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Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)

Kommentare zu: Ein Vertriebenenschicksal, mein Schicksal, das Schicksal meiner Familie.

5 Kommentare letzter Kommentar von Christa Hantschel (14.07.2020 08:14 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 14.05.2020 um 16:02 Uhr
Das was bei der 1. Flucht ins Egerland passierte, hat mich schon sehr berührt! Das gleiche passierte den Egerländern als sie nach Hessen kamen. "Am 30. Mai geht ein Flüchtlingstransport ...."

Reinhold Gruninger

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 11.07.2020 um 15:11 Uhr
Hallo, Christa,
ich habe dieses Bild von Brüx im Internet gefunden. Es hat mich gewundert, wie klein dieser Ort schien - mit großer Kirche.

Reinhold Gruninger

Kommentare zu: Kein Nikelsmarkt 2020

2 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (30.06.2020 13:16 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 30.06.2020 um 13:16 Uhr
Ja, das ist wirklich schade, da es der 650. ist!
Wer mit dem Nikelsmarkt aufgewachsen ist, weiß nicht, wie schön das gewesen ist, wenn ich von meinem Fenster den Aufbau der einfachen Stände verfolgt hat - um dann mit 50 Pfennig viel Freude zu haben.

Reinhold Gruninger

Kommentare zu: De Bonn 3. Däl eän de Bonngass eän Anorf

1 Kommentar letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (28.06.2020 17:05 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 28.06.2020 um 17:05 Uhr
Viellächt weäß noch jemand, warum ke Wasser mi eäm Bonn eäs.

Drehersch Reinold aus de Rheigass 3

Kommentare zu: Der Brunnen in Allendorf in der Kirchgasse (Borngasse)

1 Kommentar letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (16.06.2020 09:46 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 16.06.2020 um 09:46 Uhr
Das 1. Bild zeigt den veränderten, verkleinerten Brunnen. Als es noch Schnee gab, sind wir mit den Schlitten den Kirchberg heruntergefahren ... und oftmals am Brunnen gelandet.
Reinhold Gruninger, geboren und aufgewachsen in der "Reigass".

Kommentare zu: Neues von der wilden Ecke- die Walderdbeere ist reif

18 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (07.06.2020 19:49 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 04.06.2020 um 16:40 Uhr
Es war mühselig, eine Kanne oder sonst was voll zu bekommen. Aber sie waren sehr schmackhaft!

Reinhold Gruninger

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 05.06.2020 um 09:29 Uhr
Wissen Sie eigentlich wie groß eine Wilderdbeere ist?

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 06.06.2020 um 20:22 Uhr
Sie kapieren es einfach nicht, Herr Herold, oder Sie wollen es nicht kapieren. Wir haben Walderdbeeren gesammelt kurz nach dem von den Nazis herbeigeführten 2. Welkrieg. Heute würden wir das nicht tun, schon wegen des Fuchsbandwurms. Kurz nach dem Krieg sind wir um 3 Uhr aufgestanden und nach Hassenhausen gelaufen, denn dort gab es Heidelbeeren. Das Sammeln wurde aber von ehemaligen Nazischergen untersagt. Heutze ichg keine Waldheidelbeeren sammeln, siehe oben.

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 06.06.2020 um 20:34 Uhr
Um die lächerliche Sache abzuschließen, haben Sie, hat die Welt keine anderen Probleme?
Es gilt: si tacuisses philosophus mansisses

si maneret in Germania meridianam

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 06.06.2020 um 21:12 Uhr
Noch eins: Ich heiße Reinhold Gruninger und berichte nur für den Heimatverein.
So weit zu label und gierig
Lassen Sie sich mal untersuchen!

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 07.06.2020 um 10:50 Uhr
Vom label Reinhold Gruninger (kommt label von labern?)
Ja, Herr Herold, Sie haben ja völlig recht! Es war gierig und nicht vom Hunger getrieben als ich mit meiner Mutter vor über 60 Jahren in stundenlanger Arbeit eine Milchkanne voll Wilderdbeeren gepflückt hatten – mein Vater konnte nicht helfen, da er „gefallen“ war. Deshalb ging das stundenlange Pflücken sehr langsam, denn die Beeren sind sehr klein, etwa in der Größe mancher Gehirne. Es tut mir leid, dass wir damals wichtige Grundnahrungsmittel den Ratten, Mäusen und Vögeln vorenthalten hatten. Jetzt weiß ich auch, warum es kaum noch Singvögel gibt, das war ich und meine Mutter, die den Vögeln die Nahrung weggenommen hatten. In unserer Gier nach Essbarem, auf die Lebensmittelkarten gab es nur wenig, haben wir Diebstahl an der Natur begangen. Schändlich gierig! Aber es kommt noch schlimmer. Zucker konnten wir über die Beeren nicht streuen, da die Nazis ihn uns weg gefressen hatten. Deshalb hatten wir Kuhmilch darüber gegossen. Das war gierig, denn diese Milch, die uns auch nicht gehörte, haben wir damit den Igeln, Katzen und Ratten vor enthalten.
Heute würden wir keine Wilderdbeeren mehr suchen, schon allein wegen des Fuchsbandwurmes. Aber es gibt in den Läden und Feldern neuerdings richtige Erdbeeren. Aber vielleicht nehmen wir damit den Waschbären, Tanzbären oder Himbären ihr Grundnahrungsmittel weg.
Mir fällt da ein Spruch von Albert Einstein ein:
„Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich. Aber beim Universum bin ich nicht sicher!“.
Sie gehören wohl eindeutig zur 2. Kategorie. „Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens“.
Wir Lehrer haben es anscheinend nicht geschafft, die Dummheit auszurotten. Das sieht man daran, dass die Hasstiraden in den sozialen Medien zunehmen, das versuchen Sie jetzt nach Ihrer Rückkehr wieder mit der Gießener Zeitung. Wehret den Anfängen!
Ich kenne einige Personen, meist Frauen, die froh waren als Sie sich aus dem Gießener Raum verabschiedet hatten.
Ich hatte mich über den Artikel der fleißigen Nicol Freeman gefreut und wollte ihr eine Freude mit meinem Kommentar machen – nicht ahnend, dass daraus der Waldheidelbeerskandal entstand (siehe soziale Medien).

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 07.06.2020 um 11:28 Uhr
Hier der Bayerische „Schwammerlartikel“:
(3) Der Genuß der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, das Befahren der Gewässer und die Aneignung wildwachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet. Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen.

label Reinhold Gruninger

Kommentare zu: Kunstausstellung der GGO zur Bombardierung Gießens am 6.12.1944

1 Kommentar letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (03.06.2020 09:57 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 03.06.2020 um 09:57 Uhr
Ich kann mich noch gut an das zerstörte Gießen erinnern - einfach furchtbar. In einem zerstörten Haus Nähe Seltersweg hatte man im Keller eione Gaststätte eröffnet. Wir gingen dort hin zum "Speisen". Ich erinnere mich noch gut an das was gab: Kartoffelknödel mit Rhabarbekompott.
Reinhold Gruninger

Das ist die Rheingasse in Allendorf, in der Martin und ich geboren wurden. Oben rechts das Stein, links unten mein Geburtshaus

Kommentare zu: 75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Frieden und Freiheit

2 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (02.06.2020 09:47 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 31.05.2020 um 20:43 Uhr
Ich möchte noch eines anfügen, was Martin mir erzählt und nicht im Text enthalten ist:
Kurz vor Kriegsende mussten die jungen Männer der Jahrgänge 1929/30 nach Grünberg laufen, denn dort gab es noch die Wehrmacht. Sie sollten an der Panzerfaust ausgebildet werden. Der dortige Offizier war wohl ein guter Mensch, denn er sagte:" Jungs geht nach Hause! Wenn wir den Ami nicht aufhalten können, dann könnt ihr es erst recht nicht". In Allendorf angekommen, fuhr ein Ober-Nazi durch Allendorf und drohte allen, die sich nicht bei den zugewiesen Einheiten meldeten, mit der standrechtlichen Erschießung. Die Jugendlichen versteckten sich im Homberg. Bald darauf waren die Amis da, und die Nazi-Schergen waren verschwunden.

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 02.06.2020 um 09:47 Uhr
Ich verweise auch auf den Bericht von Ria Merte, geb. Conrad, die sehr ausführlich über den Bombenabwurf berichtet.

Reinhold Gruninger

Die obere Bahnhofstraße in den 1930iger Jahren. Oberhalb des Fachwerkhauses stand das Anwesen des Landwirts und Schuhmachers Friedrich Damm. Bei dem Bombenabwurf a, 13.2.45 wurde sein Vater Melchior Damm getötet.

Kommentare zu: Bericht von Ria Merte, geb. Conrad: Bombardierung Allendorfs

1 Kommentar letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (02.06.2020 09:44 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 02.06.2020 um 09:44 Uhr
Ich verweise auf meinen Bericht von und mit Martin Stein, der den Bombenabwurf ebenfalls erlebt hat.

Reinhold Gruninger

Im schwarzen Kleid ist meine Oma Elisabeth Brömer auf dem großen Brömerhof in Ilschhausen

Kommentare zu: 75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Frieden und Freiheit

10 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (31.05.2020 20:21 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 21.05.2020 um 13:29 Uhr
Hallo, Herr Momberger: richtig

Essig und Zwirn

Viele Grüße und einen schönen Feiertag!

Reinhold Gruninger

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 21.05.2020 um 13:36 Uhr
Hallo,

Röllchen ist korekt! Und Schuppe ist Schoppen, eine alte Getränkemasseinheit, ich glaube 1/4 LIter, ist süddeutsch, schweizerische Masseinheit. Heute ist ein Schoppen 1/2 Liter

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 21.05.2020 um 16:19 Uhr
Das ist doch der Witz, diese Drehung. Der Junge war etwas dröge

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 21.05.2020 um 16:31 Uhr
Manchmal ist man halt zu ernsthaft, bringen die Zeiten mit sich.
Im Übrigen, mein Großonkel hieß Eugen Gruninger, Großmetzgerei in Freiburg. Daher der Name Gruninger.
Im Übrigen befasse ich mich sehr mit dem Oberhessischen Dialekt.

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 31.05.2020 um 20:21 Uhr
Ich möchte noch auf meinen Bericht von Martin Stein hinweisen, der leider verstorben ist. Er zeigt, wie bösartig die Nazis bis zu Ende waren. Jeder hatte Angst und traute sich nicht, gegen die Nazischergen, die es auch in den kleinsten Gemeinden gab, anzutreten, sich dagegen zu stellen.

Reinhold Gruninger

Kommentare zu: 75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Frieden und Freiheit

5 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (31.05.2020 20:07 Uhr)

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 28.04.2020 um 11:27 Uhr
Diesen wunderbaren, aber traurigen, Bericht hat dankenswerter Weise Brunhilde Trenz verfasst!
Ich habe ihn nur ins Netz gestellt, aber die Erinnerungen an damals wurden wieder wach. Wie dürfen das niemals vergessen!

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)
Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 26.05.2020 um 15:05 Uhr
Jetzt, da ich alt werde, kommen die Erinnerungen - und der Ärger darüber, dass man nicht die Vorfahren gefragt hat. Das hat uns nicht interessiert.
R. Gruninger

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Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) schrieb am 31.05.2020 um 20:07 Uhr
Manche Ewiggestrigen sehnen sich die Zeit von 1933 bis 1945 zurück. Wir, die wir in dieser Zeit und danach gelitten haben, werden nicht verstummen und mahnen

Reinhold Gruninger

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