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Die Lumdatalbahn kann den Wohnungsmarkt schnell entlasten

Allendorf (Lumda) | Die Zahl der Pendler nimmt seit fast zwei Jahrzehnten stetig zu. Die Entwicklung betrifft auch den Landkreis Gießen, worauf die IG BAU jüngst hingewiesen hat. Die Gewerkschaft nannte alleine die Zahl von 30.300 Auspendlern, die das Kreisgebiet verlassen und dabei auch lange Wege zurücklegen. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft mehr Investitionen in den Wohnungsbau und in die Verkehrsinfrastruktur.

Zwei Forderungen, die auch der Verein Lumdatalbahn e. V. unterstützt – und gleichzeitig auf die Ressourcen hinweist, welche die Region im nordöstlichen Kreisgebiet zu bieten hat. Das mittlere Lumdatal gehört im kreis- und hessenweiten Vergleich zu den Gebieten mit moderaten Baulandpreisen. Das Preisgefälle zwischen der Stadt Gießen und dem Lumdatal ist trotz relativer Nähe enorm. In den Ortszentren gibt es außerdem zahlreiche Wohnhäuser, die auf eine Revitalisierung warten.

„Der größte Aktivposten im Lumdatal ist aber die Lumdatalbahn“ betont der Allendorfer Manfred Lotz, der Anfang 2017 den Vorsitz des Vereins vom langjährigen Lumdatalbahnaktiven Michael Laux übernommen hatte. „In Zeiten immer längerer Planungsprozesse haben wir ein baureifes Projekt vor der Haustür. Wo anderswo um Raumordnungs- und Planungsfragen gestritten wird, können wir auf einem existierenden Verkehrsweg praktisch sofort loslegen. Rabenau, Allendorf und Staufenberg-Treis rücken mit der schnellen Lumdatalbahn zeitlich ähnlich nah an Gießen heran wie die Speckgürtel-Gemeinden Heuchelheim oder Wettenberg. Das bringt Entlastung für den Wohnungsmarkt in Gießen und in den unmittelbaren Umlandgemeinden.“

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von:  Lumdatalbahn e. V.

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