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Ganztagesausbildung der Allendorfer Feuerwehren

Allendorf (Lumda) | Wehrführer Raphael Purrucker(Feuerwehr Allendorf(Lumda) und Rettungsassistent Frank Kessler (Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsdienst Mittelhessen) hatten ein Ausbildungsszenario entwickelt um in einer Ganztagsübung die Zusammenarbeit bei einem Verkehrsunfall mit beiden Hilfsdiensten zu üben. Nach einem theoretischen Einweisungsunterricht, ging es auf den vorbereiteten Festplatz zur praktischen Umsetzung des Gelernten. An 3 simulierten Unfallstellen fanden die in Gruppen aufgeteilten Einsatzkräfte realistische Unfallbedingungen vor. Nachdem zuerst die Sicherung des Unfallfahrzeuges vorgenommen wurde, konnte ein Erstzugang für die medizinischen Rettungskräfte zur Erstversorgung der Unfallopfer geschaffen werden, danach ging es an die weitere Sicherungsmöglichkeiten am den Fahrzeugen. Weiter wurden mit 3 Hydraulischen Rettungssätzen, noch während der Betreuung der Verletzten, erste Maßnahmen geübt um eine Rettung der Unfallopfer so schnell und schonend wie möglich zu gewährleisten. Die Übungsvarianten reichten von der Entfernung des Fahrzeugdaches bis hin zur Öffnung einer ganzen Fahrzeugseitenfront.
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Die Rettungsassisten des Rettungsdienstes Mittelhessen übten dabei unter realistischen Bedingungen die Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkräften und natürlich die schnelle und adäquate medizinische Versorgung der Unfallopfer. Nach dem 2 ½ stündigen praktischen Übungsteil und einer kleinen Mittagspause wurde das gelernte Wissen in einer Alarmübung der Bevölkerung vorgestellt. Auf dem Kirchplatz wurde dafür vom Bauhofleiter Mathias Römer mit Hilfe von Schwerem Technischem Gerät ein neues Unfallszenario mit einer Reihe von gesponserten Fahrzeugen der Firma Autoverwertung Eller in Grünberg und des Gerüstbaus Tuschlers erstellt. Unter großem Interesse der Ortsbevölkerung zeigten die Einsatzkräfte ihr Potential bei der Unfallrettung von 5 Unfallopfern. In der vorgegebenen Zeit von einer ¾ Stunde waren alle Unfallopfer, zum Teil mit Hilfe der neuartigen Rettungsliegen, sogenannten „Spin-Boards“, die ein sicheres stabiles Abtransportieren ermöglichen, aus den Fahrzeugen gerettet und den Rettungswagen zugeteilt. Stadtbrandinspektor Michael Carl und die Ausbilder der einzelnen Trupps, zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Kammeraden und auch die Bevölkerung war beeindruckt. Insgesamt nahmen an der Tagesübung 7 Rettungssanitäter mit 2 Ausbildern, und 27 Feuerwehr Einsatzkräfte aus Allendorf und Nordeck-Winnen mit 3 Ausbildern teil. 3 Rettungswagen und 5 Feuerwehrfahrzeuge kamen zum Einsatz. Michael Carl dankte allen Einsatzkräften und versicherte, dass solche Ausbildungen mit allen Stadtteilwehren, erheblich den Ausbildungsstand verbessern. Angemerkt sei noch, dass die Feuerwehr Allendorf selbst nur 1 Hydraulischen Rettungssatz für solche Unfalleinsätze auf dem Tanklöschfahrzeug mit sich führt, daher war ein Übungszsenario mit gleich 3 solcher hochspezialisierten Hydraulikwerkzeuge sehr wichtig.

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von:  Raphael Purrucker

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Interessensgebiet: Allendorf (Lumda)
Raphael Purrucker
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