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Spitzen-Springsport in Rodheim-Bieber

Biebertal | Das 6. Hallenspringturnier des Reit- und Fahrverein Rodheim-Bieber verlief erwartungsgemäß hervorragend für die Veranstalter. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass das Turnier wieder ein voller Erfolg werden sollte. Ein hohes Nennungsergebnis von über 160 Teilnehmern mit 340 Pferden und über 750 reservierte Startplätze stimmten die Veranstalter positiv auf das Wochenende ein. Umso erfreulicher, dass die Verlegung des Turniertermins vom Frühjahr auf den Herbst von den Teilnehmern positiv angenommen wurde. Als Parcourschef fungierte Markus Nau, der in enger Zusammenarbeit mit dem Verein steht und bereits seit Jahren für die Parcoure der Rodheimer Turniere verantwortlich zeichnet. Mit seinen ansprechenden Parcoursbauten und der gekonnten Linienführung trug er maßgeblich dazu bei, dass dem fachkundigen Publikum an allen drei Turniertagen ansprechenden Sport geboten werden konnte. Das sportliche Niveau dieser Veranstaltung wurde in der Vergangenheit immer weiter gesteigert, so dass man in diesem Jahr alles von der Springprüfung der Klasse E über Springpferdeprüfungen bis hin zu Springprüfungen der Klasse M
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mit Stechen ausgeschrieben hatte. Immer wieder bekamen die Veranstalter von den Teilnehmern, dem Richterkollegium sowie den zahlreich erschienenen Zuschauern lobende Worte für die gute Organisation der gesamten Veranstaltung zu hören. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern des Vereins sowie den zahlreichen Sponsoren wäre aber eine solch professionelle Durchführung der Veranstaltung kaum möglich.
Die zahlreichen fachkundigen Zuschauer bekamen nicht nur in den Prüfungen der Klasse M hochkarätigen Sport geboten, sondern auch die Springpferdeprüfungen konnten die Richter Wertnoten bis zur 8,0 vergeben was das hohe Niveau der jungen Pferde widerspiegelt die in Rodheim-Bieber an den Start gingen.
Am Samstag war der Höhepunkt des Turniers eine Team-Springprüfung der Klassen A, L und M. Jeweils ein Reiter musste einen Parcours der Kl. A überwinden, einen Parcours der Kl. L und einen Parcours der Kl. M. Die Ergebnisse der 3 Reiter wurden dann als Gesamtergebnis gewertet. Da diese Prüfung dem gleichen Modus entspricht wie beim Hessentag im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers, nutzten viele Reiter diese Prüfung in Rodheim-Bieber als Sichtung. Die Nase vorn hatte in dieser Prüfung das Team des Bezirks Reiterbundes Lahn-Dill mit Maleen Sina Sahm (L), Silas Mandler (A) und Bertram Laux (M). Sie siegten vor dem „Team Kaus“ und dem „Chaos Team“.
Bereits am Sonntagvormittag bewies Dennis Schäfer vom ZRFV Medebach seine Klasse, mit nur 0,17 Sekunden Vorsprung konnte er mit seinem Aconit die 1. Abteilung der Springprüfung der Klasse M* gewinnen und den Sieger der zweiten Abteilung Florian Simon mit Carlson vom RFV Lahnau-Waldgirmes hinter sich lassen. Am Sonntagnachmittag in der Springprüfung der Klasse M* mit Stechen war es dann auch Dennis Schäfer der diesmal mit Loveday im Stechen vertreten war. Sieben Reiter und eine Amazone hatten sich mit einem Null-Fehler Ritt im Normalparcours für das Stechen qualifiziert. Alexander Kisselbach mit Paganini musste als erster Teilnehmer starten. Dies war allerdings kein Nachteil für den erfahrenen Reiter vom RFV Nidda, mit 40,69 Sekunden legte er eine Zeit vor, an die auch Sebastian Haas mit Conteur’s Cadeau (SRC Großen-Buseck) und Bertram Laux mit Larola (RFV Rodheim-Bieber) nicht ran kamen. Udo Weimer (RFV Staufenberg), Heino Möller und auch Christoph Schmidt hatten jeweils einen Abwurf zu verzeichnen. Die einzige Amazone in diesem Stechen – Stefanie Nos vom RFV Ortenberg, sonst bekannt für ihre schnellen und meist fehlerfreien Ritte hatte leider Pech: Carthago’s Leika wollte nicht so wie ihre ambitionierte Reiterin und verweigerte einmal im Stechparcours. Als letzter Teilnehmer des Stechens kam dann Dennis Schäfer in die Bahn. Mit seinem schnellen und ebenso wendigen Loveday ritt er um den Sieg und hatte am Ende mit fast vier (!) Sekunden Vorsprung die Nase vorn. Während seines beherzten Rittes ging ein Raunen durch die Zuschauermenge und als auch die letzte Stange liegen blieb ertönte stürmischer Beifall. Im Anschluss an dieses spannende Stechen fand dann die Ehrung für den erfolgreichsten Teilnehmer des gesamten Turniers statt. Diese konnte erstmals Heino Möller entgegen nehmen. Der erfolgreiche Springreiter vom RFV Landenhausen ist noch dazu einer der Teilnehmer, die bisher an jedem Hallenspringturnier in Rodheim-Bieber an den Start gingen. Er hatte am Sonntagabend die meisten Platzierungen auf der Habenseite verbucht und konnte sich über einen tollen Präsentkorb freuen.
Auch aus Sicht der Gastgeber war es ein sportlich sehr erfolgreiches Wochenende, die Siege von Janine Weber in der Stilspringprüfung der Klasse L und Silas Mandler in der Stilspringprüfung der Klasse E sowie mehrere gute Platzierungen in nahezu allen übrigen Prüfungen, wobei hier besonders der vierte Platz von Bertram Laux und seiner Larola in der Springprüfung der Klasse M* mit Stechen zu erwähnen ist, zeichnen die positive Arbeit in der Sparte Springsport des RFV Rodheim-Bieber aus.
Im Rahmen des Turniers fand auch eine besondere Sichtung im Rahmen eines Reiterwettbewerbs statt. Die drei bestplatzierten lösten ein Ticket nach Frankfurt: Marie Henrich mit Dörnberg’s Pina, Loren Hähner mit Lucky und Sophia Timmermann-Spallek mit Mr. Maverick. Diese drei Amazonen werden den BRB Lahn-Dill im Dezember beim Internationalen Festhallenturnier in Frankfurt vertreten.
Die Turnierleitung mit Sigrun Neumann und Wolfgang Porth zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und sieht einer Fortsetzung im Herbst nächsten Jahres positiv entgegen.

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von:  Stefanie A. Bender

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Interessensgebiet: Biebertal
Stefanie A. Bender
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