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Feuer im Hallenbad Biebertal

Biebertal | Zwei gute Nachrichten: „Wasser war genug da“ und „alles nur eine Übung“.

Zwei Wochen zuvor wurde bei der jährlichen Überprüfung und Wartung der Chloranlage, vom Alarmzentrum in München, der Testalarm aus versehen an die Leitstelle in Gießen weitergeleitet. Dies führte zu Alarmfahrten von den Biebertaler Feuerwehren und der Polizei. Nach Gesprächen mit dem Betriebsleiter und dem anwesenden Wartungstechniker sah man es von Seiten der Feuerwehr als dringend nötig an, das Familienbad Biebertal einmal zu besichtigen. Dies geschah im letzten Monat im Zuge einer Alarmübung.

Im weitverzweigten Kellersystem des Hallenbades wurde ein Dummy versteckt und eine Nebelmaschine sorgte für das passende Ambiente. Es wurde angenommen, dass das Personal die Badegäste schon an die beiden Sammelpunkte evakuiert hatte, aber dass ein Schwimmmeister im Keller vermisst wurde. Die mit Einsatzleitfahrzeug und drei Großfahrzeugen anrückenden Wehren, konnten sich somit vorrangig um die Brandbekämpfung und Personenrettung kümmern. Geschah der Aufbau der Wasserversorgung, das Ausrüsten der Atemschutzgeräteträger und der simulierte Löschangriff in die zwei Technikzentralen noch sehr zügig, so stellte der stellenweise „Kriechkeller“ rund um die Schwimmbecken, gespickt mit Wasser- und Lüftungsleitungen, die Einsatzkräfte vor einige Probleme.
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Wichtig war es der Einsatzleitung vor allem den neuen Digitalfunk in einer solchen Extremsituation zu testen. Dies und die baulichen Gegebenheiten verlangten denn eingesetzten und zur Rotation mit frischen Kräften gezwungen Angriffstrupps einiges ab. Nachdem letztendlich der Dummy gefunden wurde, konnte die Übung beendet werden.

Der Badbetriebsleiter Michael Schad, der die Übung aufmerksam verfolgte, lud die Einsatzkräfte anschließend zu einer Betriebsführung ein. Wichtig war es den Feuerwehrleuten die Gebäuteaufteilung nahe zu bringen, da das Bad über zwei getrennte Technikkeller verfügt, sowie die Gefahrenquellen aufzuzeigen, die neben einem Brandfall, zum Beispiel in der Saunaanlage, zu einem Feuerwehreinsatz führen können, wie auch der Umgang mit dem eingelagerten Chlorgas und dessen Sicherheitstechnik oder dem falschen Umgang mit den vorrätigen Chemikalien.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.09.2013 um 21:55 Uhr
Ein sehr guter Bericht über eine sehr notwendige Aktion. Hoffen wir dass es nie zu einem wirklich Ernstfall kommt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Schad

von:  Michael Schad

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Michael Schad
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