Bürgerreporter berichten aus: Biebertal | Überall | Ort wählen...

Gunnar Dillmann

Dr. Horst Köhler: WIKIPEDIA

Kommentare zu: Gästebuch Bundespräsident Dr. Horst Köhler

8 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (04.06.2010 14:39 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 02.06.2010 um 11:32 Uhr
Ich fürchte, Her Lux, da sind Sie selbst nicht richtig informiert über die Vorgänge. Herr Köhler hat (vielleicht unglücklicherweise nach einem Besuch in Afghanistan) eine Aussage zum Einsatz der Marine im Zuge der UN-Mission vor Afrika (Piratenüberfälle) und dem Schutz freier Handelswege gemacht.
Dies wurde ihm von der Presse fälschlich so in den Mund gelegt, als ob er den Afghanistan-Einsatz als "Wirtschaftskrieg" zweckmäßig gutheiße, der nach einem Sieg gegen die Taliban deutschen Unternehmen gute Handelsbeziehungen zu den Afghanen sichern solle.
Das wäre verfassungswidrig und ist für einen Bundespräsident natürlich völlig unmöglich. Beim Schutz ziviler Schiffe gegen Piraten sieht das anders aus.
Egal, ob Sie oder ich oder unsere Mitbürger den Einsatz in Afghanistan nun als den offiziellen "Kampf gegen den Terror" oder doch als unausgesprochenen "Wirtschaftskrieg" empfinden, darf die Presse auf keinen Fall eine Aussage des Bundespräsidenten in einen falschen Zusammenhang stellen, um ihn dann aggresiv anzugreifen.
Da habe ich volles Verständnis dafür, daß Herr Köhler Respekt vor dem Amt vermisst.

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 04.06.2010 um 10:19 Uhr
Hallo Herr Walther,
jetzt sollten Sie aber einmal grundverschiedene Dinge auseinanderhalten. Es ging in dem Beitrag darum, ob man ein Staatsoberhaupt kritisieren darf und er Kritik einstecken können muss. Beides beantworte ich mit Ja, insofern die Kritik ehrlich ist. Im konkreten Fall (der nur die Spitze des Eisbergs war) hat man den Inhalt eines Interviews verfälscht dargestellt und dies ist extrem unfair und insofern sage ich das muss man sich nicht gefallen lassen.
Interessanterweise hat zwar die Presse das Interview geführt, der fraglichen Aussage aber ursprünglich keine besondere Bedeutung zugewiesen. Die professionellen Reporter hatten den Sinn der Aussage sehr wohl korrekt verstanden.
Dann ist das Ganze aber unqualifiziert und verfälscht in Internet-Blogs, Facebook und Twitter dargestellt worden und hat unglaubliche Dimensionen angenommen. Nach ca. einer Woche sind dann diverse Zeitungen wieder auf den Zug aufgesprungen.
Dies muss sich niemand gefallen lassen, denn es ist keine ehrliche Kritik.

Internet ist eine tolle Sache. Laut Grundgesetz haben wir Meinungsfreiheit (sofern sie nicht gegen die Rechte Dritter unfair verstößt) und jeder hat das Recht seine Meinung auch zu veröffentlichen. Das steht schon seit Jahrzehnten auf dem Papier, aber erst das Internet hat uns allen die Möglichkeit gegeben dies auch mit erschwinglichem Aufwand zu tun. Ein Riesenerfolg für die Demokratie.
Aber Fairness muss das oberste Gebot bleiben. Facebook, Twitter, etc... haben nun leider ihre Unschuld verloren. Schade.

Es ist eine ganz andere Sache (und hat mit dem ersten Beitrag von Herrn Lux nicht direkt zu tun), zu fragen warum und wie in Afghanistan, Somalia etc. deutsche Soldaten sind und handeln. Meine persönliche Meinung dazu habe (wollte?) ich oben bewusst offen halten und werde diese auch hier nicht öffentlich diskutieren.

Bei aller Kritik, die Sie Herr Köhler entgegenbringen, sollten Sie sich auch einmal fragen, warum das Volk seine Favoriten für die Nachfolge nicht selbst bestimmen soll. Abgesehen davon daß dies in der Verfassung sowieso nicht vorgesehen ist. Aber die Parteien könnten bei Ihren Vorschlägen ja auf die Umfragen hören.
Nein, Herr Köhler war unseren Politikern zu unbequem, weil er Dinge sagte, welche die Regierungsparteien nicht hören wollten. Man suchte nun ganz klar einen "Berufspolitiker aus den eigenen Reihen", keinen "Quereinsteiger" mehr wie Köhler es war.
Haben Sie eigentlich die Aussage Köhlers in Afghanistan mitbekommen, daß er den Soldaten dort sagte, er könne es verstehen, wenn sie den Einsatz "Krieg" nennen. Neben Köhler hat kein anderer Politiker neben Guttenberg das je so deutlich gesagt. Und das ist natürlich unbequem für die Politik. Vielleicht macht es Ihnen Herr Köhler ja doch ein wenig sympatischer.

Auch über die Lage in Somalia bin ich (glaube ich) informiert. Natürlich ist es das herrschende Elend, welches z.B. ursprünglich die Fischer zu den Überfällen motivierte. Heute sind es zum Teil millionenschwere mafiaähnliche Banden, mit Schnellbooten und schwerem Kriegsgerät, finanziert aus den Lösegeldern. Wieviel von dem erbeuteten Geld kommt eigentlich der notleidenden Bevölkerung zu Gute? Was glauben Sie?

Dieses Problem ist sicher nur politisch zu lösen, indem man den Leuten hilft, aus dem Elend zu kommen. Das ist nicht die Aufgabe der Bundeswehr. Der Einsatz soll sich auf den Schutz der zivilen Schiffe beschränken, und diese vor den Piraten schützen. In Not zu leben ist eben auch keine Rechtfertigung Unschuldige zu überfallen.

Wie gesagt ich sehe sehr wohl daß das Problem nur an Land und zivil nicht-militärisch endgültig gelöst werden kann. Das ist und bleibt eine herausfordernde Aufgabe für die Weltgemeinschaft.

Kommentare zu: Rathausrätsel 41

7 Kommentare letzter Kommentar von Ingrid Wittich (20.05.2010 19:01 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 20.05.2010 um 17:30 Uhr
@Ingrid Wittich: Das habe ich auch schon mehrmals auf meinen inzwischen 10 Norwegenreisen erlebt, daß es in Norwegen im Sommer viel wärmer sein kann als bei uns. Von wegen "da ist es doch kalt".

@Alle: Man sollte noch erwähnen, daß das Rathaus im Innern einen wunderschönen riesigen Saal hat und daß dort jedes Jahr der Friedens-Nobelpreis verliehen wird. Das Nobel-Institut ist gleich (aus dieser Perspektive links) neben dem Rathaus gelegen, im umgebauten alten Bahnhof von Oslo.

Und das Segelschiff ist die "Christian Radich", welche dort ihren angestammten Liegeplatz hat.
siehe Christian Radich . Auf der Karte auf diesem Link sieht man oben links auch die Lage des Nobel-Instituts.

Kommentare zu: Ein paar Experimente....

7 Kommentare letzter Kommentar von Tara Bornschein (16.05.2010 23:17 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 16.05.2010 um 10:00 Uhr
Hallo Frau Patzak-Schmidt,
das Rätsel will ich gerne lüften:
Pusteblume in einer Vase in ein Lichtzelt stellen. Schwarzes Tuch als Hintergrund (oder weiß bei den anderen Bildern). 3 Blitzgeräte geben Licht aus verschiedenen Richtungen.
Viele Grüße, Gunnar Dillmann

eingescanntes Dia

Kommentare zu: Filmrätsel : in welchem Fim war dieses Schloss einer der Drehorte?

9 Kommentare letzter Kommentar von Peter Herold (19.03.2010 14:56 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 16.03.2010 um 22:13 Uhr
Das ist Eilean Donan Castle im schottischen Highland: in mehreren Filmen,immer wieder gerne genutzt --> "Highlander", "Braveheart" etc.
siehe in Wikipedia.
Kenne ich nur von Fotos, steht aber unbedingt noch auf der Liste meiner Reiseziele

Kommentare zu: Wasserdurchfahrt auf Island

5 Kommentare letzter Kommentar von Sabine Glinke (17.03.2010 09:33 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 16.03.2010 um 21:45 Uhr
Ich tippe mal auf Landmannalaugar? Da sind ja besonders viele Furtszenen zu beobachten. Am meisten Freude hat uns ein echter Isländer gemacht, der die Furt mit Vollgas nahm (:-)
siehe Wasserdurchfahrt (II)

Eine schöne, alte Pflanze

Kommentare zu: Hallo Annick, ich stelle Dir meinen riesigen Kaktus vor!

10 Kommentare letzter Kommentar von Ilse Toth (09.02.2010 19:44 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 09.02.2010 um 07:01 Uhr
Das ist wirklich ein prächtiges Exemplar. Allerdings kein Kaktus, sondern eine Euphorbia trigona. Wie die Kakteen sind dies Sukkulenten, also wasserspeichernde Wüsten- und Steppenbewohner. Äußerlich sind Euphorbien,von denen es viele sehr verschiedene Arten gibt, oft kaum von Kakteen zu unterscheiden. Sie sind aber nicht verwandt: Kakteen stammen aus Amerika, Euphorbien dagegen aus Afrika. Ein hervorragendes Beispiel wie die Evolution das gleiche Problem (Wassermangel) mit der gleichen Strategie (kompakter Wuchs, keine oder winzige Blätter) manchmal löst. Wegen des erwähnten Milchsaftes werden Euphorbien auch Wolfsmilchgewächse genannt. Ein anderes sehr bekanntes Beispiel einer Wolfsmilch ist der "Christusdorn". Der Mlchsaft ist übrigens hochgiftig,und ein Tropfen im Auge kann unter großen Schmerzen zur vorübergehenden Erblindung führen. Also immer aufpassen beim Umtopfen und Kürzen!. Mancherorts werden damit auch Fische gefangen: Der Milchsaft abgeschnittener Triebe betäubt die Fische, die dann recht einfach eingesammelt werden können.
Übrigens kann man im Vergleich von Euphorbia und Kakteen sehr gut eine sprachliche Verwirrung feststellen: botanisch betrachtet haben Kakteen Dornen und Rosen (wie Euphorbia) Stacheln, auch wenn unsere Umgangssprache es genau anders handhabt.
Stacheln sind verhärtete Ausstülpungen der Haut einer Pflanze, was man an Rosen und Euphorbia gut beobachten kann. Dornen dagegen sind umgebildete Blätter der Pflanze. Deshalb haben Kakteen keine Blätter! Sie sind umgewandelt in die (korrekt) Dornen der Kakteen. Ihre Euphorbia dagegen zeigt ganz deutlich kleine Blättchen neben denn Stacheln, was schon auf die Euphorbia hinweist. Da die Blättchen aber in einer Trockenphase schnell abgeworfen werden, ist die Unterscheidung von Kakteen oft sehr schwer.
Gemeinerweise gibt es dann sogar noch einige Kakteen, die noch echte Blattreste tragen können. Das sind Arten, die noch nicht in einer Wüste leben, sondern in Regionen wo es mehr Feuchtigkeit gibt. An diesen Arten kann man hervorragend studieren, wie sich die Evolution von Blättern zu Dornen vollzogen hat.

Viele Grüße von einem Kakteenliebhaber.

(ca. 300 Exemplare an Sukkulenten, einige Fotos unter www.kakteenfreund.de zu sehen. Ich bitte um Verzeihung, der Web-Dienstleister stellt den kostenlosen Speicherplatz nur Werbefinanziert zuer Verfügung)

Hausgroße Gebilde, bestehend aus.......... :-)

Kommentare zu: Bald ist Karneval - Kennen Sie das Zitronenfest von Menton?

29 Kommentare letzter Kommentar von Annick Sommer (31.01.2010 16:19 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 31.01.2010 um 15:33 Uhr
Danke für den ausführlichen und interessanten Bericht. Und natürlich, daß Du uns mit den farbenfrohen Fotos daran teilhaben läßt.
Viele Grüße, Gunnar

Kommentare zu: Eingefroren? Sonst komme ich nie so nahe heran!

18 Kommentare letzter Kommentar von Norbert Leipold (27.01.2010 14:14 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 26.01.2010 um 17:29 Uhr
@Karl Herrmann: Da kommt kein zweiter Vogel im Hintergrund. Das Foto ist ein Bildausschnitt und im Gesamtbild sieht man gut, daß dies ein unscharf abgebildeter Ast ist.

Kommentare zu: Eulen sind faszinierende Tiere...

31 Kommentare letzter Kommentar von Werner Gruber (15.01.2010 19:33 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 13.01.2010 um 09:24 Uhr
Sehr gut gelungen. Ich bin immer wieder fasziniert von der Farbe der Augen!
Viele Grüße, Gunnar

Kommentare zu: Was sind das für kleine flinke Gesellen?

7 Kommentare letzter Kommentar von Dr. Tim Mattern (30.12.2009 16:16 Uhr)

Gunnar Dillmann
Gunnar Dillmann schrieb am 29.12.2009 um 21:23 Uhr
Vielen Dank erst einmal für die Tipps!
Die Bilder sind Mitte September diesen Jahres in Kühlungsborn an der Ostsee entstanden.

Gunnar Dillmann

offline
Interessensgebiet: Biebertal
Gunnar Dillmann
372
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Am Schwanenteich
Jagdszenen
Ein sehr erfolgreicher Jäger, kürzlich beobachtet.

Kontakte des Users (4)

Thomas Kriebs
Thomas Kriebs
Gießen
Jörg Theimer
Jörg Theimer
Buseck
Tara Bornschein
Tara Bornschein
Reiskirchen
Annick Sommer
Annick Sommer
Linden

Gruppen des Users (8)

Fotofreunde Mittelhessen
Fotofreunde Mittelhessen ist der Marktplatz für alle die Fotografieren als...
Fotografie und Pressefotografie
Ein Treffpunkt für alle die sich mit dem Thema Fotografie und Pressefotografie...
IG-Bahnhofstraße Gießen
Die IG-Bahnhofstraße hat sich zur Aufgabe gemacht Handel, Dienstleistung und...
Natur
Bilder aus der Natur
Natur+Umwelt
Umwelt- und Naturschutzthemen, Beobachtungen, Fotos, Berichte über...