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Stadt beruft „Forum 2014“ zur Landesgartenschau ein

Gießen | (pm) Um die Gießener Stadtgesellschaft mit der Landesgartenschau zu vernetzen, hat die Stadt ein Forum 2014 eingerichtet, welches am vergangenen Dienstagabend erstmals zusammentrat. Im Netanya-Saal des Alten Schlosses trafen sich ca. 30 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft mit dem vollzähligen hauptamtlichen Magistrat und den Landesgartenschau-Planern.
Begrüßt wurden die Anwesenden durch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich. Beide hoben die enorme Bedeutung der Beteiligung hervor, um die Landesgartenschau zum Erfolg zu führen. Sie dürfe kein losgelöstes Event sein, sondern müsse in der Stadtgesellschaft verankert sein.
Anschließend gaben Ludwig Wiemer für die Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH und Michael Bassemir für das Büro Landesgartenschau einen Überblick über den aktuellen Sachstand und die verteilten Zuständigkeiten. Für den eintrittspflichtigen Bereich in der Wieseckaue trägt die Landesgartenschau GmbH die Verantwortung, während an der Lahn und in den Korridoren die Stadt selbst plant und umsetzt.
Moderiert wurde der Abend
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von der Künstlergruppe der „Gärtnerpflichten“ Ingke Günther, Oliver Behnecke und Jörg Wagner. Sie stellten auch Ziele und Funktion des Forums 2014 vor, das den Prozess auf dem Weg zur Landesgartenschau in Gießen verankern und die notwendige Beteiligungsstruktur innerhalb der Stadtgesellschaft bündeln, stärken und transparent gestalten soll. Wie Oliver Behnecke darstellte, basiert das Konzept auf den guten Erfahrungen aus dem Stadtjubiläum 1997, dem Liebig-Jahr 2003 und dem Universitätsjubiläum 2007, die allesamt über ein ähnliches stadtgesellschaftliches Gremium verfügt hatten.
So sei es Ziel und Funktion des Forums, die stetige Information der Akteure und Institutionen mit Bezug zur Landesgartenschau zu gewährleisten, den Austausch und Synergien durch Kooperationen anzustoßen und zu befördern, aber auch eine direkte Rückkopplungsmöglichkeit bei anstehenden Schwierigkeiten anzubieten.
Die folgende Aussprache stand unter der Leitfrage „Wie könnte sich die Organisation, die Sie vertreten, im Jahr 2014 und auf dem Weg dahin einbringen? Was ist dafür nötig?“. Die eingeladenen Vertreter berichteten rege aus ihren Institutionen und Organisationen. Neben Ideenäußerungen, grundsätzlichen Anregungen und speziellen Fragestellungen zeichnete sich ein starkes Votum für das Bild einer Landesgartenschau mit spezifischem Gießener Gepräge ab, das der lebendigen Hochschul- und Kulturstadt in ihren vielfältigen Facetten gerecht wird. Insbesondere der Einbezug der Innenstadt zwischen den Arealen Wieseck- und Lahnaue wurde wiederkehrend als für die Stadt bedeutsam benannt. Diese Aspekte sollen als Themen der nächsten Sitzung vertieft werden.
Anwesend waren Vertreter der beiden Gießener Hochschulen, des Botanischen Gartens, des Mathematikums, des Stadttheaters, der Gießener Stadtwerke, der Gießener Banken, des Fördervereins Landesgartenschau, der Gießen Marketing GmbH, der BIDs, des Regierungspräsidiums Gießen, des Kreisverbandes Gießen für Obstbau, Garten- und Landschaftspflege, der evangelischen und katholischen Dekanate, der Agenda-Arbeitsgruppe Landesgartenschau, von Gießen aktiv, der beiden Gießener Tageszeitungen sowie der gesamte hauptamtliche Magistrat.
Das Forum 2014 soll pro Kalenderjahr mindestens zwei Mal zusammenkommen. Je nach Themenschwerpunkt können auch weitere Interessensvertreter hinzu geladen werden. Die nächste Sitzung ist für den 24. August 2011 vorgesehen.

Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.02.2011 um 23:08 Uhr
Und wo sind die Vereine und die Anlieger/Betroffenen Nutzer der Landesgartenschau in dem Forum (ich denke da z.B. an den SV Blau-Weiß Gießen, die Rudervereine, die vielen Lahnanlieger oder eben einfach nur die Nutzer des Schwanenteiches)? Wo sind die einfachen Bürger? Die sollen wohl nicht einbezogen werden. :-( So wird das nichts mit der versprochenen Bürgerbeteiligung und der breiten Akzeptanz der Landesgartenschau durch das Volk.
19
Alexander Sack aus Staufenberg schrieb am 08.03.2011 um 15:24 Uhr
Die Bürger beteiligen, ja ! Aber zu jeder Sitzung 200 Leute einladen und die auf einen Nenner bringen ? Das klappt nicht, vor allem weil einige notorische NEIN Sager sind und hoffen mit viel DAGEGEN kippt das ganze noch und alles bleibt beim Alten. So lange die Meinungen die bei den bisherigen und hoffentlich zukünftigen Treffen im Rathaus geäußert wurden zum großen Teil Beachtung finden und über Ergebnisse zügig und genau (genauer als der Artikel wäre schon schön) berichtet wird reicht mir das.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 08.03.2011 um 21:48 Uhr
Hi Alex,

schön, dass Du nun auch hier bist. Grundsätzlich hast Du recht, es müsste mehr, zügiger und detaillierter berichtet werden. Aber trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass in obigem Gremium nicht alle relevanten Akteure vertreten sind und dass die Bürger im 21. Jahrhundert intensiv beteiligt werden wollen.
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