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Wählen? Warum? Ich kann doch eh nichts verändern!

von Helmut Wißneram 22.09.20171392 mal gelesen1 Kommentar
Sandra Henneberg
Sandra Henneberg
Allendorf (Lumda) | Am kommenden Sonntag können die Bürger und Bürgerinnen von der Bundesrepublik Deutschland wieder einen neuen Bundestag und somit einen neuen Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wählen.

Alle 4 Jahre können die Bürger und Bürgerinnen somit ihr demokratisches Recht auf Mitbestimmung ausüben – nicht überall in der Welt eine Selbstverständlichkeit.

„Doch wen soll ich wählen?“ - fragen sich viele Wahlberechtigte und „Ich kann doch eh nichts ändern?“ hört man an dieser oder jener Stelle.

Nun, hierzu ist es möglich, sich das Wahlprogramm der Parteien genau anzuschauen. Nur blöd, dass diese Programme häufig mehrere hundert Seiten lang sind und keiner bereit ist, diese ausgiebig zu studieren.

Alternativ stehen im Internet ein Wahl-O-Mat zur Verfügung oder wie heute erst in der Zeitung gemeldet, eine Internetseite www.informiert-waehlen.de, auf der verschiedene Themen verglichen werden. Insofern ist es schon notwendig und lohnenswert, sich ein wenig Zeit zu nehmen.

Wichtig ist es meiner Meinung hierbei, sich nicht einfachen Floskeln oder dem Populismus hinzugeben, sondern deutlich hinter die Kulissen zu schauen.

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Und dann ist da noch die Frage nach der Veränderung. Es ist richtig, dass ich allein natürlich nichts ändern kann und jeder Politiker kann es nicht jedem einzelnen Bürger Recht machen – wie auch? Wir leben in einer repräsentativen Demokratie und ich bzw. der Bürger oder die Bürgerin kann durch seine Stimmabgabe seinen Willen bekunden.

Und wie es so in einer Demokratie so ist, erhält derjenige mit den meisten Stimmen einen Regierungsauftrag.

Fakt ist, je mehr wählen gehen, desto deutlicher wird der Wille der Bürger.

Und wer nicht wählt, kann sich im Nachhinein dann auch nicht beschweren.

Und dann gibt es noch so eine Sonderkategorie, die der Protestwähler.

Meiner Meinung nach kein guter Ansatz, um seinen Willen kundzutun. Wir brauchen hier nur mal nach Amerika schauen oder uns dem Brexit zuwenden – hier ist das mit dem Protest nach hinten losgegangen.

Ich kann nur jeden raten, sich mit den Wahlprogrammen auseinanderzusetzen, denn nur so ist eine inhaltliche Willensbildung möglich –auch wenn es uns einige Zeit kostet.

Das sollte es uns aber wert sein, denn schließlich geht es um unsere Zukunft.

Und ich würde auch nicht an dieser Stelle über Wahlen schreiben, wenn ich am Ende nicht noch für die Partei, hinter der ich stehe, Werbung mache: Also wer sich dem Themen Umweltschutz, Zukunftsmobilität, erneuerbare Energien, gerechtes Steuersystem für Großkonzerne, Europapolitik, Deutschland als Vorreiter in der Klimapolitik, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, Reformpaket für einkommensschwache Familien, Nachhaltigkeit, Tierschutz, Toleranz und Mitmenschlichkeit verbunden fühlt, kann ich empfehlen, GRÜN zu wählen.

Also: Wähl auch DU!

Ein Beitrag von Sandra Henneberg
Fraktionsvorsitzende der Grünen in Allendorf Lumda

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Kommentare zum Beitrag

Martina Lennartz
5.596
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 22.09.2017 um 22:51 Uhr
… Öffentliche Investitionen in den Wohnungsbau, Schulen, Bildungseinrichtungen, Jugendzentren und Krankenhäuser
… Schaffung von 300000 Arbeitsplätzen
… Aufstockung von sozialen Leistungen, von Hartz IV, Kindergeld, Rente und des Mindestlohns
… Ende der Kriege und anderer Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verringerung des Rüstungsetats
… Erhöhung der Spitzensteuer für höchste Einkommen von Personen und Unternehmen – Wiedereinführung der Vermögenssteuer als Millionärssteuer


Das ist auch aus einem Wahlprogramm welches mir gefällt
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