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Mikroinvasive Prostata-Therapien

Greenlight Laser
Greenlight Laser
Allendorf (Lumda) | Er ist mit 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland der häufigste Tumor des Mannes:Prostatakrebs. Bösartige Geschwulste an der männlichen Vorsteherdrüse wachsen langsam und machen erst im Spätstadium Beschwerden. Außerdem haben fast 5 Millionen Männer ab fünfzig Jahre hierzulande Probleme beim Wasserlassen. Grund ist meistens eine gutartige Vergrößerung der Prostata.Um Heilung und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erreichen, gibt es jetzt
große Fortschritte bei der Behandlung beider Erkrankungen. Im Mittelpunkt:Eine schonende Behandlung mit Laserlicht und Ultraschall.
Für viele Männer sind häufiger nächtlicher Harndrang und verminderter Harnstrahl so schwerwiegend, das nur eine Operation Abhilfe schaffen kann.Allerdings kann die mit dem Risiko von dauerhafter Inkontinenz und Impotenz verbunden sein. Doch kein Mann muss sich mehr zwingend unters Messer legen denn es gibt eine schonende Alternative: Grünes Laserlicht!
Der Urologe Joachim-Ernst Deuster, Gründer der ersten deutschen Klinik für Prostata-Therpaie in Heidelberg,behandelte als erster in Deutschland mit dem Greenlight-Laser.Hierbei
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mikroinvasive Prostatatherapien (1)
wird grünes Licht mit einer Wellenlänge von 532 Nanometern mittels eines flexiblen Lichtleiters durch die Harnröhre an die Innenseite der Prostata geführt. Das rote Blutgewebe der Prostata reagiert explosionsartig auf dieses grüne Licht und verdampft die Gewebewucherungen. Der Abfluss wird wieder frei und der Harnstrahl kann ungehemmt austreten. Eine ähnlich schonende Therapie gibt es beim Prostatakrebs:Die hochfokussierte Ultraschall-Therapie, kurz HIFU.Hierbei wird über den Enddarm eine Ultraschallsonde eingeführt, die einerseits das Krebszellareal vermisst und dann andererseits Ultraschallwellen dorthin aussendet, die im Focus des Tumorgewebes eine Hitze von 80-100 Grad entwickelt. Die Krebszellen werden so durch thermische Energie zerstört. Eine nebenwirkungsarme und elegante Methode, die allerdings nur dann eingesetzt werden kann, wenn der Tumor die Prostatakapsel noch nicht durchbrochen hat. Doch vor allem kommt es darauf an eine Prostatageschwulst rechtzeitig zu erkennen. Die beste Prävention ist daher die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung.
Infos: www.prostatakrebse.de
www.universimed.com
www.prostata-therapie.de

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von:  Christian Wilbrand

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Interessensgebiet: Allendorf (Lumda)
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