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Man braucht nur in ein Shoppingcenter zu gehen in Gießen um Zeuge des Schlankheitswahns zu werden

Allendorf (Lumda) | Was zuvor in der Modelbranche begann, ist nicht mehr nur ein Problem auf dem Catwalk, sondern ein Jedermann-Problem geworden: Laut welt.de leiden immer noch 100.000 Menschen in Deutschland an dem gefährlichen Wahn dünn zu sein.

Denkt man sich an das Jahr 2006 zurück, so hat man noch das 22jährige Model Lusiel Ramos in Erinnerung, welche nach einer Modenschau starb - sie hatte mehrere Tage nichts mehr gegessen. Die Modebranche setzt ein Zeichen und möchte den tragischen Vorfall nicht verherrlichen, sondern diesen vorbeugen, damit sich diese Tragödie nicht wiederhole: Designer wie Giorgio Armanie verbannten zu dünne Models vom Laufsteg, um einen Weg Richtung gesundem Schönheitsideal zurück zu legen.

Doch die Promiwelt beweist: Es ist alles mehr Schein als Sein, denn die Krankheit lebt nach wie vor, sie wird nur totgeschwiegen. Immer wieder werden Bilder von viel zu dünnen Prominenten veröffentlicht und die Promis selbst? Sie streiten natürlich Essprobleme ab und somit machen sie indirekt darauf aufmerksam, dass knochige Figuren die Norm sind und eine Gewichtszunahme nicht von Nöten sei. So zum Beispiel Rihanna: Sie spricht davon, sie wolle an Gewicht zulegen, denn sie liebe ihre Kurven. Doch was von Rihanna sichtbar ist, spricht eine ganz andere Sprache. Auch Kate Moss muss immer wieder Magersucht-Vorwürfe annehmen und ist stets empört darüber, wie die Gesellschaft bloß auf so eine Idee kommt, sie könnte essgestört sein.

Als Vater einer Tochter macht man sich natürlich Sorgen, was ist eure Meinung zum Thema?

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.276
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.11.2018 um 13:47 Uhr
Ich empfinde es anders: Sieht man nicht immer häufiger "vollschlanke" junge Damen !? In diesem Sommer fiel mir das extrem auf. Übergewicht ist ein bekanntes Problem unserer Jugend und Kinder.
Nicole Freeman
9.576
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 15.11.2018 um 17:30 Uhr
es gibt sehr viele zu dicke kinder und jugendliche. das problem der zu dünnen ist genauso da. nicht nur mädchen sondern auch junge männer quälen ihren körper auf ,, ideal,, das mittelmas ist immer seltener. zu wenig bewegung lässt in den physiotherapiepraxen die kapazitäten an die grenzen laufen. fragt man einmal jemanden im gesundheitswesen sind die zu dicken kinder und jugendlichen viel mehr als die zu dünnen. essstöhrungen sind ein gesellschaftliches problem. die einen fressen aus frust und sehnsucht, die anderen hungern weil sie ihren körper hassen. oft beginnt das grausame spiel in der pupertät. dann, wenn kinder sich alleingelassen fühlen mit ihren problemen, ängsten und fragen.
Christine Stapf
6.960
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.11.2018 um 17:32 Uhr
Herr Plettenberg leider ist es die Oberflächlichkeit die sich immer mehr breit macht. Wie ich von Bekannten hörte, greift dieser „DÜNNSEINWAHN“ schon in der Grundschule um sich. Die Bekleidungsindustrie zeigt was getragen werden soll. Ich bin wirklich kein übergewichtiger Mensch, jedoch finde ich im Seltersweg bei H&M und all den kleinen Läden nichts, passe nicht hinein. Es gibt mehr Bekleidungsgeschäfte für extrem dünne Damen als für Übergewichtige, so meine Wahrnehmung.
Peter Baier
10.229
Peter Baier aus Gießen schrieb am 17.11.2018 um 01:23 Uhr
Woher das kommt ist leicht zu erklären.
Wenn in den Medien hauptsächlich solche Skelette, bei denen das Fleisch noch nicht abgefallen ist, gezeigt werden sind die Verantwortlichen sofort erkennbar.
Wer gibt den Verursacher das Recht zusagen wie ein Mädchen oder eine Frau auszusehen hat.
Ich habe eine junge Frau gesehen, und auch noch in einen Minirock, bei der war der Oberschenkel so dick wie mein Handgelenk. Also ein mit Haut überzogenes Skelett.
Ab einen bestimmten Punkt ist der Prozess nicht mehr umkehrbar und endet mit dem Tot.
Der Körper frisst sich langsam selber auf. Eine Kleidergröße von 40 ist mir lieber als 32,34.
Schönheit hat nichts mit Mager zu tun, was für mich eher abstoßend wirkt.
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