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ACE Sonderfond für Hochwasseropfer

Biebertal | (ACE) 19. Juni 2013 - Der ACE Auto Club Europa hat für seine durch Hochwasser geschädigten Mitglieder einen Sonderfond eingerichtet, das teilt Peter Pilger, Vorsitzender des ACE Kreises Gießen mit. Opfer des Hochwassers werden auf Antrag von der Zahlung ihres Club- und Rechtsschutzbeitrags für ein Jahr lang frei gestellt, erläutert Pilger die Hilfe seines Clubs. Gleichzeitig werden sämtliche Club- und Schutzbriefleistungen uneingeschränkt weiter gewährt.

Außerdem hilft der ACE, indem überflutete Autos kostenfrei mit Sondereinsatzgeräten fachmännisch geborgen werden. Sind technische Defekte durch Pannenhilfe nicht mehr zu beheben, schleppt der ACE das Auto zur nächstgelegenen Fachwerkstatt ab, ohne dass dafür Kosten in Rechnung gestellt werden. Falls sich eine ACE-Kfz-Partnerwerkstatt in der Nähe befindet, wird auf Wunsch das Fahrzeug auch dorthin transportiert. In solchen Werkstätten erhalten ACE-Mitglieder im Rahmen eines speziellen Bonusprogramms einen Sofortrabatt von 10 Prozent auf Ersatzteile bei in der Werkstatt durchgeführten Wartungs-, Reparatur- und Montagearbeiten. Ferner stehen diese Werkstätten für telefonische Ratgeberdienste zur Verfügung.

Geschädigte ACE-Mitglieder erhalten weitere Informationen im Internet unter www.ace-online.de/ace-hilfe Hilfeersuchen können auch telefonisch gestellt werden beim ACE-Info-Service,

Mehr über...
Telefon: 0711 530 33 66 77

Geflutete Autos von Experten checken lassen

Der ACE warnte vor leichtfertigem Umgang mit Autos, die durch Hochwasser beschädigt worden sind. Keinesfalls sollten Autobesitzer mehrmals versuchen, den aus dem Wasser geborgenen Wagen ohne weiteres zu starten, selbst dann nicht, wenn die Elektronik zu funktionieren scheint. Die Gefahr, dass durch unverbrannten Treibstoff zusätzlich der Katalysator beschädigt wird, ist laut ACE beträchtlich. Auch von Startversuchen mit Überbrückungskabel und fremder Anschlepphilfe hat der ACE abgeraten.
Ist Wasser in den Zylinder eingedrungen, könne beim Anlassen sogar ein kapitaler Motorschaden verursacht werden. Daher empfehlen ACE-Techniker, das vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogene Fahrzeug besser gleich Kfz-Fachleuten des Clubs anzuvertrauen.

Stand das Fahrzeug lediglich bis maximal zur Türunterkante im Wasser, ist ein eigener Startversuch mit weniger Risiko behaftet. Doch auch dann, wenn der Motor eines solchen Fahrzeugs wieder anspringt, ist größte Vorsicht geboten. Durch Ablagerungen von Schmutz und Wasser kann die Bremswirkung stark beeinträchtigt sein. Deshalb, so die ACE-Fachleute, sollte auf den ersten Metern zunächst nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Darüber hinaus sollte immer wieder gebremst werden, um so Schmutz von den Bremsbelägen zu entfernen. Erst nachdem die Bremsanlage wieder voll funktionstüchtig ist, kann die Fahrt normal fortgesetzt werden.

Falls Wasser in den Fahrgastraum eingedrungen ist, sind umfangreiche Sanierungsarbeiten unabwendbar. Dabei spielt die vollkommene Trockenlegung des Fahrzeugs eine wichtige Rolle. Autolackierwerkstätten verfügen zu diesem Zweck über spezielle Trockenkabinen.

Der ACE geht davon aus, dass die Mehrzahl der Autos, die bis übers Dach im Hochwasser standen, nicht mehr in Stand gesetzt werden können. Solche Fahrzeuge fallen laut ACE in der Regel in die Kategorie Totalschaden.
Bevor Autobesitzer Reparaturarbeiten in Auftrag geben, sollten sie sich von der Werkstatt einen schriftlichen Kostenvoranschlag unterbreiten lassen, empfiehlt der ACE.
Außerdem betont der Club, dass Hochwasserschäden an Autos obligatorisch von einer Teil- oder Vollkaskoversicherung abgedeckt sind. Gegebenenfalls muss aus Gründen der Bemessung einer Schadenregulierung ein Gutachten erstellt werden.

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