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Farbschmierereien auf dem Climbacher Friedhof

Allendorf (Lumda) | Erneut wurden in der Großgemeinde Allendorf/Lumda Farbschmierereien festgestellt, diesmal auf dem Climbacher Friedhof. Insgesamt zwölf Grabsteine wurden mit schwarzer Farbe besprüht, auch die Friedhofskapelle. Der oder die Täter sind noch unbekannt. Der Polizei wurde als Tatzeitraum die Zeit zwischen dem 23. Dezember und 6. Januar gemeldet. Die Ermittler gehen davon aus, dass sicher zwischendurch ebenfalls Besucher auf dem Friedhof waren und die Tatzeit weiter eingegrenzt werden kann. Sie bittet deshalb um entsprechende Mitteilungen. Auch sind Zusammenhänge zu den Sachbeschädigungen durch Farbsprühaktionen in den Allendorfer Ortsteilen Winnen und Nordeck vor Weihnachten zu vermuten. In diesem Fällen bittet die Gießener Kripo ebenfalls um Hinweise aus der Bevölkerung auf mögliche Verbindungen.
Wie bereits berichtet, waren vor Weihnachten bereits in mehreren Fällen Farbschmierereien an einer Kirche und auf Friedhöfen verübt worden. Teilweise wurden, wie auch hier in Climbach verfassungswidrige Symbole aufgeschmiert. In Nordeck und Winnen waren Fenster und Eingangstüren der Friedhofshallen
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und mehrere Grabsteine mit oranger Farbe beschmiert worden. Die Tatzeit dürfte in der Nacht zum 22. Dezember liegen. Es wurde dann tagsüber festgestellt. Ebenfalls an dem Donnerstagnachmittag wurden in Reiskirchen-Hattenrod an zwei Glascontainern Schmierereien mit NS-Bezug bemerkt. Am Freitag, 23. Dezember, wurden auf einem Friedhof in Lollar Schmierereien entdeckt. Insgesamt 22 Grabsteine waren beschmiert worden. An der katholischen Kirche in der Gießener Nordanlage schmierten bislang Unbekannte in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag, zwischen 0.30 und 8.15 Uhr NS-Symbole und einen Schriftzug an die Granitfassade. Bei den nun am vergangenen Freitag, 6. Januar, festgestellten Schmierereien auf dem Climbacher Friedhof hatten ein oder mehrere Unbekannte auf die Grabsteine überwiegend auf dem Kopf stehende Kreuze aufgesprüht. Die Rückseite und auch Vorderseite der Friedhofskapelle waren mit NS-Symbolen und einem Schriftzug und Schriftzeichen versehen worden. Sicher wurde der Friedhof zwischen dem 23. Dezember und 6. Januar von Besuchern frequentiert, denen diese Schmierereien aufgefallen sein müssten. Deshalb bittet die Polizei Besucher des Friedhofes, sich zu melden und mitzuteilen, wann in dieser Zeit die Schmierereien noch nicht angebracht waren, bzw. schon gesehen wurden. Sie hofft damit die Tatzeit einzugrenzen. Selbstverständlich nimmt die Polizei auch weitere Hinweise in der Sache entgegen, Telefon: 0641-70062555.

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