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Fachkräftemangel größtes Problem der Ingenieure – Thorsten Schäfer- Gümbel informiert sich bei der Hans Dönges GmbH

Informativer Besuch: Christiane Meyer, Alexander Dönges, Mirko Richter, Gerhard Merz, Thorsten Schäfer-Gümbel, Ute Koch, Oliver Ehmann und Jinan Allos (v.l.n.r.)
Informativer Besuch: Christiane Meyer, Alexander Dönges, Mirko Richter, Gerhard Merz, Thorsten Schäfer-Gümbel, Ute Koch, Oliver Ehmann und Jinan Allos (v.l.n.r.)
Biebertal | Vergangenen Freitag besuchte der hessische Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer- Gümbel das Ingenieursbüro Hans Dönges GmbH aus Biebertal. Seit der Gründung im Jahr 1973 und einem erfolgreichen Generationenwechsel vor acht Jahren beraten, planen und unterstützen die Ingenieure viele Projekte in Deutschland und Europa. Dabei achten sie, berufsbedingt, auf ein ressourcenschonendes Arbeiten. „Der Energieverbrauch der Gebäude dürfe die ursprünglichen Kosten nicht überschreiten“, so Alexander Dönges. Allerdings müsse dort der Spagat zwischen Investor und Betreiber gemacht werden. Mit 80 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland und Griechenland könne das Ingenieursbüro auch größere Projekte stemmen. Neben der Planung und der Realisierung der Projekte stehe die Betreuung der Kunden an vorderster Stelle. Dabei stehen die Nachhaltigkeit der Technik, die Kosten- und Terminsicherheit sowie die Qualität der Leistung im Mittelpunkt. Durch seine jahrelangen Erfahrungen mit großen Projekten und anspruchsvoller Technik in den Bereichen IT und Telekommunikation, Banken und Versicherungen, Krankenhäusern, Bund, Länder
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Thorsten Schäfer-Gümbel (29)Ingenieure (4)Hans Dönges GmbH (1)Fachkräftemangel (14)
sowie kommunalen Auftraggebern habe sich das Ingenieursbüro einen Namen gemacht. Der Wermutstropfen allerdings ist, dass nicht alle Anfragen umgesetzt werden können. Grund dafür ist der Fachkräftemangel. Es gebe zu wenig Ingenieure und Technische Zeichner, die sich in einem mittelständischen Unternehmen verwirklichen wollten. Die Industrie sauge die Kräfte mit Spitzengehältern an. Allerdings gebe es auch in der ländlichen Region um Biebertal durchaus Potential. Dabei spiele der Energieverbrauch und der Klimaschutz die entscheidende Rolle. Besonders in öffentlichen Gebäuden müsse der Energieverbrauch in den nächsten fünf Jahren gesenkt werden. Allein durch die Erarbeitung von Energie- und Klimaschutzkonzepten sei viel Platz für neue Fachkräfte. In diesem Punkt waren sich auch Thorsten Schäfer- Gümbel und Biebertals Bürgermeisterkandidatin Ute Koch einig. Um den Fachkräftemangel kompensieren zu können, nehme das Ingenieursbüro auch Bewerbungen aus dem europäischen Ausland an. Zur Zeit habe das Unternehmen zwei Auszubildende und sechs Studierende. Dabei investiere die Hans Dönges GmbH rund 20.000 Euro pro Kopf pro Jahr in die Ausbildung der Fachkräfte. Negativ würde allerdings die lückenhafte Ausbildung an den Berufschulen auffallen, sagte Dipl.-Ing. Oliver Ehmann. Thorsten Schäfer-Gümbel freue sich, dass sich das Unternehmen engagiere und in die Zukunft investiere. Auch er sehe dem Fachkräftemangel besonders in den technischen Berufen und in ländlichen Gebieten mit einem schlechten Gefühl entgegen.

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von:  Sandra Splanemann

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Sandra Splanemann
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