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Diskussionen im Allendorfer Stadtparlament um Werbung für die Stadt Allendorf(Lumda) als Ort der Vielfalt und Toleranz.

Allendorf (Lumda) | Die Gemeinden des Lumdatals haben das Projekt »Partnerschaft für Demokratie« ins Leben gerufen.

Verkehrsteilnehmer sollen künftig den Sinn und Zweck des Bestrebens dauerhaft vor Augen haben:

Die Lumdatal Grünen haben angeregt, an den Ortseingängen von Allendorf (Lumda), Lollar, Staufenberg, und Rabenau Schilder aufzustellen mit der Aufschrift: „Ort der Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

Ein solches Bekenntnis wollte „BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN“ am 05.03.2018 von den 23 Allendorfer Stadtverordneten – die CDU, BFA/FDP und die SPD konnten sich nicht entschließen dem Antrag der Grünen zuzustimmen, lediglich die Freien Wähler stehen diesem Projekt offen gegenüber.

Es wurde beschlossen, dass der Antrag der Grünen Fraktion im Geschäftsgang bleibt und zu einem späteren Zeitpunkt erneut diskutiert und zur Abstimmung gebracht werden soll.


Für einen erfolgreichen Kampf gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit brauchen wir zwei Standbeine: zum einen das geschlossene Vorgehen der Regierungen auf Bundes- und Landesebene und zum anderen das Engagement und den Rückhalt der Verantwortlichen vor Ort.

Mehr über...
Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass demokratische Werte vermittelt sowie Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden.

Durch diese Schilder kann ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung gesetzt werden.

Worum geht es konkret? Die Allendorfer Grünen wollen an den Ortseingängen Schilder mit dem Text „Allendorf (Lumda) Ort der Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Lumdatal“ aufstellen lassen.

Die Begründung in dem Antrag von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN lautet wie folgt:

Zitat: „In den vergangenen Jahren haben fremdenfeindliche Bestrebungen und Intoleranz zugenommen. Dem sollten wir als Gemeinde entgegentreten und uns offen zu Toleranz im gesamten Lumdatal bekennen. Durch diese Schilder kann ein deutliches Zeichen gesetzt werden: hier leben gleichberechtigt alle Menschen zusammen und sind willkommen. Ausgrenzung findet in unserer Kommune nicht statt.

Auch in den anderen Kommunen des Lumdatals (Lollar, Staufenberg, Rabenau) sollen diese Schilder aufgestellt werden, die entsprechenden Anträge sind bereits im Geschäftsgang.
Es soll ein einheitliches Zeichen im Lumdatal gesetzt werden.
Auch viele andere Kommunen sind bereits diesen Schritt gegangen, so auch z. B. Marburg, Lohra, Bad Wildungen oder Lauterbach, aber auch über die Grenzen Hessen hinaus.

Die Kosten für die Schilder sollen über das Programm „Partnerschaft für Demokratie“ übernommen werden, sodass für die Anschaffung der Schilder für die Stadt keine Kosten entstehen.

Lediglich für das Aufstellen der Schilder muss die Hilfe des Bauhofes in Anspruch genommen werden.“
Zitat: Ende

Damit soll ein Zeichen für das „bürgerschaftliche Engagement in Allendorf (Lumda) im „Umgang mit Geflüchteten“ und Andersdenkenden gesetzt werden.

Die Nachbarkommunen, Lollar und Staufenberg haben bereits beschlossen, Schilder mit dem gleichen Text an den Ortseingängen aufzustellen.

Sollten auch bei der nächsten Abstimmung keine Mehrheit zustande kommen, muss man sich die Frage stellen, ob die Stadtverordneten, die nicht zustimmen „Allendorf mehrheitlich für NICHT demokratisch und tolerant halten“.

 
 

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von:  Helmut Wißner

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Helmut Wißner
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