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Man darf lachen: wir schränken die Rüstungsexporte ein

Allendorf (Lumda) | Man darf lachen: »Wir schränken die Rüstungsexporte weiter ein« – so steht es doch tatsächlich im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche von CDU/CSU und SPD. Was für ein Satz. Die deutschen Rüstungsexporte schwankten um das Jahr 2000 um einen Wert von rund drei Milliarden Euro. Dann kam »Rot-Grün«, erhöhte die Exportgenehmigungen im Jahr 2003 auf ein Volumen von fast fünf Milliarden Euro, und das war in etwa die Summe, um die die Ausfuhr von Kriegsgerät im folgenden Jahrzehnt oszillierte. Bis schließlich die zweite große Koalition regierte und der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ankündigte, die Rüstungsexporte zu senken: Seit 2015 pendeln sie nun um einen Wert von sieben Milliarden Euro – mal drüber wie 2015 (7,85 Milliarden Euro), mal drunter wie 2017 (6,24 Milliarden Euro). Die jetzt angedrohte weitere Einschränkung könnte die Ausfuhr also wohl leicht auf Jahresbeträge um die neun Milliarden Euro katapultieren.
( aus junge Welt)


Aber das ist nicht zum Lachen. Das ist TÖTLICHER Ernst.

Hier kann man den Rest des sehr guten Artikels von heute nachlesen.

(http://www.jungewelt.de/m/artikel/326421.rotlicht/
rüstungsexporte.html)

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.371
Stefan Walther aus Linden schrieb am 31.01.2018 um 23:01 Uhr
Stimmt Frau Martens, zum lachen ist das sicher nicht, aber was soll man anderes erwarten von den "Geschäftsführern der Monopole", zu denen natürlich auch die Rüstungskonzerne zählen?
Hauptsache Profit, alles andere spielt keine Rolle...
39
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 01.02.2018 um 00:49 Uhr
Stimmt. MAXIMAL profitieren . Das Leben einzelner spielt keine Rolle.
Das geht so lange gut, bis es knallt oder sich die arbeitenden Menschen ihrer Macht bewusst werden und dieses System endlich ändern.
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39
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