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Apfelernte fällt dieses Jahr weitaus geringer aus.

Allendorf (Lumda) | Was hatten wir im vergangenen Jahr eine super
Apfelernte! Aus meinem ausgewählten Foto - Sept.`18
lässt sich gut erkennen, welche Apfel-Schwemme wir
2018 hatten. Es herrschte ein Überangebot von Äpfeln
in den Gärten und Streuobstwiesen.
> Keiner wollte das Obst mehr haben! <
Was des Guten zu viel war - davon können wir dieses
Jahr nur träumen.
Selbst die Saftkeltereien wie private Obstpressen der
Gartenbauvereine hier zu Lande waren überfordert.
Mann fragt sich: Warum gibt es 2019 deutlich weniger
Streuobst?
Der VdF führt die Gründe für den Ernteschwund an.
So habe es Anfang Mai Frost gegeben und kleine Früchte seien erfroren. Außerdem habe eine unzu-
reichende Wasserversorgung durch fehlende Nieder-
schläge dazu geführt, dass die diesjährigen Äpfel
kleiner sind. Das fällt wortwörtlich ins Gewicht:
Ein fehlender Zentimeter im Durchmesser pro Apfel
senkt das Erntegewicht um 30 Prozent.
Schwankungen im Ernteumfang sind nichts Neues.
Vor allem weil das Jahr 2018 so ertragreich war, hat
man schon mit weniger Ernte für 2019 gerechnet.
"Nach der starken Ernte im vorigen Jahr mit 1,1 Millionen Tonnen Äpfeln brauchen die Streuobstwiesen
offensichtlich in diesem Jahr eine ERHOLUNG "
- So die Fachleute.

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.202
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 13.09.2019 um 09:07 Uhr
Spinnerraupen haben in den Streuobstwiesen der Lahnaue bei Heuchelheim die Apfelbäume in der Blütezeit besucht. Da hier keine Chemie eingesetzt wird ist die Ernte sehr übersichtlich.
Da kam es in den meisten Fällen erst garnicht zur Fruchtbildung.
Martin Wagner
2.555
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 13.09.2019 um 13:05 Uhr
Danke für den sehr informativen Beitrag.

Ja ich habe anderswo - Quelle fällt mir gerade nicht ein - gelesen, dass Fachleute regelrecht von einem Zweijahresrythmus bei den Apfelerträgen sprechen. Und zwar unabhängig von Wetter, Schädlingen etc..

Diese Jahr also wesentlich weniger. Aber warum den Kopf hängen lassen?
Einfach etwas langfristig denken und ab Weihnachten das nächste Jahr mit hohen Erträgen planen.

Warum so früh? Weil die Einsatztermine bei den diversen mobilen Pressen unserer Region (sind ja auch eine Möglichkeit der Verwertung) wahrscheinlich schnell ausgebucht sind. Und ausserdem bei großen Literzahlen muss ja auch der Absatz von Apfelsaft aus Streuobstwiesen organisiert sein. Das übersteigt sehr schnell die Manpower / Womanpower einzelner Gruppen und bedarf deswegen im Vorfeld die Knüpfung von Kontakten und dann Gründung von kurzfristigen Kooperationen.

Nur Mut - das Bewusstsein für diese regionale gesunde Ernährung plus Beitrag für naturnahe Wiesen und Äcker steigt. Sie passt auch in die aktuell sehr angesagte Diskussion über die Klimakatastrophe, denn meiner Meinung nach braucht kein Mensch Apfelsaft aus Äpfeln welche von Südosteuropa bzw. Osteuropa angekarrt werden müssen.

Und ausserdem: (selbstgekelterter) Apfelwein macht in Hessen gegenüber Bier "Boden gut".
Otmar Busse
815
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 13.09.2019 um 21:01 Uhr
Im Gegensatz zu den Apfelbäumen tragen die Pflaumen auch in diesem Jahr reichlich. Sie waren während der Blüte trotz unmittelbarer Nachbarschaft zu Apfelbäumen, die von der Gespinstmotte förmlich eingehüllt waren, nicht befallen.
Doch wer erntet die Pflaumen? Bedauerlicherweise kaum jemand und das, obwohl die Gemeinde Lahnau z.B. alle gemeindeeigenen Bäume zum Ernten für Jedermann/frau freigegeben hat.
Die gemeindeeigene Bäume sind alle kartiert und daher an einem kleinen blauen Metallschildchen erkennbar.
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