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Die ehemalige Synagoge in Großen-Buseck soll zur Gedenk- und Begegnungsstätte ausgebaut werden.

Anger 10 ehemalige Synagoge
Anger 10 ehemalige Synagoge
Allendorf (Lumda) | Der Freundeskreis „Anger 10“ hatte am vergangenen Sonntag zu einem Konzert, mit den Musikern Old Box und Holzrädchen eingeladen.

Die ehemalige Synagoge in Großen-Buseck, soll nach den Vorstellungen der Freundeskreis Anger 10 e.V und der Heimatkundliche Arbeitskreis Buseck e. V. zu einer Gedenk- und Begegnungsstätte ausgebaut werden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung um 14 Uhr, vom Busecker Bürgermeister Dirk Haas, der auch zahlreiche Fragen interessierter Bürger zur ehemaligen Synagoge und den geplanten Renovierungen beantwortete.

Die Gemeinde Buseck hat für Sanierungsarbeiten im Haushalt 2017 10 000 Euro für die ehemalige Synagoge am Anger 10 eingeplant.

Neben Getränken gab es auch Kaffee und Kuchen, von diesem Angebot machten die zahlreichen Besucher regen Gebrauch.
Die Besucherinnen und Besucher konnten das Gebäude besichtigen um sich einen ersten Überblick über die Renovierungsarbeiten zu verschaffen.

Auf den Bildern sehen sie die Besucher der Veranstaltung und den derzeitigen Zustand des Gebäudes.

Vor mehr als 60 Jahren nahm das jüdische Leben in Buseck ein abruptes Ende. Schuld daran war der nationalsozialistische Terror. Im Frühjahr 1942 wurden diejenigen, die noch in der Gemeinde lebten, deportiert und in Vernichtungslagern der Nazis umgebracht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus der ehemaligen Synagoge an Vertriebene und Bedürftige vermietet. Im Jahre 1948 waren in dem Gebäude 30 Vertriebene untergebracht.

Die letzte Bewohnerin wohnte bis zum Herbst 2013 hier.

Die vollständige der Geschichte der Synagoge, können Sie unter dem Link nachlesen: http://www.alemannia-judaica.de/grossen-buseck_synagoge.htm

Anger 10 ehemalige Synagoge
Bürgermeister Dirk Haas
Die Musiker "Old Box"
Holzrädchen  Emma und Volker Montenbruck

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von:  Helmut Wißner

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