Na, wieder Zündstoff für neue Diskussionen- aber ohne mich. ;-))
Ida Neumann
23
Ida Neumann aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 13:23 Uhr
Frau Todt, die Sprüche von Heinz Erhardt sind wirklich passend, wenn ich mir das hier alles anhöre. Ich bin zwar noch nicht lange dabei, aber wenn ich zwischen den Zeilen lesen, wird mir zuweilen schlecht.

"Störenfriede" ist wirklich das falsche Wort. In Foren spricht man von Trollen, die dort ihr Unwesen treiben. Gezielt Unruhe stiften und User provozieren.

Unglaublich wie viel Zeit Menschen in soetwas investieren. Schade, wirklich schade.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 13:49 Uhr
Liebe Frau Schepp, vielen Dank für den Hinweis auf den "Pressekodex des Deutschen Presserates". Leider scheint dieser der GZ Redaktion gänzlich unbekannt, oder wie ist es anders zu erklären, dass z.B. ein Artikel wie "Auf vorsätzlichen Mord klagt die Staatsanwaltschaft" mit direktem Link auf die Amazon-Buchbestellseite nicht beantstandet wird? (Pressekodex Ziffer 7 – Trennung von Werbung und Redaktion)
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 15:47 Uhr
Keine Ahnung, ob man Werbung in BR-Artikelform (samt vergütetem Link zu Amazon) nicht auch bei der GZ kaufen kann...

Und da die Gießener Zeitung zwar Zeitung heißt aber eine Werbepublikation ist und eben keine Zeitung, gelten auch die Regeln für Zeitungen nicht und bekommt man als Bürgerreporter auch keine Redaktionsausweise.

Und kann möglicherweise als Gewerbetreibender auch kommerzielle Artikel einstellen... der Möglichkeiten gäbe es vermutlich vielfältige - aber nix genaues weiß man nicht......

Ich kann ja hier auch mal werben, dass ich auf meiner Seite eine kleine Presseecke habe, auf der noch nicht so viel steht, weil ich ja noch alleine bin. Dafür verfolge ich damit aber auch keine kommerziellen Interessen...

=;-D
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:04 Uhr
Sehr geehrte Frau Schepp, das kann man sicherlich nicht, denn sowas müsste dann eine Anzeigenlinie tragen und klar gekennzeichnet sein (siehe besagten Pressekodex). Und das Trennungsgebot gilt auch für Anzeigenblätter, die sich durch Werbung finanzieren. Der Pressekodex gilt für alle Publikationen, das hat nichts damit zu tun, ob es sich um eine Tageszeitung oder ein Anzeigenblatt handelt. Redaktionsausweise bekommen Bürgerreporter schon alleine deshalb nicht, weil es eben Bürgerreporter und keine Journalisten sind. Nur hauptberuflich tätigen Journalisten stehen Presseausweise zu - das ist gesetzlich geregelt und die Tätigkeit muss entsprechend nachgewiesen werden. Dass kommerzielle Artikel auf der GZ nichts zu suchen haben, können sie den AGB entnehmen. Manchmal werden solche Beiträge zwar eingestellt, dann aber bei Entdeckung entfernt. Sie sehen, die Gießener Zeitung kümmert sich sehr wohl um die Einhaltung gewisser Spielregeln.
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.02.2013 um 16:06 Uhr
Mir wurde ein Artikel entfernt in dem ich erwähnt habe, dass in unserem alten Hofgut ein Küchenstudio von einer jungen orstansässigen Familie eröffnet wird. Das ginge nur per Kostepflichtige Anzeige. Ich habe es zu Kenntnis genommen und stelle aber immer wieder in anderen Artikeln fest was dort so alles beworben wird. Ich habe mich nicht beschwert aber das System auch nicht verstanden. Außer das es wohl wie immer um Geld geht .
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:13 Uhr
Die Trennung von Redaktion und Werbung ist immer eine schmale Gratwanderung. Wenn über Neueröffnungen geschrieben wird, muss ein Bericht immer neutral gehalten sein etwa und darf keine werblichen Formulierungen enthalten. Bei einem anzeigenfinanzierten Blatt wird das - verständlicherweise - oftmals enger gesehen als bei der Tageszeitung. Der Grat ist immer schmal, es kann auf Nuancen ankommen.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:34 Uhr
Hallo Frau Back, schön, wieder von Ihnen zu lesen. Das meine ich mit Gratwanderung. Nicht alles, was einen kommerziellen Hintergrund hat, ist auch Werbung. Da kommt es zuweilen tatsächlich auf einzelne Formulierungen an. Genau genommen ist jeder Artikel, in dem der Namen eines Unternehmens fällt, auch Namedropping und damit irgendwie Werbung. Da könnte man genauso die Bilanzpressekonferenz der Sparkasse als Werbung sehen. Es ist schwer zu erklären, aber es geht darum, wie Artikel geschrieben werden: Journalistische Artikel sollen objektiv sein und informieren. Daher werden viele Veranstaltungsankündigungen von den Redaktionen auch nochmal überarbeitet und zu wertende Adjektive dann entfernt. Daher schreibe ich auch nicht sowas wie "eine atemberaubende Show" oder so, sondern beschreibe, was den Zuschauern geboten wird. Entscheidend, ob ein Artikel gebracht wird, bzw. bleiben kann, ist der Nachrichtenwert oder der Nutzwert für den Leser. Umfragen zum Leseverhalten haben übrigens ergeben, dass die meisten Leute gerade Veranstaltungshinweise in ihrer Heimatzeitung wichtig finden. Nicht umsonst gibt es reine Terminseiten wie in einer der hiesigen Tageszeitungen. Werbung definiert sich also in erster Linie dadurch, wie etwas geschrieben ist und ob der Inhalt für den Leser interessant ist.
Redaktion GZ
12.180
Redaktion GZ aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 16:37 Uhr
Liebe GZ-User,

wir möchten hier einmal deutlich klarstellen, dass es nicht darum geht jemanden zum Denunzieren anzustiften.

Aber wie Sabine Glinke schon geschrieben hat, ist es in Foren und bei Sozialen Netzwerken üblich Beiträge oder User zu melden, die sich nicht dem Verhaltenskodex entsprechend verhalten oder gegen Vorschriften verstoßen.
Die Redaktion hat hierzu vielfältige Information erhalten und ist verpflichtet diesen auch nachzugehen. Natürlich erst einmal nicht öffentlich.

Seit die GZ, vor fast fünf Jahren, an den Start ging, gab es immer wieder User, die sich hier sehr wohl fühlten. Die gerne Beiträge eingestellten, Foto gezeigten und Freundschaften schlossen. Manch ein User hat das Hobby "GZ" in der Zwischenzeit wieder aufgegeben und neue User sind hinzugekommen. Trolle gab es ebenfalls in den Jahren hin und wieder. Jedoch haben die derzeitigen Trolle eine Art, die andere User (und dabei geht es nicht drum, wie lange einer schon dabei ist) gezielt attackieren und angehen. Wir haben uns das genau angeschaut und die Strukturen analysiert.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:38 Uhr
Und stellen Sie sich mal eine Zeitung vor, die auf keinerlei kulturelle Veranstaltungen mehr hinweist. Das wäre ja auch irgendwie schade. Über das als Beispiel genannte Küchenstudio kann man natürlich ebenso diskutieren. Sicherlich hat die Neueröffnung eines Ladens für die Leute vor Ort einen Nachrichtenwert. Und wieder kommt es auf gewissen Nuancen an. Werbetexte mit höher schneller weiter-Formulierungen fliegen natürlich schneller raus als Texte, die nur ein Angebot beschreiben, ohne es zu bewerten. Und weil es so schwierig ist, gibt es ein Gremium wie den Presserat, der im Zweifelsfall entscheidet.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:45 Uhr
Der Text enthält Infos über die Gruppe, die nötig sind, damit sich Interessierte ein Bild machen können. Eine Ankündigung ist ja auch nicht dazu da, zu rezensieren. Das macht ein Konzertbericht im Nachgang. Aber ich kann ja nochmal schauen, ob ich da selber was finde, was nicht reingehört.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:53 Uhr
@Nina Back: Weil es kein Werbetext, sondern ein Pressetext ist. Ein Text, der darüber informiert, was die Gruppe macht auf der Bühne. Und wann sie wohin kommt und spielt. Ohne diese Info wäre eine Ankündigung sinnlos. Ich habe tatsächlich noch ein paar Adjektive gefunden, die in einem Pressetext nix zu suchen haben und habe diese entfernt. :-) War mir durchgerutscht, danke für den Hinweis.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 16:55 Uhr
@Matthias Schmidt: Diese Personen werden nicht nur hier "Trolle" genannt - das ist der offizielle Begriff: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 17:09 Uhr
Ein Werbetext ist schon anders geschrieben als eine Pressemitteilung. Und findet daher nur selten Einzug in eine Zeitung. Und auch eine Pressemitteilung kann werbliche Elemente enthalten (die eine Redaktion rauskürzen sollte). Wichtig ist wie gesagt der Nachrichtenwert. Und ob es die Menschen interessiert. Und Sie z.B. sagen ja, dass es sie interessiert. Es IST schwer zu trennen und jede Redaktion muss da ihre Grenzen setzen. Ist definitiv eine Fall-zu-Fall-Entscheidung.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 17:14 Uhr
Bei Ihrer Definition von Werbung wären morgen alle Zeitungen im Umland leer ;-) Beispiel: "In der Hauptstraße in Garbenteich hat am Montag ein neues Küchenstudio eröffnet. Zum Angebot gehören Küchen nach Maß" (nicht werblich, da informativ). "Im Küchenstudio Bauer gibt es die besten Markenküchen immer zu Sonderpreisen" (werblich). Ob eine Redaktion einen neutralen Bericht über eine Neueröffnung dennoch zurückweist, ist Ermessenssache. Da gilt dann "Hausrecht", bzw. entscheidet ja eine Redaktion selbst, was sie als lesenswert erachtet und was nicht.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 17:38 Uhr
Meistens haben die Redaktionen feste Regeln, was geht und was nicht. Oftmals ist das an sogar anhand von Formulierungen definiert. Im rechtlichen Rahmen bewegt man sich eigentlich immer, wenn ein Bericht einen Nachrichtenwert hat. Also auch die Neueröffnung eines Lidl-Marktes ist ja für die Menschen vor Ort interessant (wenn auch Werbung für Lidl). Ich kenne den entsprechenden Küchenbeitrag nicht, kann also nichts dazu sagen und würde das auch nicht machen, da sich die Kollegen der Redaktion sicherlich etwas dabei gedacht haben und ihre Einstufung ganz bestimmt begründen können.
Zu 100 Prozent zu trennen ist es nie, da haben Sie völlig Recht. Was geht und was geht nicht - darüber gibt es ganze Seminare, die unter anderem auch in der Journalistenausbildung zum Zug kommen. Und wie Sie merken, sind die Definitionen von Werbung ja auch völlig unterschiedlich, was es umso schwerer macht. Aber ich glaube, wir sollten hier nicht mit allzu vielen Kommentaren vom eigentlichen Thema abweichen, sonst werden wir am Ende von Einigen auch noch zu den "Trollen" gesteckt...
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.02.2013 um 18:00 Uhr
Ja, Herr Schmidt, wenn Sie es schon selbst sagen = Ihre Kommentare sind mir oft sehr suspekt, sehr, sehr selten gehen Sie inhaltlich auf etwas ein, sondern Sie pflegen Ihre Vorurteile. Sie sollten andere Meinungen tolerieren und sich sachlich mit - für Sie - andersdenkenden und handelnden Menschen auseinandersetzen. Sie können gern Ihre Meinung hier vertreten, ggf. als "Wähler einer etablierten Partei", "Befürworter des Magistrats", "Antikommunist", "Kritischer Student", "Bewunderer der Bundeswehr", "Gläubiger Katholik" oder was auch immer Beiträge einstellen und kommentieren, das bleibt Ihnen überlassen!
Genauso haben Sie zu respektieren, dass andere Menschen anders darüber denken und argumentieren. Das was Sie hier treiben, das ist nichts anderes als ein lächerlicher Versuch zu denunzieren.
Wenn Sie glauben, hier sollte es nur wohlfeile Beiträge geben, vor allem gesellschaftspolitische, die dem Mainstream entsprechen ( die gibt es übrigens hier genauso wie die anderen, das haben Sie anscheinend geflissentlich "überlesen"? ), dann sind Sie hier meines Erachtens völlig falsch! Sie beschweren sich über für Sie unliebsame Beiträge, fordern durch die Hintertür eine Zensur und spielen den Lehrer = "unverschämte Artikel". Wenn Sie ein Artikel nicht interessiert, dann ignorieren Sie ihn doch, wenn Sie sich herausgefordert sehen, dann argumentieren Sie doch sachlich(!) mit Gegenargumenten.... Es gibt mit Sicherheit hier ne Menge Leute, die stören die Beiträge von CDU/SPD/FDP/GRÜNE/JUNGE UNION genauso wie Sie evt. die Beiträge von so genannten Kleinstparteien und Organisationen wie z.b. DKP/LINKES BÜNDNIS/LINKSPARTEI/ÖDP stören, aber wissen Sie was? = was dem einen Recht ist, das sollte dem anderen billig sein!
Genau und wenn es das alles nicht geben würde = dann könnte man die GZ lediglich zum einwickeln von Fisch und Fleisch verwenden, das unterscheidet nämlich eine Bürgerzeitung von einer Tageszeitung, und das ist auch gut so!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 18:10 Uhr
Sehr geehrte Frau Glinke,

1. gibt es keinerlei gesetzliche Regelung betreffs Presseausweise mehr. Jeder der sich bunte Plastikkärtchen bedrucken kann, kann sich eines bedrucken wo "Presseausweis drauf steht.

Die hauptberuflichen Journalisten hätten das gerne und verbreiten das auch gerne als Desinformation denn Bürgerreporter wie wir gefährden deren Existenzgrundlage... und sowas gibt es ja nicht nur hier sondern mittlerweile sogar schon bei der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben.

2. sprach ich von Redaktionsausweisen. Es drückt schon eine gewisse Geringschätzung aus, wenn man sich die schönen Artikel liefern läßt, aber gleichzeitig deutlich macht: Beruft euch bloß nicht auf uns, von uns könnt ihr keinerlei Unterstützung bekommen.

Keine Ahnung was da in der letzten Zeit so passiert. Ich hoffe zumindest, dass das Meiste nicht so gemeint ist wie es bei mir und anscheinend auch einigen anderen ankommt - aber es gibt wohl ein gewisses Kommunikationsproblem. Frei nach Herrn Schulz von Thun wird anscheinend was anderes gesagt und gemeint als auf der Gegenseite gehört und verstanden wird.

Ach und bevor ich es vergesse, hätte ich noch eine journalistische Frage: Hat die GZ eine unterschriebene Selbstverpflichtungserklärung auf den Pressekodex an den Deutschen Presserat geschickt?

Einen schönen Abend noch!
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.02.2013 um 18:22 Uhr
Ich weiss nicht wer Ihnen hier irgendwo unterstellt hat, dass Sie ein Troll seien Frau Back, ich sehe dafür auch keinen Anlass!
Kennen Sie die Kommentare des Herrn Schmidt? Unter "konstruktiv", "aufklärend" oder gar sachlich verstehe ich zumindest etwas anderes. Na ja vielleicht antwortet er ja noch sachlich, mal schauen :-))
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 18:40 Uhr
Sehr geehrte Frau Schepp, das stimmt so nicht. Es gibt nur drei Institutionen, die den "offiziellen", also den sogenannten "bundeseinheitlichen" Presseausweise ausstellen: Ver.di, der DJV und die Verlegerverbände. Es gibt zahlreiche Institutionen, die auch Ausweise ausstellen (und dürfen), aber vielerorts werden nur diese bundeseinheitlichen Ausweise akzeptiert (etwa im Umgang mit der Polizei und Landesbehörden) - die haben einen durchaus anderen Stellenwert. Das zeigt die Praxis. Vor solchen Institutionen sei gewarnt, denn die verlangen oft Geld für ein Dokument, das eigentlich nichts wert ist. Wer so etwas mal angeboten bekommt, sollte das unbedingt prüfen. Auch mit Redaktionsausweisen ist es schwierig, denn genau genommen sind ja Bürgerreporter kein Teil der Redaktion. Die GZ bietet hier eine Plattform für Menschen, die über Themen, die ihnen am Herzen liegen, berichten dürfen. Da sie dies aber nicht im Auftrag einer Redaktion tun, ist es schwierig, den Leuten einen entsprechenden Ausweis zu geben. Das Ganze mit der BILD zu vergleichen, finde ich übrigens schwierig, da es sich bei der BILD nach wie vor um eine hauptsächlich redaktionell genutzte Zeitung handelt und nicht um eine Bürgerplattform. Leserinhalte benutzen mittlerweile viele Blätter als partizipative Elemente, um auch Leserbindung herzustellen. Und manchmal haben die Leser eben auch einfach bessere Bilder, gerade wenn es um Ereignisse geht, bei denen nicht automatisch bei Geschehen ein Journalist vor Ort ist. Die Bild-Leserreporter werden bei Verwendung ihres Materials ja übrigens auch bezahlt, das nur am Rande.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 18:44 Uhr
Die Wertschätzung der Bürgerreporter liegt in meinen Augen in erster Linie überhaupt erstmal darin, dass es ein solch aufgeschlossenes, tolles Angebot wie die GZ überhaupt gibt und dass hier Themen stattfinden können, die an den konventionellen Medien vorbei gehen oder von diesen nicht beachtet werden. Das ist doch schon von vornherein jede Menge Wertschätzung.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 18:50 Uhr
Jetzt haben Sie mich zum Lachen gebracht, liebe Frau Back :-) Da das hier ein Kommentar ist, und ein Kommentar dazu dient, Meinung wiederzugeben, dürfen Kommentare auch wohlwollend sein. Nach meiner oben beschriebenen Definition wäre das aber tatsächlich Werbung, wenn es ein Artikel wäre - da haben Sie vollkommen Recht :-)
Michael Beltz
7.214
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 19:16 Uhr
Tja, Herr Schmidt, Sie haben jetzt eingeteilt in gut und böse.
Den Beitrag von Dr. Knoll scheinen Sie nicht gelesen zu haben. Er argumentiert mit größerer Weitsicht und verstrickt sich nicht in Hick-Hack und Klein-Klein Streitereien. So ein Beitrag sehe ich für mich als nützlich an, da kann ich etwas lernen. An dem hier stattfindenden Auseinandersetzungen beteilige ich mich bis zum nächsten Weltuntergang nicht mehr.
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.02.2013 um 19:41 Uhr
Herr Schmidt hat doch nur beschrieben wie es hier zugeht sonst nichts Er hat doch nicht in gut und böse eingeteilt. Er hat nur geschrieben wer genau das für sich in Anspruch nimmt. Aber wie ich eingangs schon geschrieben habe, ein Mangel an Selbstrefelxion gehört bei einigen auch dazu.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 19:42 Uhr
Sehr geehrte Frau Glinke, liebe Mit-Bürgerreporter,

da bis 2007 nur vier Verbände den "bundeseinheitlichen Presseausweis" ausgeben durften, gab es einen kleinen Aufstand in der Verlags- und Journalistenwelt. Danach wurde der "bundeseinheitliche Presseausweis" abgeschafft. Jeder Verband gibt weiterhin seine Presseausweise heraus, dazu ein ganzes Heer von anderen Verbänden und Geschäftemachern.

Alle Presseausweise sind keinerlei amtliches Dokument sondern nur ein Plastikkärtchen. Der große Unterschied liegt in der Akzeptanz, ganz besonders bei Veranstaltern. Worüber ich mich bereits HIER ausgelassen habe.

Ist doch logisch, wenn jeder sowas ausgeben kann, dann schaut man eben von wem der ist.

Im übrigen bin ich letztes Jahr völlig problemlos mit meinem nicht sonderlich akzeptierten Presseausweis bei den Blockupy Demos in Frankfurt durch alle Polizeisperren gekommen. Ein einziges Mal musste ich meinen Personalausweis vorzeigen.

Was ich selbst verwerflich finde ist, dass man sich so einen Ausweis zum Zweck von Rabatten und Vergünstigungen zulegt - das widerspricht nämlich dem Pressekodex, weil man dann nicht mehr unabhängig berichten kann.

Ich bin hauptsächlich deshalb dazu gekommen, weil ich mir anlässlich des Berichts von einem Klassik-Konzert auf dem Gleiberg den Mund franselig reden musste, um (trotz bezahlt zu haben) Fotos machen zu dürfen, obwohl das vorher mit dem Veranstalter per Mail und telefonisch abgesprochen war. Die Security insistierte zunächst auf einem Presseausweis... bis dann jemand vom Veranstalter die Lage klärte. Da entschloss ich mich dazu: Wenn die einen Presseausweis sehen wollen, na dann kriegen sie künftig einen zu sehen. Seitdem ist dieser Stress erledigt...

Freunde von mir fotografieren auf großen Rockkonzerten... da ist der Presseausweis völlig egal, da muss man erst mal die Reichweite seiner Seite nachweisen, auf der man dann publiziert...
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 20:01 Uhr
Wenn Ihre Aussage vom 20.02.2013 16:04 Uhr korrekt ist, werte Frau Glinke, müssen Sie mir schon erklären, wie von mir erwähnter Beitrag "Auf vorsätzlichen Mord klagt die Staatsanwaltschaft" von Herrn Bayer immer noch online sein kann!?! Dreister als mit direktem Link zu Amazon kann man kaum kommerzialisieren!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 20:02 Uhr
Ergänzung @Herr Hilpers

Also wenn ich mir so den Qualitätsjournalismus des heimischen Blätterwaldes in der Provinz so anschaue, dann weiß ich, dass Qualität das Wort Qual enthält... meistens für die Leser, wohl eher selten für die sog. Journalisten.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 20:04 Uhr
Sehr geehrte Frau Schepp, wieder stimmt das nicht. Der sogenannte "bundeseinheitliche" Presseausweis existiert noch immer und ist bei vielen Institutionen, Veranstaltern und den großen Messen der einzige, der akzeptiert wird. Das schrieb ich aber oben bereits. Was stimmt ist, dass er nicht von der Innenministerkonferenz unterschrieben ist. Seit geraumer Zeit laufen aber Bestrebungen, dies wieder zu ändern, weil etwa die Polizei Probleme mit "Trittbrettfahrern" bekommt. Den Fall, den Sie beschrieben, ist natürlich unschön. Wenn ein Veranstalter Ihnen das zugesagt hat, sollte er Sie auch fotografieren lassen. Aber da ist oft die Security vor Ort schlecht informiert, das passiert auch mit bundeseinheitlichem Presseausweis und trotz Akkreditierung. Und was die Rockkonzerte betrifft: Das stimmt nur bedingt. Viele größere Veranstalter akzeptieren nur den "bundeseinheitlichen" Ausweis - meistens wird ZUSÄTZLICH ein Redaktionsauftrag benötigt und diverse Mediadaten. Da hält es jeder ein bisschen anders. Fakt ist, dass aber nur der "bundeseinheitliche" Presseausweis für einen Veranstalter sicheres Indiz ist, dass jemand Journalist ist - denn der unterliegt, wie von Herrn Hilpers, gewissen Kriterien und Nachweispflichten. Eines dieser anderen Papiere kostet oft nur Geld und bringt im Zweifelsfalle nicht weiter. Besser ist es ohnehin, mit Veranstaltern zu sprechen und sich vorher anzumelden. Dann gibt's auch keine Probleme (es sei denn, man steht vor einer übereifrigen Security)
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 20:06 Uhr
Sehr geehrter Herr Schäfer, warum, wieso und was hier online bleibt, ist Sache der Redaktion. Nur die kann das beantworten. Ein Amazonlink ist noch kein Indiz für einen werblichen Inhalt eines Artikels, das kann auch ein Serviceangebot sein. Zumal auf Amazon ja auch Infos zum Produkt und Bewertungen zu finden sind. Das ist ja erstmal nur eine Produktinfo und keine reine Werbung. Glücklich ist das nicht gewählt und ich würde einen Link auf einen Onlineshop auch nicht durchgehen lassen. Aber wie gesagt, dazu sollten Sie die Redaktion befragen, da habe ich keine Einblicke.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.02.2013 um 20:09 Uhr
@Frau Schepp: Beachten Sie dabei, dass auch viele Autoren an den heimischen Zeitungen keine hauptberuflichen Journalisten sind und der Begriff Journalist ja auch nicht geschützt ist. Auch Schüler und Studenten machen diesen Job. Gerade bei den Lokalzeitungen arbeiten neben den angestellten Redakteuren oft nur wenige hauptberufliche, bzw. ausgebildete Journalisten. Das ist von den Verlagen oft so gewollt und liegt auch an der Honorarpolitik und ist daher leider nicht abzustellen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2013 um 20:26 Uhr
Vorher akkreditieren bei Veranstaltungen ist eh so gut wie überall üblich.

Ich nutze den PA hauptsächlich um auch mal Dinge berichten zu können, die wirklich Nachrichtenwert haben, wie z.B. Blockupy letztes Jahr.

Da ich mein Geld natürlich anderswo verdienen muß, sind solche Gelegenheiten eher selten und das sicher extrem spannende Thema Jugendämter das man am Besten mit einer Gruppe von Nicht-Betroffenen recherchiert hätte UND in enger Kooperation mit der Redaktion ist hier Thema non grata... das hab ich samt kommentarloser Ablehnung halt so zu akzeptieren.

Damit bin ich dann erst mal wieder im Hintergund...
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 20:51 Uhr
Entschuldigung Frau Glinke, wie Sie hier auftreten, hatte ich Sie für zur Redaktion gehörig gehalten. Ich werde mich diesbezüglich direkt an die Redaktion wenden, welche sich in dieser Diskussion offensichtlich sehr bedeckt hält. Zudem werden in diesem Artikel 5 Mordopfer ungeklärter Mordfälle mit vollem Namen aufgelistet, was ich für besonders geschmacklos halte.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 21:01 Uhr
Ein weiteres Paradebeispiel für Schleichwerbung ist der aktuelle Artikel "Neues Großprojekt von Lidl bei Kirch Göns". Sie werden einwenden, dass ähnliche Artikel in den Gießener Tageszeitungen zu finden sind. Da haben Sie recht, zum Teil wurde gar aus diesen abgeschrieben. Der feine Unterschied ist jedoch, dass in den Tageszeitungen der Artikel nicht, wie in der GZ, mit dem Markenzeichen des Unternehmens versehen wurde. Auch dies findet keinerlei Beanstandung der GZ Redaktion.
Kann es sein, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird?
Als ich vor einiger Zeit einen Artikel über mein Lieblingsrestaurant, dem Chinarestaurant "Panda" in Linden veröffentlichte, nicht aus kommerziellem Interesse, sondern weil ich begeistert über die Qualität der gebotenen Speisen bin, war der Artikel schneller verschwunden, als ich schauen konnte. Sofort als kommerziell gebrandmarkt!
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 21:06 Uhr
Tatsächlich Frau Back, der Link ist weg! Wie kommt das Frau Glinke: "Ein Amazonlink ist noch kein Indiz für einen werblichen Inhalt eines Artikels"!?!,
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 21:47 Uhr
Richtig Frau Back, der Link wurde bereits zweimal von der Redaktion entfernt. Leider immer wieder eingestellt. Da wir natürlich nicht jeden Artikel 24 Stunden im Auge behalten können, sind wir manchmal auf Hinweise angewiesen. Vielen Dank, also dafür!
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 23:03 Uhr
Ich vermisse Herrn Fürst bei dieser Diskussion!
Dieter Petersen
1.438
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 23:35 Uhr
Hier der nicht immer wortkarge Bürgerreporter. Ich denke viele Meinungen sind geschrieben worden. Wir sollten die Sache jetzt hier beenden und uns wieder den vielen interessanten Themen zuwenden. (Mit einem wachsamen Auge natürlich)
Heike Bitzer
595
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 00:19 Uhr
Es kann doch nicht so schwer sein, einfach nur respektvoll miteinander zu konverieren, dann erübrigen sich solche nicht nötigen Diskussionen. Das wachsamen Auge" führt mich zur Weisheit aus dem Hinduismus: "Man soll sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist, das ist das Wesen der Moral"!
Wir Menschen sind eh nur einen "Pups" lang auf der Erde, da ist jeder Streit Zeitvergeudung! Wünsche euch allen eine erholsame gute Nacht!
Nicole Freeman
9.364
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.02.2013 um 07:06 Uhr
diese kommentarrunde finde ich persoenlich sehr gut. infos ueber infos und man bekommt einen kleinen einblick ueber die arbeit der redaktion. kontrolle der werbung usw. ich finde es gut das hier solche fragen auch einmal besprochen werden koennen und das in einem guten umgangston.
wie ist das eigendlich mit dem abkupfern mit quellenangabe? es sind einige artikel die mir und auch anderen bereits aufgefallen. ich dachte das so etwas eigendlich nicht erwuenscht ist.
Nicole Freeman
9.364
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.02.2013 um 07:10 Uhr
ich kann mich noch gut erinnern als ich angefangen habe hier zu schreiben. mein erster artikel wurde direkt in die arbeitsmappe geschoben und ich bekam erklaet wie ein artikel geschrieben sein sollte und das quellenangabe schon ein guter schritt ist aber das zeitungstexte auch geschuetzt sein koennen. ich fand die betreuung und holfestellung der redaktion damals echt klasse. da gab es dann auch keine schimpfe warum ist mein bericht weg usw.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 08:52 Uhr
Ich schließe mich Herrn Gebauer voll und ganz an, allerdings finde ich den Beitrag, welchen das GZ-Team, welches die Diskussion schließlich mit Ihrem Beitrag losgetreten hat, äüßerst arm. Hier wird nur selektiv auf einzelne Kommentare eingegangen und grundsätzliche Fragestellungen ignoriert! Warum, Frau Schneider, darf der Artikel "Neues Großprojekt von Lidl bei Kirch Göns" immer noch online sein? (Schauen Sie bitte auch einmal in die Kommentare, welche zu diesem Artikel geliefert wurden.) Und wie sieht es z.B. in punkto Datenschutz bei der GZ aus. Dürfen die vollen Namen von fünf Mordopfern laufender Ermittlungsverfahren in einem Beitrag veröffentlcht werrden, welcher der Werbung für einen Roman dient? ( "Auf vorsätzlichen Mord klagt die Staatsanwaltschaft" von Herrn Bayer )
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 09:07 Uhr
Ja so ist das, hier wird wohl doch mit zweierlei Maß gemessen! Da dürfen Artikel kopiert werden ohne Angaben der Quelle und eigentlich habe ich keinen Nerv mehr mich weiter Aufzuregen!
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 09:20 Uhr
Für Frau Back, siehe "http://www.duden.de/rechtschreibung/konversieren"
Haben Sie doch soviel Toleranz bei anderen auch mal Rechtschreibfehler zuzulassen. Ich habe Sie auf ihre auch nicht hingewiesen. Warum auch! Mir passieren solche Flüchtigkeitsfehler immer wieder einmal und keiner hat bisher dazu was gesagt oder geschrieben = menschlicher Umgang miteinander;-)
Peter Bayer
54
Peter Bayer aus Heuchelheim schrieb am 21.02.2013 um 09:22 Uhr
Einen schönen Guten Morgen,

ich schlage eine neue Herkulesaufgabe vor:

Googeln und abmahnen:
Aktuell sind es 5.020 Eintragungen zum Mordfall Johanna Bohnacker

6.000 zum Mordfall Melanie Frank, und

um das Ranking des in Vergessenheit geratenen dreifachen Frauenmordes aus Volkertshain zu puschen, ...

Einen wunderschönen Arbeitstag allen
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 09:24 Uhr
Hallo Nicole, damals war Sabine Glinke bemüht um diese Aufgabe uns zu sagen was falsch in unseren Beiträgen war. Ist glaube ich studierte Journalistin. Sie möge mich verbessern wenn meine Annahme nicht richtig sein sollte.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 09:30 Uhr
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 09:54 Uhr
Wie mit von Ihr persönlich mitgeteilt wurde, gehört Frau Glinke nicht zur Redaktion. (Siehe Kommentar von Frau Glinke am 20.02.2013 um 20:06 Uhr)
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 21.02.2013 um 10:18 Uhr
Zitat aus dem Verhaltenskodex:
Es ist Nutzern nicht gestattet, kommerzielle Beiträge einzustellen. Nutzer, die ein kommerzielles Interesse verfolgen, können werbliche Beiträge, die als solche gekennzeichnet sind, über (anzeigen@giessener-zeitung.de) schalten. Die Redaktion behält sich vor, ungekennzeichnete Beiträge und Kommentare, die werblichen Inhalts sind, zu löschen.

Die Redaktion sagt nicht, dass sie die Beiträge löscht, nur, dass sie sich die Löschung vorbehält. Kleiner aber feiner Unterschied... =;-D
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 10:30 Uhr
@Christoph Schäfer: Kein Problem, ich war Teil der Redaktion von 2008 bis Ende 2010 und kenne ich mich daher ein wenig mit den Problematiken aus - außerdem bin ich quasi vom Fach. Aber wie Sie sehen, hat die Redaktion bereits auf die Frage mit dem Link reagiert.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 10:31 Uhr
Sie braucht diese ja nicht zu löschen, es reicht diese in die Unveröffentlichten zu schieben.
Wenn uns Nutzern nicht gestattet ist "Schleichwerbung" zu betreiben, sollte dies für alle gelten bzw. die Redaktion sollte Ausnahmen wenigstens plausibel begründen können. Beispiele für Ausnahmen wurden geliefert.
Wenn hierzu weiter nachhaltig seitens der Redaktion geschwiegen wird, ist von Willkür auszugehen.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 10:33 Uhr
@Herr Herold: Studierte Journalistin bin ich nicht, aber ausgebildete Redakteurin (ein Beruf, der in der Regel nach einem Studium in einer zwei- bis dreijährigen betrieblichen Ausbildung, ähnlich dem Referendariat bei den Lehrern, erworben wird). Falsch wäre, zu behaupten, ich hätte Journalistik studiert. Kommt aber im Endeffekt auf den gleichen Berufsabschluss raus - nur der Form halber richtig gestellt.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 10:36 Uhr
@Herr Schäfer: Siehe Kommentar von Melanie Schneider von gestern Abend, 21:47 Uhr.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 10:39 Uhr
@Nicole Freeman: "Abkupfern" im Sinne von "abschreiben" und "übernehmen" von Artikeln aus anderen Medien geht nicht - das ist ein klarer Verstoß gegen das Urheberrecht. Was erlaubt ist, ist, eine Nachricht aus einem anderen Medium aufzunehmen und in eigenen Worten wieder zu geben. Dann sollte man auf jeden Fall aber die Quelle angeben, weil man dann ja nicht selber die Info ermittelt hat. Das ist legitim, aber nicht der Königsweg und unter Kollegen auch nicht gerne gesehen.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 10:40 Uhr
@Sabine Ginke
Reagiert ja. aber zunächst "heimlich, still und leise". Der Artikel an sich ist dennoch weiter online, obgleich der Verfasser, wie Frau Schneider berichtete, den Link mehrmals wieder einzufügte, sich also bewußt über den Verhaltenskodex hinwegsetzte.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 10:43 Uhr
Das Vorgehen "heimlich, still und leise" entspricht, wie Sie dieser Diskussion entnehmen, ja aber auch dem Wunsch vieler User, die in Meldungen und direkter, öffentlicher Ansprache etc. ein Denunzieren sehen. Ich bin mir sicher, der Artikel ist weiterhin online, weil es eben bis auf besagten Link nichts daran zu beanstanden gibt.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:05 Uhr
@Sabine Glinke
Vielen Dank für die vielen Auskünfte (ich hätte mir ein paar mehr seitens der Redaktion erwartet). Bisher fehlt mir jedoch jegliche Aussage zum "Fall Lidl". (Es lohnt sich hier für Lidl!)
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:22 Uhr
und die Redaktion der GAZ , sowie Donau Tv weil auch Fernsehbeiträge unter das Urheberrecht fallen! (siehe Foto: Screenshot / Youtube)
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 11:33 Uhr
Der Fall "Lidl" ist mir ebenfalls nicht bekannt. Ich bin sicher, Sie bekommen Ihre Antwort zeitnah.
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:40 Uhr
Vielen Dank für die unzähligen Kommentare unter unserem Beitrag. Wir, die redaktion, hat sich nicht zurückgehalten sondern fleißig gelesen und die Situation verfolgt. Wir sehen nicht, dass jeder Kommentar wiederum von uns Kommentiert werden muss/soll.

Die Redaktion ist natürlich ständig damit beschäftigt, die Artikel der Online-Plattform zu prüfen und die werblichen Beiträge zu entfernen. Aber wie schon gehört, sind es oft Gradwanderungen - werlich oder nicht. Die Redaktion der GZ entscheidet darüber und handelt entsprechend. Die User werden angeschrieben und auf die AGB hingewiesen.

Zurück zu den "Trollen": Wir sind seit fast fünf Jahren mit unserem Mitmachkonzept erfolgreich und die zahlen geben uns recht. Ebenso die vielen Bürgerreporter, die Spaß am Mitmachprinzip der GZ haben.
Hier geht es nicht darum, dass sie User über andere User beschweren, weil ihnen die Meinung nicht passt. Aber wenn es unter die Gürtellinie geht, es an Fairness und Augenhöhe fehlt, dann ist natürlich auch ein Hinweis gerechtfertigt. In Sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook, ist das ebenfalls ein normaler Vorgang. Hier können sogar einzelne Beiträge oder Fotos gemeldet werden. Und das ist auch gut so. Leider fehlt bei der GZ so ein Button.
Trolle sind Nutzer, die fingierte Accounts anlegen und unter falschem Namen eher mies- statt mitmachen. Und darum geht es hier. Nicht um die Nutzer, die unter ihrem echten Namen auf der Plattform der GZ unterwegs sind. Ist es doch der faire Umgang, den wir voraussetzen. Und bei der Registrierung verpflichtet sich der User, keine falschen Angaben zu machen. Hm...

Ist es nicht so schön einfach unter einem falschen Namen, mit einer falschen Identität, in einem "Forum" zu stänkern. Hat man doch erstmal nichts zu befürchten, denn die Person existiert ja nicht. Rollenspiele machen einfach so viel Spaß. Und so schlüpfen unsere "Trolle" in verschiedene Charaktäre, mal seriös, mal einfühlsam und dann wieder voll auf Konfrontation aus. Gerade so, wie es die Situation erfordert um wieder neuen Zündstoff zu bieten.

Wer darunter leidet, sind die ehrlichen User, die Spaß an der Sache Mitmachzeitung haben.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:52 Uhr
Dem Stimme ich voll zu, Danke! Aber was kann man selbst tun?Manch Trolle schreiben nur Abends wenn die Redaktion Feierabend hat und löschen anschließend die Beleidigungen wieder.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:54 Uhr
@Sabine Glinke:
zu "Fall Lidl" siehe Artikel "Neues Großprojekt von Lidl bei Kirch Göns".
Mit der zeitnahen Antwort der Redaktion hierzu waren Sie leider zu optimistisch.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 11:58 Uhr
@ Christoph Schäfer, die Beiträge sind weg. Die Redaktion ist manchmal nicht so schnell ;-)
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 12:14 Uhr
@Antje Amstein
Danke für den Hinweis. Wieder heimlich still und leise, wie die Trolle (die gibt es ja wirklich, wenigstens in Island.)
Der Artikel zum Pferdefleisch ist auch perdu!?! warum denn das!?!
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 12:16 Uhr
@ Herr Schäfer,
es gibt viel zu tun, aber alles der Reihe nach. Wir arbeiten nicht 24 Stunden am Tag.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 12:24 Uhr
Ich vermute, weil der Pferdefleisch-Artikel eine ziemlich krasse Werbung für die Metzgerinnung war, den hatte ich zufällig gelesen...
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 12:42 Uhr
Fragen über Fragen ...
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 15:46 Uhr
Ein Abgrund tut sich auf ...
Karl Theodor zu Guttenberg ...
Annette Schavan ...
Wann spricht Angela Merkel den BR der GZ ihr volles Vertrauen aus? :-)
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 16:23 Uhr
@Nina Back, Herr Herold und andere sind gebrannte BR, wenn man sehr oft angeprangert wurde, reagiert man manchmal auf ähnliche Muster allergisch!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 16:48 Uhr
@Herr Gebauer: Dann meinte ich einen anderen Bericht, aber Sie haben bestimmt Recht, und der Beitrag wurde sicherlich entfernt, da er eine Urheberrechtsverletzung darstellte.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:05 Uhr
Liebe Frau Back, ich informierme ich bevor ich etwas so wie Sie ion Frage stelle. Ein Blick in Duden oder Internet hätte genügt und Sie hätten dabei problemlos Ihr Wissen bereichert.
Ich weiß nicht warum Sie meinen ich wäre negativ und um gute Laune sich hier in einem ernsten Beitrag zu bemühen, ist eventuell zuviel verlangt. Ist für mich keine zwanglose Unterhaltung.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 17:22 Uhr
Naja, Herr Herold, da muss ich Ihnen mal widersprechen. Ich finde es legitim, zu fragen, wenn man sowas nicht weiß. Da sehe ich auch keinen Angriff drin. Ich hatte es erst auch nicht verstanden und war auch auf die Tippfehler-Variante nicht gekommen. Mir war es bloß nicht wichtig genug, um nachzufragen...
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:25 Uhr
Liebe Frau Back, ich weiß nicht warum Sie meinen ich hätte Probleme mit anderen. Es gibt da ein oder zwei, die mich anscheinend nicht mögen aber wegen denen mache ich mir keine Gedanken. Die sich um mich sicher auch nicht.
Wer hier den Ton reinbringt sind m. E. Sie mit Ihrem permanenten denunzieren und anschwärzen. Wahrscheinlich haben viele den Beitrag ganz unbefangen gelesen und nur durch Ihre Art heizen Sie das Thema unnötig an.
Da sollten Sie eventuell mal darüber nachdenken.
Im übrigen hilft ein Blick in den Verhaltenskodex weiter: Verhalten bei Missbrauch
Wenn Sie eine Verletzung unserer Grundregeln entdecken, melden Sie uns dies bitte umgehend. Bitte begründen Sie in jedem Falle, warum der von Ihnen gemeldete Beitrag gegen unsere Grundsätze verstößt. Wir prüfen jede Meldung und löschen bei berechtigen Fällen sofort die entsprechenden Inhalte.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:26 Uhr
Liebe Frau Glinke, solche Hinweise mache ich in letzter Zeit über die PN. M. E. sollten sie nicht hier offen laufen. Der eine oder andere könnte dies missverstehen als Vorführen: Sorry meine ich halt so.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 17:29 Uhr
Okay, Herr Herold, das lasse ich gelten. Das Argument, dass darin jemand einen Angriff sehen könnte, rechtfertigt für mich einer PN. Ich halte es aber auch für legitim, danach im öffentlichen Raum zu fragen - so haben alle was davon, die es vielleicht auch nicht verstanden haben. Aber auch hier gilt: Das soll jeder so halten, wie er es als am Besten empfindet.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:36 Uhr
Manch einer fühlt sich nur durch die Anwesenheit dazu hingerissen PN mit Beleidigungen und Drohungen zu senden!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 17:46 Uhr
Liebe Frau Amstein, eine solche Äußerung hilft niemand weiter. Wenn Sie so etwas bekommen haben, wenden Sie sich an die Redaktion. Und das hat nichts mit Denunzieren zu tun, schließlich kann man hier weder Personen blockieren, noch die Nachrichtenfunktion für Einzelne sperren.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:48 Uhr
Das kann man nicht genau sagen, da einige nunmal einen Fakeaccount haben und ich trotz Bemühungen nicht an die Urheber heran komme!
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:51 Uhr
@ Frau Glinke, Sie haben recht, mit der Nachrichtenfunktion. Melden bringt aber auch nicht viel, kaum ist einer weg kommt der nächste nach!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 17:54 Uhr
Technisch wäre das sicher möglich. Vielleicht freut sich die Redaktion sogar über diese Anregung. Schicken Sie dorthin doch mal eine Nachricht mit diesem Vorschlag. Auf anderen Portalen geht es ja auch.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 17:56 Uhr
@Nina Back, das möchte ich nicht öffentlich äußern! Anprangern finde ich nicht gut!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 21.02.2013 um 17:56 Uhr
Muss natürlich eingerichtet werden sowas, da es ja noch nicht möglich ist.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.029
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 18:27 Uhr
Auch ich habe die zahlreichen Kommentare an dieser Stelle verfolgt und bin froh, dass die Zahl der User, die das Konzept der GZ unterstützen, überwiegt. Von meiner Seite muss ich meiner Kollegin, Melanie Schneider, Recht geben, wenn sie schreibt: "Ist es nicht so schön einfach unter einem falschen Namen, mit einer falschen Identität, in einem "Forum" zu stänkern. Hat man doch erstmal nichts zu befürchten, denn die Person existiert ja nicht."
Die GZ wird von vielen Menschen in der Region gelesen und auf dem Portal haben hunderte Bürgerreporter ihre digitale Heimat gefunden. Umso ärgerlicher ist es, dass es unter uns auch Unruhestifter (mit teils multiplen Persönlichkeiten) gibt, die sich weder mit dem Konzept der GZ identifizieren, noch mit konstruktiver Kritik zu einer Verbesserung des Portals beitragen. Den sogenannten "Trollen" geht es offenbar nur darum, durch armselige Aktionen, die vielen vom Schulhof bekannt sein dürften, Aufmerksamkeit zu erregen und das Gefühl zu bekommen, ihr eigenes Ego gestärkt zu haben. Wir, die korrekten Bürgerreporter, die ehrlichen Leser und die Mitarbeiter der ersten Mitmachzeitung Deutschlands wollen hier aber nicht mitmachen! Im fünften Jahr unserer Existenz sind wir über das Alter der Schulhofspielchen hinaus. Im Gegenteil fungiert die GZ mit ihren Bürgerreportern immer mehr als authentischer Spiegel der Region. Dieser Umstand findet bei führenden Politikern, Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen, sowie unseren Mediapartnern hohe Anerkennung. Wir sind stolz auf das Geleistete und wollen mit unseren Bürgerreportern und Lesern den eingeschlagenen Weg weitergehen. Ich persönlich finde, dass es sich allein aus diesen Gründen lohnt, gegen die Störenfriede zu kämpfen und dem Treiben endgültig ein Ende zu setzen.

Michael Nudelmann
-GZ-Redaktion
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.02.2013 um 19:04 Uhr
Frau Back, es dürfte klar sein, dass wir beide zumindest uns gegen jegliche Form von denunzieren wehren, und bei der Redaktion "ausheulen" ist wahrscheinlich genauso wenig Ihr Ding wie meines...

Trotzdem: Herr Nudelmann hat meiner Ansicht nach vollkommen recht wenn er von Trollen schreibt, wieso weisen Sie dies so vehement zurück, verstehe ich nicht! Mehrfach wurde jetzt erklärt, dass es dabei nicht um unterschiedliche Meinunungen, kontroverse Diskussionen usw. geht, Sie versuchen dies aber immer wieder auf so eine Ebene zu bringen... aber dies ist NICHT der Punkt, ich will das auch nicht schon wieder wiederholen.
Ja, und wenn die Regeln in einem Forum nunmal so sind wie sie sind, dann muss mir das nicht gefallen, aber ich muss es akzeptieren... oder es ist halt kein Forum für mich! Und hier in der GZ gilt nunmal = JEDE(R) hat sich mit seiner/ihrer richtigen Identität anzumelden - was ich sehr begrüße! - wem das nicht gefällt, der/die ist falsch hier!
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.02.2013 um 19:24 Uhr
Ja, ich verstehe was Sie meinen Frau Back, und ich gehe auch in vielem mit was Sie schreiben.
Es geht einzig und allein darum, dass es hier User gab und gibt, die keinerlei Interesse am jeweiligen Thema / Beitrag haben, jede sachliche Diskussion entweder ins lächerliche ziehen und/oder persönliche Angriffe starten. Ich kenne hier - außer diesen Trollen - keinen, der/die einen sachlichen Austausch von Meinungen und Argumenten ablehnt. Ich werde aber auch niemanden ( keinen User ) hier bei der Redaktion denunzieren, da gab und gibt es andere Möglichkeiten, einige haben sich in der Vergangenheit von selbst verzogen, da ihnen der Spass am sinnlosen(!) stänkern verleitet wurde...
Unter "korrekter" ( über den Begriff kann man sicher streiten ) Bürgerreporter verstehe ich, dass der/die Betreffende hier in der GZ auch mit der realen Identität übereinstimmt ( ob mit oder ohne Foto, diese Frage ist dabei zweitrangig )
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.02.2013 um 19:41 Uhr
Ich beantworte doch auch Ihre Fragen Frau Back = ja, ich finde es falsch über die Redaktion User zu "melden", habe ich das jetzt nicht oft genug geschrieben?
Warum gehen Sie denn nicht auf das Problem ein? Sie können doch nicht leugnen, dass es hier ein Problem mit reinen Störenfrieden/Trollen gibt, das nehme ich Ihnen nicht ab!
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 23:40 Uhr
Original Back: Ich weiss nicht, wovon Sie sprechen, wenn Sie vom melden eines Beitrages erzählen. Ich muss keine Beiträge "melden", ich nehme dazu Stellung, wie viele andere auch und diskutiere darüber. Wissen Sie was eine Diskussion ist? Und können Sie es wohl ertragen, dass andere es tun, auch wenn Sie keine Lust darauf haben.
Aber anscheinend ist das Ihre kleine Welt: Verhaltenskodex lesen und andere anschwärzen. Und das Wort sage ich so oft, wie ich es möchte, denn nach wie vor finde ich den Beitrag nicht in Ordnung.

Liebe Frau Back, Sie wissen schon was Sie so schreiben. Leicht beleidigend, weil Sie andere Meinungen und Verhalten als Ihres nicht ertragen können.
Ich habe nur den Kodex kopiert und eingestellt. Anscheinend könnten Sie auch zu den Menschen gehören, die als Fussgänger bei roter Ampel über die Straße gehen, quasi sich eigne Regeln machen. Im Zusammenleben, auch hier, gibt es Regeln die sinnvoll sind und nicht einfach so abgetan werden, wie Sie es hier praktizieren.
Ich finde die Diskussion langsam ohnehin wie das Streiten um des Kaisers Bart, also nicht zielführend. Jetzt wurden über 200 Kommentare abgegeben und über 800 haben, wahrscheinlich nicht ganz so viele, gelesen dass Sie gegen Denunzieren und Anschwärzen sind. Ist das noch nicht genug?
Also ich bin auch gegen Denunzieren und Anschwärzen, aber Verstöße gegen den Kodex zu melden ist m. E. etwas anderes. Es hilft hier eine saubere Linie zu halten. Die Reaktion, die das ja wünscht, zu unterstützen in ihrer Arbeit.
Wenn Sie gegen diese, meine Meinung was haben, dann ist das Ihr Problem, nicht meines. Ich akzeptiere ja auch Ihre, aber je mehr Sie diese verkünden um so schwächer wird sie werden. Denn die will dann keiner mehr wissen.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.02.2013 um 23:53 Uhr
Wollen Sie das erreichen, die Zeitung leer machen. Sie machen dabei auf mich einen richtig euphorischen Eindruck

Original Back: Am meisten mag ich den Spass-Link am Ende. Da könnten wir uns alle hier wiederfinden, einordnen, gegenseitig anschwärzen und die Zeitung wäre mit einem Schlag leer!
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 00:00 Uhr
Frau Back, ich war einige Zeit nicht online und habe, dem Hinweis eines Kollegen folgend, diese Diskussion gerade zum ersten Mal gelesen. Ich möchte Ihnen zustimmen in Ihrer Argumentation und meinen Respekt dafür aussprechen, wie vehement Sie sich hier für Ihre Meinung einsetzen. Ich empfinde es auch als verwunderlich, mit wie viel Selbstverständlichkeit heutzutage noch Denunziation als legitimes Mittel toleriert wird.
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 00:02 Uhr
Das geht mir genauso.
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 00:15 Uhr
Frau Back, mir selbst ist in diesem Medium auch nicht immer ganz klar, worum es eigentlich geht in den Auseinandersetzungen. Auch dieser Beitrag wirft bei mir grundsätzliche Fragen auf: Geht es darum, gefälschte Nutzer / Accounts aufzuspüren? Das kann tatsächlich nur die Redaktion alleine lösen. Oder will man sich - und das ist eher mein Eindruck - unangenehmer "Störenfriede" entledigen? In letzterem Fall ist ein solcher Aufruf tatsächlich höchst fatal, denn wie Sie bereits ausgeführt haben, kommt ein solches Anliegen dem Aufruf zur Denunziation gleich. Plötzlich ist jeder User unter Beobachtung derer, die sich dazu berufen fühlen, das Forum "auf Linie" zu halten, und bereits bestehende Kluften in der Community werden vermutlich noch größer werden. Ob sich die Redaktion damit einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln.
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 00:32 Uhr
Frau Back, das ist eine berechtigte Frage, aber offenbar können manche Menschen einfach nicht aus ihrer Haut und sehen die Welt durch eine Brille, die sie niemals abnehmen. Dummerweise schaut diese Brille immer nur auf die "Fehler" der anderen und scheint leider beschlagen, wenn es um die eigenen geht. Das mag menschlich sein, ich selbst spreche mich davon auch nicht immer frei. Doch sollte man wenigstens von Zeit zu Zeit ein klein wenig und vor allem: gnädiger über den Brillenrand lugen. Diese Fähigkeit scheint nicht jedem vergönnt.
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 00:39 Uhr
Das glaube ich nicht, Frau Back, bisher machen Sie zumindest nicht den Eindruck auf mich.
Jetzt muss ich mich verabschieden, morgen klingelt früh der Wecker.
Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass ich Ihre Haltung unterstütze.
Gute Nacht.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 22.02.2013 um 00:51 Uhr
Also, hier wird anscheinend so langsam noch die Redaktion selbst zum Troll...
mann mann mann
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.02.2013 um 08:47 Uhr
Frau Back und Frau Beck dem was Sie schreiben gibt es aus meiner Sicht auch nichts hinzuzufügen. Für einige sind Menschen mit einer anderen Meinung einfach möglicherweise "drollig". Natürlich gab es in der Vergangenheit den ein oder anderen nicht schönen Umgangston. Und es wurde auch hier und da eine nicht zum Thema passender Kommentar abgegeben. Entsprechend wurde aber auch reagiert. Gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme ist besser wie angeordnete Kontrolle.
Manche erinnern mich aber auch an einen alten störrischen Esel. Man hat seine Meinung und da gibt es kein links und rechts. Zur Not wird dann darauf los geschimpft was das Zeug hält. Wir machen sicherlich alle Fehler, das liegt in der Natur des Menschen. Man sollte aber auch versuchen diese zu entdecken und zu vermeiden. Die Fehler immer bei anderen zu suchen ist zwar einfach ab für ein Miteinander sicher nicht zielführend.
Auch halte ich nichts von der Unterscheidung alter und neuer Bürgerreporter. Nur weil man länger dabei ist hat man sicherlich nicht den
Anspruch diese Plattform zu kontrollieren. Manchmal kommt es einem vor wie wenn die Großeltern beim Abendessen erklärten " Früher war alles besser"... was davon zu halten ist,ist hinlänglich bekannt . Ich freu mich über jeden neuen User.
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 09:11 Uhr
Also - auch wenn mich jetzt manche Kommentatoren provinziell nennen mögen - ich bin überzeugter Hesse. Und als solcher habe ich sicher einen Hang zur Sturheit. Vor fast 3 Tagen hatte ich, sehr höflich, einige Fragen im Zusammenhang mit dem Inhalt des Artikels an den Artikeleinsteller gestellt.

225 Kommentare später muss ich feststellen, dass trotz zwei (bei 225 Kommentare - was ist das für ein Prozentsatz?) diese Fragen (übrigens von mir noch einmal wiederholt) nicht beantwortet wurden.

Also - ich werde jetzt kurz unhöflicher - anderen Artikeleinsteller hätte ich das so nicht durchgehen lassen - da wäre ein gepfefferter Kommentar rein gesetzt worden. Ich denke das verlangt - ich fange jetzt nicht mit AGB und so etwas an - einfach der westeuropäische Höflichkeitsstandard.

Verschärfend kommt hinzu - vielen Dank an den Bürgerreporter Herrn Schmidt aus Pohlheim der dazu einen Kommentar abgegeben hat - dass offensichtlich nur die Redaktion (ich vermutete wohl zu unrecht, dass ersatzweise auch in Computerdingen kundige Bürgerreporter die Fragen beantworten könnten) meine Fragen beantworten kann.

Ich halte meine Fragen aufrecht und bitte weiter um deren Beantwortung durch die Redaktion.
Ingrid Wittich
20.462
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.02.2013 um 11:52 Uhr
Nach 226 ( ! ) Kommentaren sei diese Frage erlaubt: Wie waren noch mal ihre Fragen ? Langsam verliert man hier die Übersicht.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.029
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 14:20 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner,
Ihre Frage (sofern es die ist, die sie ansprechen), ist bei der regen Diskussion tatsächlich untergegangen. Ich habe mir erlaubt, Ihre Frage nochmals zu zitieren:
"Ich sehe das so lange wie sie, bis mir jemand aus der Redaktion nicht schlüssig erklären kann, dass es der Redaktion technisch und vor allen Dingen personell nicht möglich ist, drei wirklich ärgerliche Verhaltensweisen von einigen Artikeleinstellern und / oder Kommentatoren zu unterbinden:
1. Doppelanmeldungen
2. falsche Angaben zur Person
3. Weigerung ein Foto von sich einzustellen"
In gewisser Weise haben Sie Recht, denn wir können durchaus die Richtigkeit der Nutzerangaben überprüfen, und tun dies regelmäßig. Wie Sie an unserem Verhaltenskodex und den AGB ersehen können, bilden wir einen strengen rechtlichen Rahmen für die Nutzung der Plattform ab. Dieser Rahmen wurde und wird jedoch von manchen Nutzern nicht gänzlich beachtet. So scheinen gewisse Personen auf der Plattform technische Möglichkeiten zur Verschleierung der Identität auszunutzen. Teils scheint dieses Vorgehen unwissentlich, teils aber auch willentlich zu erfolgen. Ich habe in Kommentaren bei früheren Beiträgen bereits betont, dass wir nur in absoluten Zweifelsfällen Nutzer sperren oder Beiträge löschen, da derartige Aktionen durchaus nicht dem Charakter unserer Plattform, und unserer Intention im Umgang mit Bürgerreportern entsprechen.
Auf der anderen Seite wollen wir den rechtlichen Rahmen, dem wir als Anbieter der Plattform ebenfalls verpflichtet sind, gerecht werden. Gerade um die Rechte der Nutzer zu schützen, die sich an die Nutzungsregeln halten (@Frau Back: Ich benutze jetzt bewusst nicht den Begriff "korrekte Nutzer"), müssen wir in Erfahrung bringen, welche Nutzer technische Schlüpflöcher missbrauchen, um mit doppelten Identitäten, Doppelanmeldungen oder falschen persönliche Angaben für Verwirrung auf der Plattform zu sorgen. Ich sehe hier übrigens kein Vorgehen, das dem Rechtsstaat nicht entspricht. Jede Institution, sei es öffentlich oder privat, hat ihre rechtlichen Nutzungsbestimmungen, an die sich die Besucher/Nutzer zu halten haben. Und in vielen Fällen des Missbrauchs (z.B. Vandalismus) bitten die Institututionen um Mithilfe der Bürger. Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Recht und Gesetz aufgebaut ist. Dieses Rechtsverständnis gilt auch für das Internet. Daher appeliere ich an die Nutzer unserer Plattform, unsere Regeln zu beachten. Sie sind bereits vor der Anmeldung für jeden Besucher ersichtlich. Sollten Ihnen, liebe Bürgerreporter, Unregelmäßigkeit auffallen, bei denen Ihre Rechte und Ihre Partizipation auf der Plattform eingeschränkt wird, so zählt die Redaktion weiterhin auf Ihre Mithilfe und Unterstützung.
Michael Nudelmann
-GZ-Redaktion-
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 15:20 Uhr
Vielen Dank für ihre ausführliche Antwort Herr Nudelmann. Später eine inhaltliche Antwort - bin gerade in Eile.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 16:11 Uhr
Danke Herr Nudelmann und in diesem Zusammenhang, ich finde den Begriff "Störenfriede" dann etwas ungklücklich gewählt. Es geht ja anscheinend um mehr als zu stören, nämlich mittels falscher Angaben technische Manipulationen durchzuführen. Das übersteigt m. E. den Begriff "Störenfriede" um einiges. Im übrigen bin ich der Meinung, in Ábwandlung des lateinischen Spruches, die GZ sollte nicht zerstört werden. Daher ist Ihre Bitte um Meldung solcher Vorgänge doch nie und nimmer eine Denuntiation oder Anschwärzerei, wie hier mehrfalls geschrieben wurde.
Danke für Ihre offenen Worte.
Michael Beltz
7.214
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 17:41 Uhr
Hier sitz ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 21:41 Uhr
Das Wort "Störenfriede" wurde benutzt, um das geflügelte Wort „Trolle“ nicht zu verwenden. Denn um die geht es hier eigentlich. Trolle sind die Nutzer, die fingierte Accounts anlegen und unter falschem Namen hier mitmachen.

Wenn ich mir hier so einige User anschaue, die gezielt auf bestimmte User losgehen, dann frage ich mich, warum diese User hier Mitmachen. Sie schreiben nichts eigenes, suchen sich gezielt User heraus und versuchen diese zu vergraulen.

Wir prüfen und melden uns bei den Usern, die keine korrekten Angaben bei der Registrierung gemacht haben. Der faire Umgang wird bei uns groß geschrieben. Jedoch stoßen wir zuweilen auf uneinsichtige User, die diese Vorgehensweise nicht verstehen (wollen). Nicht jede Adresse lässt sich nachprüfen, ebenso alle anderen Angaben.

Ich will hier noch mal deutlich machen, dass es nicht darum geht, dass hier unterschiedliche Meinungen diskutiert werden. Davon lebt ein Beitrag und auch unsere Zeitung. Wird aber gezielt unter einem Beitrag etwas kommentiert, was nichts mit dem Thema zu tun hat, sondern der User direkt blöd angemacht, dann kann man schon mal auf die Idee kommen, dass hier etwas faul ist.

Dies beobachten wir sehr genau und setzen uns intensiv mit dem Problem auseinander. Die Redaktion sitzt nicht untätig herum, wie hier vermutet wird.

In diesem Sinne wünsche ich alle ein schönes Wochenende
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 22.02.2013 um 22:49 Uhr
FRANZ KAFKA („Vor dem Gesetz“) :
„Richtiges Auffassen einer Sache und Missverstehen der gleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus“
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 00:39 Uhr
Alles wird jetzt wohl gut, oder etwa nicht?
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 03:14 Uhr
Nichts wird gut, so lange Vorgänge wie dieser als normal und berechtigt angesehen werden.
Denn natürlich führt ein solcher Aufruf zu Denunziationen, zu was denn sonst?!
Das lässt sich nicht schönreden, wie es hier ganz bemüht versucht wird.
Ist Denunzieren oder der Aufruf dazu auf rechtsstaatlicher Basis anfechtbar? Natürlich nicht. Aber es ist aus gutem Grunde ein gesellschaftliches und ethisches No-Go. Der Blick in Geschichtsbücher mit anschließender geistiger Transferleistung hilft weiter. Nur weil etwas nicht strafbar ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass es moralisch vertretbar ist.

Denn betrachten wir doch nur einmal die Entwicklung der Dinge in dieser Kommentarspalte: Schon allein das Kritisieren des Beitrages löst bei sogenannten „korrekten Bürgerreportern“ (Herr Nudelmann, ich greife diesen Begriff wieder auf, Sie haben ihn ja eingeführt) einen sofortigen Beissreflex aus. Frau Back, vehementeste Kritikerin, wird mehrmals diffamiert, selbst als „Störenfried“ verdächtigt, es wird versucht, ihr den Mund zu verbieten, ihre Meinung als uninteressant hinzustellen und letztlich entblödet sich einer der User nicht, eine scherzhafte Bemerkung Frau Backs zum Anlass einer kruden Destruktionstheorie zu nehmen, um sie abermals verdächtig zu machen.

All dies wird seitens der Redaktion erstaunlicherweise geflissentlich ignoriert, obwohl es ja angeblich nicht in Ordnung sei, andere „vergraulen“ zu wollen. Also negiert man einfach sämtliche Kritik, ergießt sich lieber in höchst heiklen Brandreden und unterstützt einen Hilfspolizistengestus, der m.E. auf dieser Plattform ohnehin übermäßig grassiert. Doch es ist kein Geheimnis, dass hier einige gleicher sind als andere, der eine unter Artenschutz steht, obwohl sein Verhalten die gesamte Liste der Schmähungen erfüllt, während der andere schon unter Generalverdacht gestellt wird, nur weil er nicht mit dem Kommentarstrom schwimmen möchte. Plötzlich gehört es zur „freien Meinung“, die Frau Back eben aushalten muss. Denn die „korrekten User“ haben eine schönes Bild und eine Postadresse. Dass auch solche Mitglieder anderen das Plattformleben vermiesen können, und zwar ebenso gezielt - das scheint auf der Agenda der fleißig beobachtenden Redaktion nicht vorzukommen.

Offenbar ist bei einigen Bürgerreportern, wenn ich einige der Bemerkungen richtig deute, das Denunzieren bereits gang und gäbe. Es gibt also bereits Informanden, und wenn nun trotzdem seit mittlerweile etwa 2 Jahren Probleme mit dem Phänomen von Fakeaccounts und den so definierten „Störenfrieden“ bestehen, dann erscheint mir ein solcher Schritt wie dieser Artikel recht hilflos, ziellos und - ich muss das leider so sagen - auch recht unprofessionell. Ich bin noch nie von einer anderen Online-Zeitung aufgefordert worden, mich um ihr „Troll“-Problem zu kümmern, das haben andere Redaktionen bisher immer selbst im Griff gehabt bzw. die Plattformen haben selbstregulierend funktioniert. Letzteres ist jedoch nur möglich, wenn die Redaktion nicht einigen Usern Rechte einräumt, die sie bei anderen wiederum anprangert. Wenn ich selbst mich anpöbeln lassen muss, gleichzeitig aber permanent zur Ordnung gerufen werde, dann schafft das keine wirkliche Bindung zur Community.

Letztendlich bleibt noch immer die Antwort auf die Fragen offen: Worum geht es hier eigentlich wirklich? Und wie kommen Sie auf die Idee, ein solcher Aufruf könne tatsächlich Frieden auf einer Plattform wieder herstellen? Haben Sie als Medienprofis keine besseren Strategien?
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 08:51 Uhr
Michael Nudelmann (GZ-Redaktion) schrieb am 22.02.2013 um 14:20 Uhr

"In gewisser Weise haben Sie ((gemeint war ich selber) Recht, denn wir können durchaus die Richtigkeit der Nutzerangaben überprüfen, und tun dies regelmäßig. Wie Sie an unserem Verhaltenskodex und den AGB ersehen können, bilden wir einen strengen rechtlichen Rahmen für die Nutzung der Plattform ab. Dieser Rahmen wurde und wird jedoch von manchen Nutzern nicht gänzlich beachtet. So scheinen gewisse Personen auf der Plattform technische Möglichkeiten zur Verschleierung der Identität auszunutzen."

So jetzt haben wir es "amtlich". Ich muss mich hier auf der Onlineausgabe mit Pseudomenschen "rumschlagen". Kaum zu glauben! Ich möchte nicht wissen wie viel Lebenszeit ich für so einen Schwachsinn schon verwendet habe nur weil die Redaktion nicht willens oder in der Lager ist das konsequent abzustellen. Schleunigst diese Möglicheiten abschaffen. Entweder besser Software kaufen oder öfters die Anmeldungen kontrollieren oder eben Beides.

"Teils scheint dieses Vorgehen unwissentlich, teils aber auch willentlich zu erfolgen."

Diese Logik verstehe ich nicht. Wer seine Daten bei der Anmeldung fälscht, wie kann das "unwissentlich" sein?

"Ich habe in Kommentaren bei früheren Beiträgen bereits betont, dass wir nur in absoluten Zweifelsfällen Nutzer sperren oder Beiträge löschen, da derartige Aktionen durchaus nicht dem Charakter unserer Plattform, und unserer Intention im Umgang mit Bürgerreportern entsprechen."

((Randbemerkung: bei der Löschung von anderen Beiträgen hat die Redaktion aber innerhalb von Stunden reagiert. Trotz mehrmalige diesbezügliche Nachfragen wurde das nicht begründet....! Böses wer vermutet, dass mit diesem Artikel die Redaktion versucht, davon abzulenken, dass sie nicht in der Lage ist bzw. nicht willens ist die dortigen Herausnahmen zu begründen. Wie heisst es so schön: Angriff ist die beste Verteidigung. Oder eine Variante davon: Kämpfen wir mal auf Nebenschauplätzen ...))

"Auf der anderen Seite wollen wir den rechtlichen Rahmen, dem wir als Anbieter der Plattform ebenfalls verpflichtet sind, gerecht werden. Gerade um die Rechte der Nutzer zu schützen, die sich an die Nutzungsregeln halten (@Frau Back: Ich benutze jetzt bewusst nicht den Begriff "korrekte Nutzer"), müssen wir in Erfahrung bringen, welche Nutzer technische Schlüpflöcher missbrauchen, um mit doppelten Identitäten, Doppelanmeldungen oder falschen persönliche Angaben für Verwirrung auf der Plattform zu sorgen."

Sie verharmlosen die Bösartigkeit der Doppelanmelder, der unter falschen Flaage segelnden Nutzern, der vielleicht gesperrten Nutzern, welche sich durch die Hintertür wieder einschleichen ..... die machen sehr viel mehr, als Verwirrung auf der Plattform zu sorgen. Das ist definitiv kein Dumme-Junge-Streich!

"Ich sehe hier übrigens kein Vorgehen, das dem Rechtsstaat nicht entspricht. Jede Institution, sei es öffentlich oder privat, hat ihre rechtlichen Nutzungsbestimmungen, an die sich die Besucher/Nutzer zu halten haben. Und in vielen Fällen des Missbrauchs (z.B. Vandalismus) bitten die Institututionen um Mithilfe der Bürger. Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Recht und Gesetz aufgebaut ist. Dieses Rechtsverständnis gilt auch für das Internet. Daher appeliere ich an die Nutzer unserer Plattform, unsere Regeln zu beachten. Sie sind bereits vor der Anmeldung für jeden Besucher ersichtlich."

Regeln einhalten, das ist doch selbstverständlich.

"Sollten Ihnen, liebe Bürgerreporter, Unregelmäßigkeit auffallen, bei denen Ihre Rechte und Ihre Partizipation auf der Plattform eingeschränkt wird, so zählt die Redaktion weiterhin auf Ihre Mithilfe und Unterstützung."

Und hier ist sie wieder die Auffordrung sich an die Redaktion zwecks Meldung von ..... zu wenden. Ich bleibe dabei, dafür bin ich nicht zu haben. Wie heisst es so treffend an vielen Hauswänden: Das größte Schwein im ganzen Land - ist und bleibt der Denunziant! Egal, ob das gesetzlich erlaubt ist oder nicht. Diese Aufforderung ist für mich eine Zumutung. Die Redaktion bekommt - aus welchen Gründen auch immer - das mit der korrekten Anmeldung nicht hin und die Bürgerreporter sollen diese Unfähigkeit durch gegenseitiges (ich will es mal vorsichtig audrücken) "Beurteilen" ausbügeln!?

Zum Schluss noch der Versuch dazu ein Vergleich zu formulieren. Hatte lange genug Arbeit. Wenn da der Chef etwas verbockt hatte und dann versucht hätte sein Probem dadurch zu "lösen" indem er die Kollegen aufgefordert hätte etwaige Problemverursacher aus der Arbeiterschaft bei ihm zu melden .... (so etwas kam nie vor) ich glaube die Kollegen hätten gedacht: Was ist den mit dem los .....!"
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 10:03 Uhr
Ich sage nochmal, auch wenn sich dadurch jetzt jemand gemobbt fühlen sollte, es ist keiner gezwungen hier mitzumachen und wenn ja, sollten einfach die Regeln des Kodex beachtet werden.
Wenn mir z.B. auffallen sollte(leider weiß ich nicht wie/wo)dass da jemand nicht echt ist, dann würde ich an die Redaktion einen Hinweis mit Bitte um Überprüfung schicken. Das ist in meinen Augen weder anschwärzen noch denunzieren.
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.02.2013 um 11:45 Uhr
Manche versuchen ständig vom eigentlichen Problem abzulenken. Ja, dafür wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, hätte man das Ding beim Namen genannt, so wie es die Redaktion jetzt in Person von Frau Schneider selbst bestätigt = es geht hier um Trolle, und um sonst nichts!!!
Da hilft auch kein Ablenken / angebliche Entrüstung wie "sollen hier unterschiedliche Meinungen nicht toleriert werden" oder "gibt es Artenschutz für Bürgerreporter, die schon länger dabei sind" oder die beliebte Variante des Herrn Fürst "Wir verteidigen die bürgerliche Demokratie, verzieht euch, die ihr mit meiner Rechtsauffassung nicht übereinstimmen wollt" ( das wird immer dubioser, der Herr wehrt sich gegen Denunzianten und seine Spielwiese ist das denunzieren und Paragraphenreiten, faselt von Meinungsfreiheit und will hier einigen zum wiederholten Male den Mund verbieten, leicht zu durchschauen... )
Wieso sind hier dann auf einmal Regeln uninteressant, das verstehe wer will, ich nicht! Wenn es hier gefordert ist, dass sich jeder mit seiner wahren Identität anzumelden hat, dann müssen alle hier rausfliegen die sich nicht daran halten, so einfach ist das!
Und welche Beiträge hier eingestellt werden dürfen und welche nicht, das hat auch nicht ein Herr Fürst ( auch ich nicht ) oder sonstwer zu entscheiden, auch dafür gibt es klare Regeln.
Einige, die hier von Toleranz und Meinungsfreiheit schwätzen, das sind die, die sich in der Realitität genau umgekehrt verhalten ( haben ), da wurden und werden Argumente ( evt. weil sie ausgegangen sind ) durch persönliche Angriffe und Beleidigungen "ersetzt" und / oder erst gar nichts zum Thema geschrieben, Hauptsache man kann wieder die entsprechende Person angreifen.... ich kann das locker aushalten, andere nicht, aber die Heuchelei, die geht mir gewaltig auf den Zeiger!
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 13:52 Uhr
Peter, da sind wir uns doch einig: die "falschen Fuffziger" sollen aus der Online-Ausgabe verschwinden. Dafür ist erst mal die Redaktion verantwortlich. Sollte das nicht klappen (obwohl diese zugegeben hat, dass sie die technischen Möglichkeiten dafür hat) dann überlege ich mir erst, ob eine Meldung bei der Redaktion den Beigeschmack von Anschwärzen hat oder lediglich eine Form der Notwehr ist.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 16:44 Uhr
@ Herr Herold, ich habe schon ein paar entdeckt, ich denke nicht das es soviele Menschen mit dem Namen Lilli Fee gibt! Nach Beleidigungen von Stefan Knopel, habe ich Ihn im Netz versucht zufinden ohne Erfolg und an der Uni kennt Ihn auch niemand!
Erinnern Sie sich noch an den Herren der sich mit seinem Künstlernamen hier angemeldet hat? Irgendwann fliegen die alle auf!
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 23.02.2013 um 16:49 Uhr
Eine Freundin meiner Tochter nennt sich schon seit Jahren Lilli Fee.Die ist aber sicherlich nicht gemeint.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.02.2013 um 17:06 Uhr
Wer weiß, können Sie es beweisen? ;-)) Aber Spass beiseite Ernst komm rein.
Da hat doch vor einiger Zeit ein hier tätiger, jetzt offitziell nicht mehr, einen facebookacount eines Bürgerreporters angelegt. War m.E. eine krimminelle Handlung. Eventuell missbraucht da einer den Namen Ihrer Tochter
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 24.02.2013 um 10:53 Uhr
Vielleicht wäre ein "Igno- Button" hilfreich. Dann könnten Bürgerreporter unliebsame "Störenfriede" ausblenden und sie könnten dann auch keine Artikel der ignorierenden kommentieren.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2013 um 12:55 Uhr
Ihr letzter an H. Jungbluth gerichteter Hinweis ist gut und ich hatte Ihnen ja nur geschrieben, weil ich dachte Sie könnten das hier nicht ertragen, einfach nicht mehr reinzuschauen. Das war kein Vertreiben, darauf möchte ich bestehen.
Ansonsten einen schönen Sonntag allen hier.
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.02.2013 um 13:02 Uhr
Frau Back immer noch bin ich voll auf Ihrer Linie. Dem gibt es aus meinerSicht nichts mehr hiinzuzufügen.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 24.02.2013 um 19:52 Uhr
Frau Back: Und was ist mit denen die ihr dummes Geschwaffel als Kommentar unter meinen Artikel setzen? Die könnte man mit Igno- Button schon im Vorfeld ausfiltern und sie am dummschreiben hindern.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 25.02.2013 um 10:08 Uhr
ja das ist ein schöner Vorschlag!
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.02.2013 um 15:25 Uhr
Da haben Sie vollkommen Recht Frau Back. Wenn man die Möglichkeit hat, alle die mir Unliebsam begnet sind mit einem Igno-Button auszuschließen was soll dennn da für eine Kommentatoren Kultur entstehen. Ich weiß ja mit der Zeit wer meine Artikel oder meine Meinung kritisch sieht. Dann nehme ich wie es hier Vorgeschlagen wird den Igno-Button und schon bin ich die Meinungsgegner los.Man ist in seiner heilen Kommentatoren Welt unter sich und alles ist in Ordnung. Nein dieses Instrument kann der Plattform als solche nicht dienen.

Wenn mich einer wriklich beleidigt dann muss ich mich selbsteverständlich zur Wehr setzen.Beleidigen oder Beschimpfen lassen muss sich keiner.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 25.02.2013 um 16:27 Uhr
Dann sollte wenigstens jeder die Option bekommen, böse Kommentare ausbleden zu können!
@ Frau Back, wenn ich mich real an einer Diskussion beteilige und es mir zu blöd wird kann ich gehen und mein Briefkasten ist anschließend nicht voll mit bösen Nachrichten!
Was bei manchen Beiträgen kommentiert wird ist Flaming!
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 25.02.2013 um 16:49 Uhr
Frau Amstein bringt es auf den Punkt.

@ Herr Büttel: Was mich (und auch andere) hier aufregt, ist unter anderem die Tatsache, das es hier Menschen gibt, die noch keinen Artikel veröffentlicht haben, aber sich aufführen als wären Sie der liebe Gott persöhnlich.

Oder andere denen es gar nicht um den Inhalt eines Artikels ging, sondern nur wer ihn geschrieben hat. Das beste Beispiel ist doch die Mobbingattacke auf Herrn Herold. Er hätte einen Artikel über Seerecht einstellen können und gewisse Personen hätten ihn in beleidigender Weise angegriffen. Und wenn man diese Personen per Filter daran hindern kann, einen zu beleidigen und zu mobben, würde es hier evtl. viel ruhiger zugehen.
Karl-Ludwig Büttel
3.581
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.02.2013 um 17:54 Uhr
@ Hern Jungbluth; Ob einer einen Artikel veröffentlich hat oder nicht, das ist mir persönlich nicht wichtig. Der Kommentar wird nicht besser oder richtiger nur weil jemand hier Artikel einstellt oder nicht. Viele die hier schon einige Artikel eingestellt haben nehmen doch auch die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch. Für mich macht das keinen Unterschied. In den Foren der normalen Zeitungen kann man auch Kommentare abgeben ohne dort je einen Artikel verfasst zu haben. Auch ohne Profilbild
Ob Herr Herold für eine Mobbingattacke das beste Beispiel ist überlasse ich anderen. Ich persönlich schätze seine Berichte sehr. Aber in manchen Kommentaren weiß ich nicht wer wen gemobbt hat. Da wurde provoziert und behauptet und verlangt was das Zeug hergibt. Das dann der Wind einem entgegenweht ist zu erwarten. Sie haben auch schon ganz schön Verbal draufgehauen wo ich zuvor als Leser keinen Anlass gesehen habe(nicht gegen mich um das gleich richtig zu stellen). Nur scheint Ihre Wahrnehmung eine andere zu sein. Aber das ist unter Menschen auch völlig normal und nicht schlimm. Wenn es nicht so wäre würden wir hier in der Zeitung nicht Kommentieren und manchmal Diskutieren.
Auch ich sehe einige Kommentare als nicht angebracht an. Beleidigend war sicherlich das eine oder andere auch.
Aber ein Filter? Ich weiß nicht.
Sie oder andere nutzen dann einen Filter gegen die Person XY die kann dann auf Ihren Artikel keinen Kommentar abgeben. Ein anderer Bürgerreporter setzt für die gleiche Person keinen Filter und sie begegnen sich zufällig oder gewollt in den Kommentaren dieses BR. Was dann? Ein Gefecht der Worte? Die Aufforderung an den Verfasser einzuschreiten? Sie sehen ich habe da noch viele Fragezeichen.
Auch ich halte hier nichts von Filtern oder dergleichen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.230
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.02.2013 um 20:13 Uhr
Zur Erinnerung:

"Die Autoren freuen sich über Kommentare"
GZ-Blog am 01.09.2008

".......Der schöne Nebeneffekt der Kommentarfunktion: Über die Diskussionen erfährt man nicht nur mehr über die Sache, sondern auch mehr über die Menschen, die dahinter stehen......."

So war es einst gedacht, dies war / ist eine positive Anregung.
Stefan Walther
4.361
Stefan Walther aus Linden schrieb am 25.02.2013 um 22:30 Uhr
Ist dies ein "Nebenkriegsschauplatz" hier = "warum kommentieren hier einige nur und stellen nie einen Beitrag ein?"
Ich denke nein, nur mal für die, die vielleicht die Kritik nicht verstehen / verstehen wollen = die Gießener Zeitung ist eine Bürgerzeitung, das heisst auch, wir alle ( auch die, die hier nur kommentieren ) sind auf Beiträge angewiesen, denn ohne Beiträge könnte ja auch keiner kommentieren, oder?
Es ist relativ einfach Beiträge von anderen zu kritisieren ( ich habe grundsätzlich überhaupt nichts gegen kontroverse, sachliche Diskussionen! ), das gehört auch hier dazu... aber für mich gehört es genauso dazu, dass man sich dann auch selbst hin und wieder die Mühe macht eigene Beiträge einzustellen. Ist nur meine persönliche Meinung = die "reinen Kritiker", die ausschließlich kritisieren, selbst aber nie etwas machen, die kann ich persönlich nicht sehr ernst nehmen... nicht nur hier! Diese Ansicht muss man natürlich nicht teilen, aber wenn dies schon zum Thema gemacht wird, dann wollte ich auch meine Ansicht dazu äußern...
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 26.02.2013 um 09:21 Uhr
Da kann ich nur zustimmen, Herr Walther. Wer einen Beitrag einstellt und damit seine Meinung darstellt, macht sich natürlich angreifbar. Es gibt bereits Anzeichen, dass sich Bürgerreporter davor scheuen und Beiträge möglichst "neutral" einstellen. um die Meinungen anderer in Erfahrung zu bringen ohne die eigene preis zu geben (siehe z.B. aktuellen Beitrag zum Großprojekt Lidl). Ich kann diese Entwicklung nicht gut finden.
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 26.02.2013 um 09:21 Uhr
Da kann ich nur zustimmen, Herr Walther. Wer einen Beitrag einstellt und damit seine Meinung darstellt, macht sich natürlich angreifbar. Es gibt bereits Anzeichen, dass sich Bürgerreporter davor scheuen und Beiträge möglichst "neutral" einstellen. um die Meinungen anderer in Erfahrung zu bringen ohne die eigene preis zu geben (siehe z.B. aktuellen Beitrag zum Großprojekt Lidl). Ich kann diese Entwicklung nicht gut finden.
Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.02.2013 um 11:00 Uhr
Frau Back schrieb:

"Wenn man möchte, dass es "ruhiger zugeht", dann ist der einfachste Weg, sich mit Themen, Leuten und Diskussionen zu beschäftigen, die einen interessieren und Kommentare zu ignorieren, von denen man denkt, sie seien nur aus Provokation gemacht worden."

Sicherlich für Menschen mit einer sehr hohen Frustationsschwelle (ich zähle mich selber dazu ...) ein gangbarer Weg. Aber es gibt nun mal auch "dünnhäutige" Mitmenschen.

Und dann komt noch dazu (ich erwähnte es ja schon) dass die Redaktion nicht willens oder in der Lage ist Phantomanmeldungen auszuschiessen.

Also ist es mir doch überhaupt nicht (oder nur sehr schwer) möglich zu unterscheiden, ob ich es bei einzelnen Artikel- und/oder Kommentareinsteller um ernsthaft am Thema Interessierte handelt oder um Menschen die mit ihrem Beitrag was ganz anderes bezwecken wollen (was auch immer ...). Ich bleibe dabei, es ist nicht korrekt, wenn die Redaktion mit dazu beiträgt, dass ich Lebenszeit mit Kommentare an Personen "verbrate" denen ich niemals einen Kommentar widmen würde, wenn ich definitiv wissen würde das sind Phantome.

Ich finde das sehr ärgerlich.
Martina Lennartz
5.492
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 27.02.2013 um 00:59 Uhr
Ich hab ein paar mal schon hier reingeschaut und hab mich bis eben dafür entschieden nicht auf diese größtenteils unfruchtbare Diskussion - nennen wir diese Form der Kommunikation mal so- zu antworten .
Ich sah keinen Sinn und keinen Grund .
Frau Back hat das aber jetzt wunderbar zusammen gefasst.
Ich stelle was hier rein und wer antworten will , kann das tun. Ich entscheide dann ganz alleine, ob der Beitrag mich nervt oder nicht.
Und wenn es mich interessiert, dann freue ich mich. Manchmal hab ich Lust mit zu albern, manchmal habe ich einfach keine Lust.
Ich lerne gerne dazu und freue mich ueber entsprechende Beiträge.
Ich finde manche Fotos sagenhaft und einzelne Beiträge total wichtig und freue mich, wenn diese oft gelesen werden.
Aber zu was ich überhaupt keine Lust habe und auch keinen Sinn sehe, ist mich über diese handvoll Störenfriede aufzuregen.
Erst wenn wir uns darüber aufregen, werden sie beachtet. Ich finde manche peinlich oder albern. Menschen aus unseren Reihen. die keinen. A..... In der Hose haben zu sagen, wer sie wirklich sind... Na und??
Wer ist schon "echt"?
Tatsache ist: ICH entscheide wer mich stoert.

Klar, wenn einer extrem persönlich beleidigt, der soll ermahnt werden und der Beitrag gelöscht werden. Aber das meiste ist doch harmlos und hoechstens primitiv oder so blöd, dass man ganz entspannt antworten kann. Und man kann doch bitte selbst entscheiden ob man sich auf das primitive Niveau herab begeben möchte um zu antworten , oder?? Ja, es gibt hier ein paar Leute, die sind nur auf Krawall gebürstet und wollen stänkern..ooooohhhhhh. Die freuen sich doch nur wenn sich einzelne ärgern. Und? Das wahre Leben findet wo anders statt .
Und wer hier nur rumquakt, bekommt eine entsprechend flache Antwort .
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 27.02.2013 um 08:07 Uhr
@Frau Back: "Das Internet lässt sich nicht auf so konventionelle Art kontrollieren wie eine Strassenkreuzung"

Im Falle dieser Zeitung: Doch! Liegt halt daran, wieviel Arbeit und Engagement der/die Admin/s hineinzustecken bereit sind. Mit Management by Laissez Faire und by Intransparenz ist natürlich bald auch auf der einfachsten Kreuzung Verkehrschaos...

Aber das ergibt sich vermutlich aus der Art der Zeitung.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.029
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 27.02.2013 um 13:56 Uhr
@ Frau Schepp: Sie schreiben: "Im Falle dieser Zeitung: Doch! Liegt halt daran, wieviel Arbeit und Engagement der/die Admin/s hineinzustecken bereit sind. Mit Management by Laissez Faire und by Intransparenz ist natürlich bald auch auf der einfachsten Kreuzung Verkehrschaos..."
Mich würde interessieren, mit welchem Maß Sie die Arbeit und das Engagement der Administration messen? Die GZ ist eine Art der Zeitung, die, im Gegensatz zu allen anderen Zeitungen der Region, ihren Lesern die Möglichkeit bietet, online und auf Papier ihre Ansichten, ihre Meinung und Standpunkte zu äußern. Wir sind nicht nur crossmedial, sondern stehen, wie kaum ein anderes Gießener Mediu für regionale Berichterstattung, für Meinungsfreiheit und das Mitmachprinzip. Dass die Administration eines deart beliebten und vielfältigen Mediums komplexer ist als die Webseitengestaltung einer üblichen Tageszeitung ist nicht von der Hand zu weisen. Dennoch machen wir unsere Arbeit gerne. Wir möchten unseren Usern ein möglichst authentisches und lebensnahes Mitmacherlebnis ermöglichen und jederzeit als Ansprechpartner für die Bürgerreporter da sein. Diese Arbeit hat absolut nichts mit Nachlässigkeit oder Intransparenz zu tun. Was wir aber nicht wollen ist, dass User permanent persönlich angegriffen werden, oder dass unsere Plattform in irgendeiner Weise für Fremdzwecke missbraucht wird. Hier fahren wir von der Redaktion eine Null-Toleranz-Strategie, immer jedoch im Dialog mit den betroffenen Nutzern.
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 27.02.2013 um 17:44 Uhr
Herr Nudelmann, ich hätte eine Vermutung, was Frau Schepp mit der benannten Intransparenz meinen könnte. Frau Schepp, Sie können mich gerne korrigieren, sollte meine Interpretation falsch sein, aber ich glaube, das folgende Beispiel könnte hilfreich sein:

Wenn ich mich recht erinnere, gab es vor einiger Zeit einen Beitrag von Frau Schepp, der gelöscht wurde. Sie reagierte mit einem offenen Brief an die Redaktion darauf, mehrere Bürgerreporter reagierten ihrerseits mit Kommentaren und Nachfragen, der Grund für die Löschung blieb jedoch mehr oder weniger im Dunkeln. Niemand von der Redaktion sah sich befleissigt oder im Stande, obwohl dies erbeten wurde, etwas zur Diskussion beizutragen oder eine Aufklärung zu liefern. Am Ende gaben alle unbefriedigt auf und die Frage, warum Frau Schepps vorheriger Artikel gelöscht worden war, wurde nie gültig beantwortet.

Des Öfteren wird auf der Plattform ein Nicht-Kommentieren von Artikeln durch die Redaktion mit mangelnder Zeit oder der Tatsache begründet, dass natürlich nicht 24 Stunden am Tag alle Beiträge unter Beobachtung stehen können. Das ist vollkommen einzusehen. Doch hier war der Beitrag in Form eines offenen Briefes direkt an die Redaktion gerichtet, es wurde von mehreren Bürgerreportern um eine Stellungnahme gebeten. Natürlich ist eine Redaktion nicht verpflichtet, zu allen Themen und Beiträgen Kommentare abzugeben, ein solcher Anspruch wäre völlig überzeichnet. Doch ich sage es mal ganz prosaisch: In der Zeit, in der Sie in diesem Thread zum wiederholten Male eine Selbstbeweihräucherung zu Beliebtheit und Einmaligkeit der Gießener Zeitung verfasst haben, hätten Sie auch das erbetene Statement zur Löschung des Artikels von Frau Schepp in die dazugehörige Kommentarspalte setzen können. Das hätte Frau Schepp und den anderen Kommentatoren einfach Interesse an ihrem Anliegen signalisiert, und darum geht es m.E. in erster Linie auf solch einer Plattform. Nicht um Kontrolle, nicht um Brandreden und nicht um Eigenlob (Lob sollte immer von anderen kommen, nicht von einem selbst). Sondern darum, dass sich die User dem Medium verbunden fühlen und ihre Interaktion wertgeschätzt wird, auch wenn sie kritischer Natur ist.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 27.02.2013 um 19:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Nudelmann,
ich habe im Laufe der Jahre mehrere Foren, große und kleine, alleine und mit anderen zusammen, betreut und weiß um die Arbeit, die es macht, so einen Stall voll Menschen aller Art auf Richtung zu halten. Und ich weiß auch, dass genau solches Gezänk wie hier teilweise entsteht, wenn man als Admin nicht rechtzeitig den hier so bezeichneten "Störenfrieden" zeigt, wo der Bartel seinen Most holt.

Die 2 ehernen Gesetze eines Admins:
§1: Der Admin hat immer Recht
§2: Sollte der Admin einmal nicht recht haben, tritt automatisch $1 in Kraft.

Ich nehme mal an, dass einfach nicht genug Zeit und/oder Personal da ist, weil andere Dinge wichtiger sind... und dann passiert halt genau das was hier passiert: Zank, Streit, "Mobbing" etc etc etc

Für ein Forum -dafür halte ich zumindest den Kommentar-Teil der Artikel- mit ca 50 Aktiven und mehreren tausend Online-Lesern mit so vielen Beiträgen und Diskussionen müsste fast eine ganze Stelle da sein oder mehrere Leute, die sich die Arbeit teilen und vor allem Entscheidungen treffen und konsequent durchziehen.

Da das den Symptomen nach wohl nicht so gemacht wird, frage ich mich schon ein wenig, wie in dieser Hinsicht der Business-Plan gestaltet ist. Immerhin sind die Aktiven im Forum diejenigen, die den Content liefern, sozusagen ein Produktionsmittel, das man hegen und pflegen muss wie die Druckmaschine für die Papierausgabe auch...
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 28.02.2013 um 08:39 Uhr
Nachtrag @ Herrn Nudelmann:
"oder dass unsere Plattform in irgendeiner Weise für Fremdzwecke missbraucht wird. Hier fahren wir von der Redaktion eine Null-Toleranz-Strategie, immer jedoch im Dialog mit den betroffenen Nutzern. "

Jap! Habbich gemerkt, als ich versuchte ein unabhängiges Team zur Recherche des Jugendamtsthemas aufzustellen. Eben damit die "Fremdinteressen" bei diesem hoch brisanten Thema nicht im Vordergrund stehen sondern damit eine objektive Berichterstattung gewährleistet ist...

Maximaler Dialog... sowas von... aber lasst stecken, das Thema ist für mich in Verbindung mit der GZ durch. Mach ich jetzt wo anders.
Karoline Koch
61
Karoline Koch aus Wettenberg schrieb am 28.02.2013 um 09:09 Uhr
Liebe Frau Schepp,

könnten Sie sich vorstellen, dass es auch nicht unbedingt im Kindesinteresse sein könnte, wenn wildfremde, im Thema unkundige Menschen ihrem Drang nach investigativem Journalismus nachgehen. Hier sollte gesunder Menschenverstand und Respekt vor der Situation des Kindes im Vordergrund stehen. Sie sagten ja selbst, dass es hochbrisant ist. Mir tut es weh - wenn über Kinderschicksale (Oder ist ihnen das Kind und seine Situation persönlich bekannt?) in einem Forum geurteilt und diskutiert wird.
Auch verbessert es meiner Meinung nicht unbedingt die Lage der Eltern (es waren glaube ich Pflegeeltern). Die veröffentlichten Texte schienen mir auch so als ob diese von Anwälten bewusst verfasst und platziert wurden. Werden wir dann nicht sogar manipuliert und zu deren Werkzeugen gemacht?
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.02.2013 um 11:18 Uhr
Wenn jemand aus der Sicht der betroffenen Mutter schreibt ist dies doch nicht verwerflich? Leider wissen viele nicht welche Mißstände in deutschen Jugendämtern herrschen.
Michael Beltz
7.214
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.02.2013 um 12:21 Uhr
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.
Karl Valentin

Wer mich missversteht, hat das Wesentlich begriffen.
Ludwig Wittgenstein
Karoline Koch
61
Karoline Koch aus Wettenberg schrieb am 28.02.2013 um 12:22 Uhr
Ich bin selbst Mutter (Sie?) und würde niemals mein eigenes Kind in den Medien thematisieren und von wilkürlichen Menschen meine Situation diskutiert wissen wollen. Manipuliert uns Leser hier nicht sogar auch die Mutter?!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 28.02.2013 um 13:16 Uhr
Sehr geehrte Frau Koch!
Es wäre aber sicher im Interesse von betroffenen und NOCH nicht betroffenen Kindern einmal nachzufragen, wie es wohl kommt, dass in den letzten 10 Jahren die Inobhutnahmen und Herausnahmen im Bundesdurchschnitt um über 30% gestiegen sind (Quelle: Statistische Bundes- und Landesämter), wie es wohl kommt, dass eine ausufernde Anzahl von privat betriebenen Betreuungseinrichtungen aus dem Boden sprießt, dass auch die neuen "Unterbringungsanstalten" mehr auf wegschließen und verwahren ausgerichtet sind (im Gegensatz zu den Intentionen des Gesetzgebers) wie auf Lösung der Fälle, wie die Qualitätsstandards gesichert werden und wie die Praxis aussieht etc etc etc

Namen und Thematisierung von einzelnen Kindern haben dabei ebensowenig was zu suchen wie emotional aufgeladene Berichte von Eltern. Weshalb ich ja versuchte das auf neutraler Ebene zu organisieren. Was zählt sind Fakten!

Ich gehe mal davon aus, dass sich da ähnliche Abgründe auftun wie bei Altenheimen und die Vehemenz, mit der sich (bundesweit) gegen Berichterstattung gewehrt wird, ist zumindest ein "hinlänglicher Anfangsverdacht" um mal näher hinzuschauen. Das sollte im Interesse der gesamten Gesellschaft sein!
Karoline Koch
61
Karoline Koch aus Wettenberg schrieb am 28.02.2013 um 13:27 Uhr
Wo liegt ihr persönliches Interesse????? Dieses gutmenschentum nehme ich Ihnen so nicht ab.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 28.02.2013 um 17:04 Uhr
Ganz einfach, Frau Koch:
1. Ich habe hier Spaß an der Recherche entwickelt
2. Ich habe in den letzten Jahren schlimme Dinge in der Altenbetreuung erlebt und konnte, da selbst als Angehörige betroffen, wenig ausrichten
3. Das Thema Inobhutnahme und Herausnahme wird bundesweit von der Presse totgeschwiegen und wo doch mal Berichte von Angehörigen auftauchen, wird sofort aus allen rechtlich möglichen Rohren geschossen
4. Es geht um viel Geld: rund 4000€ je Kopf und Monat sind da einzunehmen

All das zusammen gibt dem Thema nach außen hin ein Geschmäckle, das mich antreibt, da mal genauer nachzuschauen.

Kann ja auch sein, dass irgendwo ein Jugendamt schlechte PR-Berater hatte und man sich dann kollektiv irgendwo rein verrannt hat... da gab es ja auch Fälle, wo zu spät oder garnicht hingeschaut wurde und dann die toten Babies im Blumenkübel gefunden wurden und möglicherweise nach dem Motto "Nie wieder..." auch wieder kollektiv überreagiert wurde. Das ist alles menschlich, verdient aber, wenn man es erkennt, einer Korrektur.
Und falls sie meinen, ich würde das lediglich aus Geldgier machen, seien sie beruhigt, ich verdiene mein Geld anderswo. Ich ma he das aus reinem Interesse an der Sache, bin nicht betroffen, mein Sohn ist erwachsen, hat noch keine eigene Kinder, von daher bin ich momentan auch vor Repressionen in dieser Richtung einigermaßen sicher. Wie gesagt, der Vergleich mit den Altenheimen drängte sich mir geradezu auf.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 01.03.2013 um 02:35 Uhr
ups... man sollte nicht auf dem Sofa einschlafen... ;)

Nachtrag @Frau Koch:
Ich bin in der glücklichen Lage, dies aus reinem Interesse am Thema machen und mir alles zunächst einmal völlig ergebnisoffen betrachten zu können.
Ich bin auch nicht verwandt oder verschwägert mit irgendeinem der Betroffenen - falls sie in diese Richtung Bedenken haben. Einer Partei gehöre ich auch nicht an, ebensowenig wie einem Opferverband, einem Jugendamt oder einem Träger von Betreuungseinrichtungen.

Zurück zum Thema:
Vielleicht sind Eltern ja heute wirklich so viel schlechter wie vor 10 Jahren oder Jugendämter effizienter oder das Denunziantentum oder die Aufmerksamkeit der Mitbürger ist größer.

Im Moment studiere ich erst mal Statistiken und lese mich in Gesetze ein. Später werde ich mir dann mit Interviews beider Seiten auch mal ein Bild über deren Sichtweisen machen und mir ein detailliertes rechtliches Bild von Anwälten erklären lassen. Das alles zusammen wird dann irgendwann mal zu einem Gesamtbild führen, über das ich (nicht hier, da hier offensichtlich unerwünscht) berichten werde. Neutral, sachlich und informativ um dem Leser zu ermöglichen, sich sein eigenes Bild zu machen. Weshalb ich auch auf den Pressekodex Wert lege.

Alleine geht das alles ein bisschen langsamer... aber es geht voran!

Zu guter Letzt: Wer den Kampfbegriff des Gutmenschentums in die Diskussion einbringt, sollte sich auch fragen lassen: Frau Koch, wer sind Sie? Wer ich bin lässt sich hier in meinem Profil nachlesen, was man von Ihnen nicht sagen kann. Welches Interesse verfolgen Sie, indem Sie hier den politischen Kampfbegriff des Gutmenschen in die Diskussion einbringen? In welcher Verbindung stehen Sie zum Thema Jugendamt?

Bislang sehe ich, dass Sie Interesse am Kochen haben und wahrscheinlich einen höheren Schulabschluss haben (Interesse für Theodor Storm wird eher nicht in Hauptschulen geweckt) und seit Anfang Februar bei der GZ dabei sind.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 01.03.2013 um 02:50 Uhr
Theodor Storm sagt übrigens auch:

„Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich
Der Freie von dem Knecht.“
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.03.2013 um 07:51 Uhr
ich habe Schimmelreiter, Polr Popenspäler. Viola Tricolor und weitere schon mit 10 bis 14 gelesen und habe genau betrachtet keinen Schulabschluss, also keine Hauptschule, aber Beruf erlernt.
Den Begriff Gutmenschentum kann nur jemand gebrauchen, der wirklich keiner ist.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 01.03.2013 um 09:17 Uhr
Dass es Ausnahmen gibt will ich ja garnicht bestreiten...
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.03.2013 um 13:27 Uhr
Danke Frau Schepp für den link zu Gutmenschentums.
Ich hoffe Fra Koch ist sich bewußt was sie damit gemeint hat, als sie diesen Begriff gebrauchte;-(
Also mir war er bisher so nicht gekannt. Ist ja fast eine Unverschämtheit, so was gegen einen anderen anzuwenden;-((
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 01.03.2013 um 14:48 Uhr
Na ja, wenn ich mir das Eintrittsdatum und das Vokabular so anschaue, dann denke ich mir zunächst mal meinen Teil
Zumindest konnte ich weder aus dem Profil noch aus dem Namen eine Wettenbergerin finden. Aber ich denke mal, unsere Redaktion hat das gewissenhaft überprüft...
=;-D
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.03.2013 um 16:02 Uhr
Wer weiß das schon?
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 04.03.2013 um 05:35 Uhr
Na Frau Koch... enttäuscht? Hat die Diffamierung nicht geklappt? Sowas aber auch... ich dachte, da kommt nochmal was...
=;-D
Karoline Koch
61
Karoline Koch aus Wettenberg schrieb am 04.03.2013 um 09:46 Uhr
Täuschung

Und unterm Tagesmond die Wolke schwebt.
Ein Jet kreuzt ihren Weg dort in der Höhe
Sein Streifen trennt wohl beider lichte Nähe,
bis er sich auflöst, hell ins Blau verwebt.

Die Erdenperspektive lässt sich täuschen;
was weit entfernt ist voneinander, scheint uns nah.
Doch umgekehrt ergeht ’s uns mit Geräuschen,
es blitzt, und später hör’n wir Donner da.

Und möchte man auf Wattewolken schweben,
so bleibt der Wunsch nur schöne Illusion.
Was weiß und weich sich mag vom Blau abheben,
ist nur des Wasserdampfs Kondensation.

So vieles, was der Mensch klar hört und sieht,
erweist sich später als der Täuschung Lied.

© Ingrid Herta Drewing

Liebe Frau Schepp,

nur weil hier das ganze Portal mittlerweile Kopf steht und mein Wochenende der Familie und nicht dem Internet gehört sollten Sie nicht die falschen Schlüsse ziehen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 04.03.2013 um 10:00 Uhr
Also, Frau Koch, alleine ihre Wortwahl zeigt mir, dass Sie entweder nichts verstanden haben oder dass sie in Propaganda geschult sind...

Und wer weiß, wessen Interessen Sie bei diesem Millionenspiel Inobhutnahme und Herausnahme vertreten, Frau Koch...

Aber auch das wird recherchiert werden.
Karoline Koch
61
Karoline Koch aus Wettenberg schrieb am 04.03.2013 um 10:14 Uhr
Liebe Frau Schepp, hier breche ich ab - das halte ich für Comedy.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 04.03.2013 um 11:03 Uhr
d'accord!
Ich halte ihre Kommentare schon längst für Comedy und Desinformation
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.029
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.03.2013 um 12:33 Uhr
Sehr geehrte Frau Schepp, sie schreiben: "...als ich versuchte ein unabhängiges Team zur Recherche des Jugendamtsthemas aufzustellen. Eben damit die "Fremdinteressen" bei diesem hoch brisanten Thema nicht im Vordergrund stehen sondern damit eine objektive Berichterstattung gewährleistet ist..." Nun ja, wer so ein Fass aufmacht, sollte auch die möglichen Konsequenzen für alle Beteiligten bedenken. Da hat Frau Koch mit guten Grund auf die Rechte der Kinder und der betroffenen Familien hingewiesen. Ich weiß, dass es derzeit voll im Trend ist, Geheimakten, hochbrisante Privatmails und Briefe und ähnliches in die Welt zu setzen. Wir sind hier aber nicht Wikileaks und man sieht ja, dass auch die Enthüllungsplattform schnell an ihre Grenzen stößt, wenn es um Persönlichkeitsrechte geht. Der Begriff "Gutmenschentum" hätte hier nicht fallen müssen! Aber den Einwand von Frau Koch nach dem persönlichen Interesse kann ich nachvollziehen. Denn um dieses hochkomplexe Thema umfänglich zu recherchieren und zu validen Aussagen zu kommen, braucht es mehr als eine Woche oder einen Monat Statistik- und Gesetzesrecherche.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 04.03.2013 um 14:25 Uhr
Sehr geehrter Herr Nudelmann,

selbstverständlich ist das etwas, das mehr Zeit und Aufwand braucht als ein Artikel über Kätzchen und Hundchen... völlig logisch. Ich hab ja auch garnix gegenteiliges behauptet. Und wenn es ein oder zwei Jahre dauert, dann dauert es eben so lange.

Und wie gesagt, machen Sie sich keine Sorgen, ich werde die GZ damit nicht mehr behelligen.

Ich finde es halt schon toll, was hier plötzlich für Leute um die Ecke kommen und einen versuchen zu diskreditieren. Wer ich bin und was ich so treibe, läßt sich an tausenden Stellen im Internet nachlesen... was man von anderen Personen nicht gerade behaupten kann.

Meine Motivation habe ich glaube ich weiter oben schon ausführlich dargelegt und auch, dass ich nicht vor habe, einzelne Personen oder gar Eltern oder Kinder im Stil des Unterschichten-TVs vorzuführen.

Aber ich denke, es ist an der Zeit mal in diese dunkle Ecke hinein zu leuchten um zu sehen, ob sich da jemand an irgendwas bereichert. Wenn alles nach Recht und Gesetz geht, braucht ja auch niemand Angst davor zu haben, offen zu legen, wie Entscheidungswege sind und wie sich die Geldflüsse gestalten... und dass vielleicht noch (politischer) Handlungsbedarf für bessere finanzielle und personelle Deckung besteht.

Ich betrachte das Thema erst mal völlig ergebnisoffen und niemand würde sich mehr freuen als ich, wenn auch die finsteren Ecken im Licht gut aufgeräumt dastehen. Ich bin durchaus gerne bereit, auch einen Stab FÜR die Jugendämter zu brechen wenn alles OK ist.

ICH fühle mich dem Pressekodex verpflichtet und der regelt eigentlich alles was in diesem Zusammenhang wichtig ist.
Redaktion GZ
12.180
Redaktion GZ aus Gießen schrieb am 08.03.2013 um 14:16 Uhr
Liebe User,

in diesen Wochen ist der Krankenstand extrem hoch und die Arbeit wird deswegen nicht weniger. Ich muss schon sehr nach Luft schnappen, wenn ich hier gewissen Kommentare lese. Um was geht es denn hier? Um die User, die sich unter falschen Namen anmelden, und damit nur einen Weg verfolgen, nämlich unruhe stiften.
Wir sind stehts damit beschäftigt, die Anmeldungen in alle Richtungen zu prüfen. Und eventuelle Falschangaben, egal ob absichtlich oder ausversehen (man kann sich ja mal vertippen) werden sofort dem User mitgeteilt und um Korrektur gebeten. Wir gehen grundsätzlich vom ehrlichen User aus, der sich hier anmeldet und Spaß am Mitmachprinzip unserer Zeitung hat. Hier gehen wir vom Guten im Menschen aus. Jeder erwartet einen fairen Umgang. Dieser kann nur gewährleistet sein, wenn die User unsere AGB und den Verhaltenkodex befolgen bzw. beachten.

Regeln müssen aufgestellt werden, dass ist nicht nur in einem Forum oder bei einer Mitmachzeitung so, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Leben. Aber warum? Wenn alle Autofahrer Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen würden, dann wären Ampeln und sonstige Regeln überflüssig. Beispiele dazu gibt es aus Holland: hier gibt es Gemeinden in denen Schilder abgebaut wurden und an den gesunden Menschenverstand der Bürger appeliert wurde. Und es funktioniert.

Warum das in unserer kleinen überschaubaren Mitmachzeitung nicht funktioniert, weiß ich leider nicht. Warum müssen Menschen andere Ärgern und Gängeln? Gegenseitiger Respekt ist eigentlich ganz leicht.

Unter einem Nick-Namen und mit falschen Daten lässt sich eben besser Unruhe stiften. Aber was bringt das? Spaß ganz sicher nicht.

Darum wünschen wir und unter allen Useren einen fairen Umgang und Respekt. Das sind wir uns und unserem Gegenüber schuldig.
Redaktion GZ
12.180
Redaktion GZ aus Gießen schrieb am 09.03.2013 um 12:58 Uhr
Liebe Frau Back,

aus ihrer Sicht scheint alles so einfach. Wir sollen also die Leute hier machen lassen, was sie wollen und nach ihrer Meinung würde dann alles laufen. Aber genau das haben wir ja versucht und funktioniert hat es nicht. Hier nicht und nicht in den meisten Foren im Internet. Eine Moderation muss also sein. In welcher Art und Weise sich ein Moderator in die Geschehnisse einmischt, liegt immer auch daran, um was es gerade geht. Vieles kann intern, durch gezielte E-Mails oder Anrufe geregelt werden. Und schon sind wir beim eigentlichen Problem. Haben sich User mit falschen Datensätzen hier angemeldet oder diese nachträglich verändert, dann ist die interne Kommunikation schwierig.

Über Ideen und Anregungen von Seiten der User und Bürgerreporter freuen wir uns immer und prüfen gerne, ob eine Umsetzung möglich ist. Hier kamen viele Anregungen die in den Bereich Sicherheitsmaßnahmen geht. Die Umsetzungen liegen nicht in unseren Händen. Da sind Techniker und Programmierer gefragt.

„Auf die Tatsache, dass die User hier sehr unterschiedliche Auffassungen davon haben, was oder wer ein sogenannter "Störenfried" ist, gehen Sie einfach nicht ein.“ Natürlich gehen wir darauf ein. Wir sagen ganz klar, dass es sich um die User handelt, die sich hier unter falschen Namen bewegen. Das sind die „Störenfriede“. Hier geht es doch nicht um unterschiedliche Meinungen. Wir leben in Deutschland und hier herrscht Meinungsfreiheit. Unterschiedliche Meinungen können eine Diskussion beleben. Und das ist auch gewollt. Nicht gewollte hingegen ist, das User unter dem Deckmantel der Anonymität dinge schreiben, die gezielt Provozieren.

Wir kriegen genügend E-Mails und Anrufe in denen wir um Hilfe, Schlichtung und Klärung gebeten werden. E-Mail in denen User ihren Ärger an uns weitergeben. Und wir haben dann die Aufgabe, dem nachzugehen. Und dieser Aufgabe kommen wir auch nach.

„Stattdessen betonen Sie immer, wie toll Ihre eigene Arbeit ist, wie viel alle zu tun haben und "wundern" sich darüber, dass hier etwas angeblich trotzdem nicht funktioniert, was ich gar nicht so sehen kann.“ Eine doch sehr eigenwillige Interpretation, aber natürlich akzeptieren wir ihre Meinung. Wer wundert sich? Wir nicht, denn es funktioniert ganz offensichtlich. Das beweisen uns die vielen E-Mails.
Schwierig wird es nur bei den Trollen. Falsche Adressen/Telefonnummern benutzen ist eben nicht wirklich die feine englische Art.

Aber, Liebe Frau Back, es sei ihnen versichert, dass wir uns umfassend um das Problem kümmern.

Die Redaktion
Christoph Schäfer
705
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 11.03.2013 um 10:31 Uhr
Liebe Redaktion,
es befremdet mich doch etwas, dass Sie uns Bürgerreporter wiederholt als "user" titulieren. Abgesehen davon, dass ich dieses "neudeutsche" Wort sehr unschön finde, habe ich mich auf dieser Plattform bisher nicht als solcher empfunden.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Schäfer
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.03.2013 um 21:52 Uhr
Aus wikipedia zu user: Der englische Begriff User (deutsch Anwender, Verwender, Benutzer) ist in der elektronischen Datenverarbeitung gebräuchlich für
den Benutzer eines Computers, also eine reale Person
ein Mitglied z. B. einer Online-Community
einen Internetnutzer – Netcitizen vergleiche hierzu auch Netzkultur

einen Kunden in der IT-Branche (egal, ob Hardware oder Software)
ein Benutzerkonto, das mit bestimmten Rechten zum Zugriff auf den Computer ausgestattet ist.

Also mich stört der Begriff "user" nicht, denn ich nutze die mir hier kostenlos angebotene Plattform gerne.
Bürgerreporter vermittelt eventuell den falschen eindruck, wir wären Reporter, was wir ja nicht sind. Zumindest sehe ich mich nicht als Reporter.
Aber wie gesagt, ich nutze gerne die hier gebotene Möglichkeit mich mit Menschen zu verständigen, die ähnlich wie ich denken.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 13.03.2013 um 09:27 Uhr
Ich finde es schlimm das man bei einigen Beiträgen keinen Kommentar abgeben kann ohne gleich als Troll bezeichnet zu werden! Liebe Redaktion wie geht man damit gleich nochmal um? Muß man erst eine Strafanzeige stellen gegen den Bürgerreporter der jetzt seinen richtigen Namen benutzt?
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 15.03.2013 um 13:43 Uhr
@ Herr Schäfer,

natürlich möchten wir hier niemanden mit dem Wort "User" titulieren.
Aber sind wir nicht alle User?
User bedeute doch nichts anderes als Anwender, Verwender oder Benutzer und ist ein gebräuchlicher Begriff für den Benutzer eines Computers und/oder ein Mitglied einer Online-Community/Forum.

Natürlich hätten wir auch Bürgerreporter schreiben können.
Wir versichern ihnen, dass wir mit dem Wort "User" niemanden kränken oder verletzen wollen.

@ Herr Herold, danke für ihre Erklärungen. Bürgerreporter ist ein Begriff, der immer wieder heiß diskutiert wird. Und manch einer möchte auch nicht als solches Bezeichnet werden. Eben aus diesem Grund haben wir "User" gewählt, um das ganze so normal wie möglich zu halten.

@ Frau Amstein, am besten ignorieren.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.03.2013 um 15:51 Uhr
Danke Frau Schneider. Schönes Wochenende
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Redaktion GZ

von:  Redaktion GZ

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