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Vielfältig und bunt zeigt sich Allendorf und das Lumdatal beim traditionellen Nikelsmarkt

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Allendorfer Altstadt vom Marktfieber erfasst
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Allendorfer Altstadt vom Marktfieber erfasst
Allendorf (Lumda) | In den engen Gassen der Altstadt von Allendorf/Lumda tummelten sich zahlreiche Besucher beim alljährlichen Altstadtfest, das am vergangenen Sonntag den offiziellen Startschuss zum 640. Nikelsmarkt markierte. Bereits seit den 80er Jahren ist das Altstadtfest ein fester Bestandteil des traditionellen Marktes, das seit über 600 Jahren gefeiert wird, und ist nach wie vor ein Besuchermagnet in der Region. Zur offiziellen Eröffnung spielte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr vor der evangelischen Kirche im Zentrum des Ortes. Das bunte Markttreibern gestalteten hauptsächlich die Allendorfer Vereine, wie der Schützenverein, der zeitgleich sein 75. Bestehen feierte. Am Schießstand in einer Scheune fanden sich vor allem Jugendliche zum Scheibenschießen mit dem Luftgewehr. Die Mitglieder des Landfrauenverein verwöhnten ihre Gäste mit Lohkuchen, einer regionalen Spezialität, der im Stadtteil Climbach auch Schmierschelkuchen genannt wird, während die Climbacher Waldfußballer ins Festzelt mit Live-Musik einluden. In geselligen Runden trafen sich Freunde und Bekannte an den Ständen mit allerlei Leckereien
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und Getränken aus dem Umland. Als musikalisches Rahmenprogramm traten am Nachmittag die Gruppe "GosPop" aus Londorf sowie die Münchholzhäuser Blaskapelle auf. Ein besonderes Event war die Kunstausstellung in der Remise und im Heimatmuseum, in der Werke von Hobbykünstlern zeigte, darunter Zeichnungen und Aquarelle, aber auch selbstgemachte Schmuckstücke oder Keramikarbeiten. Wie in den letzten Jahren war es vor allem die Vielfalt aus regionalen Spezialitäten und internationalen Sehenswürdigkeiten, die den Marktgästen gefallen haben: "Für uns hat sich der Besuch gelohnt, denn wir haben zahlreiche Besonderheiten der Region um Allendorf kennen gelernt", äußerte sich ein Paar aus Rabenau. Von den beiden Marktfrauen begleitet, ließ es sich auch Bürgermeister Horst Hormann nicht entgehen, jeden Stand zu besuchen und sich persönlich vom Wohlergehen seiner Gäste zu überzeugen.
Wer den Nikelsmarkt noch nicht besucht hat, hat noch Zeit: Bis zum 8. November geht das bunte Markttreiben weiter. Ein Höhepunkt ist der Krämermarkt und der Nikelsmarktlauf am Mittwoch. Bereits am Montag wird ein großer Laternenumzug von der örtlichen Feuerwehr organisiert, bei dem gewiß Kinderaugen zum Leuchten gebracht werden. Der Umzug startet um 18 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße und führt zum Bürgerhaus, in dem anschließend ein Kinderabend auf die Beine gestellt wurde. Am kommenden Sonntag findet der traditionelle Markt um 14 Uhr im Bürgerhaus ein besinnliches Ende mit einem Theaterstück der örtlichen Laienspielgruppe.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Allendorfer Altstadt vom Marktfieber erfasst
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Kleine und große Besucher gönnten sich eine Mahlzeit auf dem Hügel zur Stadtkirche
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