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Grüne informieren sich bei der Firma Peusch in Allendorf (Lumda) über Ressourcenmanagement bei der Holzproduktion

Allendorf (Lumda) | Die Allendorfer Grünen bei der Firma Peusch (Brennholz Gießen) in Allendorf (Lumda)

Interessante Eindrücke gewann der Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen aus Allendorf Lumda beim Besuch der Firma Brennholz Gießen in der Kernstadt.

Im Rahmen seiner Sommertour informierte sich der Direktkandidat der Grünen zur Landtagswahl für den Wahlkreis 19, Christian Zuckermann, und zeigte sich beeindruckt von den Einblicken, welche der Firmengründer Frank Peusch gewährte.

Im Jahr 2000 wechselte Frank Peusch in die Branche „Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien“. Er konzentrierte sich ganz auf das „vor der Haustür“ wachsende Brennholz und gründete die Firma „Brennholz-Giessen“. Als Branchenneuling gestaltete er die Bereiche Produktion, Vertrieb und Verkauf sowie die ökologisch-technische Holztrocknung komplett neu und prägte somit nicht nur die Firma.

Durch immer neue Verfahren und Verbesserungen in der Produktion entstand noch besseres Brennholz. Mittlerweile ist die Firma „Brennholz Giessen“ beständiger Marktführer mit mittlerweile mehr als 9000 Kunden.

Holz ist neutral gegenüber dem globalen Treibhauseffekt. Bei seiner Verbrennung wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie es bei seinem Wachstum aufgenommen hat.

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Peusch betonte: Bei uns steht immer die optimale ökologische Nutzung sowohl bei dem Holzeinschlag als auch bei der technischen Holztrocknung (kammergetrocknetes Buchenholz) im Vordergrund.
Im Rahmen der Firmenbesichtigung wurden ebenfalls die Schwierigkeiten kleiner bis mittelständiger Betriebe in den ländlichen Räumen beleuchtet.

Einerseits ist es nicht einfach qualifiziertes Personal zu finden, der Markt ist leergefegt.

Sowohl im Vertrieb, aber auch in der Produktion ist man auf die Zuverlässigkeit und das Engagements eines jeden einzelnen angewiesen.

Eine weitere Schwierigkeit sind die oft neu entstehenden bürokratischen Hürden.

Am Beispiel der neu eingeführten Mautsysteme erklärte Peusch, dass durchaus hohe Kosten, abhängig vom Fahrzeug und Route, zu entrichten sind.

Peusch: Mittlerweile ist es manchmal günstiger, mehrmals ohne Anhänger und über Land zu fahren und das Vielfache des Sprits zu verbrauchen als die kürzeste Route mit einer einmaligen Fahrt zu absolvieren.

Hier sind Nachbesserungen seitens der Politik nicht nur sinnvoll, sondern überfällig.

Zuckermann: Nachwachsende Rohstoffe, Wertschöpfung vor Ort und eine gesunde, funktionierende Firma im ländlichen Raum, ich bin beeindruckt von dieser Leistungsfähigkeit trotz mancher Schwierigkeiten!

 
 
 
 
 
 
 

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von:  Helmut Wißner

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