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Reaktivierung der Lumdatalbahn in Allendorf ist möglich

Allendorf (Lumda) | albahn-Strecke mit Halt in Allendorf ist möglich. Laut der Aussage der Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause wird derzeit ein Gutachten zur Wiederaufnahme des Bahnbetriebs erstellt. Eine Entscheidung über die weitere Verfolgung der Pläne stehe demnach noch aus. „Man muss über Geld reden“, kommentierte die Rathauschefin gegenüber der GIEßENER ZEITUNG. Die Reaktivierung des Streckenabschnitts war bereits Wahlkampfthema bei den Bürgermeisterwahlen vor mehr als zwei Jahren. „Wenn eine Reaktivierung wirtschaftlich möglich ist, stehe ich dahinter und würde das Projekt fördern“, verspricht Bergen-Krause auch heute noch. Jedoch müsse „das Gesamtpaket“ stimmen und zum Beispiel die Anbindung der Ortsteile durch den Busverkehr an den Bahnbetrieb gewährleistet sein. Ferner sei zu prüfen, inwieweit der Bedarf in der Bevölkerung tatsächlich sei. „Derzeit nutzen Einwohner Busse, um nach Gießen zu pendeln. Eine Reaktivierung ist nur sinnvoll, wenn die Bahn den Busbetrieb sinnvoll ergänzt.“
Eine schnelle Entscheidung ist aller Voraussicht nicht zu erwarten. Dennoch wäre eine Reaktivierung der Lumdatalbahn neben dem aktuell stattfindenden Breitbandausbau eines der größten Infrastrukturprojekte der Region. Viele Nostalgiker, darunter auch Bürgerreporter der GIEßENER ZEITUNG, sind von der Machbarkeit der Reaktivierung überzeugt.

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Kommentare zum Beitrag

Lumdatal Bahn
379
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 25.09.2013 um 15:48 Uhr
in Abhängigkeit vom Ausgang der gutachterlichen Prüfung wird die "neue" Lumdatalbahn mit Blick auf die -Nostalgie- nicht mehr so viel gemeinsam haben.

Bereits reaktivierte Bahnen an anderen Stellen im Bundesgebiet zeigen, wo es lang geht:
Moderne und vor allem leise Triebwagen pendeln in einem leicht einprägsamen Taktgefüge.
Die Fahrzeuge bieten innen Steckdosen am Platz, weil die Nutzung von mobilen Online-Geräten im ÖPNV spürbar und sichtbar zunimmt.
Daneben sind ausreichende Flächen für Rollatoren, Kinderwagen, Fahrräder und eine behindertengerechte Toillette im Fahrzeug standard.

Bereits vor Einstellung der "alten" Lumdatalbahn am 30.Mai 1981 betrug die Gesamtfahrzeit ab/bis Londorf um 30 Minuten. Das wird trotz zusätzlicher Halte am Oswaldsgarten und im Norden Lollars mit neuen leichten Triebwagen zu unterbieten sein.
Zur Andienung der Peripherieorte muss ein Verkehrsplaner brauchbare Vorschläge unterbreiten.

Bahnen bilden das Rückrat in einem intermodalen öffentlichen Nahverkehrskonzept.
Die Lumdatalbahn verbindet die Hauptorte im Lumdatal auf kürzestem Weg miteinander.
Lumdatal Bahn
379
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 25.09.2013 um 17:45 Uhr
Noch etwas zur Nostalgie:
In der heutigen Printausgabe der GZ ist ein Bild beigefügt, was einen Triebwagen in Londorf zeigt. Diese Triebwagentypen kamen nach der ersten Ölkrise in 1973 bis Londorf zum Einsatz und haben.......Elektromotoren. Den "Saft" bezogen die Wagen aus Akkumulatoren, die unter dem Wagenboden angeordnet waren.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_ETA_176

Diese E-Mobilität wurde gerade auf der IAA 2013 gepriesen.
Dr. Tim Mattern
632
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 25.09.2013 um 20:49 Uhr
Ich bin gespannt was daraus wird und würde mich freuen, wenn die Bahnstrecke reaktiviert werden würde - auch wenn ich wohnortbedingt wohl eher nicht zu den Nutzern zählen werden.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 27.10.2013 um 18:03 Uhr
Auch ich finde man sollte eine Reaktivierung ernsthaft prüfen und ggf. machen! Es muss deutlich mehr Verkehr auf den ÖPNV verlagert werden!
Sven Käs
457
Sven Käs aus Lollar schrieb am 28.10.2013 um 23:26 Uhr
Ich fände das auch spitze, auch wenn es den Verkehrsfluss in Lollar wahrscheinlich ziemlich ausbremsen würde, gerade zur "Rush Hour". Leider kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass hier die Rechnung aufgehen kann, selbst wenn alle die heute Bus fahren zukünftig Bahn fahren würden; davon abgesehen, dass dann die Buslinien unwirtschaftlich werden würden und dann wahrscheinlich ausgedünnt werden würden. Im schlimmsten Fall, an den ich aber am meisten glaube, würden beide unwirtschaftlich. Aber ich drück' die Daumen, dass dieses Projekt kommt!
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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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