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Schauspiel in der Gießener Kongresshalle: Erstmalige Aufführung von Tabaluga

Allendorf (Lumda) | Die Gießener Kongresshalle wurde erstmalig Schauplatz der von Peter Maffay erdachten Geschichte Tabaluga. Die Geschichte behandelt verschiedenste Themen des Erwachsenwerdens und begeistert mit seiner Inszenierung vor allem das junge Publikum.


Pädagogisches und musikalisches Wunderwerk


Bereits in den ersten Minuten des Werkes wird der pädagogische Ansatz klar. Auch auf musikalischer Ebene, zeigt das Stück von hoher Erfahrung. Die Firma Tabaluga Enterprises, die zudem die Veranstalter des Stückes waren, ließen für diese Aufführung einzigartige Kostüme entwerfen. Neben den Schauspielern bewegt sich auch ein jugendliches Tanzensemble über die Bühne. Für großes Aufsehen sorgt jedoch der Sänger Michael Thinnes, der Gesamtleiter des Stückes, der ständig zwischen den Tieren umherwandert.


Geschichte basiert auf einem Lied

Die Hauptidee für diese Aufführung liefert ein Lied von Maffay. Geschrieben von dem Maffay-Texter Gregor Rottschalk und Kinderliedmacher Rolf Zuckowski war das Album ein Riesenerfolg. Es war so erfolgreich, dass die Produzenten sich dazu entschlossen, drei weitere Alben zu veröffentlichen, die nicht weniger populär waren.

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Für die Entwicklung und das Design der Figuren waren die Autorin Gisela von Radowitz und Kinderbuchautor sowie Illustrator Helme Heine zuständig.

Den Darstellern der Tiere gehört ebenfalls ein Lob ausgesprochen. Die Sprache wurde extra kindgerecht konzipiert, damit es zu keinen Verständnisproblemen kommen konnte. Herausragend ist vor allem die Leistung der Tabaluga-Darstellerin selbst, die trotz riesigem Drachenkopf eine aussagekräftige Körpersprache bewahrt – eine wirklich professionelle Leistung.


Schönes Bühnenbild, leider ohne gleichmäßiger Beleuchtung

Die Bühne ist attraktiv mit hübschen Dekorationen und einem Sternhintergrund gestaltet, leider mangelt es jedoch an einer Sache – der Beleuchtung. Sehr schade, denn manche Szenen wären mit gleichmäßiger Beleuchtung der Bühne für das Publikum um einiges ersichtlicher gewesen. Als Beispiel ist hier der Mann im Mond, der auf Tabaluga trifft. Dieser ist genauso gut kostümiert in Abendkleider, wie alle anderen Figuren auch, nur leider kaum vom Publikum aus zu erkennen.

Die Schildkröte Nessaja ist sehr gut gelungen und überzeugt mit ihrem Auftreten und dem Hit „Ich wollte nie erwachsen sein“. Michael Thinnes leistet auch hier sehr gute Arbeit und überzeugt mit exzellenter Intonation. Allesamt sind nicht nur die Figuren, sondern auch die jungen Tänzerinnen in Abendkleider kurz stets bei der Sache und hauchen dem Stück Leben ein.

Das Stück überzeugt mit kindgerechtem Ton, kreativer Gestaltung und spannenden Charakteren. Selbst nach dem Fotoshooting bleibt die Tabaluga-Darstellerin stets freundlich den Kindern zugewandt und kümmerte sich um sie.

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von:  Juliane Plettenberg

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Interessensgebiet: Allendorf (Lumda)
Juliane Plettenberg
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