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Die DFB Junioren blicken trotz der Niederlage gegen Spanien in eine rosige Zukunft

Allendorf (Lumda) | Mit der 2:1 Niederlage der deutschen U-21 Junioren gegen Spanien ging ein auf nationaler Ebene eher enttäuschendes Jahr für den deutschen Fußball zu Ende. Nach dem historischen WM Ausscheiden der Senioren konnten auch die Junioren keinen Titel gewinnen. Als Titelverteidiger der U-21 Europameisterschaften muss sich Deutschland dieses Jahr mit Platz 2 begnügen. Doch trotz der vielen Kritik und der gescheiterten Titelverteidigung blickt der deutsche Fußball in eine rosige Zukunft.

Die Junioren hatten vor dem Finale ein überzeugendes Turnier gespielt. Nach der Gruppenphase zog die deutsche Nachwuchsmannschaft mit Siegen über Dänemark, Serbien und Rumänien in das Finale ein. Dort kosteten individuelle Fehler den Deutschen die Chance auf den Titel. Schon nach sieben Minuten ging Spanien nach einem Fehler in der deutschen Abwehr in Führung. Diese konnten sie nach einem Patzer des deutschen Torhüters Alexander Nübel ausbauen. Der junge Schalker Torhüter hatte zuvor ein sehr gutes Turnier gespielt und es wurde schon vom Interesse aus München an Nübel spekuliert. Der Fehler ist natürlich bitter
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für den jungen Torhüter, die Schuld an der Finalniederlage trägt er allerdings nicht. Auch die anderen Stützen der Mannschaft erreichten am Finaltag nicht ihre Bestform und so reichte es nur noch zu einem späten Tor von Nadiem Amiri.

Die Enttäuschung der U-21 gepaart mit dem schlechten Abschneiden der Senioren bei der UEFA Nations League könnte nun einige Kritiker auf den Plan rufen. Allerdings hat sich der deutsche Fußball von der katastrophalen Vorstellung bei der WM in Russland erholt. Nach den durchwachsenen Leistungen bei der Nations League war eine deutlich verbessere Leistung auf den Platz zu sehe. Zudem muss man nach der Finalniederlage der Junioren bedenken, dass Spieler wie Leroy Sané, Julian Brandt, Timo Werner, Thilo Kehrer und Serge Gnabry noch für die 21 auflaufen könnten. Diese wären die Säulen der Nachwuchsmannschaft von Stefan Kuntz gewesen, sind aber schon in das Seniorenteam integriert.

Die Europameisterschaft hat zudem gezeigt, dass schon wieder neue Spieler aus der U-21 auf eine Beförderung in die Herrennationalmannschaft drängen. Neben Luca Waldschmidt, der auf dem Weg ins Finale sieben Tore beisteuerte und zum besten Torschützen des Turniers ausgezeichnet wurde, haben sich besonders Maximilian Eggestein und Benjamin Henrichs in den Vordergrund gespielt. Diese Spieler sitzen sicher auf heißen Kohlen, wenn Jogi Löw den Kader für die nächste Länderspielphase bekannt gibt. Da im deutschen Profifußball viel auf einheimische junge Spieler gesetzt wird, ist davon auszugehen, dass sich auch nächste Saison wieder etliche Nachwuchsspieler bei kleineren Vereinen in den Vordergrund spielen und hoffen, sich für einen Einsatz im Trikot mit dem Adler auf der Brust zu empfehlen.

 
 

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von:  Juliane Plettenberg

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Interessensgebiet: Allendorf (Lumda)
Juliane Plettenberg
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