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Wohnraumversorgungskonzept für Teilraum Nord - Allendorf (Lumda) , Buseck, Lollar, Rabenau, Reiskirchen und Staufenberg

Landrätin Anita Scheider
Landrätin Anita Scheider
Allendorf (Lumda) | Am Dienstag den 15.08.2017 um 18.00 Uhr wurde im Bürgersaal am Bahnhof in Rabenau (Londorf) das Wohnraumversorgungskonzept für den sozialen Wohnungsbau im Kreis Gießen vorgestellt.

Die Veranstaltung wurde von Landrätin Anita Scheider eröffnet, im Anschluss referierte Frau Lena Brune vom Gewos-Institut.

Frau Brune berichtete unter anderem, dass der Wohnungsmarkt in Lollar und Staufenberg, in den letzten Jahren nicht ausreichte, demgegenüber ist in Allendorf (Lumda) und Rabenau das Eigenheim-Segment ausgeglichen, der Mietwohnungsmarkt sei aber insgesamt angespannt.

In den meisten Kommunen wurden sehr viele Wohnungen zwischen den Jahren 1949 und 1978 gebaut, deshalb ist auch der Modernisierungsbedarf sehr hoch.
Damit diese Wohnungen weiterhin marktfähig und attraktiv bleiben, sollten diese den heutigen Standard durch Modernisierung angepasst werden, erklärte Frau Brune.

Die Kernstadt in Allendorf (Lumda) müsste attraktiver gestaltet werden, auch gebe es einen Mangel an kleinen Wohnungen im Bestand.

Vor allem Mehrfamilienhäuser für kleine Haushalte, müssten angeboten werden.

Der Anteil der Single- und Seniorenhaushalte werde in allen Kommunen bis 2030 deutlich steigen.
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Weiterhin fehlen in allen Gemeinden preisgünstige Wohnungen, demzufolge wird es für Haushalte mit geringem Einkommen immer schwieriger eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Die Angebotsmiete im Jahr 2016 für Allendorf und Rabenau betrugen zu diesem Zeitpunkt 5,50 bis 6,00 Euro je Quadratmeter.

Nicht nur für Single-Wohnungen, sondern auch bei größeren Wohnungen gibt es Defizite, diesem Problem könne man durch Neubauten oder Bauen im Bestand begegnen.

Dabei sollte man Innenstadtentwicklung vor Außenentwicklung betreiben, weiterhin sollte man weitere Strategien entwickeln, etwa „Genossenschaftliches Wohnen“ fördern.

Wir brauchen eine breite Diskussion und die Einbindung vieler Akteure, damit ein Netzwerk zum Thema, Wohnen in der Zukunft‘ entstehen kann, sagte Landrätin Anita Schneider.

Fazit der Veranstaltung: Alle Politischen Gremien und die Bürger sind gefordert Vorschläge, Konzepte zur Umsetzung für preiswerten, attraktiven Wohnraum auf dem Lande zu gestallten.

Allendorfs Bürgermeister, Thomas Benz, erklärte nach der Veranstaltung, dass alle Lumdatal-Kommunen gefordert seien, hier die, Interkommunale Zusammenarbeit´ zu forcieren.
Das man auch Geld für die Entwicklung in die Hand nehmen müsse, sollte allen Beteiligten klar sein.

Landrätin Anita Scheider
Landrätin Anita Scheider 
 
Bürgermeister Thomas Benz, Allendorf (Lumda)
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