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Der Heimatverein feiert am 23. September seinen 40. Geburtstag

Allendorf (Lumda) | Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

Im Allendorfer Museum wartet Altes und Neues auf Sie!

Museumsfest 40 Jahre Allendorfer Museum1978 - 2018

Wir laden zum Museumsfest am

Sonntag, 23. September 2018, ab 11.00 Uhr,

herzlich ein.

Das Fest beginnt mit einer Feierstunde. Es wirken mit der Gesangverein Teutonia, die Obstler, Kinder des Allendorfer Kindergartens sowie Lebbde Ridda & Co.

Gezeigt werden traditionelle Handwerksberufe, wie Stuhlflechten, Korbmachen, Weben, Kränze binden und Seile herstellen gezeigt.

Erwerben können Sie Unikate, wie Webarbeiten, hergestellt auf einem alten Webstuhl, Körbe, Kränze und weiteres.

Weiter warten auf Sie frisch gebackenes Bauernbrot und Allendorfer Bienenhonig. Zu bestaunen sind Oldtimer. Eine Mittelaltergruppe mischt sich unter die Gäste.

In der Remise wird die Geschichte des Museums in Bildern lebendig.

Verweilen können Sie nach einem Rundgang durch die Museumsgebäude im Festzelt oder in dem urigen Museumskeller bei deftigen Speisen, selbstgebackenen Kuchen, Lohkuchen, frischem Bauernbrot sowie kalten und heißen Getränken.

Mehr über...
Auf zum Museum!

Das Museumsteam




40 Jahre Allendorfer Heimatmuseum

Legende:
Von dem damaligen Hessischen Justizminister Dr. Herbert Günther eröffnet, existiert das Allendorfer Heimatmuseum seit dem 23. September 1978. Unmittelbar neben der Evangelischen Stadtkirche ist das Heimatmuseum im Gebäude der alten Rostschule aus dem Jahr 1731, einem Fachwerkbau, untergebracht.

Träger des Museums ist der Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V., der es seit Bestehen eigenverantwortlich führt, unterhält und weiter entwickelt. Im Jahre 1977 wurde der Heimat- und Verkehrsverein gegründet. Einer seiner satzungsgemäßen Ziele war die Einrichtung des Allendorfer Heimatmuseums. Die großen Anstrengungen der Vereinsmitglieder hatten sich gelohnt. Bis zu der feierlichen Eröffnung war aus dem heruntergekommen und dem Abbruch geweihten Haus ein Schmuckstück im historischen Stadtkern geworden, dessen Fachwerk freigelegt und mit einem neuen Anstrich versehen worden war.

Initiator und Gründer des Heimat- und Verkehrsvereins sowie des Allendorfer Museums war der damalige Bürgermeister Walter Deissmann. Walter
Deissmann war bis zum seinem plötzlichen Ableben im Jahre 2012 Museumsleiter und Vorsitzender des Heimatvereins. Seinem unermüdlichem Elan, Engagement und der Liebe zu seiner Heimatstadt ist es zu verdanken, dass aus den anfänglich sieben Ausstellungsräumen auf zwei Etagen ein Museumskomplex geworden ist. Ein Journalist hat vor einigen Jahren folgendes geschrieben: „Mittlerweile ist aus dem anfangs bescheidenen Museum ein ganzer Komplex entstanden, so dass die Kirchstraße nach den dörflichen Verhältnissen schon als Museumsstraße bezeichnet werden kann“

Als erste Erweiterung wurden in dem Hauptgebäude das Dachgeschoss und der Keller ausgebaut. Unmittelbar nach dem Dachgeschossausbau wurde die Remise, gegenüber dem Hauptgebäude errichtet. Zum 25jährigen Jubiläum wurden Umgestaltungen innerhalb des Museums vorgenommen und ein Tante-Emma-Laden eingerichtet. Dort werden Erinnerungen an die „schöne alte Zeit geweckt“, überdimensionale Gläser des Ladens sind dort wie noch vor 60 Jahren mit echten Bonbons gefüllt.

Dankenswerter Weise hatte die Stadt Allendorf (Lumda) inzwischen auch das Haus Kirchstraße 15 dem Verein pachtweise für museale Zwecke überlassen. Hier werden seit 2003 die 50er Jahre „lebendig“. Eingerichtet ist ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Wohnbereich. Deckenleuchten, Tischlampen, Radios im Schrankformat, Küchengeräte und einiges mehr, an das sich die heutigen Großväter und Großmütter gut erinnern, sind dort untergebracht (Nierentischbarock).

Als nächstes befasste sich der Verein mit dem Außenbereich der Museumsgebäude.
Das Heimatmuseum sowie das 50-Jahre-Museum erhielten einen neuen Anstrich und strahlen seither in einem leuchtenden Rot.

An der Westseite wurden restaurierte historische Grabsteine angebracht. Heute sind dort Grabsteine aus vier Jahrhunderten zu besichtigen. Danach nahm sich der Verein die Neugestaltung der Fläche vor der Remise und dem 50-Jahre-Museum vor. Es wurde heimisches Basaltpflaster verlegt und eine Sitzgruppe aus Basaltsteinen mit dem Museumswächter aufgestellt.

Es folgte die Erweiterung des Museumskellers durch die Umgestaltung einer Garage zu einem weiteren Aufenthaltsraum. Hier können die Besucher nach einem Rundgang durch die Museumsgebäude zum Gedankenaustausch verweilen und selbst gebackenen Küchen und anderes genießen.

Die Remise wird für vielfältige kulturelle Zwecke genutzt. Hier finden geschichtliche Ausstellungen sowie von Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern sowie Lesungen, Lichtbildervorträge und, seit neuestem, der Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende statt. Dieser Mittagstisch wird sehr gut angenommen.

Die Ausstellung in dem Hauptgebäude widmet sich vorwiegend der Volkskunde und der Alltagskultur. Es wird dargestellt, wie die Menschen um 1900 in Allendorf lebten, arbeiten und sich kleideten. Liebevoll zusammengetragen und mit viel Sachverstand arrangiert, sind die einzelnen Museumsstücke sorgfältig zueinander in Beziehung gebracht und spiegeln so das bäuerliche und dörfliche Leben einer oberhessischen Kleinstadt wider. Sammlungsschwerpunkte sind Dreihäuser Töpferware, Darmstädter Tracht sowie Blechspielzeug der 50er und 60er Jahre.

Dank eines regen und kompetenten Museumsteams ist es im Laufe der 40jährigen Museumsgeschichte gelungen, dass das Allendorfer Museum neben den klassischen Museumsaufgaben mittlerweile auch soziale Funktionen übernommen hat, indem es sich zum Kommunikationsort und Treffpunkt für die Bürger entwickelt hat.

Motto des Allendorfer Museums:
„Laßt am guten Alten uns in Treue halten,
aber auf dem alten Grunde Neues wirken jede Stunde.“

 
 
 
 
 

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von:  Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)

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