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Unternehmer Dönges und Ehmann machen auf Reithalle Strom aus Sonne

Axel Pausch, Oliver Ehmann, Sigrund Neumann, Alexander Dönges und Bürgermeister Thomas Bender vor der Photovoltaikanlage im Hintergrund.
Axel Pausch, Oliver Ehmann, Sigrund Neumann, Alexander Dönges und Bürgermeister Thomas Bender vor der Photovoltaikanlage im Hintergrund.
Biebertal | Erneuerbare Energien sind in aller Munde. Nur darüber
sprechen reichte den beiden Biebertaler Unternehmern Alexander Dönges und Oliver Ehmann nicht. Sie setzten nun die Idee in die Tat um und ließen auf dem Dach der Reithalle des Reitvereins Rodheim-Bieber eine Photovoltaikanlage installieren, die sich sehen lassen kann: 81 Kilowattstunden leistet diese Anlage in der Spitze. Das reicht dann zum
Beispiel für den Betrieb von mehr als 2000 Glühlampen. Der Strom wird in das Netz des Energieversorgers eingespeist - und damit refinanziert sich die Investition von rund 400.000 Euro. Durch den Einsatz dieser Anlage werden im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung mehr als 58 Tonnen
Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr vermieden.
Das Ganze wurde aber nur möglich durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wie Diplom-Ingenieur Alexander Dönges, Geschäftsführer des Biebertaler Ingenieurbüros Hans Dönges GmbH, welches sich intensiv mit der Nutzung
alternativer Energien beschäftigt, darlegt: "Neben der grundsätzlichen Entscheidung von Herrn Ehmann und mir war der Reitverein als Gebäudeeigentümer, die Gemeindeverwaltung als Grundstückseigentümer und
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die Bank gefragt, um daraus eine runde Sache machen zu können". Der Dank der Investoren richtet sich somit stellvertretend für den Reitverein an die Vorsitzende Frau Sigrund Neumann, Biebertals Bürgermeister Thomas
Bender und Axel Pausch, von der Volksbank Mittelhessen, die das ehrgeizige Projekt finanziert hat.
Erst durch diese Konstellation - jemandem, der das unternehmerische Risiko trägt, jemand, der ein Dach zur Verfügung stellt und jemandem, der das ganz finanziert, wird eine runde Sache draus. Der Reitverein hat einen weiteren Vorteil aus dem Projekt. Nach 25 Jahren - das System wird dann noch eine Leistungsfähigkeit von mindestens 80 Prozent haben - geht die Anlage in den Besitz des Vereines über - der damit seinerseits weiter Energie zur Eigennutzung und zum Einspeisen produzieren kann.
Die Botschaft des Projektes ist für Oliver Ehmann und Alexander Dönges klar: "Macht mehr Strom auf Euren Dächern, es rechnet sich, es haben alle etwas davon und wir fördern erneuerbare Energien. Das schulden wir der
Zukunft." Dönges und Ehmann suchen nun nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Pilotanlage die nächsten Dächer, um weitere Projekte dieser Art in Mittelhessen zu realisieren.

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